Lerne


S. W.
Diese Lernkarten vermitteln grundlegendes medizinisches Wissen zu Atmung und Beatmung, speziell für Studierende. Sie erklären Atemmechanik, Gasaustausch, Atemregulation sowie Ursachen und Formen von Atemstörungen und Beatmungsindikationen. Auch spezielle Atemmuster, Überwachungsmethoden und Beatmungsformen werden behandelt. Ideal für Medizinstudierende, die sich auf Intensivmedizin oder Notfallversorgung vorbereiten.
Flashcards
34
Students
5
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
26.08.2024 / 20.04.2026

Flashcards

Atemzugvolumen AZV

~0,5l

Inspiratorisches Reservevolumen

~2,5-3l

Exspiratorisches Reservevolumen

~1,2-1,5l

Residualvolumen RV

~1-1,5l

Inspirationskapazität

~3l

Funktionelle Residualkapazität FRC

~3l

Vitalkapazität VC

~4,5l

Totalkapazität TLC

~6l

Tidalvolumen

Atemzugvolumen 0,5l

Residualvolumen Definition 

Ist das Volumen welches nicht ausgeatmet werden kann und soll

Funktionelle Residual Kapazität Definition 

Ist das Mas der Gasaustauschfläche. Kinder haben ein kleineres FRC. Daher ist die Beatmung viel wichtiger.

Kussmaulatmung 

Ketoazidose

Kussmaulatmung

Ketoazidose --> PH zu tief, Körper will dies so ausgleichen. AZV erhöht, normofrequent bis bradypnoeisch

Cheyne stokes Atmung

Perfussionsstörung, bei HI, intox, CVI. Von Pausen durchbrochenes Atemmuster mit bis zu einem Gipfel ansteigendem AZV und darauf folgender Abflachung bis zur erneuter Pause. 

Biot Atmung

Direkte Schädigung des Atemzentrums(medulla oblungata) SHT, erhöhter Hirndruck. Tiefe Atemzüge werden von plötzlich auftretenden Pausen unterbrochen. 

Schnappatmung

Präfinales fischmundartiges bewegungsmuster der Lippen begleitet von Atempausen.

Zeichen einer Ateminsuffizienz

Dyspnoe

Einsatz Atemhilfsmuskulatur

Schaukelatmung

Psychomotorische Unruhe, Angst

Tachykardie, hypertonie, schwitzen, bradykardie

SpO2 sinkend, zyanose

ABGA pO2 tief, pCO2 teif oder hoch

Evtl bewusstseinstrübung bei hohem CO2 

Sinkendes AZV am Respirator

Respiratorische Insuffizienz. Welche zwei Typen gibt es?

1. Pulmonales Parenchymversagen

Ist ein Oxygenationsversagen 

Störung von Diffusion oder Perfusion

2.  pulmonales Pumpversachen

Ist ein Ventilationsversagen

Störung von Atemantrieb, Muskalkraft oder Atemmechanik

Beispiele für pulmonales Parenchymversagen

Penumonie

Lungenödem

Atelektase

Akutes Lungenversagen ARDS

Covid 19

Asthma oder COPD

LE

Beispiele für pulmonales Pumpversagen

Zentrale Atemdepression durch Opiate, sedativa, Intoxikation, neurologische Störungen 

Neuromuskuläre Störungen 

Mechanische Verlegung der Atemwege, Aspiration

Asthma, COPD

Pleuraergüsse, hämatothorax, pneumothorax

Thoraxtrauma, rippenfrakturen

Abfomineller Druck

Verteilungsstörung in der Lunge 

Ursache 

Keine Durchblutung

Diffusionshindernis

Nicht belüftete Alveole

Physiologische Atemmechanik

Inspiration = pleura het einen negativen Druck, pulmonal auch negativ -> sog. Funktioniert aktiv

Exspiration = pleura negativ, pulmonal positiv. Funktioniert passiv 

Alveoläre Ventilation 

Ventilation: belüftung der Lunge

Diffusion: gastransport durch die alveolokapilläre Membran

Perfussion: Durchblutung der Alveolen

Hauptaufgabe der Atmung

Filtration, befeuchtung und erwärmung der Atemluft

Gasaustausch

Alveoläre ventilation

Regulation säure basen Haushalt 

Stimmbildung

Phonation, riechen, schmecken 

 

Atemregulation

Atemtiefe, wie viel Luft kommt in die Lunge und wie viel kommt wieder raus. Hirnnerv X erkennt wie viel Luft in der Lunge ist und steuert somit ob wir tiefer einatmen müssen oder ob wir bereits genug Luft in der Lunge haben. Willkürliche Steuerung, Emotionen, Temperaturanstieg füren zu einem Anstieg der AF. Mechanosensoren erkennen wann megr O2 gebraucht wird. 

Chemotezeptoren erkenne Schwankungen von PH, pO2 und pCO 2 peripher und zentral

AF neugeborenes, Kleinkind, menschen ab 11

Neugeborene: 40-50/min

Kleinkind: 20-30/min

Menschen ab 11: 14-16/ min

Überwachung der Atmung

Befragung zu Dyspnoe, sz und Angst

Einsatz Atemhilfsmuskulatur, nasenflügeln, symetrische Atemexkursion?

Husten

Foetor ex ore

Tracheobronchialsekret

Hautkolorit, schleimhaut, krepitationen

Vigilanz, bewusstseinslage

Position, Bewegung 

Apparativ: SpO2, ABGA, O2 Gabe, luftbefeuchtung. 

Atemgeräusch AG

Nebengeräusch NG

AG: auskulation, hörbar

Peripheres AG ohne NG

Lokalisation: beidseitig, basal abgeschwächt, einseitig

NG: Auskulation hörbar

Stidor

Zentrales Rasselgeräusch

Peripheres Rasselgeräusch

Giemen

Beatmungs indikationen

 Zentrale Atemlämung: intox, opiate, sedativa, narkotika, neurologische und neurochirurgische erkrankungen, sht

Störung des pulmonalen gasaustausch: pneumonie, atelektase, sepsis, lungenödem, akutes Lungenversagen, ideopathisches atemnotsyndrom

Ausfall oder störung der Atemmechanik: tetraplegie, thoraxtrauma, rippenserienfraktur

Instabile pulmonale oder und herz kreislaufsituation: schock, rea, ARDS, sepsis, apnoe, bradykardie bei kindern, herzfehler

Atemwege: COPD, asthma, asouration, fremdkörperverlegung, entzündung

Operationen: narkotika, muskelrelaxantien und opiate, bauchlagerung, je nach op gebiet 

Ziele maschinelle Beatmung

 

Sicherung des pulmonalen Gasaustausch

Erhöhung des Lungenvolumens

Verhinderung oder wiedereröffnung von Atelektasen

Verminderung der Atemarbeit

Beseitigung von Dyspnoe

Ermöglichen von Sedierung und Relaxation

Verminderung des systemischen oder myokardialen O2 bedarfs

Schnellstmögliches weaning

Beagmungsmöglichkeiten invasiv

Orale intubation

Nasotracheale intubation

Larynxmaske LAMA

Tracheostoma

Beatmungsmöglichkeiten nicht invasiv

 

Niv maske, undernose NIV, NIV Helm

Beatmungsformen

Kontrolliert: volumenkontrolliert (vk, vc, cmv, vcv, ippv) druckkontrolliert (dk, pcv), handbeatmung (manuell/spontan)

 

Unterstützt: druckunterstützt (du, psv, asb, spont, bibap, duo pap) volumenunterstützt(vs), handbeatmung

Auswirkungen maschinelle beatmung

 

Verbesserung des Gasaustausch

Reduktion Atemsrbeit

Atemzyklus und atemregulation beeinflusst

Unphysiologische druckverhältnisse

Erhöhung afterload rechts mit belastung des rechten herzens

Abnahme des preolad rechts und links sowie des afterloads links

Relative hypovolämie, ödeme

Atrophie der atemmuskulatur

Veränderter luftweg

Erhöhte Mortalität 

Abfall hetzzeitvolumen

Abnahme urinausscheidung und flüssigkeitsretention

Verminderung leberdurchblutung

Behinderung des hirnvenösen Abfluss mit zunahme intrakraniellen druck

 

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