Betriebsfestigkeit
TU Dresden
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Kartei Details
| Zusammenfassung | Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Einblick in die Betriebsfestigkeit von Bauteilen, insbesondere im universitären Kontext. Sie behandeln zentrale Themen wie Schwingspiele, Durchläufe, Lastfolgen und die Lebensdauerabschätzung von Bauteilen, wobei verschiedene Methoden wie die Miner-Regel und die FKM-Richtlinie diskutiert werden. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Ingenieure, die sich mit der Berechnung und Bewertung der Festigkeit von Bauteilen unter zyklischen Belastungen auseinandersetzen. |
|---|---|
| Karten | 119 |
| Lernende | 4 |
| Sprache | Deutsch |
| Kategorie | Technik |
| Stufe | Universität |
| Erstellt / Aktualisiert | 03.08.2021 / 11.08.2024 |
| Weblink |
https://card2brain.ch/box/20210803_betriebsfestigkeit
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Wählen Sie die richten Aussagen aus.
Warum wird nach dem 2. Durchlauf kein Residuum gewertet?
Der 2. und jeder weitere Durchlauf sind gleich. Das Residuum, das nach dem zweiten Durchlauf entsteht, führt im 3. Durchlauf zu Schwingspielen und es entsteht wieder genau das gleiche Residuum. Dadurch entsteht in der Summe ein ganzes Schwingspiel im 3. Durchlauf und ein Residuum muss nicht extra betrachtet werden.
Im 2. Durchlauf durch die Lastfolge sind halbsoviele Schwingspiele entstanden, wie die Lastfolge Lastumkehrpunkte hat. Kann man dies auf andere Lastfolgen verallgemeinern?
Nach der elementaren Miner-Regel schädigen Schwingspiele unterhalb der Dauerfestigkeit...
In gleichem Maße wir Schwingspiele oberhalb der Dauerfestigkeit, da die Zeitfestigkeitsgerade einfach in den Dauerfestigkeitsbereich verlängert wird.
Kreuzen Sie alle richtigen Antworten zum Hystersezählverfahren (HCM) a
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Wählen Sie alle richtigen Aussagen aus.
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Die Werte nach FKM-Richtlinie unterscheiden sich von den experimentellen Ergebnissen. Hätte die Abschätzung nach FKM-Richtlinie für dieses Bauteil bedenkenlos angewendet werden und die experimentellen Versuche ersetzen können? Diskutieren Sie!
Die Ergebnisse nach FKM-Richtlinie sind eine Abschätzung auf Basis der Zugfestigkeit und der elastizitätstheoretischen Kerbformzahl. Natürlich unterscheiden sich die Ergebnisse von denen der Versuche. Die Dauerfestigkeit wird nach FKM niedriger abgeschätzt im Vergleich zum Experiment. Beim Plotten im Zeitfestigkeitsbereich zeigt sich, dass auch dort die FKM-Richtlinie niedrigere, ertragbare Lastwechselzahlen liefert. Die Abschätzung nach FKM-Richtlinie liefert demnach niedrigere Festigkeiten und hätte zu einer konservativen Bauteilauslegung geführt. Durch den Einsatz von Experimenten kann somit eine weniger konservative Bauteilauslegung erreicht werden.
Ein Bauteil soll für eine Ausfallwahrscheinlichkeit von PA=10−2 ausgelegt werden. Was bedeutet dies? Markieren Sie alle richtigen Antworten.
Nach der originalen Miner-Regel schädigen Schwingspiele mit Amplituden unterhalb der Dauerfestigkeit
Markieren sie alle richtigen Antworten.
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Sie haben jetzt die Ergebnisse der rechnerischen Lebensdauerabschätzungen nach den unterschiedlichen Miner-Regeln und kennen die erforderliche Bauteillebensdauer von ≈2⋅108 Schwingspielen.
Nein. Von den rechnerischen Methoden sagt nur der Originale Miner eine längere rechnerische Lebensdauer als die geforderte Lebensdauer voraus. Da der Originale Miner die Lebensdauer im Vergleich zu Experimenten im Allgemeinen überschätzt, sollten die Ergebnisse nach MM, EM und KM mehr Beachtung finden. Alle drei sagen hier ein Versagen vor Erreichen der erforderlichen Zyklenzahl voraus. Das Bauteil sollte daher nicht für den Einsatz freigegeben werden.
Begriff und Ziel Betriebsfestigkeit:
mit was für probekörper testet man?
Bauteilen
bauteilähnlichen Proben
Werkstoffproben
Welche Dokumentationen sind wichtig für versuche
•Probenbeschreibung und Probenfertigung
•Belastungsart: Zug-Druck, Torsion, Biegung
•Spannungsverhältnis R, Mittelspannung S m
•Prüffrequenz
•Umgebungsbedingungen (Temperatur, Feuchte, Umgebungsmedium)
•Prüfmaschine (Genauigkeit, Kalibrierung)
•Versagenskriterium
•…
Welche Verteilungsfunktion wird verwendet?
logarithmische normalverteilung
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