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Lernende 7 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 07.12.2020 / 03.03.2021
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Wann wird Nahrung per Sonde zugeführt?

Wenn der Klient auf natürliche Weise nicht Nahrung aufnehmen kann
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Definition Sondenernährung

Sondenernährung ist eine Form der künstlichen Ernährung durch Zufuhr breiiger oder flüssiger Nahrung durch eine Magensonde oder eine Dünndarmsonde (Duodenal- Jejunalsonde)
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Ziel der Sondenernährung

  • mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgen
  • Ulkusprophylaxe ( Vorbeugung Magengeschwüre)
  • verhindert Keime und Toxinen aus dem Verdaungstrakt in den Blutkreislauf zu gelangen
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Rechtliches Sondenernährung

Sondenernährung ist eine therapeutische Massnahme, welche die Einwilligung des Kunden erfordert

Bei psychischen Erkrankungen wie Anorexia nervosa (Magersucht) kann eine Zwangsernährung durchgeführt werden

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Indikationen für Sondenernährung

  • Onkologie ( bei Tumorerkrankungen)
  • Geriatrie /Neurologie ( Demenzerkrankungen, Schlaganfallpat)
  • Gastroenterologie (Erkarnkungen des Magendarmtrakts, Entzündungen, chronisches Erbrechen/Durchfall)
  • Intensivmedizin (z. B. Schädelhirntrauma, Sepsis, eingeschränkter Bewusstseinszustand)
  • Pädiatrie ( Kinder mit Behinderungen , Babys mit fehlendem Saugreflex, Stoffwechselstörungen)
  • Chirurgie (um das Operationsgebiet zu schonen oder bei Frakturen/ Verletzungen  im Kiefer/Gesicht)
  • Psychiatrie (Essstörungen)
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Zugangsmöglichkeiten einer Sonde

Transnasal: über die Nase

 

Perkutane Sonde: über die Bauchdecke

 

oder bei Säuglingen durch den Mund um die Nasenatmung nicht zu behindern

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Duodenum

1. Teil des Dünndarms ( Zwölffingerdarm) hier entstehen oft Magengeschwüre

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Jejunum

2. Teil des Dünndarms ( Leerdarm)