Herz
MGL 161 Stunden Bodyfeet
MGL 161 Stunden Bodyfeet
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Cartes-fiches
Lage des Herzens beschreiben
Mediastinum, zwischen Lungenflügel, hinter Brustbein. vor dem Thymus. Hat Kontakt mit Diaphragma(Zwerchfell) und Ösophagus(Speiseröhre)
Medioklavikularlinie
senkrechte Linie durch die Mitte des Schlüsselbeins, im 5. Zwischenrippenraum, dort ist der Herzspitenstoss zu tasten
Form und Grösse des Herzen
abgerundeter Kegel, grösse in etwa der geschlossenen Faust. Gewicht ca. 250 - 300 gr. Sportlerherz ist schwerer
Hohlräume des Herzen
Atrium Vorhof (li/re)
Ventrikel Kammer (li/re)
Klappen des Herzens
2 Segelklappen (Trikuspidalklappe, Mitralklappe)
2 Taschenklappen (Pulmonalklappe, Aortenklappe)
Welche Klappe wo?
Trikuspidalklappe
zwischen rechtem Vorhof und rechter Kammer
Welche Klappe wo?
Mitralklappe
zwischen linkem Vorhof und linker Kammer
Welche Klappe wo?
Pulmonalklappe
zwischen rechter Kammer und Pulmonalarterie(Lungenarterie)
Welche Klappe wo?
Aortenklappe
zwischen linker Kammer und Aorta
welche Blut wohin?
rechte Herzhälfte
o2-armes Blut in den Lungenkreislauf
welches Blut wohin?
linke Herzhälfte
o2-reiches Blut in den Körperkreislauf
Klappenebene des Herzen
alle Klappen befinden sich auf der gleichen Ebene - Ventilebene oder Klappenebene
Herzwand
Endokard (glatte Auskleidung der Herzinnenräume)
Myokard (Herzmuskulatur), links dicker, da grössere Druckverhältnisse im Körperkreislauf
Epikard (überzieht ganze Herzoberfläche und bildet innere Schicht des Herzbeutels)
Perikard (äussere Scehicht des Herzbeutels)
Herzscheidewand
Septum -trennt das Herz in eine linke und eine rechte Hälfte
Wegführende Gefässe
Aorta in Körperkreislauf
Lungenarterie zur Lunge
zuführende Gefässe
über die Hohlvene vom Körper
über die Lungenvenen von der Lunge
Wie funktionieren die Segelklappen?
Die Papillarmuskeln an der Herzkammerinnenwand. Aus ihnen entspringen Sehenfäden, die Halterung der Segeklappen
Blutversorgung für das Herz
Koronararterien(Herzkranzgefässe), sie versorgen das Herz mit Sauerstoffreichem Blut. (Linke und rechte Koronararterie). Sie gehen oberhalb der Aortenklappen aus der Aorta ab und verlaufen im Epikard.
Auch eine entsprechende Vene besitzt das Herz
funktionelle Endarterie
sie besitzen keine Querverbindungen zu anderen Arterien. Wenn eine Endarterie verschliesst, kann dieses Gebiet nicht von einer anderen Arterie übernommen werden, so das dieser Muskelbereich zu grunde geht. Herzinfarkt - wenn Koronararterie verstopft, umso weiter oben das ist, umso schlimmer.
Erkläre das autonome Reizbildungs- und Reizleitungssystem
Der Reiz zur Kontraktion wird vom Sinusknoten gegeben, andere Muskeln über die Nervenbahnen.
Autorhytmie
Eigenschaft zur spontanen elektrischen Spannungsänderung
Reizleitungssystem - Reihenfolge
- Sinusknoten
- AV-Knoten(Atrioventrikularknoten)
- His-Bündel
- rechter und linker Tawara-Schenkel
- Purkinje-Fasern
Sinusknoten
befindet sich: Wand des rechten Vorhofes, am Übergang zur Hohlvene
AV-Knoten
Atrioventrikularknoten: bindegewebigen Klappenebene, leitet Reize von den Vorhöfen zu den Kammern. Hier wird die Erreungsleitung verzögert, so dass die Vorhöfe zeitlich vor den Kammern kontrahieren.
His-Bündel
verzweigen sich in die rechte und linke Tawara-Schenkel
Tawara-Schenkel
verzweigen in jeweilige Herzhälften, werden auch als Kammerschenkel bezeichnet.
Purkinje-Fasern
über die Purkinje-Fasern in die Kammermuskulatur geleitet und bewirken deren Kontraktion
Ersatzschrittmacher und der Schläge/Minute
Ausser dem Synusknoten haben auch die anderen Reizleitungssysteme(AV-Knoten, His-Bündel, Tawara Schenkel, Purkinje-Fasern die Möglichkeit zur Autorythmie. Sie kommen aber erst zu Zug, wenn der Synusknoten ausfällt.
Sinusknoten: 60-80 Schläge/Minute
AV-Knoten, His Bündel: 40-50
Tawara-Schenkel, Purkinje-Fasern: 20-30
2 Phasen der Herzmechanik
Systole(Anspannungs- / und Austreibungsphase) und Diastole (Entspannungs- und Füllungsphase)
Systole
Kontraktionsphase
Kammersystole = Blutauswurf aus den Vetrikeln(Kammern) in die Arterien.
Muskulatur der Kammer kontrahiert, durch den erhöhten Druck im Ventrikel Segelklappen geschlossen
Segelklappenschluss und Anspannung des Herzmuskel erzeugt 1. Herzton.
Der steigende Kammerdruck stösst dann die Taschenklappen auf. Das Blut wird aus den Kammern in die Aorta, Pulmonararterie ausgestossen.
Systolenende: zusammengezogener Kammer, bewirkt der höhere Druck der Arterien der Verschluss der Taschenklappen= 2. Herzton und Beginn Diastole
Diastole
Erschlaffungsphase des Herzens
Verschluss der Taschenklappen sinkt Kammerdruck
alle Kammern geschlossen
Ventrikelentspannung - Kammerdruck unter Vorhofdruck
öffnen sich die Segelklappen und das Blut strömt in den Vorhof.
erster/zweiter Herzton
1. Herzton - Systole (Segeklappenschluss und Anspannung des Herzmuskels)
2. Herzton - Diastole(Verschluss Taschenklappen)
Saug-Druck-Pumpe
mechanisch gesehen eine Druck-Saug-Pumpe - Kammersystole Ventileben gegen unten zur Herzspitze gedruckt, Kammerdiastole Ventilebene in die andere Richtung geschoben. Durch diese Bewegung im Herz eine Druck-/Sog-Wirkung erzeugt.
Herzfrequenz
Anzahl gemessener Schläge pro Minute
60-80 Erwachsene
130 Säugling
Schlagvolumen
70 ml pro Systole, je 70 in Aorta und 70 in Lungenarterie
Herzzeitvolumen
Schlagvolumen x Schlag(Herz)-Frequenz
70 ml x 70 Schläge/Minute = 4.9 Liter/Minute
übergeordnete Zentren, welche die Herzfunktion beeinflussen
Nerven des vegetativen Nervensystems und den Hormonhaushalt
2 funktionelle Anteile:
Sympathikus
Parasympathikus
Sympathikus
aktiviert durch die Rezeptoren die Herztätigkeit, er erhöht die Schlagfrequenz und die Schlagkraft
Parasympathikus
hemmt die Herztätigkeit, Verminderung Schlagfrequenz und Schlagkraft
Wirkung Parasymphatikus/Symphatikus auf die Herzqualität
Inotropie(Kraft des Herzes/wie kräftig?) - Sympathikus wird erhöht, Parasympathikus wird niederiger
Chronotropie(Häufigkeit / wie schnell?) - Sympathikus erhöht, Parasympathikus wird langsamer