Neurologie
MGL 161 Bodyfeet
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Lernkarten
Nervensystem - Anatomisch
zentrales Nervensystem(ZNS) - Gehirn und Rückemark
peripheres Nervensystem(PNS) - Nerven, vom Gehirn und Rückenmark durch den ganzen Körper
Nervensystem - funktionell
willkürliches Nervensystem - regel Funktionen des Körpers, bewusster Wille
sensible Nervensystem: Erregung Sinnesorgane
motorische Nervensystem: Nervenimpulse du den quergestreiften Muskeln
unwillkürliches Nervensystem - innere Organe, Steuerung Sympathikus und Parasympathikus
Funktion und Inhalt weisse und graue Substanz des Grosshirns und Rückenmarks
graue Substanz: Nervenzellkörper
weisse Substanz: markhaltige Nervenfasern, weiss aufgrund ihres hohen Fettanteils
Aufbau Nervenzelle
Zellkern, Dendriten(zuleitende) und ein Axon(Neurit)(wegleitende/nur 1), Myelin(Nervenmark), Nervenscheide, Ranvier-Schnürringe, Synapse
übermittler von Nervenmeldungen, von Synapse an Transmitter
efferente und afferente Leitungen
afferente: von Peripherie zum ZNS
efferente: vom ZNS zur Peripherie
Zentrale Nervensystem - Organ beschreiben
Rückenmark, Verlängertes Mark, Brücke, Mittelhirn, Kleinhirn, Zwischenhirn, Grosshirn
Grosshirn - Oberfläche
Das Grosshirn ist der weitaus grösste Teil des Gehirns und wird deshalb auch Grosshirn gennant. Es bedeckt den Rest wie ein Mantel.
Die Oberfläche hat viele Windungen und Furchen, welche die Oberfläche erheblich vergrössern.
vier Hirnlappen
Stirnlappen, Scheitellappen, Schläfenlappen, Hinterhauptlappen
limbisches Symstem - Funktion
umgibt wie ein Saum den Balken.
Funktion: Geruchswahrnehmung, Erinnerung an Gerüche.
Seine Bedeutung liegt aber vor allem in der Regulierung unbewsster Verhaltensweisen(Wut, Angst, Freude und Lust)
Hypothalamus - Lage und Funktion
untersten Teil des Zwischenhirns
Zentrum des vegetativen Nervensystems(Regulation der Körpertemperatur, Kreislauf, Wasserhaushalt, Stoffwechsels und verschiedener Fortpflanzungsfunktionen, Esszentrum und Zentrum für Schlafen-Wachen)
verlängertes Mark - Lage und Funktion
Lage: schliesst an das Rückenmark an.
Funktion: Pyramidenkreuzung(grösster Teil der Leitungsbahnen gehen hier durch und kreuzen auf die Gegenseite, bevor sie im Rückenmark nach unten führen)
Zentrum für Herztätigkeit, Atmun, Verdauung, aber auch Nies-, Husten, Schluck und Brechreflex
Kleinhirn - Lage und Funktion
Lage: hinteren Schädelgrube, unterhalb des Hinterhauptlappen. Durch das Kleinhirnzelt von diesem getrennt.
Funktion: die vom Grosshirn veranlassten Muskelbewegungen zu koordinieren, es steuert desen Ausmass, Kraft und Geschwindigkeit, ermöglicht erst gezielte Bewegungen.
Ausserdem hält es den Muskeltonus und Gleichgewicht aufrecht.
Hirnhäute - Lage und Funktion
3 Hirnhäute: Harte Hirnhaut, Spinnwebenhaut, Weiche Hirnhaut
Zuoberst Haut und dann Schädeldach
Funktion: Harte Hirnhaut: Schutzhülle für das Gehirn, Spinnwebenhaut: zieht über alle Furchen und Windungen, Weiche Hirnhaut: enthält Netzwerk von Blutgefässen und erfüllt Stoffwechselfunktionen
Liquorsystem (inneres und äusseres)
innere Liquorräume: Hohlraumsystem des Gehirns
äussere Liquorräume: zwischen den Hirnhäuten
der Liquor ist eine wasserklare Flüssigkeit
Aufgabe des Liquor: Gehirn vor Erschütterung zu schützen, in dem es abdämpft. Gehirn und Rückenmark schwimmen in dieser Flüssigkeit
innere Liquorsystem erläutern
1./2. Ventrikel(Grosshirnhemisphäre)
3. Ventrikel(schmaler, senkrechtstehender Spalt im Zentrum des Zwischenhirns
4. Ventrikel(zwischen Kleinhirn, Brücke und verlängertem Mark und setzt sich direkt in den Zentralkanal des Rückenmarks fort)
Rückenmark - Bau und Funktion
Bau: ein 40-45 cm langer, fingerdicker Strang aus Nervengewebe, es durchzieht den Wirbelkanal vom Hinterhauptloch bis zum 1./2. Lendenwirbel. Auch in 4 Abschnitte: Halsmark, Brustmark, Lendenmark, Sakralmark
Aus dem Rückenmark treten seitlich die Rückenmarksnervenpaare aus.
Funktion: Leitungsfunktion(Informationen an Peripherie und zurück), Schaltfunktion(im Rückenmark Infos vor ihrer Weiterleitung auf neue Nervenzelle umgeschaltet), Reflexzentrum(selbstständiges Zentrum dient als Zustandekommen von Reflexen)
absteigende und aufsteigende Bahnen erläutern
zum Rückenmark hinführende: afferente Nervenfasern
vom Rückenmark fortführende: efferente Nervenfasern
sensible Bahnen
beginnen in den Hinterhornzellen des Rückenmarks, wechseln meist auf der Eintrittshöhe im entsprechenden Segment auf die andere Körperseite und enden in den hinteren Zentralwindungen des Grosshirns
Aufgabe: leiten Sinnesempfindungen
Pyramidenbahnen
in den Nervenzellen der vorderen Zentralwindung des Grosshirns, durch Hirnstamm, Kreuzung der Fasern und enden im Vorderhornzelle.
Aufgabe: leiten die Impulse für die willkürliche Motorik
Extrapyramidale Bahnen
Ursprung im Hirnstamm und im Kleinhirn. Sie verlaufen bis in die Vorderhornzellen des Rückenmarks
Aufgabe: Impulse für die unwillkürliche Motorik, wie Muskelkoordination, Muskeltonus, Körpergleichgewicht
Periphere Nervensystem - Struktur
Rückenmarknerven und Hirnnerven
Vier Hirnnerve mit Namen und Funktion
Riechnerv - Nase
Sehnerv - Netzhaut
Zungenmuskelnerv
Gesichtsnerv - Gesichtsmotorik
Hauptfunktion des vegetativen Nervensystem
steuert Funktionen der inneren Organe(Atmung, Herz-Kreislauf, Verdauung, Stoffwechsel usw.), kann duch unseren Willen nicht beeinflusst werden.
Sympathikus und Parasympathikus - Funktionen
Sympathikus - stellt den Körper auf eine nach aussen gerichtete Leistung ein(Kampf-, Abwehr-, Fluchtreaktion): Herzfrequenz steigern, Blutdruck erhöhen, Herz-Kranzgefässe erweitern, Bronchien erweitern, Verdauung gehemmt usw.)
Parasympathikus - stellt den Körper auf Ruhe und Erholung ein: Herzfrequenz verlangsamt, Blutdruck gesenkt, Herz-Kranzgefässe verengt, Verdauung angeregt
Sympathikus und Parasympathikus auf Pupille, Speicheldrüse, Herz, Muskel- und Hirngefässe, Bronchien, Magen-Darm-Trakt, Harnblase, Blutzucker
Pupille: S: erweitert, P. verengt
Speicheldrüse: S: gehemmt, P. angeregt
Herz: S: erhöht, P. gesenkt
Muskel- und Hirngefässe: S: erweitert, P: verengt
Bronchien: S: erweitert, P: verengt
Magen-Darm-Trakt: S: Darmperistaltik gehemmt, Verdauungsdrüsensekretion gehemmt P: Darmperistaltik angeregt, Verdauungsdrüsensekretion angeregt
Harnblase: S: entleerung gehemmt, P: Entleerung gefördert
Blutzucker: S:/P:
Dermatom: Definition und klinische Bedeutung
Spinalnerven versogen meist scharf begrenzte, streifenförmige Bezirke der Haut, sie sind von grosser Bedeutung für die Diagnostik von Rückenmarksschäden. Der Ausfall der Sensibilität in bestehenden Dermatomen weisst auf eine bestimmt Höhe im Rückenmark hin.
Head'schen Zonen
Wenn Schmerzrezeptoren von Eingeweiden erregt werden, so wird dies oft nicht oder nicht nur als Eingeweideschmerz empfunden, sondern auch als Schmerz an der Körperoberflächen. Dieser falsch Zugeordnete Schmerz wird als übertragener Schmerz bezeichnet. Die übertragenen Schmerzen treten immer in dem Hautabschnitt auf, der vom gleichen Rückenmarkssegment versorgt wird wie das betroffene innere Organ.
Reflexe und Reflexbogen
Reflex: unwillkürliche, gleichbleibende Reaktion des Körpers auf einen Reiz. Grundlage dafür ist der Reflexbogen.
Reflexbogen besteht aus: Rezeptor, der den Reiz aufnimmt, eine sensible Nervenfaser, eine Synapse im Vorderhorn des Rückenmarks, eine motorische Nervenfaser, einem Erfolgsorgan(Muskel)
Eigenreflex: Rezeptor und Effektor(Muskelfaser) im gleichen Organ(z.B. Muskel): Patellarsehnenreflex, Achilessehnenreflex, Bizepsreflex, Trizepsreflex, Radiusreflex
Fremdreflex: Rezeptor und Effektor nicht im gleichen Organ: Pupillenreflex, Fusssohlenreflex, Epigastrischer Reflex, Hustenreflex, Saugreflex