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Karteinkarten

Karteinkarten


E. J.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Grundlagen der sozialen Psychologie und Gruppenprozesse, mit Fokus auf Themen wie Einstellungen, Stereotype, Aggression, Kooperation und Konfliktlösung. Sie eignen sich für Studierende der Mechatronik, die ein tieferes Verständnis für menschliches Verhalten, Gruppeninteraktionen und soziale Dynamiken erlangen möchten, um ihre Fähigkeiten in Teamarbeit und Kommunikation zu verbessern.
Flashcards
238
Students
3
Language
German
Category
Mechatronics
Level
University
Created / Updated
28.12.2022 / 28.01.2023

Flashcards

Sozialpsychologie

= wissenschaftliche Untersuchung der Effekte sozialer und kognitiver Prozesse darauf, wie Individuen andere wahrnehmen, beeinflussen und zu ihnen in Verbindung stehen

soziale Prozesse

• Soziale Prozesse: Arten mit welchen Input von Menschen und Gruppen um uns herum unser Verhalten und Gedanken und Gefühle beeinflussen

kognitive Prozesse

  • Kognitive Prozesse: die Art auf welche unsere Erinnerungen, Gedanken und Gefühle; Wahrnehmungen und Motive unser Weltverständnis und Handeln beeinflussen

construction of reality

  • Construktion of Reality: Das Axiom, dass jede Sichtweise der Realität einer Person eine Konstruktion ist ; geformt durch kognitive Prozesse und soziale Prozesse

pervasiveness of social influence

  • Pervasiveness of social influence: Das Axiom ,dass andere Menschen praktisch all unsere Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen beeinflussen, ob sie physisch präsent sind oder nicht

striving for mastery

  • Striving for Mastery: motivationales Prinzip, dass Menschen danach streben Ereignisse zu verstehen und vorherzusagen in der sozialen Welt um daraus einen Vorteil zu ziehen

seeking connectedness

  • Seeking connectedness: motivationales Prinzip, dass Menschen nach Unterstützung; Gemochtwerden und Akzeptanz von den Menschen um sie herum und den Gruppen die ihnen wichtig sind erstreben

 

valuing me and mine

  • Valuing me and mine: motivationales Prinzip, dass Menschen sich wünschen sich selbst und zu ihnen verbundene Gruppen und Personen in positivem Licht zu sehen

conservatism principle

  • Conservatism priniciple: Verarbeitungsprinzip, dass die Sichtweisen von Individuen und Gruppen schwer änderbar sind und eine Neigung des ewigen Haltens haben

accessibility principle

  • Accessibility Principle: Verarbeitungsprinzip, dass die Info die am ehesten erreichbar ist den größten Einfluss auf Gedanken; Gefühle usw hat (wir sind oft nur in der Lage einen kleinen Teil an Informationen zu verarbeiten)

 

Oberfflächlichkeit/Tiefe

  • Oberflächlichkeit/Tiefe: Verarbeitungsprinzip, dass man normalerweise möglichst geringe Anstrengung aufbringt bei der Verarbeitung; manchmal aber auch motiviert in die Tiefe geht

scientific theory

  • Scientific Theory= Eine Aussage die 3 Forderungen befriedigt: Über Konstrukte; beschreibt kausale Relationen und ist allgemein gehalten (Range der Generalität ist unterschiedlich)

construct

  • Construct: abstrakte und generelle Konzepte, die in Theorien verwendet werden, aber nicht direkt beobachtbar sind
  • Bsp: Ängste; Selbstwertàbei der Social Comparison Theory

interventions

  • Interventions: Praktische Schritte um das Verhalten der Menschen zu verändern und soziale Probleme zu lösen

construct validity

  • Construct validity: Grad, in welchem unabhängige und abhängige Variablen mit den theoretischen Konstrukten übereinstimmen (oft schwer, da abstrakte Konzepte wie Ängste nicht direkt betrachtbar sind)

independet variable

Independent variable: konkrete Manipulation oder Messung eines Konstrukts, von dem Gedacht wird, dass es andere Konstrukte hervorruft ; Kausale Faktoren 

dependent variable

  • Dependent variable: konkrete Messung eines Konstrukts, von der gedacht wird ein Effekt anderer Konstrukte zu sein; Präsentieren Effekt; ; hängen von den unabhängigen Variablen ab

social desirability response bias

  • Social desirablitiy response bias: Tendenz der Menschen zu handeln, wie sie denken dass es anderen gefällt und befürwortete wird ; wollen gut erscheinen

self report measures

  • Self-report measures: direkteste Infoquelle; direktes Befragen der Person nach Gefühlen; Gedanken und Verhalten (! Hohe Anfälligkeit für social desirability biases)

observational measures

  • Observational measures: direktes Beobachten und Aufzeichnen menschlichen Verhaltens (einschließlich online); meist gute Konstrukt Validität; dennoch Verzerrungen möglich (vor allem wenn VPn von Beobachtung wissen)

archival measures

  • Archival measures: Untersuchung Tendenzen von vergangenem Verhalten (z.B. der Regierung)

performance measures

  • Performance Measures: Aufforderung der VPn Aufgaben so gut sie können auszuführen
  • Oft am besten geeignet, da Menschen wenig nachdenken können (Aufgabe unter Zeitdruck; Menschen versuchen so gut wie möglich abzuschneidenàweniger desirability biases;

physiological measures

Physiological Measures: Messung von physiologischen Anzeichen (Herzrate; Hormone;Muskeln

EEG

fMRI

  • EEG(electro-encephalographic): Neurologische Messung der Gehirnaktivität durch elektrische Signale (Zeit in welcher spezifisches neutrales Ereignis auftritt)
  • fMRI (functional magentic resonance imaging): indirekte Messung der Aktivierungslevels einer bestimmten Hirnregion (Hinweise auf mentale Prozesse; wie Erinnerungen und Gedanken)

interne Validität 

Interne Validität= Ausmaß zu welchem geschlussfolgert werden kann, dass Veränderungen in der Unabhängigen Variablen, Veränderungen in der abhängigen verursachen 

research design

  • Reserach design: Ein Plan der spezifiziert, wie VPn ausgewählt und behandelt werden

nonexperimental research design 

  • Nonexperimental research design/correlation design: Ein Forschungsdesign in welchem sowohl die abhängige als auch unabhängige Variable gemessen wird

experimental research design

  • Experimental research design: Forschungsdesign in welchem Teilnehmer zufällig zu verschiedenen Gruppen zugeteilt werden und eine oder mehrere Variablen manipuliert werden

random assignment

  1. Random assignment: Prozess der Zuteilung von VPn zu verschiedenen Experimentalgruppen , sodass jeder Teilnehmer die exakt gleiche Chance wie jeder andere hat einer Gruppe zugeteilt zu werden

manipulate

  1. Manipulate: absichtliche Variation eines Faktors als unabhängige Variable in einem experimentellen Forschungsdesign ( Teilnehmer in unterschiedlichen Bedingungen sind unterschiedlichen Behandlungen ausgesetzt)

confederate

  • Confederate: Forschungsassistent mit bestimmter Rolle (z.B. vorgeben auch ein normaler Teilnehmer zu sein)

externe validität 

Externe Validität: Ausmaß zu welchem Forschungsergebnisse generalisiert werden können auf andere passende Menschen; Zeiten oder Settings (allgemeine Gültigkeit)

Individualists

Collectivists

  • Individualists: hauptsächlich westliche Kulturkreise; Denken über sich selbst getrennt von der Gruppe und definieren sich durch ihre Einzigartigkeit
  • Collectivists: hauptsächlich im Asiatischen Raum; Menschen denken über sich selbst als verbunden zu anderen und definieren sich selbst durch die Beziehungen zu anderen

demand characteristics 

  • Demand characteristics: Zeichen aufgrund deren der Proband sich Gedanken macht, was der Forscher von ihm erwartet und somit dessen Handeln beeinflusst und verfälscht

field research

Field research: Forschung außerhalb des Labors

replication

Replication: neue Studien, um Beweise zu finden für dieselben Beziehungen die in der ersten Untersuchung gefunden wurde

Meta Analyse

Meta-Analysen: Systematische Technik für das Auffinden von Studien zu einem bestimmten Thema und Zusammenfassung der Ergebnisse

informed consent 

  • Informed consent: Freiwillige Zustimmung eines Individuums zur Teilnahme an einer Studie, nach Information was in der Teilnahme bevorsteht; Möglichkeit auszusteigen

deception

  • Deception= Teilnehmer uninformiert lassen (z.B. über eigentliches Ziel der Forschung) und sie aktiv in eine falsche Richtung führen

debriefing

debriefing(=direkte Aufklärung nach dem Experiment über Ziele; Prozeduren und wissenschaftlichen Wert und Raum für Fragen

Study