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Atmung

Atmung

Diese Lernkarten thematisieren pflegerische Aspekte der Atmung und damit verbundener Ängste, etwa Ursachen von Atemnot, Husten oder Panik, sowie gezielte Maßnahmen wie Inhalationen, Lagerungstechniken oder Sauerstoffgabe. Sie richten sich an Auszubildende in der Pflege, die fundierte Kenntnisse zu respiratorischen Problemen und deren Behandlung benötigen, um Patienten sicher zu versorgen und Komplikationen zu vermeiden.
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Langue
Allemand
Catégorie
Soins
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
19.02.2026 / 26.03.2026

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Bedeutung von Atmung für den Menschen

Die Atmung hat einen grossen Einfluss in jedem Lebensbereich. Sauerstoff brauchen wir damit der Energiestoffwechsel stattfinden kann -> O2 Aufnahme über Atmung

Definition Furcht und Angst 

Furcht: Ein Gefühl des Schreckens, dass sich für die Betroffene Person

Ausdrucksform und Massnahmen Furcht und Angst 

Ausdrucksform Furcht: aufgerissene Augen, Atemnot, Hyperventilation

Ausdrucksform Angst: Zittern, Atemnot, Tachykardie, Panik, Hyperventiolation, kaltschweissig

-> Massnahmen bei beiden: um Hilfe bitten wenn möglich, Pat. nicht alleine lassen, auf Furcht ansprechen, versuchen Reiz den die Furcht auslöst  zu lindern, Musik, Ätherische Öle, Fenster öffnen 

EInflussfaktoren auf die Atmung 

Siehe Bild 

beschreiben die Atemfrequenz 

Tachypnoe: mehr als 20 Atemzüge pro Minute 

-> Mögliche Ursachen: Anstrengung, Aufregung, Schmerzen, Fieber, Schock, Lungenerkankung

Normwert: 16-20 Atemzüge 

Bradypnoe: alles unter 12 Atemzügen pro Minute 

-> Mögliche Ursachen: Schlaf, entspannung, schädigung des Zentralen Nervensystems, Vergiftung, Stoffwechselstörung 

Atemstillstand/ Apnoe: 0 Atemzüge pro Minute 

-> Mögliche Ursachen: Tod, Längere Atempausen zwischen zwei Atemzügen im Schlaf (Schlafapnoe), erweiterte Herz-Kreislauf-Schock

 

beschreiben die Atemtiefe

Die Atemtiefe beschreibt, wie tief ein Mensch einatmet. Entscheidend dafür ist die Menge die pro Atemzug eingeatmet werden kann - >Atemvolumen. 

  • Die Atemtiefe wird bewusst durch den Sauerstoffbedarf des Körpers und den Kohlenstoffdioxid Gehalt des Blutes reguliert. Sie kann aber auch bewusst gesteuert werden. 

oberflächliche Atmung -> CO2 Verluste -> nicht alle Lungenberreiche sind ventiliert also belüftet  

flache Atmung -> «normale» Atmung 

  • langes liegen fördert die flache Atmung 

tiefe Atmung -> sollte man fördern, Schmerzen suffizient behandeln damit sie eine tiefe Atmung haben 

 

beschreiben den Atemrhythmus 

1. Normale Atmung 

2. Kussmaulatmung 

-> Mögliche Ursache: Stoffwechselentgleisung bspw. diabetisches Koma 

3. Cheyne-Stokes-Atmung 

-> Mögliche Ursache: Sterbephase, Hirnschädigung, Schlafapnoe 

4. Schnappatmung

-> Mögliche Ursache: Kurz vor dem Tod 

5. Biot-Atmung 

-> Mögliche Ursache: erhöhter Hirndruck 

beschreiben das Atemgeräusch 

Inspiratorischen Stridor: 

  • Absaugen möglich 
  • Obereatmenwege sind quasi verlegegt
  • Atmung ist wie so ein Pfeifen
  • Problem: Schleim, Nahrung

Exspiratorischer Stridor: 

  • Untere Atemwege sind verlegt 
  • COPD 
  • Lungenödeme
  • Sterbende Pat.
  • Atmung hat brodelndes Geräusch 

beschreiben den Atemgeruch 

  • Alle Pathologisch insofern es nicht von Nahrungsmittel kommt (Knoblauch, Bärlauch...) 
  • Am Morgen haben alle einwenig Mundgeruch -> Normal 
  • Bei Lungentumor, Pneumonie kann es einen unangenehmen Atemgeruch geben -> Fauler Geruch evtl. auch süsslich 
  • Azetongeruch (riecht nach Nagellack entfernet): kommt vom Diabetes Mellitus Typ 1. -> durch die Verstoffwechselung von Proteinen 

beschreiben den Atemtyp

Mischatmung: Normal 

Burstatmung: bei Schmerzen oder Verletzungen im Abdomen -> Schonatmung

Bauchatmung: bei Schmerzen oder Verletzungen im Thorax -> Schonantmung, im Tiefschlaf, bei Vergiftung 

Auxiliar Atmung: Atemhilfsmuskulatur tritt hervor bei erschwerter Atmung 

Erläutern Dsypnoe und nennen Pflegeinterventionen 

Definition Dyspnoe: Atemnot 

-> ist immer in Zusammenhang mit einer Psychischen Komponente 

Pflegeintervention: ruhe und Sicherheit bewahren, Bett richtig eingestellt haben -> aufrecht, Fenster öffnen, einengende Kleider lösen, richtige Atemposition -> Kutschersitz, gemeinsames begleitendes Atmen, Lippenbremse, Atemstimmulierende Waschung, Atemstimmulierende Massage, Ruhe bewahren

Medikamentös: 

  • Morphin 
  • Expektoranzien 

Erläutern Husten und nennen Pflegeinterventionen

Husten ist ein Schutzmechanismus der Atemwege 

  • Produktiver Husten: Hustenstiller (mit Kodein) können eine Pneumonie verursachen -> weil wir Husten müssen, um Fremdkörper, Bakterien, Viren in der Luftröhre/Bronchien loszuwerden 
  • Bei trocknem Husten: Kodein Hustenstiller kann eingenommen werden -> man hustet ja nichts ab 

Pflegeinterventionen: 

  • Trinkmenge beachten
  • Inhalation mit NACL 0.9% Hustenstiller mit Codein bei trockenem Husten
  • Luftbefeuchter
  • Mobilisation
  • VATI Lagerung

Sputum 

Sputum = Auswurf 

Wird beurteilt nach Farbe, Geruch, Menge, Beschaffenheit, Beimengen, Zeitpunkt 

Grundsätze der Sauerstoffverabreichung in Bezug auf pflegerische Massnahmen, Applikationsformen sowie Gefahren und Komplikationen

Pflegeische Massnahmen: 
•  Regelmässiges Kontrollieren der Dosierung und des Sauerstoffreservoir
•  Beobachten der Atmung und Wahrnehmung von Veränderungen 
•  Regelmässige Vitalzeichen Kontrolle
•  Schleimhäute können auftrockne, weshalb diese regelmässig gepflegt und kontrolliert werden muss. Nasensalbe
•  Sauerstoffflasche nicht in die Nähe von Feuer - >Explosion Rauchen-> Explosion

Applikationsformen: 
•  Sauerstoffnasensonde mit Saumstoffpolster , Einlage ist unangenehm, Flussrate über 4i/min könne nasale Reizungen verursachen , ist bei Mundatmung wenig wirksam, rutscht häufig raus 
•  Sauerstoffbrille: Dekubitusgefahr bei den Ohren, bei der Nase und bei den Wangen, Bei Mundatmung wenig wirksam, kann beim Essen und trinken störten
•  Sauerstoffmaske ohen Resevoir: kann Unsicherheit, Beklemmungsgefühl und Angst hervorrufen
Essne und trinken ist nicht möglich
Die Kommunikation ist stark eingeschränkt 
Bei zu niedriger Sauerstoffzufuhr kann es zur Rückatmung von CO 2 kommen. 
•  Sauerstoffmaske mit Resevoir; kann Unsicherheit, Beklemmungsgefühl und Angst hervorrufe, Essen und Trinken ist nicht möglich,

atemunterstützende Massnahmen und Positionierungen 

  • VATI Lagerung 
  • Kutschersitz 
  • ASE
  • Lippenbremse
  • FlaBla
  • Phyiso
  • Aufrechte Körperhaltung 
  • Fenster auf 
  • Kleider weg 

definieren die Bezeichnung Inhalation und umschreiben sekretlösende Massnahmen 

Ihalation Definition: Inhaltation bezeichnet die Einatmung von Gasen, Dämpfen oder Aerosolen zur Prävention oder Therapie von Atemwegserkrankungen

Sekretlösende Massnahmen: Trinken, Inhalieren 

-> Bronchodilatator -> Atrovent, Ventolin

-> Kortison -> Sympicort 

-> Expektoranzien -> Bromhexin 

 

unwirksamer Atemvorgang

Problematik wenn Inspiration oder Expiration beeinträchtigt sind, weil die Lunge ungenügend belüftet wird 

Ätiologie (Ursache): 
•  Bronchienobstruktion,
•  Entzündungsreaktionen,
•  Kontusion/Druck auf der Lunge (Pleura, Pleuritis, Tumor, Spontanpneumothorax)
•  Gestörte Hirnsteuerung, Fehlsteuerung im Atemzentrum ZNS, (Psychisch, Überdosierung morphin)

Symptomatik: 
•  Bioxabfall
•  Einsatz der Atemhilfsmuskulatur (Sterno clido)
•  Veränderter Atemrhythmus, Atemtyp, Atemfrequenz (16-20)
•  Geäusserte Atemnot

Massnahmen: 
•  Ermittlung der Ursache
•  VATI-Lagerung
•  FlaBla
•  Atemübungen (vertiefte Inspiration fördern)
•  Inahaltion
•  (je nach ursache) schleimlösende Massnahmen

 

Pflegediagnose Angst

Ätiologie(U): 
•  Verlust/Veränderung (ökologisch, Umfeld, Gesundheitszustand, Rollenfunktion und -status)
•  Toxine
•  Herkunft 
•  Krise 
•  Todesdrohung 
•  Stress
•  Suchtmittelmissbrauch 

Symptome:
•  Äusserung 
•  Ängstlich 
•  Besorgt
•  unsicher 
•  Verstört

Massnahmen:
•  Einschätzung, Einstufung der Angst 

Bei Panik:
•  Beim Pat. verbleiben
•  Ruhige sichere Haltung
•  Beruhigend 
•  Einfache kurze Sätze/Worte

Étudier