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Lernkarten
Atemzugvolumen AZV
~0,5l
Inspiratorisches Reservevolumen
~2,5-3l
Exspiratorisches Reservevolumen
~1,2-1,5l
Residualvolumen RV
~1-1,5l
Inspirationskapazität
~3l
Funktionelle Residualkapazität FRC
~3l
Vitalkapazität VC
~4,5l
Totalkapazität TLC
~6l
Tidalvolumen
Atemzugvolumen 0,5l
Residualvolumen Definition
Ist das Volumen welches nicht ausgeatmet werden kann und soll
Funktionelle Residual Kapazität Definition
Ist das Mas der Gasaustauschfläche. Kinder haben ein kleineres FRC. Daher ist die Beatmung viel wichtiger.
Kussmaulatmung
Ketoazidose
Kussmaulatmung
Ketoazidose --> PH zu tief, Körper will dies so ausgleichen. AZV erhöht, normofrequent bis bradypnoeisch
Cheyne stokes Atmung
Perfussionsstörung, bei HI, intox, CVI. Von Pausen durchbrochenes Atemmuster mit bis zu einem Gipfel ansteigendem AZV und darauf folgender Abflachung bis zur erneuter Pause.
Biot Atmung
Direkte Schädigung des Atemzentrums(medulla oblungata) SHT, erhöhter Hirndruck. Tiefe Atemzüge werden von plötzlich auftretenden Pausen unterbrochen.
Schnappatmung
Präfinales fischmundartiges bewegungsmuster der Lippen begleitet von Atempausen.
Zeichen einer Ateminsuffizienz
Dyspnoe
Einsatz Atemhilfsmuskulatur
Schaukelatmung
Psychomotorische Unruhe, Angst
Tachykardie, hypertonie, schwitzen, bradykardie
SpO2 sinkend, zyanose
ABGA pO2 tief, pCO2 teif oder hoch
Evtl bewusstseinstrübung bei hohem CO2
Sinkendes AZV am Respirator
Respiratorische Insuffizienz. Welche zwei Typen gibt es?
1. Pulmonales Parenchymversagen
Ist ein Oxygenationsversagen
Störung von Diffusion oder Perfusion
2. pulmonales Pumpversachen
Ist ein Ventilationsversagen
Störung von Atemantrieb, Muskalkraft oder Atemmechanik
Beispiele für pulmonales Parenchymversagen
Penumonie
Lungenödem
Atelektase
Akutes Lungenversagen ARDS
Covid 19
Asthma oder COPD
LE
Beispiele für pulmonales Pumpversagen
Zentrale Atemdepression durch Opiate, sedativa, Intoxikation, neurologische Störungen
Neuromuskuläre Störungen
Mechanische Verlegung der Atemwege, Aspiration
Asthma, COPD
Pleuraergüsse, hämatothorax, pneumothorax
Thoraxtrauma, rippenfrakturen
Abfomineller Druck
Verteilungsstörung in der Lunge
Ursache
Keine Durchblutung
Diffusionshindernis
Nicht belüftete Alveole
Physiologische Atemmechanik
Inspiration = pleura het einen negativen Druck, pulmonal auch negativ -> sog. Funktioniert aktiv
Exspiration = pleura negativ, pulmonal positiv. Funktioniert passiv
Alveoläre Ventilation
Ventilation: belüftung der Lunge
Diffusion: gastransport durch die alveolokapilläre Membran
Perfussion: Durchblutung der Alveolen
Hauptaufgabe der Atmung
Filtration, befeuchtung und erwärmung der Atemluft
Gasaustausch
Alveoläre ventilation
Regulation säure basen Haushalt
Stimmbildung
Phonation, riechen, schmecken
Atemregulation
Atemtiefe, wie viel Luft kommt in die Lunge und wie viel kommt wieder raus. Hirnnerv X erkennt wie viel Luft in der Lunge ist und steuert somit ob wir tiefer einatmen müssen oder ob wir bereits genug Luft in der Lunge haben. Willkürliche Steuerung, Emotionen, Temperaturanstieg füren zu einem Anstieg der AF. Mechanosensoren erkennen wann megr O2 gebraucht wird.
Chemotezeptoren erkenne Schwankungen von PH, pO2 und pCO 2 peripher und zentral
AF neugeborenes, Kleinkind, menschen ab 11
Neugeborene: 40-50/min
Kleinkind: 20-30/min
Menschen ab 11: 14-16/ min
Überwachung der Atmung
Befragung zu Dyspnoe, sz und Angst
Einsatz Atemhilfsmuskulatur, nasenflügeln, symetrische Atemexkursion?
Husten
Foetor ex ore
Tracheobronchialsekret
Hautkolorit, schleimhaut, krepitationen
Vigilanz, bewusstseinslage
Position, Bewegung
Apparativ: SpO2, ABGA, O2 Gabe, luftbefeuchtung.
Atemgeräusch AG
Nebengeräusch NG
AG: auskulation, hörbar
Peripheres AG ohne NG
Lokalisation: beidseitig, basal abgeschwächt, einseitig
NG: Auskulation hörbar
Stidor
Zentrales Rasselgeräusch
Peripheres Rasselgeräusch
Giemen
Beatmungs indikationen
Zentrale Atemlämung: intox, opiate, sedativa, narkotika, neurologische und neurochirurgische erkrankungen, sht
Störung des pulmonalen gasaustausch: pneumonie, atelektase, sepsis, lungenödem, akutes Lungenversagen, ideopathisches atemnotsyndrom
Ausfall oder störung der Atemmechanik: tetraplegie, thoraxtrauma, rippenserienfraktur
Instabile pulmonale oder und herz kreislaufsituation: schock, rea, ARDS, sepsis, apnoe, bradykardie bei kindern, herzfehler
Atemwege: COPD, asthma, asouration, fremdkörperverlegung, entzündung
Operationen: narkotika, muskelrelaxantien und opiate, bauchlagerung, je nach op gebiet
Ziele maschinelle Beatmung
Sicherung des pulmonalen Gasaustausch
Erhöhung des Lungenvolumens
Verhinderung oder wiedereröffnung von Atelektasen
Verminderung der Atemarbeit
Beseitigung von Dyspnoe
Ermöglichen von Sedierung und Relaxation
Verminderung des systemischen oder myokardialen O2 bedarfs
Schnellstmögliches weaning
Beagmungsmöglichkeiten invasiv
Orale intubation
Nasotracheale intubation
Larynxmaske LAMA
Tracheostoma
Beatmungsmöglichkeiten nicht invasiv
Niv maske, undernose NIV, NIV Helm
Beatmungsformen
Kontrolliert: volumenkontrolliert (vk, vc, cmv, vcv, ippv) druckkontrolliert (dk, pcv), handbeatmung (manuell/spontan)
Unterstützt: druckunterstützt (du, psv, asb, spont, bibap, duo pap) volumenunterstützt(vs), handbeatmung
Auswirkungen maschinelle beatmung
Verbesserung des Gasaustausch
Reduktion Atemsrbeit
Atemzyklus und atemregulation beeinflusst
Unphysiologische druckverhältnisse
Erhöhung afterload rechts mit belastung des rechten herzens
Abnahme des preolad rechts und links sowie des afterloads links
Relative hypovolämie, ödeme
Atrophie der atemmuskulatur
Veränderter luftweg
Erhöhte Mortalität
Abfall hetzzeitvolumen
Abnahme urinausscheidung und flüssigkeitsretention
Verminderung leberdurchblutung
Behinderung des hirnvenösen Abfluss mit zunahme intrakraniellen druck