Labor Referenzwerte
Wichtige Referenzwerte im Labor
Wichtige Referenzwerte im Labor
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ALT /GPT
Enzym erhöt bei leberschädigung
U/l
f: <35U/l
m: <50 U/l
Enzym erhöt bei leberschädigung
Albumin
Wichtigstes Tranzportprotein im Plasma
g/l
35-55 g/l
erhöt Exsikkosen (starke Austrocknung des Körpers durch Flüssigkeitsmangel)
ernidiregt Mangelernährung, Entzündungen, malignine Prozesse
Albumin im Urin
misst die filterung des Basalmebram vom Glomerlums welches Proteine zurückhält
Meist wird Verhältnis vom Albumin zu Krea gemessen = ACR
mg/l
bis 20mg/l oder 30 mg/ Tag
oder bis 2,5 mg/mmol Kreatinin
erhöt Glomeruläre Schädigung, Fieber und HWI
ALP
Enzym der Galle, Konochen und Leber
U/l
f: 35-105 U/l
m: 40-130 U/l
erhöt Leber und Gallenwegserkrankungen, Knochenerkrankungen
Amylase
Pankreas Enzym
U/l
<100 U/l
erhöt Pankresaerkrankungen, Parotitis und Nireninsuffizienz
AST / GOT
Enzym Leber sowie Herz-und Skelttmuskelatur
U/l
f: <35 U/l
m:<50 U/l
erhöt Hepatitis und Leberzellennekrose, Myokardinfarkt, Hämolyse
Billirubin
Abbauprodukt Hämaglobinstoffwechsels und wichtigste Gallenfarbstoff
μmol/l
<21 μmol/l
erhöt Gallengangverschlus, Hepatitis,Leberzirrhose, Hämolyse
BSR
messung wie schnell EC absinken
mm/Std.
f: <20 mm/Std.
m:<15 mm/Std.
erhöt entzündliche Prozesse, Malignome, Anämie ( pysologisch > 60 Jahren, SS)
ernidriegt Polyglobulie( krankhafte erhöung EC)
Cholesterin
Protein/Enzym aufgenommen durch Nahrung
mmol/l
wünschenswert: < 5,0 mmol/l
erhöt angeborene oder erworbene Hypercholersterinämie, Lebererkrankung, Hypothyreose, Nephrotisches Syndrom
erniedrigt Leberinsuffizienz, Hyperthyreose
LDL "Schlechte Cholesterin"
wichtigster Arteriosklerose-Risikofaktor
mmol/l
wünschenswert: < 3,0 mmol/l
Erhöhtes Risiko für Arteriosklerose
HDL "gute Cholesterin"
schützt vor Arteriosklerose
mmol/l
wünschenswert: > 1,0 mmol/ l
je höher umso besser
ernidriegt Diabetes mellitus, Nierenerkrankungen und Lebenstil wie Bewegungsarmut, Übergewicht, Rauchen
CRP
Akut-Phasen- Protein,wird in Leber gebildet
mg/l
<5,0 mg/l
erhöt schwere Entzündungen, bakterielle Infekte, Virusinfektionen, rheumatische Erkrankungen
CK Creatin-Kinase:
Enzym welches kurzfristige Energiezwischenspeicherung in Muskelzellen zeigt
CK-MM (Skelettmuskulatur) CK-MB (Herzmuskulatur) CK-BB (Gehirn)
U/l
f: < 170 U/ l
m: < 190 U/ l
erhöt Skelettmuskulatur-schädigung durch Verletzungen, Operationen aber auch Sport. Muskuläre Dystrophie, Hypothyreose, Herzinfarkt
D-Dimere
Fibrinspaltprodukte treten bei Fibrinolyse auf und zeigen die Auflösung eines Thrombus oder Embolus an
mg/l
< 0,5 mg/ l
erhöt Heilungsprozesse (Wunden, Verbren-nungen), Embolie, intravasale Fibrinolyse, Leberzirrhose, Tumor, Schwangerschaft, Nierenkrankheit
Die Wahrscheinlichkeit einer Venenthrombose, einer Embolie ist bei einem negativen Wert gering.
Erythrozyten
transportieren den Sauerstoff, der im Hämoglobin gebunden wird
f: 4.0– 5,2 T/ l
m: 4,6 – 6.0 T/ l
erhöt Sauerstoffmangel, Exsikkose, Polyglobulie, Polyzythämia vera, Medikamente
ernidriegt Blutverlust, mangelnde Produktion, Hämolyse
MCV
Volumen/Grösse der Erythrozyten
fl
80 – 100 fl
erhöt Vitamin B12 -, Folat - Mangel
erniedirgt Vitamin B12 -, Folat - Mangel
MCH
Hämoglobingehalt/ Ec
pg
26 – 34 pg
erhöt Vitamin B12 -, Folat - Mangel
erniedirgt Vitamin B12 -, Folat - Mangel
MCHC
Hämoglobinkonzentration/ Ec-Volumen
g/l
315 – 360 g/ l
erhöt Vitamin B12 -, Folat - Mangel
erniedirgt Vitamin B12 -, Folat - Mangel
GGT
Enzym aus Leber und den Gallengängen
U/l
f: < 40 U/ l
m: < 60 U/l
erhöt Lebererkrankungen, Erkrankungen der Gallenwege und Alkoholismus
Glukose
energieträger für Zellen
mmol/ l
Plasma nüchtern: 3,9 – 5,6 mmol/ l
erhöt Insulinmangel, Insulinresistenz, Pankreaserkrankung, Medikamente, Schwangerschaft
erniedrigt Insulinom ( Tumor in Pankreas)
HbA1c
durchschnittliche Plasma Glukosekonzentration der lezuten drei Monate
abhänig Lebensdauer EC
%
< 5.7% Normal
≥ 5,7% und
< 6.5% Prädiabetes
≥ 6,5% Diabetes
ernidrigt Hämolytische Anämien
Hämatokrit
Anteil der Erythrozyten am Gesamtblutvolumen
l/l
f: 0,35 – 0,46 l/ l
m: 0,40 – 0,50 l/ l
erhöt Exsikkose, Polyglobulie, Polyzythämia vera, Medikamente
ernidirgt Anämie, Schwangerschaft
Hämoglobin
rote Blutfarbstoff besteht aus Globin (Protein) und Häm (Farbstoff). Hämoglobin transportiert Sauerstoff und Kohlendioxid.
g/l
f: 120 – 154 g/ l
m: 135 – 172 g/ l
erhöt Polyglobulie, Dehydratation, Polyzythämia vera, Aufenthalt in grossen Höhen
ernidrigt Anämie, Hyperhydratation, chronische Niereninsuffizienz
Harnstoff
ist Abbauprodukt von Proteinen welches in der Leber ensteht
mmol/l
1,7 – 8,3 mmol/ l
erhöt Glomeruläre Filtra-tionsrate unter 50%, Niereninsuffizienz, Dehydratation
ernidrigt Lebererkrankung, proteinarme Diät, Schwangerschaft
HIV-1 und HIV-2 Antikörper
Erreger der erworbenen Immunschwäche AIDS. Die Antikörper sind erst drei Monate nach einer Infektion nachweisbar
negativ
hCG
Hormon von Plazenta gebildet und dient dem Schwangerschaftsnachweis.
U/l
negativ (< 25 U/ l)
erhöt >25 U/l bereits nach 7 Tagen nach der Befruchtung
Kalium
Kation, kommt zu 98% intrazellulä, wichtig für die Weiterleitung von Nervenimpulsen. Der Kaliumhaushalt wird über die Niere geregelt.
mmol/l
Plasma: 3,4 – 4,5 mmol/ l
Serum: 3,5 – 5,1 mmol/ l
erhöt Zellnekrosen, Insulinmangel, verminderte Ausscheidung über die Nieren, usw. (Störfaktoren beachten)
ernidrigt Medikamente, Insulinüberschuss, Verlust über die Nieren, Verlust im Magen- Darmtrakt
Kratinin
harnpflichtiges Abfallprodukt des Muskelstoffwechsels
µ mol/ l
f: 44 – 80 µ mol/ l
m: 62 – 106 µ mol/ l
erhöt Niereninsuffizienz, grosse Muskelmasse
ernidrigt geringe Muskelmasse
Leukozyten
Hauptaufgabe Abwehr
G/l
4,0 – 10,0 G/ l
erhöt Infektionen, Intoxikationen, Tumorerkrankungen, (Stress, Schwangerschaft
ernidrigt Chemo- und Bestrahlungstherapie, Viruserkrankungen, Medikamente
Stab und Segmentkernige Neutrophile Granulozyten
1,5 – 7,7 G/l (Buch)
1.3-7.0 G/l
erhöt Stress-Situation, entzündliche Erkrankung, bakterieller Infekt, starker Schmerz, Operation
ernidrigt Agranulozytose, viraler Infekt, Knochenmarksschädigung
Eosinophile Granulozyten
Basophile Granulozyten
Eos < 0,5 G/ l
Baso < 0,2 G/ l
Eosinophilie / Basophilie Allergien, Parasiten , Knochenmarkserkrankungen
Eosinopenie / Basopenie akute Infektionskrankheiten
Monozyten
Lymphozyten
Mono 0,1 – 0,9 G/ l
Lymph 1,1 – 4,5 G/ l
Monozytose während bakteriellen Infekten (monozytäre Überwindungsphase), im Anschluss an Chemotherapien
Lyphpzytose Virusinfektionen, Heilungsphase bei akuten Infekten, bei Kindern < Erwachsenen
Lymphpopenie akute Phase von bakteriellen Infekten, Scharlach, Masern, Störung der Immunregulation
okkultes Blut im Stuhl (unsichtbares Blut)
Füherkennung Darmkrebs
negativ
positiv = muss endoskopisch abgeklärt werden
Gesamt Protein
Ketten von Aminsäuren die unterschidlich aufgaben erfüllen
g/l
63-82 g/l
erhöt Exsikkose, Plasmozytom
ernidrigt Proteinsynthesestörung in der Leber, Mangelernährung, nephrotisches Syndrom, Malabsorption, Verbrennungen
Strep A
Streptokokken Bakterien
negativ
positiv Tonsillitis, Pharyngitis, Scharlach
Quick/INR
Quick: 70 – 120%;
INR -Therapiebereich je nach Indikation: 2 – 3
ernidrigt Lebererkrankungen, Vit-K-Mangel, Gerinnungsfaktorenmangel usw. Antikoagulanzientherapie
Thrombozyten
sind an Blutstillung beteiligt
150-400 G/l
erhöung Infekte, Polyzythämia vera, Leukämie, Splenektomie
ernidrigt Chemo- oder Strahlentherapie, einige Anämien, schwere Infektionen usw.
Triglyceride
Neutralfette sind wichtige Energiespeicher, werden im Blut an Proteine gebunden und so ins Gewebe transportiert.
Ideal, nüchtern: < 1,7 mmol/ l
Ideal nicht nüchtern: < 2,0 mmol/ l
erhöht postprandial, Diabetes mellitus, Hepatopathien, Hyperlipoproteinämien, Pankreatitis, Alkoholismus
ernidrigt Malabsorption, Hyperthyreose
Troponin T oder I
Protein, dessen Nachweis im Blut einen Herzmuskelschaden anzeigt
Die Werte sind abhängig vom Troponin und vom Gerät. T: < 14 ng/l
erhöt akuter Myokardinfarkt
Harnsäure
Endprodukt des Purinstoffwechsels
f: 143 – 340 µ mol/ l
m: 202 – 417 µ mol/ l
erhöt Gicht, vermehrter Zellzerfall z. B. bei Chemotherapie, Niereninsuffizienz, Alkoholismus
erniedrigt Erbkrankheit (Fanconi-Syndrom) Schwangerschaft