Notfallmedizin

MGL 161 Bodyfeet

MGL 161 Bodyfeet


B. P.
Diese Lernkarten decken grundlegende und fortgeschrittene Aspekte der Notfallmedizin ab. Sie behandeln Themen wie Wundversorgung, Atemwegsmanagement, Schockzustände, Verbrennungen und Herzinfarkte, einschließlich Symptome, Massnahmen und Lagerungstechniken. Die Karteikarten sind für medizinisches Personal und Ersthelfer geeignet, die in Notfallsituationen schnell und effektiv handeln müssen, um Leben zu retten und die Gesundheit der Betroffenen zu sichern.
Flashcards
15
Students
13
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
14.12.2020 / 06.02.2026

Flashcards

generelles Vorgehen an Unfallstelle

Selbstschutz

Überblick verschaffen

Sicherung Unfallstelle

Erstbeurteilung (ABCD) 

Lebensrettende Sofortmassnahmen

Sekundärbeurteilung

Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen/Rettungsdienst/Arzt

Notfall-ABCD

Bewusstseinszusand der Person überprüfen

Nach Hilfe rufen

Atmung überprüfen

(Person ansprechbar - 144 rufen und Person betreuen / atmet aber bewusstlos - Bewusstlosenlagerung) 

Atmet nicht mehr - Defi anfordern - Thoraxkompressionen 30 plus 2 Beatmungsstösse 

lebensbedrohliche Situationen

nur dank Bewusstsein machen wir gezielte Reaktionen auf Gefahren, Schwimmbewegung bei ertrinken, weglaufen bei Gefahr

Achtung Bewusstlosigkeit führ zu Verlegung der Atemwege, Zurücklaufen von Mageninhalt, Eindringen von Mageninhalt in Atemwege, Ausfall der Schutzreflexe

Verschiedene Bewusstseinsstadien: Bewusstlos-Test- Arm über Stirn halten, wenn er auf Stirn prallt, Bewusstlos, wenn er über Kopf oder nach unten geht - vor Bewusstlosigkeit

Überprüfung der Atmung: zuerst die Atemwege durch überstrecken des Kopfes und Hebe des Kinns freimachen! 

genügende Atmung schliesst Herzstillstand aus

korrekte Seitenlagerung

verhindert eine Verlegung der oberen Luftwege

Wenn der Patient erbricht verhindert diese Lagerung eine Aspiration

bewirkt eine stabile Lagerung des Bewusstlosen

Atmung und Kreislauf kann überwacht werden

Unbedingt Kopf nach hinten strecken!!!

Alarmierung und W-Fragen

144 Schweiz

112 Europa / funktioniert immer da über Militärnetz

Wo? 

Wer? 

Was? 

Wie viele? 

Weiteres?

Defibrillator - Anweisungen

immer Anfordern - Bahnhof, Sportzentren, Apotheken, Einkaufszentren, Gemeinde? 

Defibrillator spricht und erklärt

funktioniert nur bei Kammerflimmern, nicht bei Asystolie(Nullline)

Symptome Herzinfakrt

(Abstewrben edes Herzmuskels wegen Ischämie)

Todesangst / Vernichtungsgefühl

Atemnot/Dyspnoe

Unruhe

Häfig herz-Rythmusstörungen

fahle, blaue oder gräuliche Gesichtsfarbe

kühle Haut bis hin zu kaltem Schweiss

Übelkeit und Erbrechen

Zum Teil Blutdruckabfall

Somnolenz bis hin zum Bewusstseinsverlust

Ausstrahlungsgebiet Herzinfarkt

75% Brustbein

Ausstrahlungen in Schulter, Arminnenseite, Brustbereich, rechte Schulter, Solarplexus(Fasern/Knoten des vegetativen NS im Oberbauch), Finger, Hals

Frauen: Ausstrahlung Arm und Rücken, Zahn, Angstzustände, Müdigkeit, Schlafstörungen, Kurzatmigkeit, Oberbauchschmerzen, Nackenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen

korrekte Blutstillung

direkte manuelle Kompression(mit Kompresse und Handballe direkt auf Wunde) 

Druckverband (mehrere Kompressen mit Binde festmachen)

Druckpunkte(Arterie oberhalb der Wunde manuell komprimieren) 

Blutsperre(nur wenn nicht anders möglich, mit Gurt, Gummiband, Strumpf handbreite oberhalb Wunde / möglichst nicht ohne Arzt öffnen

Bolusaspiration - Massnahmen

Fremdkörpereinatmung

Patient hustet selber

Klopfen auf Rücken, am besten Kopf über

mehrmaliges Heimlich-Manöver(zusammenpressen des Oberbauchs)

Am Krankenauto entgegenfahren = es gilt keine Zeit zu verlieren

Verbrennungsgrade

I. Rötung der Haut

IIa. Rötung und Blasenbildung, meist ohne Narbenbildung

IIb. tiefe dermale Läsion (Verletzung tiefer Hautschicht) 

III. Tiefe Zerstörung der Haut und der Unterhaut mit Verschorfung oder Verkohlung(schwere Heilung) 

IIII. ganze Haut verbrannt

 

Verbrennung Massnahmen

Kühle mit 15-20 Grad kaltem Wasser mind. 10 Min

Kleider nicht entfernen, Blasen nicht aufstechen

Keine Hausmittel

Wann überweise ich Patient an Arzt? 

schlechter Allgemeinzustand, schwer Verletzt, bewusstlos

 

Enge in Brust

Atemnot

Nackenstarre

Bewusstseinstrübung

akutes Abdomen

Knochenbruch

nicht kontrollierbare Schmerzen

neurologische Symptome(Gefühlsstörung, Lähmung usw. ) 

Vergiftung, Austrocknung, Verbrennung, 

Schockformen

Hypovolämer Schock - Verblutung  / Anaphylaktischer Schock(Allergische Reaktion) / Kardiogen Schock(Myokardinfarkt) = Herzinfarkt / Neurogen Schock=Spinalnerven, Symphatikus blockiert / Septischer Schock = Bakterien / Viren, Pilze

Puls steigt(Herz kompensiert), weniger Blut ins Herz

Blutdruck sinkt

Zentralisation(Blut im Stamm bewegt Peripherie kalt) 

Herz, Hirn, Lunge =Lebenswichtig

Schock = Zellen/Organe/Gewebe =O2 Mangel

Systole/Diastole / Puls

Systole = Oberer Wert Blutdruck = ungefähr gleich wie Puls

Diastole = Unterer Wert Blutdruck = Grundflow im Körper

Study