Labor Referenzwerte

Wichtige Referenzwerte im Labor

Wichtige Referenzwerte im Labor

Diese Lernkarten decken zentrale Laborwerte und deren Interpretation bei Leberfunktionsstörungen, Blutbildveränderungen sowie Stoffwechsel- und Infektionserkrankungen ab. Im Fokus stehen Parameter wie Hämoglobin, Leukozyten, Elektrolyte, Enzyme und Vitamine, die für Diagnostik und Therapie entscheidend sind. Ideal für Auszubildende in medizinischen Berufen, um Referenzbereiche zu verinnerlichen und pathologische Abweichungen zu erkennen.
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Allemand
Catégorie
Médecine
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Apprentissage
Créé / Mis à jour
11.04.2026 / 11.04.2026

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ALT /GPT 

Enzym erhöt bei leberschädigung 

U/l

f: <35U/l

m: <50 U/l

Enzym erhöt bei leberschädigung 

Albumin 

Wichtigstes Tranzportprotein im Plasma 

g/l

35-55 g/l 

erhöt Exsikkosen (starke Austrocknung des Körpers durch Flüssigkeitsmangel)

ernidiregt Mangelernährung, Entzündungen, malignine Prozesse 

Albumin im Urin  

misst  die filterung des Basalmebram vom Glomerlums welches Proteine zurückhält 

Meist wird Verhältnis vom Albumin zu Krea gemessen = ACR

 

mg/l

bis 20mg/l  oder 30 mg/ Tag 

oder bis 2,5 mg/mmol Kreatinin 

erhöt Glomeruläre Schädigung, Fieber und HWI 

ALP 

Enzym der Galle, Konochen und Leber 

U/l

f: 35-105 U/l

m: 40-130 U/l 

erhöt Leber und Gallenwegserkrankungen, Knochenerkrankungen 

Amylase 

Pankreas Enzym 

U/l

<100 U/l 

erhöt Pankresaerkrankungen, Parotitis und Nireninsuffizienz 

AST / GOT 

Enzym Leber sowie Herz-und Skelttmuskelatur 

U/l

f: <35 U/l

m:<50 U/l

erhöt Hepatitis und Leberzellennekrose, Myokardinfarkt, Hämolyse 

Billirubin 

Abbauprodukt Hämaglobinstoffwechsels und wichtigste Gallenfarbstoff

μmol/l

<21 μmol/l

erhöt Gallengangverschlus, Hepatitis,Leberzirrhose, Hämolyse 

BSR 

messung wie schnell EC absinken 

mm/Std.

f: <20 mm/Std.

m:<15 mm/Std.

erhöt entzündliche Prozesse, Malignome, Anämie ( pysologisch > 60 Jahren, SS)

ernidriegt Polyglobulie( krankhafte erhöung EC)

Cholesterin 

Protein/Enzym aufgenommen durch Nahrung 

mmol/l

wünschenswert: < 5,0 mmol/l

erhöt angeborene oder erworbene Hypercholersterinämie, Lebererkrankung, Hypothyreose, Nephrotisches Syndrom

erniedrigt  Leberinsuffizienz, Hyperthyreose

 

LDL "Schlechte Cholesterin"

wichtigster Arteriosklerose-Risikofaktor

mmol/l

wünschenswert: < 3,0 mmol/l

Erhöhtes Risiko für Arteriosklerose

HDL "gute Cholesterin"

schützt vor Arteriosklerose

mmol/l

wünschenswert: > 1,0 mmol/ l

je höher umso besser

ernidriegt Diabetes mellitus, Nierenerkrankungen und Lebenstil wie Bewegungsarmut, Übergewicht, Rauchen

CRP 

Akut-Phasen- Protein,wird in Leber gebildet 

mg/l

<5,0 mg/l

erhöt schwere Entzündungen, bakterielle Infekte, Virusinfektionen, rheumatische Erkrankungen 

 

CK Creatin-Kinase:

Enzym  welches kurzfristige Energiezwischenspeicherung in Muskelzellen zeigt 

CK-MM (Skelettmuskulatur) CK-MB (Herzmuskulatur) CK-BB (Gehirn)

U/l

f: < 170 U/ l

m: < 190 U/ l

erhöt Skelettmuskulatur-schädigung durch Verletzungen, Operationen aber auch Sport. Muskuläre Dystrophie, Hypothyreose, Herzinfarkt

D-Dimere

Fibrinspaltprodukte treten bei Fibrinolyse auf und zeigen die Auflösung eines Thrombus oder Embolus an

mg/l

< 0,5 mg/ l

erhöt Heilungsprozesse (Wunden, Verbren-nungen), Embolie, intravasale Fibrinolyse, Leberzirrhose, Tumor, Schwangerschaft, Nierenkrankheit

Die Wahrscheinlichkeit einer Venenthrombose, einer Embolie ist bei einem negativen Wert gering.

Erythrozyten

transportieren den Sauerstoff, der im Hämoglobin gebunden wird

f: 4.0– 5,2 T/ l

m: 4,6 – 6.0 T/ l

erhöt Sauerstoffmangel, Exsikkose, Polyglobulie, Polyzythämia vera, Medikamente

ernidriegt Blutverlust, mangelnde Produktion, Hämolyse 

MCV

Volumen/Grösse der Erythrozyten

fl

80 – 100 fl

erhöt Vitamin B12 -, Folat - Mangel

erniedirgt Vitamin B12 -, Folat - Mangel

MCH

Hämoglobingehalt/ Ec

pg

26 – 34 pg

erhöt Vitamin B12 -, Folat - Mangel

erniedirgt Vitamin B12 -, Folat - Mangel

MCHC

Hämoglobinkonzentration/ Ec-Volumen

g/l

315 – 360 g/ l

erhöt Vitamin B12 -, Folat - Mangel

erniedirgt Vitamin B12 -, Folat - Mangel

GGT 

Enzym aus Leber und den Gallengängen

U/l

f: < 40 U/ l

m: < 60 U/l

erhöt Lebererkrankungen, Erkrankungen der Gallenwege und Alkoholismus

Glukose 

energieträger für Zellen 

mmol/ l

Plasma nüchtern: 3,9 – 5,6 mmol/ l

erhöt Insulinmangel, Insulinresistenz, Pankreaserkrankung, Medikamente, Schwangerschaft

erniedrigt Insulinom ( Tumor in Pankreas)

HbA1c 

durchschnittliche Plasma Glukosekonzentration der lezuten drei Monate 

abhänig Lebensdauer EC

%

< 5.7% Normal

≥ 5,7% und

< 6.5% Prädiabetes

≥ 6,5% Diabetes

ernidrigt Hämolytische Anämien

Hämatokrit

Anteil der Erythrozyten am Gesamtblutvolumen

l/l

f: 0,35 – 0,46 l/ l

m: 0,40 – 0,50 l/ l

erhöt  Exsikkose, Polyglobulie, Polyzythämia vera, Medikamente

ernidirgt Anämie, Schwangerschaft

Hämoglobin

rote Blutfarbstoff besteht aus Globin (Protein) und Häm (Farbstoff). Hämoglobin transportiert Sauerstoff und Kohlendioxid.

g/l

f: 120 – 154 g/ l

m: 135 – 172 g/ l

erhöt Polyglobulie, Dehydratation, Polyzythämia vera, Aufenthalt in grossen Höhen

ernidrigt Anämie, Hyperhydratation, chronische Niereninsuffizienz

Harnstoff 

ist Abbauprodukt von Proteinen welches in der Leber ensteht 

mmol/l

1,7 – 8,3 mmol/ l

erhöt Glomeruläre Filtra-tionsrate unter 50%, Niereninsuffizienz, Dehydratation

ernidrigt Lebererkrankung, proteinarme Diät, Schwangerschaft

HIV-1 und HIV-2 Antikörper

Erreger der erworbenen Immunschwäche AIDS. Die Antikörper sind erst drei Monate nach einer Infektion nachweisbar

negativ 

 

hCG 

Hormon von Plazenta gebildet und dient dem Schwangerschaftsnachweis. 

U/l

negativ (< 25 U/ l)

erhöt >25 U/l bereits nach 7 Tagen nach der Befruchtung 

Kalium

Kation, kommt zu 98% intrazellulä, wichtig für die Weiterleitung von Nervenimpulsen. Der Kaliumhaushalt wird über die Niere geregelt.

mmol/l

Plasma: 3,4 – 4,5 mmol/ l

Serum: 3,5 – 5,1 mmol/ l

erhöt Zellnekrosen, Insulinmangel, verminderte Ausscheidung über die Nieren, usw. (Störfaktoren beachten)

ernidrigt Medikamente, Insulinüberschuss, Verlust über die Nieren, Verlust im Magen- Darmtrakt

 

Kratinin 

harnpflichtiges Abfallprodukt des Muskelstoffwechsels 

µ mol/ l

f: 44 – 80 µ mol/ l

m: 62 – 106 µ mol/ l

erhöt Niereninsuffizienz, grosse Muskelmasse

ernidrigt geringe Muskelmasse

Leukozyten 

Hauptaufgabe Abwehr

G/l

4,0 – 10,0 G/ l

erhöt Infektionen, Intoxikationen, Tumorerkrankungen, (Stress, Schwangerschaft

ernidrigt Chemo- und Bestrahlungstherapie, Viruserkrankungen, Medikamente

Stab und Segmentkernige Neutrophile Granulozyten

 

1,5 – 7,7 G/l (Buch)

1.3-7.0 G/l

erhöt Stress-Situation, entzündliche Erkrankung, bakterieller Infekt, starker Schmerz, Operation  

ernidrigt Agranulozytose, viraler Infekt, Knochenmarksschädigung 

Eosinophile Granulozyten

Basophile Granulozyten

Eos < 0,5 G/ l

Baso < 0,2 G/ l

Eosinophilie /   Basophilie  Allergien, Parasiten , Knochenmarkserkrankungen 

Eosinopenie / Basopenie akute Infektionskrankheiten 

Monozyten 

Lymphozyten 

Mono 0,1 – 0,9 G/ l

Lymph 1,1 – 4,5 G/ l

Monozytose während bakteriellen Infekten (monozytäre Überwindungsphase), im Anschluss an Chemotherapien 

Lyphpzytose Virusinfektionen, Heilungsphase bei akuten Infekten, bei Kindern < Erwachsenen 

Lymphpopenie akute Phase von bakteriellen Infekten, Scharlach, Masern, Störung der Immunregulation 

okkultes Blut im Stuhl (unsichtbares Blut)

Füherkennung Darmkrebs 

negativ

positiv = muss endoskopisch abgeklärt werden 

Gesamt Protein 

Ketten von Aminsäuren die unterschidlich aufgaben erfüllen 

g/l

63-82 g/l

erhöt Exsikkose, Plasmozytom

ernidrigt Proteinsynthesestörung in der Leber, Mangelernährung, nephrotisches Syndrom, Malabsorption, Verbrennungen

Strep A 

Streptokokken Bakterien 

negativ

positiv Tonsillitis, Pharyngitis, Scharlach

Quick/INR 

Quick: 70 – 120%;

INR -Therapiebereich je nach Indikation: 2 – 3

ernidrigt Lebererkrankungen, Vit-K-Mangel, Gerinnungsfaktorenmangel usw. Antikoagulanzientherapie

Thrombozyten 

sind an Blutstillung beteiligt 

150-400 G/l

erhöung Infekte, Polyzythämia vera, Leukämie, Splenektomie

ernidrigt Chemo- oder Strahlentherapie, einige Anämien, schwere Infektionen usw.

Triglyceride

Neutralfette sind wichtige Energiespeicher, werden im Blut an Proteine gebunden und so ins Gewebe transportiert. 

Ideal, nüchtern: < 1,7 mmol/ l 

Ideal nicht nüchtern: < 2,0 mmol/ l

erhöht postprandial, Diabetes mellitus, Hepatopathien, Hyperlipoproteinämien, Pankreatitis, Alkoholismus

ernidrigt Malabsorption, Hyperthyreose

Troponin T oder I 

Protein, dessen Nachweis im Blut einen Herzmuskelschaden anzeigt 

Die Werte sind abhängig vom Troponin und vom Gerät. T: < 14 ng/l

erhöt akuter Myokardinfarkt 

Harnsäure 

Endprodukt des Purinstoffwechsels

f: 143 – 340 µ mol/ l

m: 202 – 417 µ mol/ l

erhöt Gicht, vermehrter Zellzerfall z. B. bei Chemotherapie, Niereninsuffizienz, Alkoholismus

erniedrigt Erbkrankheit (Fanconi-Syndrom) Schwangerschaft

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