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Lernende 18 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 18.04.2015 / 31.08.2020
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0 Exakte Antworten 0 Text Antworten 42 Multiple Choice Antworten
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  • 11.04.2018
    C) Klinische Psych.
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Frage 1

Wie lauten Definition und zentrale Gegenstandsbereiche der GP? (S.1)

A) Die zentralen Gegenstandsbereiche der GP sind der Erhalt und die Förderung von Gesundheit sowie die Verhütung von Störungen und Krankheiten (Schwarzer).

B) GP geht von dem umfassenden Gesundheitsverständnis der WHO aus.

C) Als zentraler Gegenstandsbereich der GP ist laut Schwarzer die Diagnosestellung und Heilung psychischer Krankheiten anzusehen.

D) In der GP wird "Gesundheit" als Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen verstanden.

E) Laut WHO ist "Gesundheit" als Zustand des völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens definiert.

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  • 11.04.2018
    Bei C und D sind die Übersetzungen vertauscht worden.
  • 11.04.2018
    E= das wäre Salutogenes für die Gesundheitsförderung und Prävention für Prävention
  • 11.04.2018
    B= im angloamerikanischen Raum nicht, sind bedeutungsgleich anzusehen
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Frage 2

Welche Aussagen zur Abgrenzung von Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention sind korrekt? Teil 1 (S.1)

A) Als gemeinsames Ziel von Maßnahmen zur Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung ist die Verbesserung und Erhaltung von Gesundheit auf individueller und kollektiver Ebene zu verzeichnen.

B) Im deutschen sowie im angloamerikanischen Sprachraum wird eine deutliche Abgrenzung der beiden Begriffe vorgenommen.

C) health promotion=Krankheitsprävention

D) disease prevention=Gesundheitsförderung

E) In ihren Ansatzpunkten liegt der primäre Unterschied der beiden Interventionsansätze.

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  • 13.04.2018
    C & D: die Wirkprinzipe wurden vertauscht
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Frage 3

Welche Aussagen zur Abgrenzung von Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention sind korrekt? Teil 2 (S.2)

A) Krankheitsprävention orientiert sich an der Krankheitsentstehungs-Dynamik.

B) Gesundheitsförderung orientiert sich an der Gesundheitsentstehungs-Dynamik.

C) Das Wirkprinzip der Krankheitsprävention ist der Aufbau und die Stärkung von Schutzfaktoren und Ressourcen (Hurrelmann, Klotz & Haisch).

D) Das Wirkprinip der Gesundheitsförderung ist die Ausschaltung bzw. das Zurückdrängen von Risikofaktoren (Hurrelmann, Klotz, Haisch).

E) Gesundheitsförderung gehört dem biopsychosozialen Krankheitsmodell an, Krankheitsprävention dem biomedizinischen.

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  • 13.04.2018
    A & C: Kernfragen wurden vertauscht
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Frage 4

Welche Aussagen zur Abgrenzung von Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention sind korrekt? Teil 3 (S .2)

A) Die Kernfrage der Gesundheitsförderung lautet: Was macht Menschen krank?

B) Die Kernfrage der Krankeitsprävention bezieht sich auf Risikofaktoren.

C) Die Kernfrage der Krankheitsprävention lautet: Was erhält Menschen gesund (trotz Belastungen)?

D) Gesundheits-/Krankheitsbegriff der Gesundheitsförderung: Ges. und Krankheit befinden sich auf einem Kontinuum (stellen kein Gegensatzpaar dar).

E) Krankheit i.S. der Prävention gilt als regelwidriger Zustand. Die Diagnostik erfolgt mithilfe der ICD-10 oder der WHO.

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Frage 5

Was sind die unterschiedlichen Konzeptansätze von Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention (Schön)? (S.2)

A) Die Salutogenese (Antonovsky) ist der Ansatz der Gesundheitsförderung.

B) Die Pathogenese ist der Ansatz der Prävention.

C) Zur Pathogenese gehört die Betonung von protektiven Faktoren/Ressourcen.

D) Für die Salutogenese sind Resilienz, Kohärenzgefühl und Selbstwirksamkeit von Bedeutung.

E) In der Pathogenese geht es um die Identifizierung von Risikofaktoren und gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen.

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Frage 6

Salutogenese als Grundhaltung in der Gesundheitsförderung- Was stimmt? (S.2/3)

A) Gesundheit als dynamischer Prozess bietet insb. für chronisch kranke Menschen mit dauerhaften Behinderungen Vorteile, indem eine Verbesserung von Gesundheitskompetenzen, subj. Wohlbefinden und gesundheitsbezogener Lebensqualität angestrebt werden.

B) Salutogenese=Krankheit (griech.)

C) Der Abbau von soz., gesellschaftlichen Ungleichheiten, welche gesundheitsbeeinträchtigend wirken können, zählt zu den Strategien der Gesundheitsförderung.

D) Bei dem Begriff Gesundheit i.S. des ressourcenorientierten salutogenetischen Ansatzes nach Antonovsky, handelt es sich um 2 klar voneinander abgrenzbare Kategorien (gesund vs. krank).

E) Der Gesundheitszustand von Personen kann als Position auf dem Gesundheits-Krankheits-Kontinuum verstanden werden. Je weiter rechts sich die Person befindet, desto besser ist ihre Gesundheit.

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Frage 7

In welcher Reihenfolge sind die Gesundheitsdeterminanten von innen nach außen korrekt geordnet? (S.3)

A) 1: Faktoren individueller Lebensweisen, 2: Alter, Geschlecht, Erbanlagen, 3: soziale und kommunale Netzwerke, 4: Lebens-&Arbeitsbedingungen, 5: allg. Bedingungen der sozioökonomischen, kulturellen und physischen Umwelt

B) 1:Faktoren individueller Lebensweisen, 2: soziale und kommunale Netzwerke, 3: Lebens-&Arbeitsbedingungen, 4: Alter, Geschlecht, Erbanlagen, 5: allg. Bedingungen der sozioökonomischen, kulturellen und physischen Umwelt

C)1: allg. Bedingungen der sozioökonomischen, kulturellen und physischen Umwelt, 2: Lebens-&Arbeitsbedingungen, 3: soziale und kommunale Netzwerke, 4: Faktoren individueller Lebensweisen, 5: Alter, Geschlecht, Erbanlagen,

D) 1: Alter, Geschlecht, Erbanlagen, 2: Faktoren individueller Lebensweisen, 3: soziale und kommunale Netzwerke, 4: Lebens-&Arbeitsbedingungen, 5: allg. Bedingungen der sozioökonomischen, kulturellen und physischen Umwelt

E)1: allg. Bedingungen der sozioökonomischen, kulturellen und physischen Umwelt, 2: Lebens-&Arbeitsbedingungen, 3: Alter, Geschlecht, Erbanlagen ,4: soziale und kommunale Netzwerke, 5: Faktoren individueller Lebensweisen

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  • 13.04.2018
    C) globales Ziel
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Frage 8

Zugänge in der Gesundheitsförderung- Welche Aussagen sind korrekt? (S.3/4)

A) Einziger Kernpunkt der Gesundheitsförderung stellt das Individuum dar, dessen Lebensweise und Befähigungen im Fokus stehen (Kaba-Schönstein).

B) Die ökologisch-systematische Sichtweise von Menschen und ihren Umwelten wird von der Gesundheitspsychologie eingenommen.

C) Ein international beschränktes Ziel der GP ist die feste Verankerung von Gesundheitsförderung im direkten Lebensumfled bzw. im Alltag von Menschen. Hierbei ist die Stärkung von Eigeninitiative und -verantwortung eingebunden (Schön).

D) "Hilfe zur Selbsthilfe" gewinnt zunehmend an Bedeutung (Rosenbrock & Kümpers). Bsp. sind Stressbewältigungstrainings und Nikotinentwöhnung.

E) Gesundheitsförderung möchte Einwirkung auf ökonomische, soz., ökologische, kulturelle Faktoren und politische Intervention erzielen (Kaba-Schönstein).