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Carmen Metzger
Diese Karteikarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Produktion und Produktionsplanung. Sie behandeln Themen wie Produktionsprozessplanung, Kostenarten, Substitutionalität und die verschiedenen Anordnungstypen der Fertigung. Die Lernkarten sind besonders nützlich für Studierende und Berufseinsteiger in der Betriebswirtschaftslehre, die sich mit den Grundlagen der Produktionsplanung und -steuerung vertraut machen möchten.
Karten
20
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
06.02.2013 / 14.03.2018

Lernkarten

Definition: Produktion

Erstellung von Gütern
Kombination und Transformation von Produktionsfaktoren

Begrifflichkeiten

ri: Einsatzmenge des Produktionsfaktors i=1,…,m:

Faktorvektor

 

xj: Ausbringungsmenge des Produktes

Produktvektor

 

Isoquante

Menge der Aktivitäten zur Erzeugung einer gegebenen
Ausbringungsmenge


• alternative Darstellungen bei zwei Faktoren:

Grenzrate der Substitution

Isoquante wird nicht verlassen

• entspricht der negativen Steigung der Isoquante in einem bestimmten Punkt

Substitutionalität:

die Senkung der Einsatzmenge eines Faktors kann durch die gleichzeitige Erhöhung der Einsatzmenge eines anderen Faktors ausgeglichen werdenAusbringungsmenge bleibt unverändert

partielle Substitutionalität:

Faktoren können nicht vollständig gegeneinander ausgetauscht werdenBsp.:Arbeitskraft und Maschinen in einer Schreinerei

totale Substitutionalität:

Faktoren können vollständig gegeneinander ausgetauscht werdenBsp.: verschiedene Holzsorten in einer Schreinerei

Grundlagen der Kostentheorie I

Produktionstheorie + Geld

Kosteneinflussgrößen

•Betriebsgröße
Gesamtheit der Fertigungskapazitäten
nur langfristig veränderbar


•Produktions-oder Fertigungsprogramm
in einer Periode herzustellende Produkte nach Art und Menge
kurzfristig veränderbar


•Beschäftigung
Ausbringungsmenge pro Periode
mittelbarer Einfluss auf Kosten über Verbrauch von Faktormengen

•Beschäftigungsgrad
Verhältnis der Beschäftigung zur Leistungsfähigkeit des Betriebes
Kosten bei Über-und Unterschreitung der Leistungsfähigkeit durch die Beschäftigung


•Fertigungsablauf
Kostenbeeinflussung durch Anordnungstyp und
Repetitionstyp


•Faktorpreiseund -qualität
Preise beeinflussen Kosten unmittelbar
Qualität beeinflusst Kosten mittelbar über Faktoreinsatzmenge

Kostenarten

Werkstoffkosten
•Wiederbeschaffungspreise
•interne Verrechnungspreise

Betriebsmittelkosten
•Abschreibungen

Arbeitskosten
•Zeitlohn
•Akkordlohn

 

 

 

Zusammenhang zwischen Gesamt-, Grenz- und Stückkosten

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Produktionsprogrammplanung

Festlegung zu erstellender Produkte nach Art, Menge und Zeit

Bereitstellungsplanung

Bereitstellung von Produktionsfaktoren

Produktionsprozessplanung

Strukturierung räumlicher und zeitlicher Arbeits-und Bewegungsvorgänge

Unterscheidung nach zeitlicher Reichweite der Produktionsplanung

•strategisch z.B. Produkt-und Dienstleistungsarten
•taktisch z.B. Produktionsprogramm und Kapazitätsanpassungsmaßnahmen
•operativ z.B. tägliche Produktionsmengenplanung

Repetitionstyp der Fertigung

•Massenfertigung

•Sortenfertigung

•Serienfertigung

•Einzelfertigung

 

Anordnungstyp (Organisationsform der Fertigung)

Fließfertigung

Beispiel: Automobilmontage

 

Werkstattfertigung

Beispiel: Überspannungsschutzproduktion

 

Baustellen-oder Standplatzfertigung

Beispiel: Flugzeugbau

 

Computergestützte Fertigungssysteme

Beispiel: Karosseriebau

Produktionsprozessplanung

liefert detaillierte Vorgaben für die Durchführungdes Produktionsprozesses zur Herstellungdes geplanten Produktionsprogramms

Ziele von Produktionsprozessplanung

•Minimierung verschiedener Kostenarten


Fertigungskosten: Kosten für die Herstellung von Produkten
Leerkosten: bei Stillstand von Potentialfaktoren
Lagerhaltungskosten: für Lagerung von Vor-, Zwischen-und Endprodukten
Strafkosten: Konventionalstrafen, Fehlmengenkosten, Preisnachlässe

 


•Ersatzziele


Durchlaufzeit: Zeit von Auftragsfreigabe bis endgültiger Fertigstellung
Leerzeit: Stillstand einer Maschine aufgrund fehlender Aufträge
Terminabweichung: Verspätung, Verfrühung
Zykluszeit: Zeit von Beginn der Bearbeitung bis zur Fertigstellung des letzten der zu bearbeitenden Aufträge (des Auftragsbündels)

Bestandteile von Netzplänen

•Vorgang:zeitforderndes Geschehen mit definiertem Anfang und Ende
•Ereignis: Zeitpunkt, der das Eintreten eines bestimmten Projektzustandes markiert
•Vorrangbeziehungenbzw. Reihenfolgebeziehungen: Restriktionen, die die Reihenfolge der Vorgänge mitbestimmen (technologisch oder wirtschaftlich)Arten von Netzplänen
•Vorgangsknotennetzplan:Vorgänge sind Knoten, Vorgangsdauern sind Knotenbewertungen, Pfeile repräsentieren Reihenfolgebeziehungen
•Vorgangspfeilnetzplan:Vorgänge sind Pfeile, Ereignisse sind Knoten, Kombination aus Vorgängen und Ereignissen bilden Reihenfolgebeziehungen ab

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