Infektion - Mikrobiologie

Themenblock Blut, Infektion, Abwehr

Themenblock Blut, Infektion, Abwehr


F. V.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Infektionen und Mikrobiologie auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Bakterien wie Staphylokokken und Streptokokken, ihre Morphologie, Infektionsmechanismen und Therapieoptionen. Besonders behandelt werden auch die Normalflora des Menschen, deren Rolle bei Infektionen und die Auswirkungen von Antibiotika. Medizinische Fachkräfte profitieren von diesem Wissen, um Infektionen besser zu verstehen und gezielt zu behandeln.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
20.10.2020 / 05.01.2021

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Taxonomie von Bakterien

Biochemische Eigenschaften

Morphologie

Genetische Eigenschaften

Protein Eigenschaften

Bakterien Morphologie Kokken

haufenförmig (z.B Staphylokokken)

in Ketten (z.B. Streptokokken)

Zweierkokken (Diplokokken) z.NN Neisseria

Diplokokken mit Kapsel (z.B Pneumokokken)

Morphologie Stäbchen

 

gerade Stäbchen mit abgerundeten Enden (Kolibakterien)

zugespitzte Stäbchenbakterien (Fusobakterien)

keulenförmige Stäbchen (Korynebakterien)

heinfach gekrümmte Stäbchen (Vibrionen)

Morphologie Schrauben

spiralförmige (Spirochäten)

und grosse Bögen ungeichmässig (Borrelien)

Gram-positive Bakterien

dicke Zellwnad aus Murein

keine zusätzliche äussere Lipidmembran

Iod-Färbung (Komplexe) können nicht mit Alkohol rausgewaschen werden -> Blaufärbung

Gram-negative Bakterien

dünne Zellmmebran aus Murein

zusätzliche äussere Lipidmembran

werden durch alkohol wieder entfärbt und später gegengefärbt mit Safranin

oft beweglich durch Giesseln

Zellwandaufbau der grampositiven Bakterien

- dicke Peptidoglykanschicht

- mit peptidoglykangerüst verknüpfte Teichonsäuren un dmit Lipidteil in Zellmembran vernakerten Liptochonsäuren

- Ptpidoglykan dienen als Interaktion mit Umgebung -> Virulenzfaktoren

- POlysaccharidketten können sich zu Kapsel verdichten

Zellwandaufbau grammnegativ Bakterien

dünne Peptidoglykanschicht

obere Schicht Liposaccharide (LPS) -> wichtig für Fieber (sind bei Befall des Bakteriums Endotoxine (Pyrogene)

aufbau Zellwand (peptidoglykane-Zusammensetzung)

Gitter aus Monomeren: 

- N-Acetyl-Muraminsäure (NAM)

- N-Acetyl-Glucosamin (NAG)

- Tetrapeptid. LA-Glu-DI-DA

Welche enzyme sind für Längs- ud Quervernetzung in der Zellwand wichtig?

Trnasglykosidase: Längsvernetzung

Transpepitdase: Quervernetzung

Penicilin

bindet an Transpeptidase -> Quervernetzung wird verhindert

Angriffspunkte der Antibiotika

Zellwandsynthese

Veränderungen an der DNS

DNS-Replikation

DNA-abhängige RNS-Polymerase

Proteinsynthese

Folsäure-Metabolismus

Zytoplasmamembran

Antibiotika mit breitem Spektrum

gegen viele grampositive und gramnegative, aerobe und oder anaerobe Bakterien wirksam

bei kritischen Patienten: empirische Therapie von unbekannten Erreger (initial)

bei gezielter Therapie von verschiedenen Erregern

Cave: Störung der Normalflora

Cave Resistenzentwicklung, Clostridium difficile Colitis

Antibiotika mit engem Spektrum

gegen wenig Keime wirksam

für gezielte Therapie gegen bekannte Erreger

Normalflora weniger beeinträchtigt, weniger Resistenz

bakteriostatische Wirkung

Bakterien werden an Vermehrung gehindert, aber nicht getötet -> Immunsystem wird zur Eliminierung benötigt

z.B Makrolide, Tetracycline

 

Bakterizid

Bakterien werden abgetötet

klnisch wichtig bei schweren Infektionserkrankungen wie Sepsis, meningitis, Endokarditis mit rach-vermehrenden Bakterien

wenn Wirtsabwehr geschwächt (HIV-AIDS, Trnasplantation)

wenn Biofilm (Osteosynthesematerial, Prothese) mit stationärem Bakterien-Stoffwechsel (z.B Chinolone, Aminoglycoside, Rifamycine)

Antibiotika Reistsenz (zwei Unterschiedungsformen)

Natürliche Resistenz

Erworbene Resistenz

- Vertikale Gentransfer: spontanmutation 10^-9, Selektion

- Horizontaler Gentransfer: Transformation, Transduktion, Konjugation

 

Mechanismen der Antibiotika Resistenz

AB Inaktivierung (z.B durch Bektalamase)

AB Influc reduziert 

AB Effluc aktiviert

AB Zielmolekül verändert oder eliminiert

AB Sequestierung durch Proteinbindung

AB Zielmolekül Überproduktion

Zoonose und Beispiele

bakterielle Infektion von Tier auf Mensch

Chlamydia psitacci vom Papagei

Brucella melitensis vom Schaf

 

2 Bakterien in Lebensmitteln

Campylobacter sp. in Pouletfleisch

Salmonella sp. von Eiern

Kommensale

organismus, der sich von Wirt ernhährt ohne ihm zu schadenn

Welche Gewebe sind primär sterile Gewebe?

z.B Keber, Gehirn, Liquor, Blut

Aus was besteht die mikrobielle Normalflora des Menschen?

Bakterien, Viren, Bakteriophagen und Pilze

dominieren Anaerobier oder Aerobier in der Normalflora des Menschen?

Anaerobeir (1000:1)

Mikrobiom

Gesamtheit aller mikrobiellen Gene im menschlichen Organismus

Mikrobiota

bezeichnet die Gesamtheit aller den Menschen besiedelndne Mikroorganismen

Kolonisationsresistenz durch...

- Platzhalterfunktion, Kompetition

- Produktion antimikrobieller Stoffej

was sind die Nutzen der Normalflora?

Schützen vor virulenten Mikroorganismen durch Vehrinderung ihrer Kolonisation

wirken beim Metabolismus von Nahrungsmitteln (Vitamine, Stoffwechsel) -> Vitamin K, B12, Insulin, Fett, Kohlenhydrate

stimulieren kontinuierlich das Immunsystem

Mechanismen der Regulation (7)

a) co affrefation

b) biosurfatant production

c) Baceriocin und H2O2 Produktion

d) Signalling Effekte

e) Kompetitice Exclusion

f) Immunmodulation

g) Modulation

Normalflora Haut

Staphylokokken (besonders koagulasenegativ S, epidermidis > S.aureus)

Corynebaceterium spp. 

Cutibacterium acnes

Pilze (Candida, Malassezia fufur)

Normalflora NAse

Staphylococcus aureus

Streptococcus pneumoniae

Normalflora Mund, Rachen

Strepptococcus spp. (Ciridans-Strptokokken, S.pneumoniae, S.pyogenes)

Eikenella corrodens

Laktobazillen

Treponemen

Haemophilus spp. (H.influenzae)

Neisseria spp. vor allem apathogen, aber auch N.menigitidis

Anaerobier: Fusobacterium spp. Actinomyces spp. 

Hefen

Normalflora Gastrointestinaltrakt

Enterobakterien (E.coli, Klebsiella spp.u.a)

Enterococcus spp. 

Lactobacillus spp. Anerobier (Bacteroides spp., Clostridium spp., u.a.)

Hefen z.B Candida spp. 

Normalflora Vagina

Lactobacillus spp. 

Streptococcus spp. 

Staphylococcus spp. 

Anaerobier

Mykoplasmen

Hefen

Wann kann es eine Infektion durch Normalflora geben? -> Endogene Infektion

wenn sie...

- in primär sterile Orte des Körpers gelagangen

- sich stark vermehren (eine dominierende Spezies)

- bei Immunschwächen -> Opportunisten

 

beispiele von endogenen Infektionen

 

- Wundinfektion -> Staphylococcus aureus

- Fremdkörper-assoziierte Infektion durch koagulasenegative Staphylokokken, S-aureus und cutibacterium acnes der Haut

Endokarditis durch orale Streptokokken oder S.aureus

Sinusitis durch Nasophaynxflora

Aspirationspneumonie durch Mund-/Rachenflora

Zahnkaries druch Mundkeime (orale Streptokokken, u.a.)

Soor-Ösophagitits durch Hefepilze bei AIDS

Harnwesinfekt durch Keim aus Anal,- Vaginal-, Urethalflora z.B e.coli, Klebsiella spp.

wann benutzt man Antibiotikapryphylaxe?

Endokarditisprophylaxe z.B bei zahnärtzlichen Eingriffen

perioperative Prophylaxe z.B bei Darmoperation

bei Geburt, wenn Vagina mit S.agalactiae besiedelt ist

Was können Folgen einer Antibiotikagabe auf die Normalflora sein?

verminderung der antibiotika-empfindlichen Normalflora

Selektionvon antibiotika-resistenten keimen -> opportunistischpathogene Keime -> Dybiosis

Übertragung con Resistenzgenen auf Pathogene

verminderte Kolonsationsresistenz -> Kolonisation durch pathogene Erreger -> endogener Infekt

Soostomatitis

durch Hefepilz -> endogerner Infekt durch Kolonisation nach Antibiotikagabe

Clostridioides difficile

Antibiotika-assoziierte Diarrhoe

Étudier