Genetik
Begriffe
Begriffe
-
- 1 / 37
-
Flashcards
Gen
Erbanlage für Phän Abschnitt der DNA der Information für Bildung eines Eiweisses/RNA enthält
Phän
Erkennbares Merkmal durch ein Gen/mehrere Gene bestimmt
Chromosom (1-Chromatid-; 2-Chromatidchromosomen)
Chromosomen: Transportform des Erbgutes während der Mitose. Jedes Chromosom hat eine charakteristische Gestalt; Grösse und (nach Färbung) ein typisches Bandenmuster und trägt bestimmte Gene 2-Chromatid-Chromosomen: Jedes Chromosom besteht aus ZWEI Chromatiden (Anfang der Mitose) 1-Chromatid-Chromosomen: Jedes Chromosom besteht aus EINEM Chromatid (Ende der Mitose)
monohybrider Erbgang
Vererbung von EINEM Merkmal
dihybrider Erbgang
Vererbung von ZWEI Merkmalen
intermediärer Erbgang
Unvollständige Dominanz: (Bei heterozygoter) Vererbung mit keinen dominanten und keinen rezessiven Allelen -> Beeinflussung der Merkmalsform durch beide Allele (Bsp: weisse Blüten und rote Blüten -> pinke Blüten)
Genotyp
Alle Erbanlagen eines Lebewesens
Phänotyp
Erkennbare/ausgeprägte Merkmale bestimmt durch den Genotyp und Umwelteinflüsse
Modifikation
Anpassungen an ändernde Umweltbedingungen; die nicht vererbt werden. 4 Beispiele im Menschen: Höhentraining (=Vermehrung von Erythrozyten) & Bräunung & Muskeltraining & Übergewicht
Genommutation
Chromosomenzahl beim Menschen ist grösser/kleiner als 46 (Beispiele; Trisomie 21; X0-Frauen; XXX-Frauen; XXY-Männer)
Genmutation
Punktmutationen; Leserastmutationen
Polyploidie
Zellen mit mehr als zwei Chromosomensätzen
Autosomen
Alle Chromosomen ausser Geschlechtschromosomen
Autosomaler Erbgang
Vererbung des Merkmals irgendwo in Körperzelle (ausser Geschlechtszelle)
Gonosomen
Geschlechtschromosomen (XX bei Frauen und XY bei Männern)
Gonosomaler Erbgang
Vererbung des Merkmals in Geschlechtszellen (beim Menschen auf dem X -> X-chromosomal)
Barr-Körperchen
Typisch für Frauen: 1 X-Chromosom wird per Zufall inaktiviert => Barr-Körperchen (bei 3-farbigen Schildplattkatzen)
Centromer/Zentromer
Die Stelle des Chromosoms; an der die beiden Schwesterchromatiden bis zur Anaphase (Mitose) verbunden sind - hier setzen die Spindelfasern an
Schwesterchromatiden
Längshälften (Chromatiden) eines Chromosoms die aus der DNA-Verdopplung (=gleiche DNA und Gestalt) entstehen - Sie werden in der Anaphase (der Mitose) voneinander getrennt
Karyogramm
Bild einer Zelle auf dem alle Chromosomen der Zelle nach Grösse; Form und Bandenmuster geordnet und nummeriert zu sehen sind. Sie können in verschiedenen Phasen der Zellteilung gemacht werden Menschen haben 23 haploide Chromosomen; da diploide Zellen 2n Chromosomen besitzen - 46 Chromosomen
Parentalgeneration
Elterngeneration
F1-Generation
(1.) Filialgeneration; (1.) Nachkommensgeneration
Trisomie/Down-Syndrom (=Trisomie 21) nummerische Chromosomenanomalie
Chromosom liegt dreifach vor meist durch Fehler in der Meiose. Für Menschen meist letal (=tödlich) ausser Trisomie 21; Trisomie von Geschlechtschromosomen (=Gonosomen) (Häufigkeit 1:700)
Monosomie/Turnersyndrom nummerische Chromosomenanomalie
(X-)Chromosom liegt einfach vor -> X0 Frauen (ohne Behandlung) sind klein; unfruchtbar; leiden oft unter Missbildungen innerer Organe. (Häufigkeit 1:4000)
Poly-X-Frauen nummerische Chromosomenanomalie
X-Chromosom liegt bei Frauen mehr als ZWEI mal vor -> z.B. XXX Normale körperliche Entwicklung der Frauen; jedoch geistige Beeinträchtigung (Nur 1 X-Chromosom aktiv; die übrigen sind Barr-Körperchen) (Häufigkeit 1:1000)
Klinefelter-Syndrom nummerische Chromosomenanomalie
X-Chromosom liegt bei Männern mehr als EIN mal vor -> z.B. XXY (daher haben sie auch mehr als EIN Barr-Körperchen) Männer mit den Klinefelter-Syndrom sind gross; meist unfruchtbar; besitzen leicht unterdurchschnittlichen IQ (Häufigkeit 1:2000)
Diplo-Y(Y) nummerische Chromosomenanomalie
(XYY)-Männer mit überdurchschnittlicher Grösse; normaler Fruchtbarkeit; leicht unterdurchschnittlichem IQ (Häufigkeit 1:1000)