HWK-Gebäudeenergieberater
Fragen zu den Prüfugsfeldern 2-5
Fragen zu den Prüfugsfeldern 2-5
-
- 1 / 130
-
Flashcards
Formel Wärmestrom + Erklärung
Q = U*A*dT U beschreibt Wärmedurchlassverhalten von Bauteil: lambda/d, A = Fläche und dT = Antrieb des Wärmestromes
Was bedeutet lambda und welche größe wird für Dämmstoffe angenommen?
Materialkennwert der Wärmeleitfähigkeit : lambda [W/mK] wie viel Wärmeleistung geht pro m Länge und Grad Temperaturdifferenz durch das Bauteil, je kleiner desto besser gedämmt
Vorgabe 0,035W/mK.
Materialien von 1 & 2 schaligem Mauerwerk, wie Dämmen Vor- & Nachteile
1 schalig = Außenputz (regen und luftdicht), Mauerwerk, Innenputz
Vorhangfassade: Vorhang aus Holz, Faserzement, Ziegel, Stein, Keramik, Metell + Dämmung + mauerwerk + Innenputz
2 schalig= Klinker + Dämmung / + Luft + Mauerwerk + innenputz- Leichtbau: Wasserdichte Schicht, Holzträger + Zwischendämmung + Außendämmung + Vorhang
Dämmung entwerder durch Innen oder Außendämmung, hier auf Nachhaltigkeit und passende Feuchtebeständigkeit ü+ Schallschutz, sowie sommerlichen Wärmeschtz achten. WDV-System gute möglichkeit.
Bei 2-Schalig geht ggf. EInblasdämmung oder zusätzliche Dämmschicht zwisschen den Schalen
Feuchteschutz: Wie sicherstellen, wie Konstruktion schützen, luft- und dampfdicht
Luftdichtheit von Innen = dampfdicht --> keine Luftfeuchte dringt in Bauteil aus warmer Innenluft mit viel absoluter Flüssigkeit-
Dauerhaft Luftdichte Gebäudehülle: Luftaustausch in Dämmung verhindern + Eintrag feuchter Luft - Wasser und Luftdicht von außen wegen Schlagregen
Auslegung so dass eingetragene unvermeidbare Feuchte in Verdunstungszeit verdunstet- Bei z.B. Einblasdämmug muss hydrophobiert werden und alle 10-12 Jahre erneuert (kennzeichnungspflicht)
S_D- Wert, Begriffe, Bedeutung, Dampfsperre, Diffusionsoffen
sD Wert ist äquivalete Dicke einer Luftschicht im bezug auf Feuchtigkeitsaufnahme, s_D = Bauteildicke * Mu
sd < 0,5m diffusionsoffen, > 1500m = diffusionsdicht
Relevant für Mindestwärmeschutz und Feuchtebelastug von bauteilen
Dampfsperre = Dampf inkl. Feuchte kann nicht durch, geht auch einseitig,
Diffusionsoffen Feuchte Luft kann durch, nötig für Verdampfung von Feuchter Einbau und Restfeuchte sollten beachtet werden, lieber keine Dampfsperre dafür Austrocknung sichestellen Tabelle aus Anhang GEB 25Standardwerte
Brandschutz ( deklariert wonach?, Eigenschaften + Norm) + Kategorien
Brandschutz deklariert nach Brennbarkeit(A1,2-B1-3)
A = nicht entzündbar aber A2 enthält in geringem Maße brennbare Stoffe,
B = schwer, normal, leicht brennbar + 1 – nicht selbst weiterbrennen, B2 brennt von allein weiter, B3 brennt allein weiter-
Klasse A1 und Holz nicht Kennzeichnungspflichtig- Landesbauordnungen regeln Einsatz von Brandschutz- ab 3 Geschossen Brandriegel in Zwischendecke
Präv. Maßnahmen für Brandschutz bei WDV-System
Grundsätzlich in Landesbauordung geregelt, meist:
bis 7m Höhe: auch brennbare Dämmstoffe nutzbar (B1,2), keine Brandriegel aus nicht Brennbaren Dämmstoffen
bis 22m Höhe: auch brennbare Dämmstoffe nutzbar (B1,2), Brandriegel zur Vermeidung von Brandausbreitung viorgeschrieben
über 22m: nur nicht brennbare Dämmstoffe erlaubt
Mü-Wert ( Was, woraus bestimmen, Bedeutung)
Beschreibt Wasserdampfdichtheit eines Baustoffes, je höher desto dichter, kommt aus Tabelle, relevant für Feuchteberechnung
Schallschutz (1 vs. 2 schalig, Optimierung, Bedeutung)
1 Schalig kommt auf Dämmsystem an, bei keinem oder steifem (EPS) ggf. problematisch,
2 schalig sehr gut, da 2 massive & entkoppelte Ebenen
Hinterlüftete Fassade dämmen worauf achten?
Hinterlüftung gewährleistet austrockenn des Dämmstoffes, wenn komplett aufgefüllt, dann Verdunstug prüfen bzw. kritisch hydrophobierung und Schlagregenschutz sicherstellen- Ggf so dämmen auf Außenseite, dass auch Innen nie Kondensation
Wie Schichtaufbau bestimmen von Wänden oder Dächern?
Unterlagen zum Aufbau,
Nachschauen: Offenliegende Bereiche z.B. Keller, Dachstuhl,
Altbauatlas und Dicken messen,
Steckdose ausbauen (lassen) und nachschauen
Gefahrstoffe: was genau ist gefährlich? (z.B. bei Stein oder Mineralwolle)
Schadstoffe teilweise erst problematisch wenn an Oberfläche geraten: z.B. bei Abbruch und Sanierungsmaßnahmen als Staub oder gas, z.B. Asbest, Steinwolle, Formaldehyd freisetzung da fasern sehr fein freigestezt werden, Teer aus Dachpappe, getränkte Hölzer, Schlacke- persönliche Schutzausrüsting + Verdachtsfälle + Passende Entsorgung
Haftvermittler wie einsetzen damit dauerhaft klebrig
Passend zum Untergrund ( saugend/ nichtsaugend)-
Untergrund muss trocken, sauber, fett- und lösemittelfrei sein und Mindesttemperatur muss stimmen-
Nicht zu dick und gleichmäßig überall auftragen
Punkt + Umrandung!, flächiger Klebekontakt muss nach anpressen gewährleistet sein --> 60%, keine Hinterlüftung
Welche Wärmebrücken-Typen gibt es?
Wie können Sie berücksichtigt werden bei der Bilanzierung?
Typen: geom, z.B. auskragende Betondecken, Ecken, --> weil außen mehr Fläche als innen
materialbasiert, z.B, Metallträger, große Schraube etc.
konstruktiv bedingt = Undichtigkeiten, Fugen, Ecken etc --> fehler oder ungünstige Konstruktive umsetzung
Beeechnen mit WB Zuschlag, pauschal 0,1W/M2K, wenn Nachweis nach Norm kann 0,05 oder 0,03 angenommen werden. Bei Inmemdämmung muss 0,15 und durch det. Berechnung kann noch geringer oder positiv werden
Ortstermin (worauf achten, wie durchführen)
Abstimmung: Gute und Detaillierte Planung inkl. Protokoll und Zeitenplan
Qualität der Ausführung vor Allem bei Fenstern und luftdichte Hülle,
Verbindugsstellen und typ. WBs,
GEG konforme Umsetzung
Bei Baustoffen lamda Werte und Dicken prüfen
Wo Diffusionsebene Luft und Dampf einzeichen
innen soll Luftdicht sein, damit warme luft nicht verloren geht, außerdem Dampfdicht, damit Feuchte nicht in Bauteil kommt. Innenputz reicht normlaerweise aus.
Außen idealerweise diffusionsoffen wegen Verdunstung aber schlagregen dicht - Achtung beim durchstoßen der Ebene für Elektoanlagen und Ecken etc.
T-Verläufe berechnen
Formel q_punkt, worauf achten
q = dT * U
Ti = T(i-1) – q*Ri, Achtung mit den Rsi und Rse, teilweise unterschiedlich, teilweise 0
U- Wert erklären: Wie berechnen, WÜ Widerstände Rsi,e+ Norm
Was bei inhomogen
U = 1/R mit R = Rsi + Rse + Summe(D/lamba)
DIN EN ISO 6946
Rsi = 0,1 (aufwärts), 0,13 seitwärts und 0,17 abwärts, Rse = 0,04
Wenn inhomogen: flächengewichteter Mittelwert 1/R = fa/Ra + fb/Rb …Einmal in Richtung und dann senkrecht zum Wärmestrom Mittelwert aus den beiden Nur Erlaubt, wenn Rt‘ und Rt‘‘ wenigher als 50% auseinander Rt‘/Rt‘‘< 1,5WLF ist antiproportional zu Rohdichte
U Wert immer nur bis zu beweglicher Luftschicht, max. 5cm Dicke ohne Kontakt an Umgebung zählt noch als ruhend
- Bewerten nach Wärmeschutz + Schalgregenschutz + Feuchteschutz - Achtug bei Konsansation, dann ggf. außen dämmen
- Rsi = 0,1 (aufwärts), 0,13 W/m^2K (seitwärts) und 0,17 abwärts, 0,04 außen. In Wand ist Rse = Rsi
Mindestwärmeschutz: Bedeutung + Sicherstellen
hyg. Mindestwärmeschutz in DIN 4108-8 und wird im GEG gefordert. Stellt Tauwassserfrieheit und Vermeidung von Schimmel sicher Verdunstung, frsi und Feuchteaufnahme von holz- sellt außerdem Nachhaltigkeit durch energieeffiziente Gebäude und damit heizenergiebedarf minimieren- Seit 2024 auch sommerlicher Wärmeschutz im GEG enthalten – Behglichkeit sicherstellen und Energiebedarf für Kühlmaßnahmen minimieren - Winterlicher Wärmeschtz nach Dämmwert Anforderungend des GEG * Faktor
Wo welche Anforderungen an Mindestwärmeschutz am Gebäude, welche Annahmen gelten (inkl. Rsi)?
Grundsätzlich sollte Raumwandinnentemperatur schimmelfreiheit d.h. keine Feuchteakkumulation garantieren, bei Nennbedingungen folgt daraus eine Temperatur von 12,6°C an der Wandinnenseite, diese kann durch entsprechden Wandaufbau erreicht werden und ist insbesondere bei Wärmebrücken sicherzustellen (Ecken, Heizungskästen, Rolladen etc)-
Annahemen; 20°C T_Raum, 50% RF, -5°C T Amb bei 80% RF, Rsi = 0,25W/m^2K-
GEG Definiert Anforderungen an Gebäudeteile die dies gewährleisten, nachweis entweder über Rechnung oder über Referenzkonstruktion d.h. Nenndämmweerte alle einhalten
F_rsi: Was, Formel, was nachweisen mit f_RSI
f_RSI ist ein Temperaturfaktor nach DIN EN ISO 10211, sollte > 0,7 sein (an ungünstigster Stelle testen) und bewertet Schimmelrisiko durch Luftfeuchte an Bauteilwänden < 80%F_Rsi = (T,OF,i-Tamb)/((Ti-Tamb) Tsi ist T bei Taupunkt
Was ist Qp, as ist HT‘, längenbezogene Wärmeduchgangskoeffizient
Primärenergiebedarf Energieträger, Heiz und TWW System inkl. Gewinne + Wärmedämmug- Hat‘ ic tnur spez. Wärmeverlsut über Gebäudehülle Dämmstandard- längenbezogener Wärmedurchgangskoeffizient = PSI_wert für Wärmebrüpcken, entspr. Zusätzlichem Verlust pro m Wärmebrücke, also z.b. bei PSI = 0,1 und 2m Fensterumfang 0,2 W/m^2K extra
Was ist Behaglichkeit + Einflüsse
Wohlfühlbereich des Bewohnenden, etwas abh. Von Alter und personentypische, z.B. Fußwarm,
generell T_Raumluft 18-24°C, je wärmer desto trockener (35-75%),
dT Wand/ Raum <7K und
wenig Schall, Zugluft und blendendes Licht, ausreichende möglichst natürliche Beleuchtung
Setzt Nutzenergie und Gesamtenergie von Beschaffung bis zu nutzbarem Brennstoff am Zieliort also Erzeugung, Umwandlung +Trasnport ins Verhältnis und macht Brenstoffe (politisch) vergleichbar. Ziel ist es die Brennstoffe nach Plan der EU und Klimaschädlichkeit einzuordnen und Anlagen entsprechend ihrme Nutzen für die Pläne der EU zu bewerten.
Luft und Körperschall, wie Ausbreitung und was dagegen tun, Einfluss WDV-System, Faktoren zum Verbessern
Luftschall wird durch Luft verbreitet, Körperschall durch massive Objekte,
gegen Luftschall hilft Trennung von Luftvolumen aber Luftschall wird auch auf massive Objekte übertragen hier dämmt Masse, Lufteinschlüsse und Inhomogenität sorgen für schlechtere Schalldämmung
Körper- bzw. Trittschall durch „schwimmende“ Fußböden d.h. 2 entkoppelte biegesteife Systeme dämmbar, hier hilft Masse kaum
WDV System sehr gut, da 2 entkoppelte massive Schichten und luftschalldichtErzeugung von Trittschall durch weichen dämpfenden Boden
Tragfähigkeit muss für eine gewisse Zeit gewährleistet sein + Rauchentwicklung und Brandentwicklung müssen Entkommen von Bewohnern ermöglichen, sowie Übergreifen auf das Nachbargebäude verhindern
Heizungssystem Dezentral, zentral, Einfluss auf Warmwasser
a.Allgemein: zentral dezentral: Brennstoff muss zu Ofen transportiert werden, wenn dieses Problem aber gelöst z.b: Infrarotheizungen etc. Ggf. spannend für Energiewwende,
zentrale Systeme aber vorteilhaft bzgl. Komfort, Gestaltungsspielraum und Platzbedarf sowie Regelung aber System ist komplexer und teurer, wegen vielen Leitungen. Größere Anlagen sind aber effizeinter.
b.Problematik ist Wamrwasser, da dieses z.B. nicht nebenbei erzeugt werden kann sondern dann Kessel oder Durchlauferhitzer auch dezentral sein müssen.
c.Zunehmende bedeutung von Fernwärme ermölicht jedoch beides + KWK
sinnvoll, da regelbare Leistung bzw. Drehzahl deutlich weniger Hilfsleistung und wenig Mehrpreis
Hydr. Abgleich insbes. Bei Brennwertanalage + Welche Infos an Kunde
Nur mit hydr. Abgleich kann Anlage effizient und optimal funktionieren ohne großen Aufwand und Kosten, bei Neuinstallation sogar vorgeschrieben. Stellen Heizkörper so ein, dass alle gleich viel Wärme abgeben- Bei Brennwertanlage ist Rücklauftemperautr relvant um auch Brennweertbetrieb zu erreichen, dieser ist aber stark abh. Von hydr. Abgleich bzw. korrekter Funktion und großer T-Spreizung der Heiznug.(47°C bei Öl. 55°C bei Gas)
Probleme bei fehlendem hydr. Abgleich
ungleiche Heizungstempoerautren, meist weit entfernte Heizungen kälter bzw. mehr aufgedreht, ggf. Geräusche bei nahen Heizungen, führt zu ineffizientem Betrieb und unwurtschafltich hohen Vorlauf und Rücklauftemperaturen. Weniger Effiziente Anlage und in Folge der Nachregeleung auch mehr Hilfsenergieverluste
Globalstrahlung im Jahr/ Tag in D + Bedeutung
Ca. 1000W/m^2 Strahlstärke aber nicht alles Kommt an: Gauss-Kurve von 0,5 – 5 mit max im Juli davon 80-45% Diffus. 900-1200kWh/m^2a. Genug Energie vorhanden für Bedarfsdeckung man muss sie nur nutzen.
Phtovoltaik an Fassade + Einfluss auf Stromproduktion
Ungünstiger als auf Dach, wenn nicht schräg gestellt + mehr verschattet aber kann Sinn machen, z.B. bei hohem Bedarf oder wenn zus. Sonnenschutz im Sommer durch photovoltaik realisiert + effiziente Module + verschaltung
Südseite ca. 70-80% vom Dach, Ost-/Westseite deutlich weniger
Fassade und Dämmung muss Last tragen können, bei WDV ggf. Unterkonstruktion nötig
Pelletanlage komplett zeichnen und Erklären und heizwert vgl. zu öl
Speicher + Beschickung + Feuerung + Kessel
Pelletanlage nutzt nachhaltigen Rohstoff Holz und Reste aus der Herstellung die ohne Materialzugabe gepresst werden.
So gute Lahgerbarkeit aber trotzdem höherer Platzbedarf als Öl. Gute Automatisierbarkeit, lediglich Pelletlieferungen und Asche muss noch manuell gemacht werden- 5kWh/kg (vs. Heizöl: 11,86 kWh/kg)
H_t‘ = Summe (Ui*Ai*F_xi) /A
Geforderter Luftwechsel pp/ Raum?
15 m^3/h und Person