RSL - Medikamente Herz-Kreislauf - Nachlast
Medikamentenlehre Herz-Kreislauf - mit Wirkung auf die Nachlast
Medikamentenlehre Herz-Kreislauf - mit Wirkung auf die Nachlast
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Cartes-fiches
Welche Wirkung können Medikamente mit Wirkung auf die Nachlast verfolgen?
- Nachlast zu erhöhen
meist Sympathomimetika (stimulierende Wirkung auf α1-Rezeptoren) - Nachlast zu senken
kommen vielfältige Medikamentenklassen bzw. Wirkmechanissmen in Frage.
Ephedrin
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- Hypotonie
- Wirkung
- Direktes und indirektes Sympathomimetikum
Es stimuliert α1- sowie ß- Rezeptoren. (Nachlast Erhöhung)
Zusätzlich setzt es Noradrenalin aus Speichervesikeln frei und hemmt dessen Wiederaufnahme sowie Abbau. Durch positiv inotrope und chronotrope Wirkung wird das Herzminutenvolumen erhöht. Ephedrin verengt Widerstands- und Kapazitätsgefässe, wodurch der systolische und diastolische Blutdruck angehoben werden.
Ephedrin relaxiert die glatte Muskulatur des Bronchialbaumes.
Ephedrin
- Kontraindikationen
- Schwere kardiovaskuläre Erkrankungen
- KHK
- Angina Pectoris
- arterielle Hypertonie
- Arrhythmien
- Engwinkelglaukom
- Hyperthyreose
- Volumenmangelschock ohne Volumentherapie
Ephedrin
- Wirkeintritt
- Wirkdauer
- Wirkeintritt
- wenige Minuten
- Wirkdauer
- bis zu 1 h
Ephedrin
- Nebenwirkungen
- Tachykardie
- Angina pectoris
- Angst
- Agitation
- Kopf-SZ
- Tremor
- Nausea
- Emesis
Ephedrin
- Dosierung
- Ampulle SRZ
- Dosierung
- i.v. / i.o. 5-10 mg weise
- Ampulle SRZ
- 20 mg / 2 ml
Ephedrin
- Spezielles
- Kann auch s.c. oder i.m. appliziert werden
Phenylephrin
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- Hypotonie
- Wirkung
- Direktes und teilweise indirektes Sympathomimetikum
(Nachlast Erhöhung)
Phenylephrin ist ein direkt wirkendes Sympathomimetikum mit zusätzlicher teilweiser indirekter Wirkung. Es stimuliert die α1- Rezeptoren sowie in geringem Mass auch die ß-Rezeptoren und führt zum Anstieg des systolischen wie auch diastolischen Blutdruckes.
Phenylephrin
- Kontraindikationen
- Unter strenger Indikationsstellung keine
Phenylephrin
- Wirkeintritt
- Wirkdauer
- Wirkeintritt
- 1 min
- Wirkdauer
- ca. 20 min
Phenylephrin
- Nebenwirkungen
- Reflexbradykardie
- Arrhythmien
- Angina Pectoris Beschwerden
- Kopf-SZ
- Nausea
- Emesis
Phenylephrin
- Dosierung
- i.v. 0.05- 0.1 mg weise (= 0.5-1 ml)
repetitiv nach Wirkung titriert, bei starker Hypotonie evtl. höhere Anfangsdosen notwendig
Ampulle 10 mg / 1 ml
In 100 ml NaCl verdünnt = 0.1 mg/ml
Phenylephrin
- Spezielles
- Kann auch s.c. oder i.m. appliziert werden
Urapidil
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- Hypertonie
- Wirkung
- Blockade der α1-Rezeptoren
Urapidil gehört zur Gruppe der α1-Rezeptor-Blocker. Folge der α1-Blockade ist eine periphere Vasodilatation und damit BD-Senkung.
Ausserdem besitzt Urapidil einen zentralen Angriffspunkt, indem es die Aktivität des Kreislaufregulationszentrums moduliert. Damit wird eine reflektorische Zunahme des Sympathikotonus verhindert.
Urapidil
- Kontraindikationen
- Aortenisthmusstenose
Die Aortenisthmusstenose ist eine Lumeneinengung der Aorta im Bereich des Isthmus aortae, d.h. am Übergang des Aortenbogens zur Aorta descendens. - arteriovenöser Shunt
abnorme Kurzschlussverbindung zwischen einer Vene und einer Arterie
Urapidil
- Wirkeintritt
- Wirkdauer
- Wirkeintritt
- 5 min
- Wirkdauer
- mehrere Stunden
Urapidil
- Nebenwirkungen
- Kopf-Sz
- Schwindel
- Emesis
- Angina Pectoris Beschwerden
- selten Reflextachykardie
Urapidil
- Dosierung
- Ampulle SRZ
- Dosierung
- i.v. 5-10 mg langsam
Repetition möglich
- i.v. 5-10 mg langsam
- Ampulle SRZ
- 50 mg / 10 ml