Ernährung


D. T.
Diese Lernkarten behandeln die Ernährung im universitären Kontext, mit Fokus auf Veränderungen im Lebensverlauf, aktuelle Forschungsergebnisse und Ernährungsstrategien. Sie beleuchten verschiedene Kostformen, Unterschiede zwischen Allergien und Unverträglichkeiten, Methoden zur Ermittlung des Ernährungszustands und die Berechnung des Energiebedarfs. Besonders nützlich für Studierende der Medizin, die sich mit den Grundlagen der Ernährungslehre vertraut machen möchten.
Flashcards
7
Students
4
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
01.05.2023 / 24.02.2025

Flashcards

Berechne den Gesamtenergiebedarf eines Menschen

Der Energiebedarf ist abhängig von Alter, körperlicher Aktivität, Geschlecht und Körpergewicht/Grösse

Berechnung:

Grundumsatz GU + Leistungsumsatz LU = Gesamtenergiebedarf

GU(0.9 x 57kg x 24h =) 1231,2 x LU 1,6 = 1969,92 Gesamtenergiebedarf

GU: Ruhe-Energiebedarf (bei völliger Ruhe, im Liegen, leicht bekleidet) benötigt, um alle Lebensvorgänge aufrecht zu erhalten (Organe, BD, Atmung,...)

Berechnung:

Mann: 1 x Körpergewicht = 1h Energieverbrauch x 24h = Energieverbrauch ganzer Tag

Frau: 0,9 x Körpergewicht = 1h Energieverbrauch x 24h = Energieverbrauch ganzer Tag

 

LU: für jede Leistung, die über die Grundfunktionen hinausgehen, wir weiter Energie benötigt. Für die Berechnung existieren div. Formeln.

Berechnung:

Mit PAL-Faktor 1,6 für sitzende Tätigkeiten mit wenig Bewegung (Student)

GU x 1,6 = Gesamtenergiebedarf

 

Methoden zum Ermitteln des Ernährungszustanden

Ermitteln des Körpergweichts: mit eine Waage

BMI: Körpergewicht in kg : (Körpergrösse in m)2 = BMI (

57kg : (1.63m)2 = 21.5, Resultat auswerten mit Hilfe div. Tabellen, Faktoren

Waist / Hip Ratio (WHR): Tallie : Hüfte = Ratio (Frauen: >0.85, Männer: <1.0)

Fettverteilungsmuster: Apfelform oder Birnenform

Unterscheidet Nahrungsmittelallergie und Nahrungsmittelunverträglichkeit

Nahrungsmittelallergie: Reaktion des Immunsystems in Form einer Überreaktion.

Symptome - Juckreiz, Schwellungen im Mund/Rachenraum, Kurzatmigkeit, Nausea/Emesis, Kreislaufkollaps

Reaktion - DosisUNabhängig, ein kleiner Bissen löst schon eine Reaktion aus

Nahrungsmittelunverträglichkeit: Fehler bei der Nahrungsmittelaufspaltung durch fehlende Transportstoffe oder Enzymen (Magen-Darm-Trakt)

Symptome - Diarrho, Abdominale Schmerzen, Flatulenz

Reaktion - Dosisabhängig, je mehr desto stärker die Reaktion. bei kleinen Mengen kann die Reaktion auch aus bleiben

diverse Kostformen

Kostform = Konsitenz der Nahrung oder spezielle Kost bei gewissen Erkrankungen

Diät: Ernährungsanpassung im bezug auf die Bedürfnisse des (kranken) Organismus

Div. Kostformen: Vollkost, leichte Vollkost, Diabeteskost, Glutenfreie Kost, Laktosefreie Kost, Aufbau- / Schonkost, Keimarme Kost, Wunschkost, Fingerfood

Vegetarisch: Verzicht auf Tierisches Fleisch (inkl. Gelatine)

Vegan: Verzicht auf jegliche Tierischen Produkte (Eier, Milch, Honig,...)

Koscher: Juden, bestimmte Vorgabeen zur Herstellung, Haltung und Verarbeitung der Lebensmittel

Islamisch: verzicht auf Schweinefleisch (Haram / Hallal), Ramadan

benenne die 3 Ziele der Schweizer Ernährungsstrategie 2017-2024

1. Die Ernährungskompetenz stärken: Wissen im Alltag umsetzen (gesunder Teller/ernährungspyramide)

2. Die Rahmenbedingungen verbessern: die gesunde Wahl vereinfachern

3. Die Lebensmittelwirtschaft einbinden: Hersteller und Anbieter leisten einen Beitrag

benenne aktuelle Forschungsresultate zu Ernährungsgewohnheiten der Schweizer Bevölkerung

Die Ernährungspyramide ist noch nicht in Form

- "5 am Tag" ist die Ausnahme : nur 13% befolgen die Ernährungsempfehlung

- fast jede 2. Person in der Schweiz ist übergewichtig: 44% sind übergewichtig

 

erläutern wie sich die Ernährung über die Lebensspanne verändert (Stillen, Jugendlich, Erwachsene, Senioren)

- Stillen: WHO empfiehlt bis zum 6. Monat voll zu stillen

- Kinder / Jugendliche: aktuell ist jedes 6. Kind übergweichtig oder adipös

- Erwachsene / Senioren: Bewegung passt sich an, Krankheiten entwickeln sich, zunehmende Gebrechlichkeit,

Zahnstatus ändert sich, weniger Appetit, verminderte Sinnesleistung, Magen-Darm-Epithel verändert sich, Immunsystem, eingeschränkte Beweglichkeit, Opstipationsneigung

Ernährung wird generell schwerer ( genügend Proteine, Vitamin D, Gemüse Früchte,...)

Study