Mündlich


C. R.
Diese Lernkarten erklären Diabetes mellitus und subkutane Injektionen, von Typ-I- und Typ-II-Diabetes über Blutzuckerregulation bis zu Therapie und Komplikationen wie Neuropathien oder diabetischem Fußsyndrom. Sie behandeln Ursachen, Symptome und Maßnahmen bei Hypo- und Hyperglykämie sowie Injektionstechniken und -orte. Pflegekräfte und medizinisches Personal profitieren von diesem Überblick, um fundierte Entscheidungen zu treffen und Patienten sicher zu begleiten.
Karten
16
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
21.10.2020 / 18.03.2026

Lernkarten

Erklärung Diabetes mellitus Typ I und Typ II

Typ I: Ist angeboren, eine Autoimmunerkrankung, es wird zu wenig oder gar keine Insulin gebildet.

Typ II: relativer Insulinmangel durch Insulinresistenz

Diabetisches Syndrom

Übergewicht

Insuliresistenz

Fettstoffwechselstörung

Triglyceride

Herz-Kreislauferkrankungen (Hypertonie, KHK, Herzinfarkt)

Symptome Diabetes mellitus Typ II

Durst

Poliurie

Trockene Haut und Juckreiz

Sehverschlechterung

Potenzstörungen und Libidoverlust

Diagnostik Diabetes mellitus

Oraler Glukotoleranztest (schwangerschaftsdiabetes)

Anamnes/Familienanamnese

Nüchtern BZ messen

Tagesprofil erstellen

Labor (HBA1C Wert erheben)

Therapie Diabetes mellitus

Übrgewicht abbauen,

Bewegung,

ausgewogenen Ernährung,

Insulintherapie

Beseitigung der Risikofaktoren

Komplikationen Diabetes mellitus

 

Hyperglykämie ( Hyperosmolares- oder Ketoazidotisches Koma)

Hypoglykämie (hypoglykämisches Koma)

Infektanfälligkeit

Gestörte Wundheilung

Autonome Neuropathien (Verdauungsstörungen, Kreislaufstörungen, Harninkontinenz)

Perihere Polyneuropathien

Makroangiopathien

Mikroangiopathien

Diabetisches Fußsyndrom

Diabetische Enzephalopathie

S.c Injektionsstellen 1. Wahl

Unterhalb des Bauchnabels,

Oberschenkel

Oberarme

Vorteile der Injektionen

Schneller Wirkeintritt, einfachere Dosierung, Ressourcenunabhängig, Depotpräparate, kein Wirkstoffverlust, Magen-Darm-Trakt wird umgangen, Hauptresorptionsverzögerung

Blutzuckerregulierung

Bei niedrigem Blutzuckerspiegel bewirkt die Glukagonausschüttung der α-Zellen die Glukosefreisetzung aus der Leber. Der Blutzuckerspiegel steigt. Bei erhöhtem Blutzucker bewirkt das von den β-Zellen freigesetzte Insulin die Glukoseaufnahme in Fett- und Muskelzellen. Der Blutzuckerspiegel sinkt

Hypo- und Hyperglykämie: Symptome

Hypoglykämie (BZ< 50 mg/dl):

Heisshunger

Müdigkeit

Schwindel

Kopfschmerzen

Schweissausbruch

Feinmotorisches Zittern

Blässe

Verwirrtheit

Acetongeruch

Hyperglykämie:

Appetitlosigkeit

Erbrechen

Polidypsie und Poliurie

Hypo- und Hyperglykämie: Ursachen

Hypoglykämie:

  • geringe oder fehlende Nahrungsaufnahme bei unveränderter Therapie

  • Zulanger Spritz-Essabstand

  • Nach ungewöhnlicher körperlicher Betätigung

  • Erbrechen und Alkoholkonsum

Hyperglykämie:

  • Unbekannte Diabetis Erkrankung

  • Zu niedrig dosierte oder vergessene Diabetesmedikation

  • Diätfehler

  • Infektionen, erhöhter Insulinbedarf

  • Psychische Stresssituationen

  • Unfälle

  • Operationen

Krankenbeobachtung Diabetes mellitus

Vitalzeichen Kontrolle

Hautbeobachtung (vor allem Füße)

Gewichtskontrolle

BZ Kontrolle

Körperpflege

Insuline: alt- und Langzeitinsulin

Altinsuline= Kurzwirksam: Wirkbeginn nach 30 Min. max wird nach 2 Stunden nachlassen Wirkdauer 6-8 Stunden

Aktrapid, Insumanrapid,Berlinsulin

Langzeitinsulin= Langwirksam: Wirkeintritt nach 1 Stunde, Wirkdauer 12 Stunden

NPH Humaninsulin, Berlinsulin H-Basal

Diabetes mellitus: Folgeerkrankungen

Hypertonie, Makro- und Mikroangiopathien, Neuropathien, Arteriosklerose

KHK PaVK,

Pathophysiologie diabetischer Fuß

Schlecht eingestellter BZ

Veränderte Gefäßregulation (Arteriossklerose)

Schädigung oder Untergang von peripheren Nerven.

  1. Pflegerische Prävention diabetischer Fuß

Keine engen Socken

Diabetische Schuhe

Zehenzwischenräume immer trocken und sauber halten

Podologie

Passende Pflegeprodukte

Lernen