Pflege HF


E. A.
Diese Karteikarten bieten einen Überblick über die Wirkung von Pharmaka auf das vegetative Nervensystem, insbesondere auf den Sympathikus und Parasympathikus. Sie behandeln die Aktivierung und Blockade dieser Systeme, sowie die Rolle von Neurotransmittern wie Noradrenalin und Acetylcholin. Die Karteikarten erklären die Unterschiede zwischen direkten und indirekten Sympathomimetika und deren Einfluss auf Herz, Blutdruck und Atmung. Sie richten sich an Medizinstudenten und Fachpersonal, die ein tieferes Verständnis der Pharmakologie des vegetativen Nervensystems benötigen.
Flashcards
7
Students
49
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
27.02.2015 / 24.08.2022

Flashcards

Was ist der Sympathikus und Parasympathikus

Sympathikus= Fähigkeit zur Arbeitsleistung (Steigert den Antrieb und die Aufmerksamkeit im ZNS)
Erregung: Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems und der Atmung

Parasympathikus= „Erholung“
Erregung: Aktivierung der Verdauungsfunktion des Magen-Darm-Trakts

Was sind Parasympatholytika und wann werden sie eingesetzt

Als Parasympatholytika werden Substanzen bezeichnet, welche die Wirkung des Parasympathikus herabsetzen.

  • Zu diagnostischen Zwecken für die Pupillenerweiterungen
  • Bei Vergiftungen durch Insektozide
  • Bei Narkosevorbereitungen
  • Bei Athma als Bronchodilatant
  • Gegen Spasmen
  • Reanimation

Erkläre die verschiedenen Pharmaka Gruppen

Parasympathomimetika:

Direkte Parasympathomimetika  sind Arzneimittel, welche die Wirkung des Parasympathikus nachahmen,

während indirekte Parasympathomimetika die Wirkung ausgeschütteten Acetylcholins verstärken indem sie den Abbau hemmen.

Parasympatholytika:

Parasympatholytika sind Arzneistoffe, die dem Parasympathikus entgegenwirken. Sie heben seine Wirkung auf. Man nennt sie auch Anticholinergika.

Sympathomimetika:

Sympathomimetika sind Arzneimittel, die die Wirkung des Sympathikus imitieren. Allerdings existieren 4 Rezeptor Subtypen (Alpha1, Alpha2, Beta1, Beta2), die unterschiedliche Effekte vermitteln. Alpha kann man uasserdem noch in direkte und indirekte Sympathomimetika unterscheiden. Die direkt wirkenden Arzneistoffe binden unmittelbar an den Rezeptor, während die indirekt wirkenden zur Konzentrationserhöhung von Noradrenalin führen. (Alpha sind vorallem an Gefässen beteiligt und Beta an Herz und Bronchien)

Sympatholytika:

Greifen als Antagonisten an den Rezeptoren des Sympathikus an und werden auch als entsprechende Blocker — z. B. b1-Blocker - bezeichnet

Was sind direkte und indirekte Sympathomimetika

Direkte Sympathomimetika: Direkter Kontakt mit den Rezeptoren

Alpha: Beeinflussen Blutgefässe, die Darmmuskulatur und Augen
Beta: Erregen herz

Indirekte Sympathomimetika: Über Noradrenalin (Wiederaufnahme gehemmt und Abbau gehemmt)

 

Endungen Bedeutung

- lytika --> Hemmen den Sympathikus oder Parasymphatikus (Alpha, Beta-Blocker)

- mimetika --> Fördert Wirkung von Sympathikus oder Parasymphatikus

 

 

Was bewirkt Symphatikus und Parasymphatikus

Grundsätzlich erhöht die Aktivierung des Sympathikus die Leistungsbereitschaft des Körpers, was sich in Blutdrucksteigerung, Bronchialerweiterung und Pupillenerweiterung äußert. (Zunahme der HF, der Kontraktionskraft, der Erregbarkeit und der Erregungsleitungsgeschwindigkeit)

Der Parasympathikus fördert Erholungsvorgänge wie Schlaf und Verdauung. (Abnahme der Wirkung)

 

Neurotransmitter Wirkungen

  • Acetylcholin - Muskeltätigkeit, Verdauung, Schweißbildung
  • Noradrenalin - Blutdruck, Atmung
  • Adrenalin - Blutdruck, Atmung
  • Dopamin - Willkürmotorik, psychische Prozesse
  • Serotonin - Schmerz, Schlaf, Nahrungsaufnahme
  • Histamin - Schlaf, Juckreiz, Magensäuresekretion
  • Glutaminsäure - Willkürmotorik, Gedächtnisfunktion
  • GABA - Schlaf, Erregungshemmungen
  • Endorphine - Schmerzwahrnehmung, Darmtätigkeit

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