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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 03.05.2022 / 12.05.2022
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Erläutern Sie das Modell einer hierarchischen Strukur von Affekten.

s. Bild im Ordner

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Erläutern Sie motivational-emotionale Funktionen der im Schaubild dargestellten Hirnstrukturen. (Schaubild siehe Ordner)

Der Präfrontale Zerebrale Cortex -> zuständig für Zielplanung, Selbststeuerung und Intentionsbildung

Das mediale Vorderhirnbündel -> zuständig für Belohnung und Verstärkung

Der Hippocampus -> zuständig für Lernen und Gedächtnis

Der Hypothalamus -> zuständig für Hunger, Durst und Sexualtrieb

Die Amygdala -> zuständig für Furcht, Bedrohung und Salienz

Die Retikulare Formation -> zuständig für Erregung

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Erläutern Sie Lage und Hauptfunktionen der Formatio reticularis im menschlichen Gehirn.

Die FR sitzt als säulenartige Struktur im Hirnstamm. Ihre Hauptfunktionen umfassen aktivierende und desaktivierende Funktionen, die Regulation der allgemeinen Aktivität der Hinrinde (→ Wachheit, Aufmerksamkeit), die Steuerung der wichtigsten Körperfunktionen (Atmung, Schlucken, Kreislauf), sowie absteigender Impulse (zum Vegetativum, Muskelapparat).

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Erläutern Sie Lage und Hauptfunktionen des Hypothalamus im menschlichen Gehirn.

Der Hypothalamus befindet sich im vorderen Bereich des Diencephalon (Zwischenhirns) und befindet sich unterhalb des Thalamus. Seine Hauptfunktionen umfassen die Regulation des ANS und der Hormonabgabe (über die Hypophyse), sowie die Regulation motivationaler Zustände (z.B. Essen, Schlaf, Sexualität). Der Hypothalamus ist außerdem die zentrale Umschaltstelle zwischen Gehirn und Körperperipherie.

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Erläutern Sie Lage und Hauptfunktionen des orbitofrontalen Kortex im menschlichen Gehirn.

Der OBFC ist Teil des Präfrontalen Kortex und liegt im Frontallappen. Er ist zuständig für die Repräsentation des subjektiven Werts von Belohnungen. Diese passiert durch die Integration und den Vergleich verschiedenartiger Belohnungen, das Updating von Belohnungswerten und daraus resultierend den Erwartungsabgleich und die Einleitung von Verhaltenskorrekturen.

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Ordnen Sie folgenden (neuro)hormonellen Systemen motivationale Funktionen zu: Serotonin, Noradrenalin, Cortisol, Oxytocin. [Hinweis: Frage kann auch andere (Neuro-)Hormone abfragen]

Neurohormonelle Systeme (Neurotransmitter):

- Dopamin: aufsuchende (appetitive) Motivation

- Serotonin: vermeidende (aversive) Motivation

- Noradrenalin: Aktivation und Wachheit

- Endorphin: Glücksgefühle, Schmerzunempfindlichkeit

- Oxytocin: „Bindungshormon“, Stress-Coping

Endokrine Systeme (Hormone):

- Adrenalin/Noradrenalin/Cortisol (Stress)

- Androgene und Östrogene (Sexualhormone)

- Grehlin, Leptin (Hunger)

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Welche dopaminergen Systeme gibt es im menschlichen Gehirn? Welches ist das (neurohormonelle) „Belohnungssystem“?

1. das Tubero-infundibuläre System -> Steuerung von endokrinen Funktionen (zB Prolactin für die Milchproduktion)

2. das Nigro-Striatale System -> Bewegungssteuerung

3. das Mesolimbisch-mesokorticale System -> Belohnungssystem, aufsuchende Motivation

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Beschreiben Sie die klassische Studie mit Selbststimulationen des mesolimbischen Systems von Milner und Olds (1954). Warum sind die Ergebnisse dieser Studie für Triebtheorien ein Problem?

Experiment mit Ratten: Hebeldruck → elektrische Stimulation des mesolimbischen Systems, Reaktionsrate mehr als 6000 Hebeldrücke pro Stunde, Vernachlässigung von anderen Anreizen (Futter & Wasser)

Problem für Triebtheorien: In der Triebtheorie baut sich durch einen Trieb Energie auf, die durch ein bestimmtes Trieb-Verhalten abgebaut wird. Bei der Ratte im Experiment baut sich kein Trieb ab, sie drückt unentwegt den Hebel, ohne die Stimulation satt zu sein.

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Diskutieren Sie kritisch die Deep-Brain Stimulation Studie von Schlaepfer und Kollegen (2008).

Bei der Deep-Brain Stimulations Studie von Schlaepfer und Kollegen (2008) wurde Gehirnstimulation dazu genutzt Erkrankungen wie Depressionen, Sucht, Zwangsstörungen und Dyskinesien zu behandeln. Dies war in manchen Fällen auch wirksam, die Resultate waren jedoch insgesamt gemischt. Die Wirksamkeit der Deep-Brain Stimulation ist also nicht ausreichend bewiesen.

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Welcher Zusammenhang besteht zwischen Dopamin und Sucht? Erläutern Sie den Zusammenhang zwischen Dopamin, Wanting und Liking.

Dopamin markiert den “Anreiz” von Objekten (Belohnungslernen), hohe Dopaminkonzentration -> High-Gefühl -> Sucht

Dissoziation zwischen Wanting und Liking: das Wanting bekommt in einer Sucht die Überhand, man will das durch das Dopamin ausgelöste High-Gefühl mehr als alles andere und nimmt dafür auch die Nebenwirkungen der Sucht in Kauf, die man nicht mag

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Was versteht man unter einer „pulsativen Hormonfreisetzung“?

Die Hormonfreisetzung geschieht nicht kontinuierlich, sondern stoßartig und in unterschiedlichen Abständen.

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Welchen Einfluss haben Sexualhormone auf das Sexualverhalten?

Testosteron steigert die Libido (und das Dominanzstreben). Neonatale Testosteronexposition verstärkt Wachstum des sexuell dimorphen Nucleus (medial präoptisches Areal im ♂). Entfernung der Hoden bzw. Eierstöcke reduziert das sex. Verlangen/die Libido (hat aber keinen Einfluss auf die sex. Orientierung). Die Aufnahme sex. Aktivitäten setzt ausreichende Mengen an Sexualhormonen voraus. Hormonreaktionen können erlernt und konditioniert werden.

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Erläutern Sie eine „konditionierte Hormonreaktion“ am Beispiel von Testosteron.

Beispiel der Konditionierung: Allein die Erwartung eine schöne Frau zu sehen, wie beim Vorbereiten auf ein Date, löst erhöhte Testosteronausschüttung bei einem Mann aus.

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Was ist der Unterschied zwischen sexueller Identität, sexueller Orientierung und sexuellem Verhalten?

Sexuelle Identität: Wie wir uns selbst sehen und mit welchem Geschlecht wir uns identifizieren

Sexuelle Orientierung: nicht ans Geschlecht gebunden, Welches Geschlecht findet man sexuell anziehend?

Sexuelles Verhalten: das Ausleben verschiedener sexueller Praktiken

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Was behauptet die Challenge-Hypothese? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Testosteron und Aggression? Erläutern Sie dazu die Studie mit dem „Ultimatum Game“ von Eisenegger und Kollegen (2010).

 

Die Challenge-Hypothese besagt, dass der Testosteronspiegel von Männern in sozialen Wettbewerbssituationen ansteigt. Testosteron steigert Aggression (r=.14). Aggression wird in diesem Kontext jedoch nicht zwangsläufig als körperliche oder verbale Gewalt verstanden, sondern als ein kontextabhängiges Dominanzverhalten. Im „Ultimatum Game“ von Eisenegger und Kollegen konnten die männlichen Probanden ihre Macht und Dominanz durch prosoziales Verhalten zur Schau stellen. Und tatsächlich konnten Eisenegger et al. im "Ultimatum Game" beobachten, dass die Probanden nach Testosterongabe mehr prosoziales Verhalten zeigten.

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Erläutern Sie zentrale Fragen der Motivations- und Volitionspsychologie mit eigenen Beispielen.

Motivationspsychologie: Fragen des Wollens (Warum tun wir das, was wir tun?) -> Wieso will ich Psychologie studieren? Wieso demonstrieren Jugendliche bei Fridays for Future? Wieso habe ich mir eine bestimmte Uni zum Studieren oder eine bestimmte Stadt zum Wohnen ausgesucht?

Volitionspsychologie (beschäftigt soch mit Selbstregulation): Fragen des Könnens (Wie tun/erreichen wir das, was wir wollen?) -> Wie motiviere ich mich zum Lernen fürs Studium? Wie erarbeite ich mir meine Gehaltserhöhung? Wie ernähre ich mich, um mich fit zu fühlen?

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Erklären Sie das Wechselwirkungs-Modell der modernen Motivationspsychologie. Welches Ergebnis der klassischen Studie von Le Magnen (1967) mit Diätplänen stützt dieses Modell?

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Motivation entsteht immer aus der Wechselwirkung/Interaktion von Person (besitzt Motive) und Situation (bietet Anreize). Aus der Motivation resultiert eine entsprechende Handlung. Bsp.: Person (hat Lust auf etwas Süßes) + Situation (Eisdiele auf dem Weg) -> Motivation -> Verhalten (Person kauft Eis)

Das Modell wird von einer Studie von LeMagnen gestützt, bei der Ratten an verschiedenen Tagen unterschiedliche "Menüs" vorgesetzt wurden. An manchen Tagen bekamen die Ratten ein variationsreiches Menü (Geschmäcker A,B,C und D) und an anderen Tagen ein eintöniges Menü, bestehend aus nur einer Geschmacksrichtung (z.B. nur A A A A). Man konnte beobachten, dass die Ratten mehr von dem abwechslungsreichen Futter aßen als von dem abwechslungsarmen. (Das variationsreiche Futter hatte scheinbar einen größeren Anreiz bei gleichem Hunger.)

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Erläutern Sie grundlegende Probleme, mit denen sich die Motivationspsychologie beschäftigt.

Motive (Bedürfnisse):

  1. Motivklassifikation
    • Inhaltliche Klassifikation angestrebter Handlungsziele. Aufstellung von Motivkatalogen-> Mit wenig viel erklären ist wissenschaftlich -> Problem der Sparsamkeit
  2. Motivgenese
    • Entstehung, Anfänge, Entwicklung und Änderung einzelner Motive (Gibt es Gene für Mord? -> angeboren, anerzogen?)
  3. Motivmessung
    • Verfahren zur Erfassung individueller Unterschiede in der Ausprägung einzelner Motive (explizite/implizite Verfahren -> methodisch oft nicht sehr reliabel)
  4. Motivanregung
    • Eingrenzung und Differenzierung der motivspezifischen Anregungsbedingungen der Situation

Motivationen (Handlungsneigungen)

  1. Wechsel und Wiederaufnahme der Motivation
    • Abgrenzung von Abschnitten im Verhaltensstrom, Wechsel der Motivation, Wiederaufnahme und Nachwirkung einer früheren Motivation
  2. Motivierte Zielgerichtetheit und Motivationskonflikt
    • Zielgerichtetheit als allgemeines Merkmal motivierten Verhaltens, Motivationskonflikt zwischen verschiedenen Handlungszielen
  3. Selbstregulatorische Zwischenprozesse der Motivation
    • Analytische Rekonstruktion von „Motivation“ unter Zugrundelegung hypothetischer selbstregulatorischer Zwischenprozesse in einzelnen Phasen des Verhaltensabschnitts
  4. Motivationswirkungen
    • Vielfältige Manifestationen von Motivation im beobachteten Verhalten und seiner Resultate
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Was ist der sexuelle Reaktionszyklus?

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Bestehend aus 1.) Erregungsphase (steiler Anstieg der Erregung), 2.) Plateauphase (Erregung stagniert), 3.) Orgasmusphase (Höhepunkt der Erregung) und 4.) Rückbildungsphase (rapider Abfall der Erregung)

Veranschaulicht dass Motivation dynamisch ist

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Welche Ereignisse und Situationen werden als Auslöser von Angst, Trauer, Ärger oder Freude häufig erinnert?

Allgemein sind übermäßig häufig soziale Situationen Auslöser für Emotionen.

Angst: Gefahren (vor Schaden und Tod, sozialer Zurückweisung), Neues und Fremde, Verkehrssituationen, Gewaltverbrechen

Trauer: Verlust von Beziehungen, Lebewesen und Menschen, zwischenmenschliche Probleme und Misserfolg

Ärger: Ungerechtigkeit, angedrohte/zugefügte Schäden (materiell, körperlich und emotional) und zwischenmenschliche Probleme, angedrohter oder tatsächlicher Schmerz, verletzte Erwartungen, Rücksichtslosigkeit

Freude: Beziehungen, Erfolg und Bedürfnisbefriedigung, Achtung, Respekt, Lob

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Benennen Sie Komponenten von Emotionen bzw. Reaktionsebenen, die neben emotionalen Gefühlen untersucht werden.

 

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Das Komponentenmodell:

Emotion, Erleben, Kognition, Physiologie, Motivation, Ausdruck

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Was ist „Affective Computing“?

Affective Computing meint die maschinelle Verarbeitung von Emotionen, sowie die Optimierung von Mensch-Computer-Interaktionen. Diese werden z.B. zur Optimierung von Lernprogrammen, der Verkehrssicherheit, Werbung und Medien eingesetzt, z.B. indem man untersucht, wann jemand beim Absolvieren eines Lernprogrammes interessiert und wann gelangweilt ist.

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Was ist der Gegenstand der Motivationspsychologie?

Durch die Motivationspsychologie soll ergebnisorientiertes, zielgerichtetes Verhalten (Handeln) erklärt werden. Dieses kann anhand folgender Parameter gemessen werden, die nicht immer miteinander einher gehen (Tue ich etwas bspw. mit hoher Intensität, dann wird das die Dauer beeinträchtigen):

-Richtung (Wahl), Intensität (Anstrengung), Beginn (Latenz), Dauer (Persistenz)

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Motive sind theoretische Konstrukte zur Erklärung von intraindividueller Stabilität und interindividueller Variabilität. Erläutern Sie diese Aussage.

Motive sind zeitlich stabile Wahrnehmungs- und Bewertungsdispositionen. Durch sie können Intraindividuelle Stabilität und Interindividuelle Variabilität erklärt werden, da verschiedene Personen verschiedene Motive besitzen können.

Intraindividuelle Stabilität: eine Person zeigt in verschiedenen Situationen gleiches Verhalten z.B. strengt sie sich in der Schule und auch beim Sport sehr an, da sie von einem Leistungsmotiv angetrieben wird

Interindividuelle Variabilität: verschiedene Personen zeigen in der gleichen Situation unterschiedliches Verhalten z.B. konzentriert sich ein Schüler mehr darauf gute Noten zu erzielen (Leistungsmotiv) und ein anderer eher darauf viele Freunde zu finden (Anschlussmotiv)

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Welche Unterschiede bestehen zwischen wissenschaftlichen und alltagspsychologischen Erklärungen von zielgerichtetem Verhalten?

Wissenschaftliche Erklärungen zielgerichteten Verhaltens basieren auf Ursache-Wirkungs-Beziehungen, die in einem experimentellen Kontext untersucht worden sind.

Alltags- oder Laienpsychologische Erklärungen hingegen basieren auf reinen Beobachtungen, die gemacht werden und bei denen man einem Verhalten eine bestimmte Begründung zuschreibt, ohne dies experimentell zu untersuchen. Dadurch sind alltagspsychologische Erklärungen zirkulär und besitzen keine ausreichenden Erklärungswert.

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Erläutern Sie die Heider-Simmel Illusion. Welche alltagspsychologischen Prozesse werden hier aktiv?

Bei der Heider-Simmel-Illusion sieht man einen Kreis und zwei Dreiecke, die sich in einem und um ein größeres Rechteck bewegen, das sich öffnen lässt. Wird ein Beobachter jedoch gefragt, was er gesehen hat, so beschreibt dieser in der Regel nicht nur das, was er rein objektiv beobachten konnte (Wahrnehmungsebene), sondern erzählt bspw. auch dass ein Dreieck vor dem anderen flieht (Verhaltensebene) oder dass ein Dreieck wütend oder eifersüchtig auf das andere Dreieck ist (soziale Ebene). Der alltagspsychologische Prozess, der hier aktiv wird ist die Zuschreibung von Intentionen und sozialen Absichten nach einer bloßen Beobachtung. Der Beobachter sieht dabei zu, wie die Formen sich bewegen und schreibt ihnen Gründe dafür zu, warum sie sich so bewegen, wie sie es tun.

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Was unterscheidet Motive von Trieben?

Motive sind zeitlich stabile Wahrnehmungs- und Bewertungsdispositionen und müssen durch passende situative Hinweise angeregt werden (eher Zug als Druck). Triebe hingegen bezeichnen eine aktivierende Anspannung, die nicht zeitlich stabil/nicht dauerhaft vorhanden ist und dessen Reduktion als befriedigend und lustvoll erlebt wird (angetrieben durch Druck).

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Welcher Zusammenhang besteht zwischen Bedürfnissen und Anreizen?

Bedürfnisse beschreiben einen momentanen Mangelzustand und besitzen eine Wachstumsorientierung, sie können physiologischer, psychologischer oder sozialer Natur sein.

Anreize sind bedürfnisrelevante Reize, die eine affektive Reaktion hervorrufen. Sie beschreiben den „Wert“ eines Objekts oder einer Situation für eine Person, der abhängig von den derzeitigen Bedürfnissen ist.

Habe ich beispielsweise Hunger und dadurch das Bedürfnis nach Nahrungsaufnahme, so besitzen Nahrungsmittel einen höheren „Wert“ als im Sattzustand oder als nicht-bedürfnisrelevante Reize wie z.B. das eigene Smartphone.

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Was ist ein Ziel?

Das Anstreben einer positiv bewerteten Umweltveränderung (Endzustand) z.B. eine gute Note in der Klausur durch einen Verhaltensakt (Mittel) z.B. regelmäßig für die Klausur lernen.

Ziele kann man hierarchisch in Ober- und Unterziele organisieren. -> Oberziel: gute Noten in der Klausur; Unterziele: einzelne Vorlesungen nachbereiten, täglich zwei Lektionen lernen

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Mit welchen konzeptuellen Problemen hat die Motivationspsychologie zu kämpfen?

  • Terminologische Verwirrung: Wie grenzt man Motive, Bedrüfnisse, Triebe etc. voneinander ab?
  • Motivklassifikation: Wie viele Motive gibt es?
  • Richtiger Abstraktionsgrad: Welche Hierarchistufe wird bestrachtet?
  • Zirkularität: Aus einem Verhalten erschließt man ein Motiv. Das Motiv erklärt wiederum das Verhalten.