Neurologie

MGL 161 Bodyfeet

MGL 161 Bodyfeet


B. P.
Diese Lernkarten decken Aufbau, Funktionen und Zusammenhänge des zentralen und peripheren Nervensystems ab, von Gehirnarealen wie Gross- und Kleinhirn über Rückenmark bis zu vegetativen Steuerungszentren. Im Fokus stehen Schlüsselbegriffe wie Nervenbahnen, Reflexe, vegetatives Nervensystem mit Sympathikus und Parasympathikus sowie die Rolle des Rückenmarks bei Motorik und Sensibilität. Ideal für Medizinstudierende oder Fachkräfte, die neuroanatomische Grundlagen vertiefen möchten, um klinische Zusammenhänge wie Schmerzleitung oder Organfunktionen besser zu verstehen.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
16.11.2020 / 26.07.2026

Cartes-fiches

Nervensystem - Anatomisch

zentrales Nervensystem(ZNS) - Gehirn und Rückemark

peripheres Nervensystem(PNS) - Nerven, vom Gehirn und Rückenmark durch den ganzen Körper

Nervensystem - funktionell

willkürliches Nervensystem - regel Funktionen des Körpers, bewusster Wille

sensible Nervensystem: Erregung Sinnesorgane

motorische Nervensystem: Nervenimpulse du den quergestreiften Muskeln

unwillkürliches Nervensystem - innere Organe, Steuerung Sympathikus und Parasympathikus

Funktion und Inhalt weisse und graue Substanz des Grosshirns und Rückenmarks

graue Substanz: Nervenzellkörper

weisse Substanz: markhaltige Nervenfasern, weiss aufgrund ihres hohen Fettanteils

Aufbau Nervenzelle

Zellkern, Dendriten(zuleitende) und ein Axon(Neurit)(wegleitende/nur 1), Myelin(Nervenmark), Nervenscheide, Ranvier-Schnürringe, Synapse

übermittler von Nervenmeldungen, von Synapse an Transmitter

efferente und afferente Leitungen

afferente: von Peripherie zum ZNS

efferente: vom ZNS zur Peripherie

Zentrale Nervensystem - Organ beschreiben

Rückenmark, Verlängertes Mark, Brücke, Mittelhirn, Kleinhirn, Zwischenhirn, Grosshirn

Grosshirn - Oberfläche

Das Grosshirn ist der weitaus grösste Teil des Gehirns und wird deshalb auch Grosshirn gennant. Es bedeckt den Rest wie ein Mantel. 

Die Oberfläche hat viele Windungen und Furchen, welche die Oberfläche erheblich vergrössern. 

vier Hirnlappen

Stirnlappen, Scheitellappen, Schläfenlappen, Hinterhauptlappen

limbisches Symstem - Funktion

umgibt wie ein Saum den Balken. 

Funktion: Geruchswahrnehmung, Erinnerung an Gerüche. 

Seine Bedeutung liegt aber vor allem in der Regulierung unbewsster Verhaltensweisen(Wut, Angst, Freude und Lust) 

Hypothalamus - Lage und Funktion

untersten Teil des Zwischenhirns

Zentrum des vegetativen Nervensystems(Regulation der Körpertemperatur, Kreislauf, Wasserhaushalt, Stoffwechsels und verschiedener Fortpflanzungsfunktionen, Esszentrum und Zentrum für Schlafen-Wachen)

verlängertes Mark - Lage und Funktion

Lage: schliesst an das Rückenmark an. 

Funktion: Pyramidenkreuzung(grösster Teil der Leitungsbahnen gehen hier durch und kreuzen auf die Gegenseite, bevor sie im Rückenmark nach unten führen) 

Zentrum für Herztätigkeit, Atmun, Verdauung, aber auch Nies-, Husten, Schluck und Brechreflex

Kleinhirn - Lage und Funktion

Lage: hinteren Schädelgrube, unterhalb des Hinterhauptlappen. Durch das Kleinhirnzelt von diesem getrennt. 

Funktion: die vom Grosshirn veranlassten Muskelbewegungen zu koordinieren, es steuert desen Ausmass, Kraft und Geschwindigkeit, ermöglicht erst gezielte Bewegungen. 

Ausserdem hält es den Muskeltonus und Gleichgewicht aufrecht. 

Hirnhäute - Lage und Funktion

3 Hirnhäute: Harte Hirnhaut, Spinnwebenhaut, Weiche Hirnhaut

Zuoberst Haut und dann Schädeldach

Funktion: Harte Hirnhaut: Schutzhülle für das Gehirn, Spinnwebenhaut: zieht über alle Furchen und Windungen, Weiche Hirnhaut: enthält Netzwerk von Blutgefässen und erfüllt Stoffwechselfunktionen

Liquorsystem (inneres und äusseres) 

innere Liquorräume: Hohlraumsystem des Gehirns

äussere Liquorräume: zwischen den Hirnhäuten

der Liquor ist eine wasserklare Flüssigkeit

Aufgabe des Liquor: Gehirn vor Erschütterung zu schützen, in dem es abdämpft. Gehirn und Rückenmark schwimmen in dieser Flüssigkeit

innere Liquorsystem erläutern

1./2. Ventrikel(Grosshirnhemisphäre) 

3. Ventrikel(schmaler, senkrechtstehender Spalt im Zentrum des Zwischenhirns

4. Ventrikel(zwischen Kleinhirn, Brücke und verlängertem Mark und setzt sich direkt in den Zentralkanal des Rückenmarks fort)

Rückenmark - Bau und Funktion

Bau: ein 40-45 cm langer, fingerdicker Strang aus Nervengewebe, es durchzieht den Wirbelkanal vom Hinterhauptloch bis zum 1./2. Lendenwirbel. Auch in 4 Abschnitte: Halsmark, Brustmark, Lendenmark, Sakralmark

Aus dem Rückenmark treten seitlich die Rückenmarksnervenpaare aus. 

Funktion: Leitungsfunktion(Informationen an Peripherie und zurück), Schaltfunktion(im Rückenmark Infos vor ihrer Weiterleitung auf neue Nervenzelle umgeschaltet), Reflexzentrum(selbstständiges Zentrum dient als Zustandekommen von Reflexen)

absteigende und aufsteigende Bahnen erläutern

zum Rückenmark hinführende: afferente Nervenfasern

vom Rückenmark fortführende: efferente Nervenfasern

 

sensible Bahnen

beginnen in den Hinterhornzellen des Rückenmarks, wechseln meist auf der Eintrittshöhe im entsprechenden Segment auf die andere Körperseite und enden in den hinteren Zentralwindungen des Grosshirns

Aufgabe: leiten Sinnesempfindungen

Pyramidenbahnen

in den Nervenzellen der vorderen Zentralwindung des Grosshirns, durch Hirnstamm, Kreuzung der Fasern und enden im Vorderhornzelle. 

Aufgabe: leiten die Impulse für die willkürliche Motorik

Extrapyramidale Bahnen

Ursprung im Hirnstamm und im Kleinhirn. Sie verlaufen bis in die Vorderhornzellen des Rückenmarks

Aufgabe: Impulse für die unwillkürliche Motorik, wie Muskelkoordination, Muskeltonus, Körpergleichgewicht

Periphere Nervensystem - Struktur

Rückenmarknerven und Hirnnerven

Vier Hirnnerve mit Namen und Funktion

Riechnerv - Nase

Sehnerv - Netzhaut

Zungenmuskelnerv

Gesichtsnerv - Gesichtsmotorik

Hauptfunktion des vegetativen Nervensystem

steuert Funktionen der inneren Organe(Atmung, Herz-Kreislauf, Verdauung, Stoffwechsel usw.), kann duch unseren Willen nicht beeinflusst werden. 

Sympathikus und Parasympathikus - Funktionen

Sympathikus - stellt den Körper auf eine nach aussen gerichtete Leistung ein(Kampf-, Abwehr-, Fluchtreaktion): Herzfrequenz steigern, Blutdruck erhöhen, Herz-Kranzgefässe erweitern, Bronchien erweitern, Verdauung gehemmt usw.) 

Parasympathikus - stellt den Körper auf Ruhe und Erholung ein: Herzfrequenz verlangsamt, Blutdruck gesenkt, Herz-Kranzgefässe verengt, Verdauung angeregt

Sympathikus und Parasympathikus auf Pupille, Speicheldrüse, Herz, Muskel- und Hirngefässe, Bronchien, Magen-Darm-Trakt, Harnblase, Blutzucker

Pupille: S: erweitert, P. verengt

Speicheldrüse: S: gehemmt, P. angeregt

Herz: S: erhöht, P. gesenkt

Muskel- und Hirngefässe: S: erweitert, P: verengt

Bronchien: S: erweitert, P: verengt

Magen-Darm-Trakt: S: Darmperistaltik gehemmt, Verdauungsdrüsensekretion gehemmt P: Darmperistaltik angeregt, Verdauungsdrüsensekretion angeregt

Harnblase: S: entleerung gehemmt, P: Entleerung gefördert

Blutzucker: S:/P:

Dermatom: Definition und klinische Bedeutung

Spinalnerven versogen meist scharf begrenzte, streifenförmige Bezirke der Haut, sie sind von grosser Bedeutung für die Diagnostik von Rückenmarksschäden. Der Ausfall der Sensibilität in bestehenden Dermatomen weisst auf eine bestimmt Höhe im Rückenmark hin. 

Head'schen Zonen

Wenn Schmerzrezeptoren von Eingeweiden erregt werden, so wird dies oft nicht oder nicht nur als Eingeweideschmerz empfunden, sondern auch als Schmerz an der Körperoberflächen. Dieser falsch Zugeordnete Schmerz wird als übertragener Schmerz bezeichnet. Die übertragenen Schmerzen treten immer in dem Hautabschnitt auf, der vom gleichen Rückenmarkssegment versorgt wird wie das betroffene innere Organ. 

Reflexe und Reflexbogen

Reflex: unwillkürliche, gleichbleibende Reaktion des Körpers auf einen Reiz. Grundlage dafür ist der Reflexbogen. 

Reflexbogen besteht aus: Rezeptor, der den Reiz aufnimmt, eine sensible Nervenfaser, eine Synapse im Vorderhorn des Rückenmarks, eine motorische Nervenfaser, einem Erfolgsorgan(Muskel) 

Eigenreflex: Rezeptor und Effektor(Muskelfaser) im gleichen Organ(z.B. Muskel): Patellarsehnenreflex, Achilessehnenreflex, Bizepsreflex, Trizepsreflex, Radiusreflex

Fremdreflex: Rezeptor und Effektor nicht im gleichen Organ: Pupillenreflex, Fusssohlenreflex, Epigastrischer Reflex, Hustenreflex, Saugreflex

Étudier