RSL - Infusionslösungen
Medikamentenlehre Kristalloide, Kolloide Infusionslösungen und sonstige Lösungen
Medikamentenlehre Kristalloide, Kolloide Infusionslösungen und sonstige Lösungen
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Lernkarten
NaCl 0.9%
- Handeslnahme der Medikamente
- NaCl 0.9%, isotone/isotonische Kochsalzlösung
NaCl 0.9%
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- «Offenhalten» venöser Zugänge
- Trägerlösung für Medikamente
- Substitution von Natrium bei Hyponatriämie (0.9 oder 2.5%)
- Wirkung
- Flüssigkeitsersatz mit Natrium und Chlorid
NaCl 0.9%
- Wirkeintritt
- Wirkdauer
- Wirkeintritt
- Sofort
- Wirkdauer
- Volumeneffekt 30-40 min
NaCl 0.9%
- Nebenwirkungen
- Hyperchlorämische metabolische Azidose
NaCl 0.9%
- Dosierung
- nach Bedarf
Ringerlactat
- Handeslnahme der Medikamente
- Ringerlac
- Ringerlact
- Ringerlactat Bichsel
Ringerlactat
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- «Offenhalten» venöser Zugänge
- Flüssigkeitsersatz
- Wirkung
- Flüssigkeitsersatz mit:
- Natrium
- Kalium
- Calcium
- Chlorid
- Flüssigkeitsersatz mit:
Ringerlactat
- Wirkeintritt
- Wirkdauer
- Wirkeintritt
- Sofort
- Wirkdauer
- Volumeneffekt 30-40 min
Ringerlactat
- Dosierung
- Nach Bedarf
Ringerfundin
- Handeslnahme der Medikamente
- Ringerfundin B. Braun
Ringerfundin
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- «Offenhalten» venöser Zugänge
- Flüssigkeitsersatz
- Wirkung
- Flüssigkeitsersatz mit:
- Natrium
- Kalium
- Calcium
- Magnesium
- Chlorid
- Flüssigkeitsersatz mit:
Ringerfundin
- Wirkeintritt
- Wirkdauer
- Wirkeintritt
- Sofort
- Wirkdauer
- Volumeneffekt 30-40 min
Ringerfundin
- Dosierung
- Nach Bedarf
Wieviel Prozent verbleibt von der infundierten Lösung im intravasalraum?
- kristalloide Infusionslösungen
- kolloidale Infusionlösungen
- Kristalloide Infusionlösungen
- 25%
- Kolloidale Infusionlösungen
- 80%
Die restlichen 20% der Flüssigkeit treten aus dem intravasalen Raum aus, allerdings deutlich langsamer als kristalloide Lösungen
- 80%
Wann werden Kolloidale Infusionlösungen noch eingesetzt?
- In begrenzter Menge zur Behandlung der Hypovolämie, wenn kirstalloide Lösungen nicht ausreichen.
Auch präklinisch werden sie nur noch äusserst selten eingesetzt.
Gelatine
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- Hämorrhagischer Schock
- Wirkung
- Kolloidaler Volumenersatz
Gelatine
- Kontraindikationen
- Diverse, jedoch im präklinischen Einsatz unter Beachtung der Indikation keine
Gelatine
- Wirkeintritt
- Wirkdauer
- Wirkeintritt
- sofort
- Wirkdauer
- Plasma-HWZ: 2-4 h
Gelatine
- Nebenwirkungen
- Anaphylaktische Reaktion
Gelatine
- Dosierung
- Nach Bedarf 500-1000 ml
Infusionsgeschwindigkeit nach hämodynamischem Status
Gelatine
- Spezielles
- Die ersten 10-20 ml langsam infundieren um evtl. allergische Reaktion frühzeitig zu erkennen
Gelatinehaltige Infusionslösungen werden wegen ihres allergogenen Potentials (je nach Präparat 0.05-10%) nur noch sehr zurückhaltend angewendet.
Hydroxyethylstärke (HAES)
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- Hämorrhagischer Schock
- Wirkung
- Kolloidaler Volumenersatz
Hydroxyethylstärke (HAES)
- Kontraindikationen
- Diverse
- Verbrennungen
- Sepsis
- Dehydratation
- intrakranielle Blutungen
- etc.
Hydroxyethylstärke (HAES)
- Wirkeintritt
- Wirkdauer
- Wirkeintritt
- sofort
- Wirkdauer
- Plasma-HWZ: 3-6 h
Hydroxyethylstärke (HAES) wird aus Wachsmaisstärke oder Kartoffelstärke hergestellt. Die Wirkdauer hängt vom Abbau durch das Enzym Serum-Amylase ab: Die Moleküle werden intravasal abgebaut und je nach Molekulargewicht renal ausgeschieden.
Hydroxyethylstärke (HAES)
- Nebenwirkungen
- keine bekannt
Hydroxyethylstärke (HAES)
- Dosierung
- Nach Bedarf 500 - 1000 ml
Infusionsgeschwindigkeit nach hämodynamischem Status
Hydroxyethylstärke (HAES)
- Spezielles
- Die ersten 10-20 ml langsam infundieren um evtl. allergische Reaktion frühzeitig zu erkennen
Glucose
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- Trägerlösung für Medikamente
- Hypoglykämie
- Wirkung
- Parenterale Zufuhr von hochkonzentrierter Glucose
Glucose
- Kontraindikationen
- Unter Beachtung der Indikation keine
Glucose
- Wirkeintritt
- Wirkdauer
- Wirkeintritt
- sofort
- Wirkdauer
- keine Angaben
Glucose
- Nebenwirkungen
- Hyperglykämie (bei Überdosierung)
- Venenreizung
- Nekrosen bei paravenöser Applikation
Nach der Injektion wird die Glucose relativ schnell in die Zellen aufgenommen bzw. vom Organismus verstoffwechselt. Zurück bleibt freies (reines) Wasser, welches in den Intrazellulärraum diffundiert. Dies kann die Entstehung eines Hirnödems begünstigen!
Glucose
- Dosierung
- Nach klinischem Zustand und Blutzuckerspiegel
- i.v. 10g Glucose langsam
Blutzuckerbestimmung, bei Bedarf wiederholen
- i.v. 10g Glucose langsam
Glucose
- Spezielles
- Nicht zu hochkonzentriert und nur über absolut sicheren Zugang applizieren!
Eine der grössten Gefahren bei der intravenösen Verabreichung von hochprozentiger Glucose ist die Venenreizung, im Falle einer versehentlichen paravenösen Infusion schwere Nekrosen.
Ausserdem sollte eine relativ grosse Vene zur Punktion gewählt werden.