4. Produktion
...
...
-
- 1 / 20
-
Cartes-fiches
Definition: Produktion
Erstellung von Gütern
Kombination und Transformation von Produktionsfaktoren
Grenzrate der Substitution
Isoquante wird nicht verlassen
• entspricht der negativen Steigung der Isoquante in einem bestimmten Punkt
Substitutionalität:
die Senkung der Einsatzmenge eines Faktors kann durch die gleichzeitige Erhöhung der Einsatzmenge eines anderen Faktors ausgeglichen werdenAusbringungsmenge bleibt unverändert
partielle Substitutionalität:
Faktoren können nicht vollständig gegeneinander ausgetauscht werdenBsp.:Arbeitskraft und Maschinen in einer Schreinerei
totale Substitutionalität:
Faktoren können vollständig gegeneinander ausgetauscht werdenBsp.: verschiedene Holzsorten in einer Schreinerei
Kosteneinflussgrößen
•Betriebsgröße
Gesamtheit der Fertigungskapazitäten
nur langfristig veränderbar
•Produktions-oder Fertigungsprogramm
in einer Periode herzustellende Produkte nach Art und Menge
kurzfristig veränderbar
•Beschäftigung
Ausbringungsmenge pro Periode
mittelbarer Einfluss auf Kosten über Verbrauch von Faktormengen
•Beschäftigungsgrad
Verhältnis der Beschäftigung zur Leistungsfähigkeit des Betriebes
Kosten bei Über-und Unterschreitung der Leistungsfähigkeit durch die Beschäftigung
•Fertigungsablauf
Kostenbeeinflussung durch Anordnungstyp und
Repetitionstyp
•Faktorpreiseund -qualität
Preise beeinflussen Kosten unmittelbar
Qualität beeinflusst Kosten mittelbar über Faktoreinsatzmenge
Kostenarten
Werkstoffkosten
•Wiederbeschaffungspreise
•interne Verrechnungspreise
Betriebsmittelkosten
•Abschreibungen
Arbeitskosten
•Zeitlohn
•Akkordlohn
Produktionsprogrammplanung
Festlegung zu erstellender Produkte nach Art, Menge und Zeit
Bereitstellungsplanung
Bereitstellung von Produktionsfaktoren
Produktionsprozessplanung
Strukturierung räumlicher und zeitlicher Arbeits-und Bewegungsvorgänge
Unterscheidung nach zeitlicher Reichweite der Produktionsplanung
•strategisch z.B. Produkt-und Dienstleistungsarten
•taktisch z.B. Produktionsprogramm und Kapazitätsanpassungsmaßnahmen
•operativ z.B. tägliche Produktionsmengenplanung
Repetitionstyp der Fertigung
•Massenfertigung
•Sortenfertigung
•Serienfertigung
•Einzelfertigung
Anordnungstyp (Organisationsform der Fertigung)
Fließfertigung
Beispiel: Automobilmontage
Werkstattfertigung
Beispiel: Überspannungsschutzproduktion
Baustellen-oder Standplatzfertigung
Beispiel: Flugzeugbau
Computergestützte Fertigungssysteme
Beispiel: Karosseriebau
Produktionsprozessplanung
liefert detaillierte Vorgaben für die Durchführungdes Produktionsprozesses zur Herstellungdes geplanten Produktionsprogramms
Ziele von Produktionsprozessplanung
•Minimierung verschiedener Kostenarten
Fertigungskosten: Kosten für die Herstellung von Produkten
Leerkosten: bei Stillstand von Potentialfaktoren
Lagerhaltungskosten: für Lagerung von Vor-, Zwischen-und Endprodukten
Strafkosten: Konventionalstrafen, Fehlmengenkosten, Preisnachlässe
•Ersatzziele
Durchlaufzeit: Zeit von Auftragsfreigabe bis endgültiger Fertigstellung
Leerzeit: Stillstand einer Maschine aufgrund fehlender Aufträge
Terminabweichung: Verspätung, Verfrühung
Zykluszeit: Zeit von Beginn der Bearbeitung bis zur Fertigstellung des letzten der zu bearbeitenden Aufträge (des Auftragsbündels)
Bestandteile von Netzplänen
•Vorgang:zeitforderndes Geschehen mit definiertem Anfang und Ende
•Ereignis: Zeitpunkt, der das Eintreten eines bestimmten Projektzustandes markiert
•Vorrangbeziehungenbzw. Reihenfolgebeziehungen: Restriktionen, die die Reihenfolge der Vorgänge mitbestimmen (technologisch oder wirtschaftlich)Arten von Netzplänen
•Vorgangsknotennetzplan:Vorgänge sind Knoten, Vorgangsdauern sind Knotenbewertungen, Pfeile repräsentieren Reihenfolgebeziehungen
•Vorgangspfeilnetzplan:Vorgänge sind Pfeile, Ereignisse sind Knoten, Kombination aus Vorgängen und Ereignissen bilden Reihenfolgebeziehungen ab