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M. M.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Neurologie für Mittelschüler. Sie decken Themen wie Neuronen, Synapsen, Neurotransmitter und das Nervensystem ab, wobei auch spezifische Strukturen wie das Gehirn und seine Funktionen behandelt werden. Besonders nützlich sind sie für Schüler, die sich auf Biologieprüfungen vorbereiten und ein tieferes Verständnis der neurologischen Prozesse erlangen möchten.
Flashcards
87
Students
5
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
29.05.2023 / 13.06.2023

Lernkarten

Behandlung der MS

  • Interferone um das Immunsystem zu Unterdrücken.
  • MS ist nicht akut lebensbedrohlich.
  • MS Ausfälle sind zum Teil reversibel (umkehrbar).

Das Membranpotential

  • Weil die Membran nicht alle Ionen durchlässt und manche extra auf eine oder andere Seite der Membran "gepumpt" werden, sind die Ionen nicht auf beiden Seiten der Membran gleich verteilt.
  • Die Ionen sind Teilchen, die eine elektrische Ladung tragen.
  • Eine ungleiche Ionenverteilung resultiert in einer elektrischen Spannung zwischen innen und aussen. Diese Spannung heisst Membranpotential.

  1. Ruhepotenzial
  2. Erreichen des Schwellenpotenzial
  3. Depolarisation und Aktionspotenzial
  4. Refraktärzeit und Repolarisation
  5. Hyperpolarisation

Wiederherstellung von Phase 1: Ruhepotenzial

  • Die Na+/K+-Pumpen stellen das Ruhepotenzial von ca. -70mV wieder her

Phase 5: Hyperpolarisation

  • Während der Repolarisation kommt es zum sogenannten Undershoot -> Hyperpolarisation auf ca. -80mV

Phase 4: Refraktärzeit und Repolarisation

  • Die spannungsgesteuerten Na+-Kanäle schliessen sich
  • Na+ Einfluss in das Neuron wird gestoppt
  • Die spannungsgesteuerten Na+-Kanäle können für ein paar Millisekunden nicht wieder geöffnet werden: Refraktärzeit
  • Jetzt öffnen sich spannungsgesteuerte K+-Kanäle, K+ verlässt das Neuron entlang seines elektrochemischen Gradienten
  • Repolarisation: Das Innere der Zelle wird wieder negativer geladnen

Phase 3: Depolarisation und Aktionspotentia

  • Viele spannungsgesteuerte Na+-Kanäle öffnen sich und Na+-Ionen fliessen entlang ihres elektrochemischen Gradienten in das Neuron
  • Depolarisation und anschliessendes Aktionspotenzial: Das Innere der Zelle wird positiver und das Membranpotenzial steigt auf: ca. +30mV

Phase 2: Erreichen des Schwellenpotenzials

  • Aufgrund des steigenden Einflusses von Na+ kommt es zu einer schwachen Depolarisation des Membranpotentials, bis ein Schwellenwert für ein Aktionspotential erreicht ist: ca. -55 mV.
  • Threshold: Schwellenwert

Phase 1: Ruhepotenzial

  • K+ Ionen diffundieren durch offene K+ Hintergrundkanäle (immer offen) in das Aussenmilieu.
    • Na+ und K+ durch Na+/K+ Pumpe
    • Cl- durch Chloridkanäle (nach innen)
    • Na+ (wenig, nach innen) durch Natriumkanäle
  • Spannungsgesteuerte K+ und N+ Kanäle sind geschlossen und bereit geöffnet zu werden.
  • Membranpotential beträgt -70 mV.
  • Ein erregender Reiz macht das Membranpotential leicht positiver als das Ruhepotential war.
  • Einige wenige spannungsgesteuerte Na+ Kanäle öffnen sich in der Membran.
  • Innen ist mehr Kalium und Aussen mehr Natrium.

Ranvierscher Schnürring

Unisolierte, nackte Teile des Axons, die nicht von Myelin umgeben sind.

Gliazelle

  • Ernähren und stützen die Neuronen.
  • Sie isolieren das Axon, in dem sie Myelinschichten produzieren.
  • Hiermit kann das elektrische Nervensignal schneller entlang des Axons weitergeleitet werden.

Synaptischen Endköpfchen

  • Funktionale Verbindung zwischen zwei Neuronen.
  • Sie verbindet das Axon von einer Zelle mit den Dendriten eines anderen Neurons.
  • Synaptische Endk(n)öpfchen gibt es auch zwischen Neuron und Muskelfasern (motorische Endplatte).

Nucleus

Der Nucleus befindet sich im Soma, er enthält die DNA des Neurons.

Axon

  • Das Axon ist eine Verlängerung des Neurons, hiervon gibt es pro Neuron nur eines.
  • Es ist normalerweise länger als die Dendriten.
  • Das elektrische Nervensignal wird entlang des Axons weitergeleitet.
  • Das Axon entspringt beim Axonhügel beim Zellkörper und endet im synaptischen Endk(n)öpfchen.

Dendriten

  • Empfangen Signale von anderen Neuronen.
  • Mehrfache Verlängerungen des Neurons, welche viele Äste bilden (Dendritischer Baum).
  • Leitet das Nervensignal zum Zellkörper hin.

Soma

  • Das ist der Zellkörper, enthält den Nucleus.
  • Machen den Stoffwechsel und die Proteinsynthese

Synapse

  • An Synapsen werden Informationen auf Zielzellen übertragen.
  • Verbindet zwei Neuronen oder ein Neuron mit Muskelfaser (Motorische Endplatte).

Mögliche Ursachen für MS

  • MS scheint es seit weniger als 200 Jahren zu geben!
  • Erster MS Fall wurde im Jahr 1835 beschrieben.
  • Zur gleichen Zeit begann man in Frankreich und England Zähne mit Amalgam zu füllen.

Symptome der Multiple Sklerose (MS)

  • 80% Störungen der Sensibilität, Lähmungen und Spastik.
  • Mit über 60% folgen gestörte Blasen- und Darmfunktionen, sowie Sehstörungen.
  • Mit etwa 60 Erkrankten auf 100.000 Einwohner in Europa nördlich des 46. Breitengrades gehört die Multiple Sklerose zu den häufigsten neurologischen Krankheiten.

Multiple Sklerose

  • Die Multiple Sklerose ist eine chronische, entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (Autoimmunkrankheit).
  • Hierbei wird die Myelinhülle zerstört. 
  • T-Lymphozyten fressen Myelin.

Myelin

Saltatorische Signalleitung: 

Nervensignal springt von Ranvier Schnürring zu anderem Ranvier Schnürring über Myelin hinweg. Ist etwa 400km/h schnell.

Menschliches Nervensystem

  • ca. 1011 Neuronen (Nervenzellen)
  • Neuronen werden durch sogenannte Gliazellen (Stützzellen) zusammengehalten.
  • Das menschliche Nervensystem kontrolliert alle Prozesse im menschlichen Körper:
    • Erkennung von eintreffenden Reizen aus der Umwelt
    • Integration und Interpretation von Signalen von Reaktionen
    • Kontrolle von Bewegungen

Wie wird das menschliche Nervensystem Unterteilt?

  • das zentrale Nervensystem (ZNS) und das periphere Nervensystem (PNS).
  • Das ZNS besteht aus dem Gehirn dem Rückenmark
  • Das PNS besteht aus motorischen und sensorischen Nervenfasern.

Aus was besteht das periphere Nervensystem (PNS)

  • Sensorische Nervenfasern
    • Sensorische Neuronen des Körpers
    • Sensorische Neuronen des Verdauungssystems.

 

  • Motorische Nervenfasern
    • Autonomes Nervensystem
    • Somatisches Nervensystem

 

Aufgabe sensorische Nervenfasern

  • Wahrnehmung von Reizen und leitet sie zum Gehirn weiter

Aufgabe Motorische Nervenfasern

  • Kontrolle über Bewegungen
  • sendet Signale vom Gehirn zu den Muskeln und Organen

Wie wird das motorische Nervensystem unterteilt?

Somatisches und autonomes Nervensystem.

Aufgabe somatisches Nervensystem

  • Kontrollie von Bewegungen und Reaktionen auf Reize, die mit Umgebung in Verbindung stehen.

Aufgabe autonomes Nervensystem

  • Kontrollie lebenswichtige Funktionen wie
    • Blutdruck
    • Herzschlag
    • Atmung
    • Stoffwechsel
    • Verdauung

 

  • Diese Funktionen werden nicht bewusst gesteuert, sondern erfolgen automatisch.

Aufteilung autonomes Nervensystem

  • Sympathikus
    • versetzt den Körper in einen aktiven und wachen Zustand
  • Parasympathikus
    • sorgt für Ruhe und Entspannung.

Diese beiden Teile haben antagonistische Wirkungen auf die Organe, d.h., sie haben entgegengesetzte Effekte auf sie.

Das Ruhepotenzial

  • Eine ruhende Nervenzelle hat ein Membranpotential von ca. -70mV (Millivolt).
  • Das negative Vorzeichen bedeutet, dass das Zellinnere gegenüber dem Zelläusseren negativ geladen ist.

Ruhepotenzial von Neuronen

  • Neuronen besitzen viele negativ geladene Proteine sowie eine hohe Konzentration von Anionen.
  • Somit bleibt das Membranpotenzial negativ, obwohl eine hohe Konzentration von Kalium-Ionen vorhanden ist.

Abweichung des Ruhepotenzial

Ein gezielter Einstrom von Ionen führt zu einer Veränderung des Membranpotenzials -> Aktionspotential

Transportproteine von Neuronen

  • Diverse Ionenkanäle und Carrier-Proteine Steuern den Durchlass von Ionen.
  • Viele davon sind spannungsgesteuert und öffnen sich nur bei einem bestimmten Membranpotenzial

Aktionspotenzial und Erregungsleitung

  • Das Aktionspotenzial ist eine charakteristische Änderung des Membranpotenzials.
  • Ein Aktionspotenzial läuft immer gleich ab und funktioniert nach dem Alles-oder-Nichts Prinzip.
  • Wird das Innere des Neurons über eine bestimmte Schwellenwert depolarisiert, tritt das Aktionspotenzial ein!
  • Nach dem Aktionspotenzial herrscht nach ca. 1ms wieder das Ruhepotenzial.

Paramyotonia congenita

  • Es baut sich ein ständiges und damit übermässiges Aktionspotential auf.
  • Es wird ein ständiger Muskelkrampf ausgelöst, die Natriumkanäle schliessen sich nur verlangsamt.

Der Ischiasnerv

  • Unser längstes Axon
  • Des Ischiasnerv reicht von der unteren Wirbelsäule bis in den grossen Zeh, das Axon kann also über 1m lang werden!

Aufgaben zentrales Nervensystem

  • Integration aller sensorischen Stimuli, die von ausserhalb des Körpers aufgenommen werden.
  • Koordination aller motorischen Bewegungen des Körpers
  • Regulation aller Prozesse, die sich in den Organen oder zwischen den Organsystemen abspielen, inklusive hormonelle Kontrolle

Wie sind ZNS und PNS verbunden

Duruch Rückenmark

Lernen