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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 16.11.2020 / 16.12.2020
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nosokomiale Infektion

im Rahmen medizinischer oder pflegerischer Massnahmen erworbene Infektion

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Hämorrhagisches Fieber

Hämorrhagische Fieber (von altgriechisch αἷμα haima, deutsch ‚Blut‘ und altgriechisch ῥήγνυμι rhēgnymi, deutsch ‚zerreißen, zerbrechen‘; alte, deutsche Bezeichnung blutbrechende Fieber) sind schwere infektiöse Fiebererkrankungen, die mit Blutungen einhergehen. Sie werden durch Virusinfektionen verursacht, weshalb man auch von viralem hämorrhagischen Fieber (VHF) spricht.

ZB: Ebola, Dengue, Gelbfieber

(Wikipedia, abgerufen 16.11.20)

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Ignaz Semmelweis

Arzt, der 1847/48 die Evidenz der Handhygiene zur Unterbrechung von Infektionsketten nachwies.

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Infektionsflora

rissige, schuppige und ungepflegte sowie entzündete Haut. An diesen Stellen ist Desinfektion nicht möglich. Das Desinfektionsmittel erreicht die Keime nicht.

Merke: Hautpflege ist eine berufliche Pflicht als Grundlage der Verhinderung von Infektionen.

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Händedesinfektion: 5 Moments of Hand Hygiene (WHO) = 5 Indikationen der Händedesinfektion

  • vor Patientekontakt
  • vor einer aseptischen Tätigkeit
  • nach Kontakt mit potentiell infektiösem Material
  • nach Patientenkontakt
  • nach Kontakt mit der unmittelbaren Patientenumgebung

Weitere Indikationen: Vor- und Nachbereitung von Sondennahrung, Zubereitung und Verteilung von Speisen

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transiente vs. residente (Haut)flora

transient: fremde Erreger

resident: eigene Hautflora

Bei der chirurgischen Händedesinfektion werden beide Typen entfernt, bei der hygienischen Händedesinfektion nur die transiente Flora.

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Schutzhandschuhe - zu beachten

  • vor dem Anlegen, nach dem Ablegen hygienische Händedesinfektion
  • möglichst kurze Tragzeit
  • nach dem Ablegen und vor Händedes. evtl. feuchte Hände trocknen
  • geeignete Hautpflege in Pausen und nach Dienstende
  • Desinfektion der behandschuhten Hand nur in speziellen Fällen, z.B. wenn häufiger Handschuhwechsel nötig wäre aber schwierig zu realisieren ist.
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Umkehrisolation = protektive Isolierung, Schutzisolation

Durch die Isolation werden hochgradig immungeschwächte Pat. vor Erregern aus der Umgebung geschützt, z.B. nach grossflächigen Verbrennungen, Organ- und Knochenmarktransplantaionen oder bei Zytostatikatherapie