3GM03 Lebensprozesse

Palliative Care

Palliative Care


N. B.
Diese Lernkarten behandeln das Thema Lebensprozesse im medizinischen Kontext und richten sich an Fachleute, die sich mit palliativer Versorgung und Sterbehilfe befassen. Sie decken Themen wie die Betreuung von Patienten und Angehörigen, verschiedene Arten der Sterbehilfe, die Rolle der Palliative Care und die Einhaltung von Leitlinien ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Ärzte, Pflegekräfte und andere Gesundheitsdienstleister, die sich auf die Begleitung von Patienten am Lebensende spezialisieren und die Bedürfnisse der Betroffenen sowie ihrer Angehörigen verstehen und unterstützen möchten.
Karten
18
Lernende
29
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
24.11.2016 / 11.01.2026

Lernkarten

1. LEITLINIE

Wie lautet die Definition von Palliative Care?

Betreuung und Behandlung von Menschen mit unheilbaren, lebensbedrohlichen und/oder chronisch fortschreitenden Erkrankungen

Was beugt PC vor?

Leiden und Komplikationen

2. LEITLINIE

Wie lauten die Grundwerte der PC?

Selbstbestimmung! Würde und Akzeptanz von Krankheit. Umgehen können mit Sterben und Tod

3. LEITLINIE

Nenne drei Prinzipien bei der Einbringung der PC?

- Gleichbehandlung aller Menschen

- Offene und angemessene Kommunikation

- Unterstützung bei ENtscheidungsprozessen

- Einbezug des pers. Umfelds

5. LEITLINIE

Welche beiden Betreuungssettings gibt es?

1. Grundversorgung: Dieses Setting kann von Ärzten, Pflege oder Angehörigen durchgeführt werden

2- Spezialisierte PC: Dieses Setting braucht ein höheres Kompetenzniveau in PC

Welche Berufsgruppen sind in die PC involviert?

Welche Arten de Sterbehilfe gibt es?

Beschreibe die Passive Sterbehilfe

Was ist das Merkmal der direkt aktiven Sterbehilfe

Indirekte aktive Sterbehilfe

Ist die Beihilfe zum Selbstmord strafbar?

JA. Dem Betroffenen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder eine Geldstrafe.

Welchen Zweck hat das ESAS (ein System) im Bezug auf das Symptommanagement in der Palliative Care?

Edmonton Symptom Assessment System

Ermöglicht die Erhebung der Symptome des sterbenden Patienten und die Symptome, welche sie stören.

Nenne 4 Strukturkriterien der PC

- Multidimensionales Assessment

- Palliative Situationen mittels Instrumente erkennen
- Patienten und Angehörige angemessen informieren

- Angebote zur Unterstützung der Angehörigen

- Aus- und Weiterbildungen für alle Mitarbeiter

 

Was steht bei der PC im Vordergrund?

 

Wie wird die PC von den Betroffenen finanziert?

Nach den allgemeinen Grundsätzen des Krankenversicherungsgesetzes (KVG)

Was sind Tätigkeiten der spezialisierten PC? (3)

- Invasive Massnahmen durchführen (i/v Schmerztherapie z.B.)

- Viel Koordination und Kommunikation: Beratung, Bildung, INformation

- Intensifer Support der Angehörigen

Was sind Handlungen in palliativen Situationen? (6)

• Linderung von belastenden Symptomen

• Auseinandersetzen mit Sterben und Tod

• Selbstbestimmung, Autonomie, Selbstständigkeit

• Gestaltung der letzten Lebensphase

• Sterbewünsche

• Einbezug der Angehörigen

Was ist das sogenannte SENS?

SENS Vorgehen am Lebensende:

Vorausplanung und Weghilfe für das Lebensende.

Symptombehandlung, Entscheidungsfindung, Netzwerke, Organisation, Support der Angehörigen.

Es ist eine Personenbezogene Planung: Bereiche, in denen sich Pat. kompetent fühlen im Gegensatz zu Hilflosigkeit, Angst und Stress.

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