Bilanz- und Erfolgsanalyse

Fachfrau im Finanz- und Rechnungswesen

Fachfrau im Finanz- und Rechnungswesen


Alessandra Fumarola
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Bilanz- und Erfolgsanalyse für Mittelschüler. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Bewertungsprinzipien, Kennzahlen zur Anlagedeckung und Liquidität, sowie die Kapitalstruktur. Die Karteikarten erklären Begriffe wie Vorsicht, Überdeckung, Anschaffungswert und Richtwert, und zeigen, wie diese in der Praxis angewendet werden. Besonders nützlich sind sie für Schüler, die sich auf Prüfungen im Finanzbereich vorbereiten und ein besseres Verständnis für die Bewertung und Analyse von Bilanzen erlangen möchten.
Cartes-fiches
24
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
26.09.2021 / 23.06.2024

Lernkarten

Erkläre auf der Vorsicht basierenden Bewertungsprinzipien:

  • Realisationsprizip allgemein

Gewinne dürden erst ausgewiesen werden, wenn sie durch Verkauf erzielt worden sind.

Erkläre auf der Vorsicht basierenden Bewertungsprinzipien:

  • Niederstwertprinzip allgemein

Von mehreren für die Bewertung zur Verfügung stehenden Werten muss der niedrigste genommen werden.

Erkläre auf der Vorsicht basierenden Bewertungsprinzipien:

  • Imparitätsprinzip allgemein

Gewinne dürfen erst ausgewiesen werden, wenn sie durch Verkauf erzielt worden sind, Verluste dagegen schon gezeigt werden, wenn deren Eintritt möglich ist. 

Erkläre auf der Vorsicht basierenden Bewertungsprinzipien:

  • Realisationsprizip Voräte

Steigt der Nettoveräusserungswert der Vorräte am Bilanzstichtag über den Anschaffungswert, darf nicht aufgewertet werden; sinkt der Nettoveräusserungswert unter den Anschaffungswert, muss abgewertet werden.

Erkläre auf der Vorsicht basierenden Bewertungsprinzipien:

  • Niederstwertprinzip Vorräte

Nach OR 960c müssen für die Bilanzierung der Anschaffungswert und der Nettoveräusserungswert miteinander verglichen werden; der niedrigere von beiden ist zu wählen.

Erkläre auf der Vorsicht basierenden Bewertungsprinzipien:

  • Realisationsprinzip Vorräte

Vorräte dürfen nicht schon zu Verkaufspreisen bilanziert werden, sondern höchstens zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten

Wie kann der Bestand an stillen Reserven ermittelt werden?

Das ist die Differenz zwischen externem und internem Eigenkapital.

Welche Arten von stillen Reserven gibt es?

  • Zwangsreserven 
    • entstehen automatisch durch Wertsteigerungen (bewertung zum Anschaffungswert, obwohl Marktwert höher liegt)
  • Willkürreserven
    • werden bewusst gebildet um den Vermögens- und Erfolgsausweis zu beinflussen

Welche Kennzahlen gehören zur Kapitalstruktur Passiven

  • Fremdfinanzierungsgrad
  • Eigenfinanzierungsgrad
  • Selbstfinanzierungsgrad

Fremdfinanzierungsgrad

Fremdkapital

Gesamtkapital

Eigenfinanzierungsgrad

Eigenkapital

Gesamkapital

Selbstfinanzierungsgrad

Gewinnreserve

Eigenkapital

Welche Kennzahlen gehören zur Vermögensstruktur Aktiven?

  • Intensität des Umlaufvermögens
  • Intensitäts des Anlagevermögens

Intensität des Umlaufvermögens

Umlaufvermögen

Gesamtvermögen

Intensität des Anlagevermögens

Anlagevermögen

Gesamtvermögen

Welche Kennzahlen gehören zur Liquidität (Zahlungsbereitschaft)?

  • Liquiditätsgrad 1
  • Liquiditätsgrad 2
  • Liquiditätsgrad 3

Liquiditätsgrad 1

Flüssige Mittel

kurzfristiges Fremdkapital

 

Benchmark (Richtwert) 15-25%

Liquiditätsgrad 2

Flüssige Mittel + Forderungen

kurzfristiges Fremdkapital

 

Benchmark (Richtwert) 100%

Liquiditätsgrad 3

Umlaufvermögen

Kurzfristiges Fremdkapital

Benchmark (Richtwert 150-200%

Liquiditätsstaffel

Flüssige Mittel
- Kurzfristiges Fremdkapital
= Unterdeckung Stufe 1
+ Forderungen
= Überdeckung Stufe 2
+ Vorräte
= Überdeckung Stufe 3
= Nettoumlaufvermögen

Welche Kennzahlen gehören zur Anlagedeckung (goldene Bilanzregel)?

  • Anlagedeckungsgrad 1
  • Anlagedeckungsgrad 2

Anlagedeckungsgrad 1

Eigenkapital 

Anlagevermögen

Richtwert 90%

Anlagedeckungsgrad 2

Eigenkapital + langristige Fremdkapital

Anlagevermögen

Richtwert 120%

Anlagedeckungsstaffel

Eigenkapital

- Anlagevermögen

= Überdeckung 1. Stufe

+ Langfristiges Fremdkapital

= Überdeckung 2. Stufe

Nettoumlaufvermögen

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