Lernkarten

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Lernende 7 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 10.03.2022 / 20.01.2023
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Voraussetzungen der Marktwirtschaft

Privateigentum

Vertragsfreiheit und Rechtssicherheit

Freier Marktzutritt

Sicherstellung des Wettbewerbs

Unsichtbare Hand

Um einen optimalen Gewinn zu erzielen, bietet jeder Produzent das an, was der Konsument kaufen will. Durch den Kauf bzw. Verkauf steigert der Konsument als auch der Produzent seinen Nutzen. Die Maximierung des EIgennutzens maximiert so auch das gesellschaftliche Wohl, welches eine unbeabsichtigte Folge der individuellen Handlungen ist, durch den Markt- Preismechanismus - die unsichtbare Hand - aufeinander abgestimmt werden.

Bedeutung und Beispiele von Marktversagen

Die Koordination und Allokation des Marktmechanismus ist unvollkommen und führt deshalb zu unerwünschten gesellschaftlichen Auswirkungen

Bei Wettbewerbsbeschränkungen, bei öffentlichen Gütern, bei externen Effekten und bei asymmetrischer Informationsverteilung (adverse selection, moral hazard)

Gründe für Staatsversagen

Politisch motivierte Entscheidungen

Regulierungskosten und eine Verzerrung der Allokationseffizienz

Abweichungen von der Marktwirtschaft

Erhaltung und Förderung gefährdeter Wirtschaftszweige

Schutz wirtschaftlich bedrohter Landesteile

Preisüberwachung

Mieterschutz

usw.

Versagt die Marktwirtschaft im Umwelt- und Klimabereich?

Nein, im Gegenteil: der Klimaschutz ist vielmehr mit liberalen Mitteln durchzusetzen. Eine konsequente Durchsetzung der Kostenwahrheit statt Verboten wäre ökologisch nachhaltiger. Damit bekämen klimabelastende Tätigkeiten ein Preisticket.

Die drei Seiten des BIP

Produktionsseite

Verteilungsseite

Verwendungsseite

Zusammenhang der drei Seiten des BIP

Bei Herstellung von Gütern und Dienstleistungen (Produktionsseite) entstehen Einkommen für die Produktionsfaktoren (Verteilungsseite), welche für den Kauf von Gütern und Dienstleistungen verwendet werden (Verwendungsseite)

Institutionelle Sektoren

Unternehmungen (unterteilt in: Nichtfinanzielle Unternehmungen, Finaninstitute und Versicherung)

Private Haushalte und private Organisationen ohne Erwerbscharakter (POoE)

Öffentliche Haushalte

Sozialversicherungen

übrige Welt

Quoten der Verwendungsseite

 

Investitionsquote

Konsumquote

Exportquote

Importquote

Sparen und Investieren

Ersparnisse werden an diehenigen ausgeliehen, die zu wenig eigene Mittel erarbeitet haben, um ihre Investitionen zu finanzieren.

Gesamtwirtschaftlich sind Sparen und Investieren - rückblickend - immer ausgeglichen.

(Falls die inländischen Ersparnisse grösser sind als die inländischen Investitionen, werden diese "überflüssigen" Ersparnisse im Ausland investiert.)

Kritikpunkte an der Volkswirtschaftlichen Gesamtechnung

Unzureichende Datenerfassung (z.B.: Schwarzarbeit und Drogenhandel, Hausarbeit, Digitalisierung usw.)

Vernachlässigung der externen Kosten;

"Richtige" Bewertung der Leistungen (z.B. werden die staatlichen Leistungen mit ihren Kosten bewertet)

Indikaoren für die Wohlfahrt

z.B. Ausbildung

Umweltqualität

Anteil erneuerbarer Energien

Armutsquote

Untersschätzung des BIP "gratis Dienstleistung"

Scheinbar kostenlose Dienstleistungen stellen die Wirtschaftsstatistiken nicht auf den Kopf.

Zwar kostet eine Google-Suchanfrage scheinbar nichts, doch das Unternehmen generiert Umsätze, z.B. in dem es anzeigen schaltet. Diese Wertschöpfung kann gemessen werden

Konjunkturzyklus - Beschreibung

Hochkonjunktur - Boom

steigender Konsum, Exporte und Investitionen, so dass die Kapazitätsauslastung über dem Normalniveau zu liegen kommt. Als deren Folge kommt es zu Preiserhöhungen, steigende Zinsen und einem Mangel an Arbeitskräften

Abschwung:

Rückläufige Zuwachsraten beom Konsum, den Exporten und den Investitionen. Abnehmende, aber über dem Durchschnitt liegende Kapazitätsauslastung.

Rezession:

Kapazitätsauslastung kommt unter die Normalauslastung zu liegen.

Gängige Definition: Abnehmendes BIP in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen. Bei besonders intensivem Rückgang des BIP spricht man von einer Depression

Aufschwung:

Aufhellende Zukunftserwartungen, Anstieg der Konsumentenstimmung, Wende bei der Arbeitslosigkeit. Kapazitätsauslastung liegt unter dem Durchschnitt.

Einteilung der Bedürfnisse

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Nach der Maslow Pyramida

 

  • Grundberdürfnisse
  • Sicherheitsbedürfnisse
  • soziale Bedürfnisse
  • Wertschätzungsbedürfnisse
  • Selbstverwirklichungsbedürfnisse

Einteilung der Güter

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Wirtschaftliche Güter und freie Güter

Wirtschaftliche Güter - Sachgüter und Immaterielle Güter

  • Konsumgüter
  • Investitionsgüter

 

  • Dienstleistungen
  • Güterrechte

 

 

Freie Güter: Aus der Natur zur "Verfügung" gestellt. In ausreichender Menge, dass sie gratis sind

 

Funktionen des Geldes

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Zahlungsmittel

Recheneinheit

Wertaufbewahrungsmittel

 

Opportunitätskosten

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Werden auch Alternativ- oder Verzichtkosten genannt.

 

Als Opportunitätskosten bezeichnet man einfach gesagt den entgangenen Nutzen einer nicht gewählten oder nicht realisierbaren Handlungsalternative.

 

 

Aufgaben der VWL

 

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  • Beschreiben von wirtschaftlichen Vorgängen
  • Erklären von wirtschaftlichen Vorgängen
  • Prognostizieren des zukünftigen Ablaufs des Wirtschaftsgeschehens
  • Beeinflussung der wirtschaftlichen Entwicklung in Richtung bestimmter Ziele

Magisches Sechseck und seine Ziele

Gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht und die Ziele der Wirtschaftspolitik

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  • Vollbeschäftigung
  • sozialer Ausgleich
  • Preisstabilität
  • Umweltqualität
  • aussenwirtschaftkiches Gleichgewicht
  • Wirtschaftswachstum

Zielkonkurrenz (Sechseck)

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Preisstabilität und Vollbeschäftigung

Worauf ist beim Einsatz wirtschaftspolitischer Massnahmen zu achten?

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Wirtschaftspolitik aufgepasst:

Der Mensch ist keine Maschine, nicht so leicht in die gwünschte Richtung steuerbar.

Handlungsmöglichkeiten sind kaum von erfassbarer Vielfalt, rugaltorische Eingriffe führen oft zu unerwünschten oder gar kontraproduktiven Nebenfolgen.

Der Mensch ist ausserordentlich erfinderisch, weicht Hindernissen aus und sucht den kürzesten Weg zum Ziel.

Ziel der Verhaltensökonomie

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Wirtschaftliche Entscheide und deren Folgen besser zu verstehen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen

In der Volkswirtschaftslehre werden wir mit einer Vielzahl von Meldungen konftrontiert:

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Beispiel:

  • Hypothekarzinsen sinken
  • Arbeitslosigkeit steigt
  • Gewerkschaften verlangen höhere Löhne und drohen mit Streik
  • Börse boomt
  • Staatsdefizit wächst
  • Nationalbank erhöt Zinsen
  • Inflation steigt
  • Baubranche kriselt
  • Landwirte demonstrieren gegen sinkende Milchpreise
  • Computerpreise fallen
  • Unternehmen verlagern ihre Produktion ins Ausland
  • Schweiz verliert an Wettbewerbsfähigkeit

Die volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren

Arbeit - Menschliche Arbeitskraft

Boden - Das Land "Boden" was gebraucht wird, Rohstoffe, Fläche

Kapital - Investitionsgüter (Zb. Stühle, Beamer, Tische bei NBW)

Wissen - Managementprozess

Dilemma der Knappheit

Knappheit

Güter sind endlich

Bedürfnisse sind unendlich

 

Allokation von Mitteln

Wie werden die begrenzten Produktionsfaktoren verwendet?

Welche Güter sollen hergestellt werden?

 

Verteilung der Güter

Wie werden Güter gerecht verteilt?

 

Ökonomisches Prinzip

Minimalprinzip:

Vorgegebenes Ziel soll mit möglichst geringem Mitteleinsatz erreicht werden

Ziel ist fix vorgegeben

 

Maximalprinzip:

Mit vorgegebenen Mitteleinsatz soll ein grösstmögliches Ziel erreicht werden.

Mittel sind fix vorgegeben.

Wovon hängt es ab, wie viel von einem bestimmten Gut nachgefragt wird?

Von der Nutzenvorstellung

Vom Preis des Gutes

Vom Preis anderer Güter

von den Preiserwartungen 

Vom Einkommen (bzw. Vermögen)

Wieso verlöuft de Nachfragekurve im Normalfall von Links oben nach Rechts unten?

  1. Abnehmender Grenznutzen mit steigender Menge und damit einhergehend sinkender Kaufbereitschaft
  2. Preissenkungen führen zu höheren Realeinkommen und damit zur Möglichkeit des höheren Konsums
  3. Preissenkung für ein Gut bedeutet gleichzeitig relativ teurer werdende andere Güter. Der Grenznutzen pro Franken für das im Jahr sinkende Gut steigt, deshalb wird mehr nachgefragt