Pflege

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M. K.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Wahrnehmung und Beobachtung im Pflegebereich und richten sich an Lernende in der Berufslehre. Sie umfassen Definitionen, Prozesse und Fehler der Wahrnehmung, sowie die Bedeutung von Beobachtung in der Pflege, einschließlich der Unterscheidung zwischen subjektiver und objektiver Wahrnehmung. Zudem werden Themen wie Scham, Intimsphäre und Hygiene in der Pflege behandelt, einschließlich der Übertragung von Infektionskrankheiten und der richtigen Handhabung von Schutzkleidung. Diese Karteikarten sind ideal für Pflegekräfte, die ihre Fähigkeiten in der Wahrnehmung und Beobachtung von Patienten verbessern möchten.
Cartes-fiches
20
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
08.08.2023 / 15.12.2023

Cartes-fiches

Keimarm und keimfrei 

Unterschied keimarm und keimfrei  Keimarm: Desinfektion, abtöten unschädlich machen von Erregern  Keimfrei: Sterilisation Abtötung aller Krankheitserreger U. Deren Sporen

Hygienische Verhaltensregeln 

Hygienische Verhaltensregeln: Decken und Kissen nicht aufschütteln Wäsche oder Material nicht auf dem Boden legen  Bei Körperflüssigkeiten Handschuhe tragen

Schutzkleidung

Schutzschürzen bei Körperpflege und positionieren

Schutzhandschuhe

Maske, Schutzbrille, Schutzschuhe 

Schutzkleidung

Schuhe: geschlossen, sauber, glatt, rutschfest, leichte Reinigung

Schnuck und Uhren nicht erlaubt wegen Keimansammlungen

Körper und Haare ab Kinnlänge hochstecken oder flechten

Hände und Fingernägel, sauber, kurz, gepflegter Zustand, kein Lack 

Personal Hygiene

Perkutan: durch die Haut (wunden, Verletzungen, Insektenstiche und Injektion)

Oral: durch den Mund (Nahrungsmittel, Getränke)

Aerogen: durch die Luft in die Nase oder Mund (Tröpfchen, Staub)

Urogenital: Harn und Geschlechtsorgane (endogen aus dem eigenen Darm und Geschlechtsverkehr)

Eintrittspforten der Erreger zum Empfänger

Direkte Übertragung: Kontakt, Tröpfchen und Schmierinfektion, Blut, Wasser und Nahrungsmittel

Indirekte Übertragung: Hände, Gegenstände und Insektenstiche 

Übertragung von Infektionskrankheiten

Bakterien: lebende Zellen, physiologisch (haut und Darm) Antibiotika

Viren: Zellparasiten, brauchen Wirt, symptomatisch (covid, Hepatitis) 

Pilze: einzellig, haut und Umwelt, (Fußpilz, soor) Salben 

Parasiten: Würmer, Insekten Salben, schampoos und Tabletten 

Infektionserreger

Anklopfen 

Berührungen ankündigen

Einverständnis einholen bei der Körperpflege

Wünsche berücksichtigen

Sichtschutz bei Mehrbettzimmern

Personen während der Pflege nach draußen bitten

Intimsphäre wahren wie?

Schan in der Pflege kommt vor allem dort vor, wonfie Grenzen der Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und Menschenwürde berührt werden. 

Scham in der Pflege Definition

Scham bezeichnet ein Gefühl des bloßgestelltseins in zwei Bereichen:.

Unangenehmes Gefühl bei Verletzung der Intimsphäre

Sozialer Scham dh Schuldgefühle beim versagen 

Definition Scham

Beispiel: PE liegt im Bett und zittert

Subjektive Wahrnehmung: PE friert, die Beobachtung der Informationen führt zur eigenen Einschätzung und Erfahrungswerte, ich denke dem PE ist kalt. 

Subjektiv - objektivieren: den PE fragen, Temperatur messen, Haut tasten/fühlen und die Beobachtung somit messbar/vergleichbar machen. 

Subjektive Wahrnehmung objektivieren

Objektive Wahrnehmung: gewonnene Informationen oder Daten die messbar, überprüfbar oder vergleichbar sind

Subjektive Wahrnehmung: gewonnene Informationen z.B. Gefühlslage oder Schmerzsituation durch Beobachtung also aus eigener Einschätzung und Erfahrung 

Objektive und Subjektive Wahrnehmung

Befinden und Zustand des PE erkennen 

Probleme und Ressourcen zu ermitteln 

Gefühle wahrzunehmen und zu unterstützen 

Ziele der Beobachtung

Veränderungen und Auffälligkeiten

Körperliche 

Seelische (Gefühle und Emotionen)

Geistige (denken/Bewusstsein)

Was wird beobachtet? Wahrnehmung

Gezielte, planmäßige Beobachtung

Zielgerichtete und objektive Beobachtung

Hilfsmittel helfen (Thermometer, Uhr) die Wahrnehmungsfähigkeit zu erweitern oder zu objektivieren 

Definition Beobachtung

Stereotype: Schubladendenken

Milde effekt: Sympathie beeinflusst Beobachtung, man tut sich schwer die Person fachlich/sachlich zu kritisieren

Effekt der zentralen Tendenz: bei einer Beurteilung zu der man wenig Sachkenntnis hat, neigt man dazu neutral zu bewerten. 

Rosenthal effekt: Beeinflussung anderer

Halo und hofeffekt: präferierte Eigenschaften Überblenden andere was in anderen Bereichen zu einer besseren Bewertung führt 

Kontrast-Fehler: im Vergleich überdeutlich wahrgenommen wird 

Wahrnehmungsfehler

Reize werden von des Sinnesorganen aufgenommen, in elektronische Nervenimpulse umgewandelt und verstärkt. Die Nervenimpulse werden an das entsprechende Zentrum weitergeleitet, Im Zentrum angekommen sortiert und mit Erinnerungen und Mustern verglichen, Reize können an andere Zentren im Hirn weitergeleitet werden, auf diese Weise entstehen Reaktionen. 

Was ist ein Wahrnehmungsprozess?

Schmecken: gustarische Wahrnehmung 

Riechen: olfaktorische Wahrnehmung 

Hören: auditive Wahrnehmung 

Sehen: visuelle Wahrnehmung 

Tasten/fühlen: taktile Wahrnehmung 

Sinne der Wahrnehmung

Körperliche Wahrnehmung: somatisch (auf den Körper bezogen) Reize die aus der Umgebung oder dem Körperinneren kommen zB Druck, Schmerz und Temperatur

Schwingungswahrnehmung: Vibratorisch

Fähigkeit die sich im Mutterleib bildet

Gleichgewichtswahrnehmung: Steuerung von Gleichgewicht und der Kontrolle der Körperlage im Raum 

 

Verschiedene Wege der Wahrnehmung

Wahrnehmung ist ein spontaner Prozess, bei dem Reize aus dem eigenen Organismus aufgenommen und verarbeiten werden. Setzt die Fähigkeit voraus sich zu bewegen und die Aufmerksamkeit auf Reize zu konzentrieren. 

Definition Wahrnehmung

Étudier