Genetik

Begriffe

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L. K.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende und fortgeschrittene Konzepte der Genetik, darunter Chromosomen, DNA, Mitose und verschiedene Erbgangsarten. Sie beleuchten Chromosomenanomalien wie Trisomien und Syndromen, erklären Begriffe wie Allele, Genotyp und Phänotyp und gehen auf die Vererbung von Merkmalen ein. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Interessierte, die ein tiefes Verständnis der genetischen Grundlagen und ihrer Auswirkungen auf den Menschen erlangen möchten.
Karten
37
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
15.04.2021 / 15.04.2021

Lernkarten

Gen

Erbanlage für Phän Abschnitt der DNA der Information für Bildung eines Eiweisses/RNA enthält

Phän

Erkennbares Merkmal durch ein Gen/mehrere Gene bestimmt

Allel

Unterschiedliche Genvarianten die zu unterschiedlichen Ausprägungsformen EINES Merkmals führen

Chromosom (1-Chromatid-; 2-Chromatidchromosomen)

Chromosomen: Transportform des Erbgutes während der Mitose. Jedes Chromosom hat eine charakteristische Gestalt; Grösse und (nach Färbung) ein typisches Bandenmuster und trägt bestimmte Gene 2-Chromatid-Chromosomen: Jedes Chromosom besteht aus ZWEI Chromatiden (Anfang der Mitose) 1-Chromatid-Chromosomen: Jedes Chromosom besteht aus EINEM Chromatid (Ende der Mitose)

haploid

Kerne bzw. Zellen mit einfachem Chromosomensatz aus n verschiedenen Chromosomen

diploid

Kern bzw. Zelle mit doppeltem Chromosomensatz - Je zwei Chromosomen sind homolog (2n)

homologe Chromosomen

Zwei gleichaussehende (mit gleichen Genen) Chromosomen (jedes Chromosom liegt in der menschlichen Zelle doppelt vor - Je 1 von Mutter/Vater; diese können unterschiedliche Merkmale/Informationen enthalten)

Rekombination

Zufällige Verteilung der homologen Chromosomen während der 1. Reifeteilung

homozygot

Reinerbig: Auf einen homologen Chromosomenpaar befinden sich 2 identische Allele

heterozygot

Mischerbig: Auf einem homologen Chromosomenpaar befinden sich 2 unterschiedliche Allele

dominant

Durchsetzendes Allel: Bestimmung der Merkmalsform in einem mischerbigen (=heterozygoten) Erbgang

A (Grossbuchstabe)

rezessiv

Untersetztes Allel: Bestimmung der Merkmalsform nur bei reinerbigem (=homozygoten) Erbgang oder Zusammentreffen ZWEIER rezessiver Allele

monohybrider Erbgang

Vererbung von EINEM Merkmal

dihybrider Erbgang

Vererbung von ZWEI Merkmalen

intermediärer Erbgang

Unvollständige Dominanz: (Bei heterozygoter) Vererbung mit keinen dominanten und keinen rezessiven Allelen -> Beeinflussung der Merkmalsform durch beide Allele (Bsp: weisse Blüten und rote Blüten -> pinke Blüten)

Genotyp

Alle Erbanlagen eines Lebewesens

Phänotyp

Erkennbare/ausgeprägte Merkmale bestimmt durch den Genotyp und Umwelteinflüsse

Modifikation

Anpassungen an ändernde Umweltbedingungen; die nicht vererbt werden. 4 Beispiele im Menschen: Höhentraining (=Vermehrung von Erythrozyten) & Bräunung & Muskeltraining & Übergewicht

Genommutation

Chromosomenzahl beim Menschen ist grösser/kleiner als 46 (Beispiele; Trisomie 21; X0-Frauen; XXX-Frauen; XXY-Männer)

Genmutation

Punktmutationen; Leserastmutationen

Polyploidie

Zellen mit mehr als zwei Chromosomensätzen

Autosomen

Alle Chromosomen ausser Geschlechtschromosomen

Autosomaler Erbgang

Vererbung des Merkmals irgendwo in Körperzelle (ausser Geschlechtszelle)

Gonosomen

Geschlechtschromosomen (XX bei Frauen und XY bei Männern)

Gonosomaler Erbgang

Vererbung des Merkmals in Geschlechtszellen (beim Menschen auf dem X -> X-chromosomal)

Barr-Körperchen

Typisch für Frauen: 1 X-Chromosom wird per Zufall inaktiviert => Barr-Körperchen (bei 3-farbigen Schildplattkatzen)

Centromer/Zentromer

Die Stelle des Chromosoms; an der die beiden Schwesterchromatiden bis zur Anaphase (Mitose) verbunden sind - hier setzen die Spindelfasern an

Schwesterchromatiden

Längshälften (Chromatiden) eines Chromosoms die aus der DNA-Verdopplung (=gleiche DNA und Gestalt) entstehen - Sie werden in der Anaphase (der Mitose) voneinander getrennt

Karyogramm

Bild einer Zelle auf dem alle Chromosomen der Zelle nach Grösse; Form und Bandenmuster geordnet und nummeriert zu sehen sind. Sie können in verschiedenen Phasen der Zellteilung gemacht werden Menschen haben 23 haploide Chromosomen; da diploide Zellen 2n Chromosomen besitzen - 46 Chromosomen

Parentalgeneration

Elterngeneration

F1-Generation

(1.) Filialgeneration; (1.) Nachkommensgeneration

Trisomie/Down-Syndrom (=Trisomie 21) nummerische Chromosomenanomalie

Chromosom liegt dreifach vor meist durch Fehler in der Meiose. Für Menschen meist letal (=tödlich) ausser Trisomie 21; Trisomie von Geschlechtschromosomen (=Gonosomen) (Häufigkeit 1:700)

Monosomie/Turnersyndrom nummerische Chromosomenanomalie

(X-)Chromosom liegt einfach vor -> X0 Frauen (ohne Behandlung) sind klein; unfruchtbar; leiden oft unter Missbildungen innerer Organe. (Häufigkeit 1:4000)

Poly-X-Frauen nummerische Chromosomenanomalie

X-Chromosom liegt bei Frauen mehr als ZWEI mal vor -> z.B. XXX Normale körperliche Entwicklung der Frauen; jedoch geistige Beeinträchtigung (Nur 1 X-Chromosom aktiv; die übrigen sind Barr-Körperchen) (Häufigkeit 1:1000)

Klinefelter-Syndrom nummerische Chromosomenanomalie

X-Chromosom liegt bei Männern mehr als EIN mal vor -> z.B. XXY (daher haben sie auch mehr als EIN Barr-Körperchen) Männer mit den Klinefelter-Syndrom sind gross; meist unfruchtbar; besitzen leicht unterdurchschnittlichen IQ (Häufigkeit 1:2000)

Diplo-Y(Y) nummerische Chromosomenanomalie

(XYY)-Männer mit überdurchschnittlicher Grösse; normaler Fruchtbarkeit; leicht unterdurchschnittlichem IQ (Häufigkeit 1:1000)

Chromatin (-fasern/-fäden)

Erbmaterial während der Interphase bestehend aus feinen DNA-Fäden und Proteinen (nur in dieser Form kann DNA verdoppelt und gelesen werden)

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