Tag 2


N. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Medikamentenmanagement, einschließlich der verschiedenen Arzneiformen wie Tabletten, Salben und Tinkturen, sowie deren Applikationsformen und Lagerungsregeln. Sie behandeln die Wirkstoffe, ihre Konzentration im Blut und die Unterschiede in der Wirkung auf den Körper. Besonders nützlich sind sie für Mediziner und Pflegekräfte, die sich mit der sicheren und effektiven Anwendung von Arzneimitteln beschäftigen.
Cartes-fiches
37
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
05.05.2025 / 16.06.2025

Cartes-fiches

Definition von Pharmakologie

Lehre von den Wirkungen der Arzneimitteln an gesunden oder kranken Organismen

Definition Arzneimittel

Zur Anwendung bei Mensch und Tier bestimmte Zubereitung von Arzneistoffen 

Defintion Arzneistoffe 

Sind Wirkstoffe die zur Linderung,Heilung oder Erkennung von Krankheiten dienen können.

Kenne die Anforderungen an ein Arzneimittel

-Wirkstoff soll im Organismus zur gewünschten Zeit mit der nötigen stärke und am richtigen Ort wirken.

Die normale Körperfunktion soll dabei nicht oder möglichst wenig beeinträchtigt werden.

In der Arzneizubereitung dürfen sich verschiedene bestandteile nicht gegenseitig verändern (inkompatibilität)

Einfach und möglichst angenehm anzuwenden sein.(Geruch und geschmack)

Seine Haltbarkeit soll möglichst lange gewährleistet sein.

Abgabekatergorie des Arzenimittelgesetzes

A = Verschreibungspflichtig ( 1x einlösbar meistens BTM)

B= Verschreibungspflichtig (mehrmals einlösbar z.B Pille)

D= Nicht verschreibungspflichtig (Nach Fachberatung z.B Dafalgan)

E= frei verkäuflich (z.B Hustenbonbons)

Verschiedene Einflüsse auf Arzneimittel bei der Lagerung

  • Temperatur 
  • Luftfeuchtigkeit
  • Licht
  • Mikroorganismen
  • Mechanische Einflüsse

Mögliche Veränderung von Arzneimitteln bei unsachgemässer Lagerung

Geruch,Farbe,Trübung,Veränderung in Konsistenz

Wichtige Aspekte der Arzneimittellagerung

  • BTM Seperat
  • Lagerungstemp.
  • first in first out
  • Angebrochene Packung markieren
  • Ein und Ausgänge Dokumentieren
  • Bestände kontrollieren
  • Schränke abschliessen
  • Kühlkette nicht unterbrechen
  • Haltbarkeitsdatum ptüfen
  • in Originalverpackung

6 R-Regel

  1. Richtiger Patient
  2. Richtiges Medikament
  3. Richtige Dosierung
  4. Richtige Verabreichung
  5. Richtiger zeitpunkt
  6. Richtige Dokumentation

3 K Regeln

K1 Aus dem Schrank in die HAnd

  • Lagerung
  • Name 
  • Konzentartion
  • Applikationsform
  • Verfalldatum
  • Aussehen
  • Darreichungsform
K2 beim Richten
  • Name 
  • komzentartion
  • Applikationsform
  • verfalldatum
  • Aussehen
  • Darreichungsform
K3 Beim Patienten
  • Name 
  • Konzentartion Applikationsform
  • Verfalldadtum
  • Aussehen
  • Darreichungsform

Transdermale Theraupeutisches System 

ein oder mehrere Wirkstoffe,langsam,langanhaltende Aufnahme.

Dient zur: Schmerzlinderung (Fentanyl)Nikotinabhängikeit....

Anwendung: Hautstelle sollte flach sauber gesund und nicht behaart ,faltenfrei, nicht iritiert oder vestrahlt sein. ( Haare schneiden nicht rasieren)

Hautstelle voher nur mit Wasser reinigen und gut trocknen.

Matrixplaster= darf man halbieren

Membranplaster= nicht halbieren

Unterschiedliche Applikationsformen

Bukkal

Bakentasche

Oral

Mund

Vaginal

Vagina

Transdermal

durch die Haut

Subkutan

in Subkutis

Intravenös

in Vene

Pulmonal

Lunge

Nasal

über Nase

Peridural

PDA

Enteral

Magen-Darmtrakt

Parenteral

Sonden Infusion

Rektal

Anus -Mastdarm

Kutan

Haut

intra Kutan

in die Haut

intra Muskulär

in den Muskel

Konjuktival

Bindehaut

Aural

Ohr

Systemisch

alles

topisch

Lokaler Ort

Unterschiedliche Arzneiformen

Gasförmig

Werden über die tiefen Atemwege oder die Lunge aufgenommen.

Medizinische Gase (Narkose)

Aerosore (Asthmaspray)

Unterschiedliche Arzneiformen

Flüssig

können sowohl lokal als auch systemisch angewendet werden.

Tinkturen- alkoholische Auszüge von Planzen oder tierischen Stoffen (Arnika Tinkturen)

Unterschiedliche Arzneiformen

Halbfest

Arzneimittel werden auf die äussere Haut oder Schleimhaute aufgetragen.

  1. Salben und Cremes weisen eine Fettbasis aus,Cremes enthalten mehr Wasser sind streichfähiger.Oft gibt es densselben Wirkstoff als Salbe oder Creme (Bepathen)
  2. Paste:Relativ feste Salbe mit hohem Pulveranteil (Zinkpaste)
  3. Gel: Wasserbasis und trocknet auf der Haut,wobei das verdunstete wasser kühlt (Hepagel)

Unterschiedliche Arzneiformen

Fest

  1. Pulver: Kann auf die Haut aufgetragen werden oder wie das grobkörnige Granulat getrunken werden
  2. Tabletten. bestehen aus gepresstem Pukver,lassen sich teilen jedoch schwer schlucken.
  3. Dragees.lassen sicht leichter schlucken aber nicht teilen.
  4. Kapseln: Enthalten ein flüssiges oder festes Arzneimittel in einer hülle die sich im Magendarmtrakt auflöst.
  5. Zäpfchen: Wirkstoff befindet sich in einem Fetthaltigen Medium der im Körper schmilzt ( Rektal oder Vaginal)

Weg des Arzneimittels in den Organismus 

 

  1. Applikation
  2. Zerfall der Arzneiform,Auflösung der Wirkstoffe (im Magen)
  3. Resorption (über Magenschleimhaut ins Blut)
  4. Verteilung über Blut 4.1 Aussscheidung über Niere

  5. Wirkort (Rezeptoren)
  6. Pharmakologischer Effekt
  7. Klinische Wirkung 7.1 Toxische Wirkung

Alterstypische Punkte bei der Arzneimitteltherapie im Alter 

  • Verteilung langsamer (Nachlassende herzleistung)
  • Ausscheidung über Niere vermindert 
  • Abbau durch Leber verlangsamt

Desshalb oft üerdosierung oder Unerweünschte Wirkung Veränderung der persönlichen Situation (vergesslich,verweirrt,Sehstörung) führt zu Einnahmefehlern,Verwechslung oder Überdosierung Massnahmen zur Optimierung: Vorsichtige Dosierung langsamer Beginn mit anschliessender Steigerung anhand der klinischen zeichen(ausser Antibiotika)

Zeitlicher Verlauf der Konzentration eines Arzneimittels im Blut nach peroraler Einnahme

 

 

 

Darstellung

Étudier