Fragenkatalog


J. W.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Themen der Pflanzenphysiologie auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Photosynthese, insbesondere die Prozesse in Photosystemen und die Rolle von CO2, Wasser und Nährstoffen wie Kalium und Phosphat. Die Karteikarten beleuchten auch die Unterschiede zwischen C3- und C4-Pflanzen sowie den Crassulaceen-Säuremetabolismus (CAM). Sie eignen sich für Studierende der Biologie, die ihr Verständnis der pflanzlichen Physiologie vertiefen möchten, insbesondere in Bezug auf die Regulation von Wachstum und Stoffwechselprozessen.
Karten
205
Lernende
15
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
07.02.2021 / 27.07.2023

Flashcards

Welche Aussagen zur Nährstoffassimilation sind richtig?

◦ Stickstoff wird von Pflanzen aus dem Boden zumeist in Form von Ammonium(NH4) und Nitrat (NO3-) aufgenommen

◦ Die Eisenaufnahme erfordert spezielle Aufnahmemechanismen

◦ Fixierter Stickstoff wird im Xylem von vielen Pflanzen in Form von Aminosäuren transportiert und gespeichert

◦ Schwefel wird in Form von Sulfat (SO4 2-) aufgenommen und überwiegend in Form von Cystein transportiert

◦ Stickstoff kann in Pflanzen in Form von Ammonium (NH4+) und Nitrat (NO3-) aufgenommen und verwertet werden

◦ Die Eisenaufnahme erfolgt über ATP getriebenen Mechanismus

◦ Protonenabgabe zur Ansäuerung, Fe3+ zu Fe2+ reduziert mit NADH als Elektronendonor und dann über Transporter aufgenommen

◦ Siderophore werden sekretiert und bilden Komplexe mit Fe3+, dann wieder aufgenommen indem Siderophore Eisen gegen andere Liganden austauschen

Welche Aussagen über Nährstoffe sind richtig?

◦ Ein Nährstoff wird immer dann als essentielles Element bezeichnet, wenn eine Pflanze in dessen Abwesenheit ihren Lebenszyklus nicht vollenden kann

◦ Als kritische Konzentration eines Nährstoffs wird die Konzentration bezeichnet, die exakt unterhalb der Menge liegt, die für optimales Wachstum benötigt wird.

◦ Kalzium und Schwefel zählen zu den immobilen Makronährstoffen und können daher nur schlecht mobilisiert werden

◦ Phosphat ist in natürlichen Ökosystemen häufig der am stärksten limitierende Faktor für das Pflanzenwachstum

Welche Aussagen zur Stickstoffassimilation sind richtig?

◦ Stickstoff wird von Pflanzen aus dem Boden zumeist in Form von Nitrat (NO3-) aufgenommen

◦ Fixierter Stickstoff wird im Xylem von vielen Pflanzen in Form von Asparagin und Glutamin transportiert

◦ Leguminosen exportieren den fixierten Stickstoff in Form von Amiden und Ureiden

◦ Leguminosen können mit Hilfe von symbiotischen Bakterien (Rhizobien) molekularen Stickstoff fixieren

◦ Die Nitrogenasen sind Sauerstoffempfindlich

◦ Bei der Reduktion von N2 zu NH3 durch die Nitrogenase wird molekularer Wasserstoff gebildet

◦ Die Reduktion von Nitrat (NO3-) zu Nitrit (NO2-) findet im Zytoplasma statt

◦ Nitrogenasen nur bei Bakterien und einigen Archeen (nicht bei Pflanzen!)

◦ Die Nitrogenase katalysiert die Umwandlung von molekularem Stickstoff zu Ammoniak(NH3)

◦ Die zur Nitritreduktion benötigten Reduktionsäquivalente werden in Form von Ferredoxin oder NADPH bereit gestellt werden

◦ Die Reduktion von N2 zu NH3 erfordert große Mengen an ATP

◦ Die Nitrat-Reduktase benötigt Molybdän als Cofaktor

Welche der folgenden Aussagen über den Nährstoff Phosphat sind richtig?

◦ Die Verfügbarkeit von Phosphat ist stark vom pH abhängig

◦ Phosphat ist ein mobiler Nährstoff, deshalb sterben ältere Blätter bei Phosphatmangel zuerst ab

Welche der folgenden Aussagen über den Nährstoff Phosphat/Phosphor sind richtig?

◦ Phosphor zählt zu den Makronährstoffen

◦ Phosphat ist in Natürlichen Ökosystemen oft limitierend für das Pflanzenwachstum

Welche Aussagen über den pflanzlichen Nährstoff Schwefel sind richtig?

◦ Schwefel zählt zu den Makronährstoffen

◦ Schwefel wird in Form von Sulfat (SO4 2-) aufgenommen und überwiegend in Form von Cystein transportiert

◦ Schwefel wird in Form von Sulfat (SO4 2-) aufgenommen und im Cytosol zu Sulfit (SO3 2-) reduziert

◦ Schwefel ist ein Bestandteil von Redoxfaktoren (Fe-S-Zentren) in Photosystem I

Welche Aussagen über den pflanzlichen Nährstoff Kalium sind richtig?

◦ Kalium ist eines der häufigsten Kationen in Pflanzen

◦ Kalium ist ein mobiler Nährstoff

◦ Kalium spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation des osmotischen Potentials (Stomata)

◦ Kalium zählt zu den Makronährstoffen

◦ Kalium wird an der Oberfläche der Bodenkolloide gebunden

Welche Aussagen über Boden sind richtig?

◦ Bodenpartikel haben eine negativ geladene Oberfläche

◦ Bodenpartikel wirken als Kationenaustauscher

◦ Kolloide = fein verteilte Partikel (Humus oder Ton), anorganisch und organisch

◦ Die Größe der Bodenpartikel beeinflusst die Wasserbindekapazität des Bodens

◦ je kleiner die Bodenpartikel, umso größer ist deren Gesamtoberfläche und die Menge an gebundenem Wasser

◦ Boden besteht aus festen, flüssigen und gasförmigen Phasen

Welche der folgenden Elemente werden zu den pflanzlichen Nährstoffen gezählt und sind

schlecht mobilisierbar?

◦ Eisen

◦ Bor

◦ Kupfer

◦ Calcium

◦ Schwefel

Welche Stoffe sind an der spezifischen Interaktion von Pflanzen und Bakterien bei der

Knöllchenbildung beteiligt?

◦ Noduline

◦ Lipooligosaccharide / nod-Faktoren

◦ Flavonoide

Welche Aussagen zum photosynthetischen Elektronentransport ist/sind richtig?

◦ Plastocyanin ist ein Kupfer-bindendes Protein, das im Thylakoidlumen lokalisiert ist

◦ Am Cytochrom b6f-Komplex werden Elektronen vom Plastohydrochinon über Cytochrom f auf Plastocyanin übertragen

◦ Photosystem I und Photosystem II sind ungleichmäßig zwischen den gestapelten und ungestapelten Bereichen der Thylakoidmembran verteilt

◦ Am Elektronentransfer von Wasser (an PS II) zu Ferredoxin ( an PS I) sind Cytochrome und Eisen-Schwefel-Cluster beteiligt

◦ Der Cytochrom b6f-Komplex ist als Dimer organisiert und überträgt Elektronen von Plastohydrochinon über Cytochrom f auf Plastocyanin

◦ Ferredoxin ist ein 2Fe-2S-Protein und im Chloroplastenstroma lokalisiert.

◦ Der photosynthetische Elektronentransport dient der Bereitstellung von ATP und NADPH für den Calvin-Zyklus

◦ Bei der Photosynthese wird Lichtenergie in Redoxenergie umgewandelt

◦ Chlorophylle absorbieren blaues (420-450 nm) und rotes (640-680 nm) Licht

◦ Die Photosynthesepigmente (Chlorophylle und Carotinoide) sind überwiegend mit Proteinen assoziiert und liegen nicht frei in der Membran vor

Welche Reaktionen tragen zum Aufbau des Protonengradienten über der Thylakoidmembran bei ?

◦ Die Oxidation von Wasser an Photosystem II

◦ Die Reduktion von Plastochinon an Photosystem II

Folgende Komponenten sind am Elektronentransfer von Photosystem II zu Photosystem I

beteiligt:

° Cyt f

◦ Cyt b

◦ Plastochinon

◦ Plastocyanin

◦ Fe-S-Zentren

◦ Häme

◦ Ferredoxin

Die Elektronentransportkette in Pflanzlichen Mitochondrien zeichnet sich im Vergleich mit

tierischen Mitochondrien durch die Existenz zusätzlicher , sog. Alternativer

Elektronentransportwege aus. Welche der folgenden Aussagen zum alternativen

Elektronentransport sind richtig?

◦ Der ET kann zur Wärmeerzeugung genutzt werden

◦ Der ET besitzt eine generelle Funktion in Stresssituationen

◦ Der ET dient der Aufrechterhaltung des Kohlenstoffflusses durch Citratzyklus und Glycolyse

◦ Der ET dient der Reoxidation überschüssiger Reduktionsäquivalente

Welche der folgenden Pigmente sind an Reaktionszentren und/oder Antennenproteine

gebunden?

◦ Violaxanthin

◦ ß-Carotin

◦ Chlorophyll

◦ Phaeophytin

◦ Xanthophylle

Welche der folgenden Aussagen zur Rolle von Wasser in der Lichtreaktion der

Photosynthese sind richtig?

◦ Wasser wird im Lumen der Thylakoide an Photosystem II oxidiert

◦ Wasser dient als Elektronen-Donor für Photosystem II

◦ Im Wasser-Wasser-Zyklus werden Elektronen, die aus der Wasseroxidation stammen letztendlich wieder zur Bildung von Wasser genutzt

◦ Für die Photosynthese wird überwiegend blaues (420-450 nm) und rotes (640-680 nm) Licht benutzt

◦ Der Cytochrom b6f Komplex ist als Dimer organisiert

◦ Photosystem I und Photosystem II sind heterogen in der Thylakoidmembran verteilt (PS I überwiegend in den Stromalamellen, PS II in den Granastapeln)

Über welchen Mechanismus oder welche Moleküle erfolgt die Übertragung von

Anregungsenergie in den Antennen der beiden Photosysteme?

◦ Resonanztransfer

◦ Chlorophyll

Es sollen 100ml einer 10 mM NaCl-Lösung hergestellt werden. Die molare Masse von NaCl

beträgt 58,44 g/mol. Welche der folgenden Aussagen zur Herstellung einer solchen Lösung

A ist/sind richtig? (!! molar heißt mol/l)

◦ Zur abgewogenen Menge wird soviel Wasser hinzugegeben, dass sich ein

Gesamtvolumen von genau 100 ml ergibt

◦ Zur Herstellung der Lösung müssen 0,05844g NaCl verwendet werden

Sie mischen 500 ml einer 10% igen NaCl-Lösung mit 500 ml einer 10%igen MgSO4

Lösung, Die molare Masse von NaCl beträgt 58,44 g/mol, die von MgSO4 120,4 g/mol.

Welche der folgenden Aussage(n) über die daraus resultierende Lösung A ist/sind richtig?

◦ Lösung A enthält 5% NaCl-Lösung und 5% MgSO4

◦ Lösung A enthält 50g NaCl

◦ Die NaCl Konzentration von Lösung A beträgt etwa 0,85 mol/l

Sie mischen 100 ml einer 10% igen NaCl-Lösung mit 400 ml einer 10%igen MgSO4

Lösung, Die molare Masse von NaCl beträgt 58,44 g/mol, die von MgSO4 120,4 g/mol.

Welche der folgenden Aussage(n) über die daraus resultierende Lösung A ist/sind richtig?

◦ Lösung A enthält 2% NaCl und 8% MgSO4

◦ Lösung A enthält 10g NaCl

◦ Die NaCl Konzentration von Lösung A ist etwa 0,34mol/L

Wie kann man den osmotischen Druck einer Lösung mit Hilfe eines Osmometers

bestimmen?

◦ Der Osmotische Druck einer Lösung ergibt sich aus dem Wanddruck des Innenraums

◦ Den osmotischen Druck einer Lösung bestimmt man aus dem hydrostatischen

Gegendruck

◦ Der osmotische Druck einer Lösung lässt sich mit Hilfe des Osmometers grundsätzlich

bestimmen

die Michaelis-Menten-Konstante gibt an:

◦ die Substratkonzentration, bei der die Umsatzgeschwindigkeit die Hälfte ihres

maximalen Wertes erreicht (die M-M-Konst. Ist eine Substratkonzentration)

Welche Stoffwechselwege laufen wo ab?:

◦ Sulfatassimilation : Chloroplasten

◦ Glykolyse : Cytosol

◦ Glyoxylatzyklus : Glyoxysom (spezielles Peroxisom) und Cytosol

◦ Citratzyklus :  Mitochondrienmatrix

◦ oxidat. Pentosephosphatweg : Cytosol, Chloroplasten

◦ Photorespiration : Chloroplast, Peroxisom, Mitochondrium

◦ ATP-Synthese : Mitochondrienmembran (Eukaryoten)+Thylakoide (Pflanzen)

◦ Calvinzyklus :  Chloroplasten

◦ Nitratassimilation Cytosol, Chloroplasten

◦ ß-Oxidation der Fettsäuren Peroxisom

◦ Fettsäuresynthese Chloroplasten

Welche Funktionen erfüllt Kaliumhexacyanoferrat bei der Messung des photosynthetischen

Elektronentransportes an isolierten Thylakoidmembranen?

◦ Es dient als Elektronenakzeptor an Photosystem I

Welche der folgenden Aussagen zum Lipidmetabolismus sind richtig?

▪ Pflanzliche Membranen enthalten überwiegend Fettsäuren mit einer Kettenlänge von

16 und 18 C-Atomen

▪ Ausgangssubstrat der Fettsäuresynthese ist Acetyl-CoA

▪ Die Membranen der Chloroplasten sind überwiegend aus Glycolipiden aufgebaut

▪ Die Fettsäuresynthese benötigt ATP und NADPH

▪ gesättigte Fettsäuren haben einen höheren Schmelzpunkt als ungesättigte Fettsäuren

Welche Aussagen zur ATP-Synthese sind richtig?

◦ Die Triebkraft für die ATP-Synthese ist die sog. Protonenmotorische Kraft und setzt sich

zusammen aus dem transmembranen elektrischen Feld und dem pH-Gradienten

◦ ATP kann auch im Dunkeln von isolierten Thylakoidmembranen synthetisiert, wenn ein

künstlicher Protonengradient über der Membran erzeugt wird

◦ Eine hohe Rate der ATP-Synthese beschleunigt den photosynthetischen

Elektronentransport

◦ Die Triebkraft der ATP-Synthese setzt sich aus einem chemischen und einem

elektrischen Potential über der Thylakoidmembran zusammen.

Welche Aussage(n) über den Calvinzyklus sind richtig?

◦ Die Aktivierung von 3-Phospoglycerat erfolgt unter Verbrauch von ATP

◦ Die Reaktionen des CZ laufen im Chloroplastenstroma ab

◦ Fruktose-1,6-biphosphat ist ein Intermediat des Calvin-Zyklus

◦ Der Calvin-Zyklus wird durch das Thioredoxin-System reguliert

◦ Sedoheptulose- 1,7-biphosphat ist ein Intermediat des regenerativen Teils des Calvin-

Zyklus

◦ Einige der am Calvin-Zyklus beteiligten Enzyme werden durch das Thioredoxin-System

im Licht aktiviert

◦ Das fixierte und reduzierte CO2 wird in Form von Triosephosphat exportiert

Welche Aussage(n) über den Calvinzyklus und RubisCO ist/sind richtig?

◦ Die Reaktionen des Calvin-Zyklus laufen in Chloroplasten ab

◦ Die Reduktion von 1 Mol CO2 zu 1Mol Triosephosphat benötigt 3 Mol ATP und 2 Mol

NADPH

◦ Die Aktivierung von 3-Phospoglycerat erfolgt unter Verbrauch von ATP

◦ Die Reaktionen laufen im Chloroplasten ab

◦ Rubisco macht einen Großen Teil der Gesamten Blattproteine aus

◦ Rubisco ist im Chloroplasten lokalisiert

◦ Rubisco kann neben CO2 auch O2 als Substrat verwenden

◦ Rubisco kann neben CO2 auch O2 binden

◦ Rubisco wird durch CO2 und Mg2+ aktiviert

◦ Rubisco wird durch O2 inhibiert

◦ Rubisco benötigt kein ATP

Welche Aussagen zur C3 und C4 Photosynthese sind richtig?

◦ C4 Pflanzen sind gegenüber C3 Pflanzen an sonnigen, warmen Standorten im Vorteil

◦ C4 Pflanzen haben eine bessere Wasserbilanz (d.h. Weniger Wasserverlust pro fixiertem

CO2) als C3 Pflanzen

◦ Die Fixierung von 1 Mol CO2 durch C4 Pflanzen kostet 2 Mol ATP mehr als in C3

Pflanzen

◦ C4 Pflanzen haben einen niedrigeren CO2-Kompensationspunkt als C3 Pflanzen

◦ C4 Pflanzen zeigen eine deutlich geringere Temperatur-Abhängigkeit der Rate der CO2

Assimilation als C3 Pflanzen

Welche Aussagen zur C4 Photosynthese sind richtig?

◦ Die C4 Photosynthese stellt eine Anpassung der Pflanze an warme, trockene und sonnige

Standorte dar. C4-Pflanzen sind daher an solchen Standorten den C3 Pflanzen überlegen

◦ C4 Pflanzen haben einen Chloroplastendimorphismus

◦ In C4-Pflanzen ist Oxalacetat das erste CO2-Fixierungsprodukt

◦ Die Umwandlung von Phosphoenolpyruvat zu Oxalacetat findet bei allen C4 Pflanzen

im Cytosol statt

◦ Die Umwandlung von Oxalacetat zu Malat findet bei allen C4 Pflanzen im

Mitochondrium statt

◦ Die Fixierung von 1 Mol CO2 durch C4 Pflanzen kostet 5 Mol ATP (und 2 Mol

NADPH) Die Fixierung von 1 Mol CO2 durch C4 Pflanzen kostet 2Mol ATP mehr als in

C3-Pflanzen

◦ Im Vergleich mit der RubisCO besitzt die PEPCO einen niedrigeren Km Wert für CO2

und zeigt keine Nebenreaktion mit O2

◦ Der bei der C4 Photosynthese gebildete C4 Körper wird in die Bündelscheidenzellen

transportiert und kann dort je nach Pflanzentyp durch ein Malatenzym oder die PEP

Carboxykinase decarboxyliert werden

◦ Bei C4 Pflanzen findet die Vorfixierung des CO2 durch die

Phosphoenolpyruvatcarboxylase in den Mesophyllzellen und die endgültige Fixierung

im Calvin-Zyklus durch die RubisCO in den Bündelscheidenzellen statt

◦ Die Evolution der C4-Photosynthese erfolgte unter Bedingungen, unter denen keine

Photorespiration möglich war

Welche Aussagen zum Vergleich von Mesophyllzellen und Bündelscheidenzellen (BSZ) in

C4 Pflanzen sind richtig?

◦ In Chloroplasten der BSZ gibt es kein oder nur wenig Photosystem II

◦ Der Calvinzyklus läuft nur in BSZ statt

◦ Die CO2 Konzentration in BSZ ist höher als in MZ (Mesophyllzellen)

Welche Aussagen über den Glyoxylatzyklus sind richtig?

◦ Der Glyoxylatzyklus ermöglicht die Umwandlung von Lipiden in Kohlenhydrate

◦ Im Glyoxylatzyklus wird Isocitrat durch die Isocitrat-Lyase zu Succinat und Glyoxylat

gespalten

Welche Aussagen zur Saccharose-Synthese sind richtig?

◦ Die Saccharose Synthese findet im Cytoplasma statt

◦ Saccharose wird aus Saccharose-Phosphat gebildet

◦ UDP-Glucose und Glucose-1-phosphat sind Vorstufen von Saccharose

◦ Die Saccharose-Synthese ist über Triosephosphat mit der Stärkesynthese gekoppelt

Welche Aussagen zu pflanzlichen Mitochondrien sind richtig?

◦ In pflanzlichen Mitochondrien kann Malat durch das Malatenzym direkt zu Pyruvat

umgesetzt werden

◦ pflanzliche Mitochondrien besitzen eine alternative Elektronentransportkette, über die

Elektronen auf O2 übertragen werden können ohne dabei einen H+ Gradienten

aufzubauen, und die somit unabhängig von der ATP-Synthese arbeiten können

Welche Aussagen zur pflanzlichen Respiration sind richtig?

◦ Alle Schritte der Glycolyse finden im Cytosol statt

◦ unter anaeroben Bedingungen können Pflanzen auch alkoholische Gärung durchführen

Welche Aussagen zur Photorespiration sind richtig?

◦ die Photorespiration beruht auf der Oxygenase-Funktion der RubisCO

◦ In den Mitochondrien findet die Umwandlung von Glycin zu Serin statt

◦ Die Photorespiration wird durch Erhöhung der CO2 Konzentration vermindert

◦ In den Peroxysomen wird Serin zu Glycerat umgewandelt

◦ bei der Photorespiration wird CO2 produziert und O2 verbraucht

◦ In den Peroxysomen wird Glycolat zu Glyoxylat umgewandelt, wobei H2O2 entsteht

Sie wollen den Extinktionskoeffizienten einer Substanz A bei 530 nm und 610 nm

bestimmen. Dazu stellen sie eine Lösung der Substanz A mit einer Konzentration von 0,2

mmol/L her. Sie messen in einer Küvette mit 1 cm Schichtdicke eine Extinktion von 0,4 bei

530 nm und eine Extinktion von 0,1 bei 610 nm. Welche der folgenden Aussagen über die

Extinktionskoeffizienten der Substanz A sind richtig?

◦ Der Extinktionskoeffizient bei 530 nm beträgt 2 cm²/μmol

◦ Der Extinktionskoeffizient bei 530 nm ist größer als der bei 610 nm

Der millimolare Extinktionskoeffizient einer Substanz A bei 450 nm beträgt 0,8. Sie wollen

die Konzentration der Substanz A in einer unbekannten Lösung bestimmen. Dazu füllen sie

2 ml dieser Lösung in eine Küvette mit 1 cm Schichtdicke und messen eine Extinktion von

0,4. Welche der folgenden Aussagen sind richtig?

◦ Die Konzentration der Substanz A beträgt 0,5mM

◦ Bei Messung in einer Küvette mit 2 cm Schichtdicke wäre eine Extinktion von 0,8 zu

erwarten

Mit Hilfe desLamber-Beersches Gesetzes kann die Konzentration eines Stoffes unter

Kenntnis des Extinktionskoeffizienten durch photometrische Messung der Extinktion einer

Lösung bestimmt werden. Welche der folgenden Aussagen sind richtig?

E = epsilon * c * d

Sie haben das Xantophyll Neoxanthin isoliert und wollen photometrisch bei 439 nm die

Konzentration der erhaltenen Lösung bestimmen. Dazu geben sie 3 ml der Lösung in eine

Küvette mit 1 cm Weglänge und messen eine Extinktion von 0,35. Neoxanthin hat bei

439nm einen millimolaren Extinktionskoeffizienten von 140. Wie ist die Konzentration der

Neoxanthin-Lösung?

◦ 2,5μM

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