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Atmung
Atmung
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Lernkarten
Bedeutung von Atmung für den Menschen
Die Atmung hat einen grossen Einfluss in jedem Lebensbereich. Sauerstoff brauchen wir damit der Energiestoffwechsel stattfinden kann -> O2 Aufnahme über Atmung
Definition Furcht und Angst
Furcht: Ein Gefühl des Schreckens, dass sich für die Betroffene Person
Ausdrucksform und Massnahmen Furcht und Angst
Ausdrucksform Furcht: aufgerissene Augen, Atemnot, Hyperventilation
Ausdrucksform Angst: Zittern, Atemnot, Tachykardie, Panik, Hyperventiolation, kaltschweissig
-> Massnahmen bei beiden: um Hilfe bitten wenn möglich, Pat. nicht alleine lassen, auf Furcht ansprechen, versuchen Reiz den die Furcht auslöst zu lindern, Musik, Ätherische Öle, Fenster öffnen
beschreiben die Atemfrequenz
Tachypnoe: mehr als 20 Atemzüge pro Minute
-> Mögliche Ursachen: Anstrengung, Aufregung, Schmerzen, Fieber, Schock, Lungenerkankung
Normwert: 16-20 Atemzüge
Bradypnoe: alles unter 12 Atemzügen pro Minute
-> Mögliche Ursachen: Schlaf, entspannung, schädigung des Zentralen Nervensystems, Vergiftung, Stoffwechselstörung
Atemstillstand/ Apnoe: 0 Atemzüge pro Minute
-> Mögliche Ursachen: Tod, Längere Atempausen zwischen zwei Atemzügen im Schlaf (Schlafapnoe), erweiterte Herz-Kreislauf-Schock
beschreiben die Atemtiefe
Die Atemtiefe beschreibt, wie tief ein Mensch einatmet. Entscheidend dafür ist die Menge die pro Atemzug eingeatmet werden kann - >Atemvolumen.
- Die Atemtiefe wird bewusst durch den Sauerstoffbedarf des Körpers und den Kohlenstoffdioxid Gehalt des Blutes reguliert. Sie kann aber auch bewusst gesteuert werden.
oberflächliche Atmung -> CO2 Verluste -> nicht alle Lungenberreiche sind ventiliert also belüftet
flache Atmung -> «normale» Atmung
- langes liegen fördert die flache Atmung
tiefe Atmung -> sollte man fördern, Schmerzen suffizient behandeln damit sie eine tiefe Atmung haben
beschreiben den Atemrhythmus
1. Normale Atmung
2. Kussmaulatmung
-> Mögliche Ursache: Stoffwechselentgleisung bspw. diabetisches Koma
3. Cheyne-Stokes-Atmung
-> Mögliche Ursache: Sterbephase, Hirnschädigung, Schlafapnoe
4. Schnappatmung
-> Mögliche Ursache: Kurz vor dem Tod
5. Biot-Atmung
-> Mögliche Ursache: erhöhter Hirndruck
beschreiben das Atemgeräusch
Inspiratorischen Stridor:
- Absaugen möglich
- Obereatmenwege sind quasi verlegegt
- Atmung ist wie so ein Pfeifen
- Problem: Schleim, Nahrung
Exspiratorischer Stridor:
- Untere Atemwege sind verlegt
- COPD
- Lungenödeme
- Sterbende Pat.
- Atmung hat brodelndes Geräusch
beschreiben den Atemgeruch
- Alle Pathologisch insofern es nicht von Nahrungsmittel kommt (Knoblauch, Bärlauch...)
- Am Morgen haben alle einwenig Mundgeruch -> Normal
- Bei Lungentumor, Pneumonie kann es einen unangenehmen Atemgeruch geben -> Fauler Geruch evtl. auch süsslich
- Azetongeruch (riecht nach Nagellack entfernet): kommt vom Diabetes Mellitus Typ 1. -> durch die Verstoffwechselung von Proteinen
beschreiben den Atemtyp
Mischatmung: Normal
Burstatmung: bei Schmerzen oder Verletzungen im Abdomen -> Schonatmung
Bauchatmung: bei Schmerzen oder Verletzungen im Thorax -> Schonantmung, im Tiefschlaf, bei Vergiftung
Auxiliar Atmung: Atemhilfsmuskulatur tritt hervor bei erschwerter Atmung
Erläutern Dsypnoe und nennen Pflegeinterventionen
Definition Dyspnoe: Atemnot
-> ist immer in Zusammenhang mit einer Psychischen Komponente
Pflegeintervention: ruhe und Sicherheit bewahren, Bett richtig eingestellt haben -> aufrecht, Fenster öffnen, einengende Kleider lösen, richtige Atemposition -> Kutschersitz, gemeinsames begleitendes Atmen, Lippenbremse, Atemstimmulierende Waschung, Atemstimmulierende Massage, Ruhe bewahren
Medikamentös:
- Morphin
- Expektoranzien
Erläutern Husten und nennen Pflegeinterventionen
Husten ist ein Schutzmechanismus der Atemwege
- Produktiver Husten: Hustenstiller (mit Kodein) können eine Pneumonie verursachen -> weil wir Husten müssen, um Fremdkörper, Bakterien, Viren in der Luftröhre/Bronchien loszuwerden
- Bei trocknem Husten: Kodein Hustenstiller kann eingenommen werden -> man hustet ja nichts ab
Pflegeinterventionen:
- Trinkmenge beachten
- Inhalation mit NACL 0.9% Hustenstiller mit Codein bei trockenem Husten
- Luftbefeuchter
- Mobilisation
- VATI Lagerung
Sputum
Sputum = Auswurf
Wird beurteilt nach Farbe, Geruch, Menge, Beschaffenheit, Beimengen, Zeitpunkt
Grundsätze der Sauerstoffverabreichung in Bezug auf pflegerische Massnahmen, Applikationsformen sowie Gefahren und Komplikationen
Pflegeische Massnahmen:
• Regelmässiges Kontrollieren der Dosierung und des Sauerstoffreservoir
• Beobachten der Atmung und Wahrnehmung von Veränderungen
• Regelmässige Vitalzeichen Kontrolle
• Schleimhäute können auftrockne, weshalb diese regelmässig gepflegt und kontrolliert werden muss. Nasensalbe
• Sauerstoffflasche nicht in die Nähe von Feuer - >Explosion Rauchen-> Explosion
Applikationsformen:
• Sauerstoffnasensonde mit Saumstoffpolster , Einlage ist unangenehm, Flussrate über 4i/min könne nasale Reizungen verursachen , ist bei Mundatmung wenig wirksam, rutscht häufig raus
• Sauerstoffbrille: Dekubitusgefahr bei den Ohren, bei der Nase und bei den Wangen, Bei Mundatmung wenig wirksam, kann beim Essen und trinken störten
• Sauerstoffmaske ohen Resevoir: kann Unsicherheit, Beklemmungsgefühl und Angst hervorrufen
Essne und trinken ist nicht möglich
Die Kommunikation ist stark eingeschränkt
Bei zu niedriger Sauerstoffzufuhr kann es zur Rückatmung von CO 2 kommen.
• Sauerstoffmaske mit Resevoir; kann Unsicherheit, Beklemmungsgefühl und Angst hervorrufe, Essen und Trinken ist nicht möglich,
atemunterstützende Massnahmen und Positionierungen
- VATI Lagerung
- Kutschersitz
- ASE
- Lippenbremse
- FlaBla
- Phyiso
- Aufrechte Körperhaltung
- Fenster auf
- Kleider weg
definieren die Bezeichnung Inhalation und umschreiben sekretlösende Massnahmen
Ihalation Definition: Inhaltation bezeichnet die Einatmung von Gasen, Dämpfen oder Aerosolen zur Prävention oder Therapie von Atemwegserkrankungen
Sekretlösende Massnahmen: Trinken, Inhalieren
-> Bronchodilatator -> Atrovent, Ventolin
-> Kortison -> Sympicort
-> Expektoranzien -> Bromhexin
unwirksamer Atemvorgang
Problematik wenn Inspiration oder Expiration beeinträchtigt sind, weil die Lunge ungenügend belüftet wird
Ätiologie (Ursache):
• Bronchienobstruktion,
• Entzündungsreaktionen,
• Kontusion/Druck auf der Lunge (Pleura, Pleuritis, Tumor, Spontanpneumothorax)
• Gestörte Hirnsteuerung, Fehlsteuerung im Atemzentrum ZNS, (Psychisch, Überdosierung morphin)
Symptomatik:
• Bioxabfall
• Einsatz der Atemhilfsmuskulatur (Sterno clido)
• Veränderter Atemrhythmus, Atemtyp, Atemfrequenz (16-20)
• Geäusserte Atemnot
Massnahmen:
• Ermittlung der Ursache
• VATI-Lagerung
• FlaBla
• Atemübungen (vertiefte Inspiration fördern)
• Inahaltion
• (je nach ursache) schleimlösende Massnahmen
Pflegediagnose Angst
Ätiologie(U):
• Verlust/Veränderung (ökologisch, Umfeld, Gesundheitszustand, Rollenfunktion und -status)
• Toxine
• Herkunft
• Krise
• Todesdrohung
• Stress
• Suchtmittelmissbrauch
Symptome:
• Äusserung
• Ängstlich
• Besorgt
• unsicher
• Verstört
Massnahmen:
• Einschätzung, Einstufung der Angst
Bei Panik:
• Beim Pat. verbleiben
• Ruhige sichere Haltung
• Beruhigend
• Einfache kurze Sätze/Worte