Herz

MGL 161 Stunden Bodyfeet

MGL 161 Stunden Bodyfeet


B. P.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Physiologie des Herzens, geeignet für Studierende der Medizin. Sie decken Themen wie die Struktur der Herzkammern, die Funktion der Segel- und Taschenklappen, die Blutversorgung durch die Arterien und die Rolle des Reizleitungssystems ab. Medizinstudierende profitieren davon, um die komplexen Zusammenhänge des Herzens zu verstehen und ihre diagnostischen Fähigkeiten zu verbessern.
Karten
48
Lernende
31
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
01.09.2020 / 07.03.2026

Lernkarten

Lage des Herzens beschreiben

Mediastinum, zwischen Lungenflügel, hinter Brustbein. vor dem Thymus. Hat Kontakt mit Diaphragma(Zwerchfell) und Ösophagus(Speiseröhre)

Medioklavikularlinie

senkrechte Linie durch die Mitte des Schlüsselbeins, im 5. Zwischenrippenraum, dort ist der Herzspitenstoss zu tasten

Form und Grösse des Herzen

abgerundeter Kegel, grösse in etwa der geschlossenen Faust. Gewicht ca. 250 - 300 gr. Sportlerherz ist schwerer

Hohlräume des Herzen

Atrium             Vorhof (li/re)

Ventrikel          Kammer (li/re)

Klappen des Herzens

2 Segelklappen (Trikuspidalklappe, Mitralklappe)

2 Taschenklappen (Pulmonalklappe, Aortenklappe) 

 

 

Welche Klappe wo? 

Trikuspidalklappe

zwischen rechtem Vorhof und rechter Kammer

Welche Klappe wo? 

Mitralklappe

zwischen linkem Vorhof und linker Kammer

Welche Klappe wo? 

Pulmonalklappe

zwischen rechter Kammer und Pulmonalarterie(Lungenarterie) 

Welche Klappe wo? 

Aortenklappe

zwischen linker Kammer und Aorta

welche Blut wohin? 

rechte Herzhälfte

o2-armes Blut in den Lungenkreislauf

welches Blut wohin? 

linke Herzhälfte

o2-reiches Blut in den Körperkreislauf

Klappenebene des Herzen

alle Klappen befinden sich auf der gleichen Ebene - Ventilebene oder Klappenebene

Herzwand

Endokard (glatte Auskleidung der Herzinnenräume) 

Myokard (Herzmuskulatur), links dicker, da grössere Druckverhältnisse im Körperkreislauf

Epikard (überzieht ganze Herzoberfläche und bildet innere Schicht des Herzbeutels) 

Perikard (äussere Scehicht des Herzbeutels)

Herzscheidewand

Septum -trennt das Herz in eine linke und eine rechte Hälfte

Wegführende Gefässe

Aorta in Körperkreislauf

Lungenarterie zur Lunge

zuführende Gefässe

über die Hohlvene vom Körper

über die Lungenvenen von der Lunge

Wie funktionieren die Segelklappen? 

Die Papillarmuskeln an der Herzkammerinnenwand. Aus ihnen entspringen Sehenfäden, die Halterung der Segeklappen

Blutversorgung für das Herz

Koronararterien(Herzkranzgefässe), sie versorgen das Herz mit Sauerstoffreichem Blut. (Linke und rechte Koronararterie). Sie gehen oberhalb der Aortenklappen aus der Aorta ab und verlaufen im Epikard. 

Auch eine entsprechende Vene besitzt das Herz

funktionelle Endarterie

sie besitzen keine Querverbindungen zu anderen Arterien. Wenn eine Endarterie verschliesst, kann dieses Gebiet nicht von einer anderen Arterie übernommen werden, so das dieser Muskelbereich zu grunde geht. Herzinfarkt - wenn Koronararterie verstopft, umso weiter oben das ist, umso schlimmer. 

Erkläre das autonome Reizbildungs- und Reizleitungssystem

Der Reiz zur Kontraktion wird vom Sinusknoten gegeben, andere Muskeln über die Nervenbahnen. 

Autorhytmie

Eigenschaft zur spontanen elektrischen Spannungsänderung

Reizleitungssystem - Reihenfolge

  • Sinusknoten
  • AV-Knoten(Atrioventrikularknoten) 
  • His-Bündel
  • rechter und linker Tawara-Schenkel
  • Purkinje-Fasern

Sinusknoten

befindet sich: Wand des rechten Vorhofes, am Übergang zur Hohlvene

AV-Knoten

Atrioventrikularknoten: bindegewebigen Klappenebene, leitet Reize von den Vorhöfen zu den Kammern. Hier wird die Erreungsleitung verzögert, so dass die Vorhöfe zeitlich vor den Kammern kontrahieren.  

His-Bündel

verzweigen sich in die rechte und linke Tawara-Schenkel

Tawara-Schenkel

verzweigen in jeweilige Herzhälften, werden auch als Kammerschenkel bezeichnet. 

Purkinje-Fasern

über die Purkinje-Fasern in die Kammermuskulatur geleitet und bewirken deren Kontraktion

Ersatzschrittmacher und der Schläge/Minute

Ausser dem Synusknoten haben auch die anderen Reizleitungssysteme(AV-Knoten, His-Bündel, Tawara Schenkel, Purkinje-Fasern die Möglichkeit zur Autorythmie. Sie kommen aber erst zu Zug, wenn der Synusknoten ausfällt.

Sinusknoten: 60-80 Schläge/Minute

AV-Knoten, His Bündel: 40-50 

Tawara-Schenkel, Purkinje-Fasern: 20-30

2 Phasen der Herzmechanik

Systole(Anspannungs- / und Austreibungsphase) und Diastole (Entspannungs- und Füllungsphase) 

Systole

Kontraktionsphase

Kammersystole = Blutauswurf aus den Vetrikeln(Kammern) in die Arterien. 

Muskulatur der Kammer kontrahiert, durch den erhöhten Druck im Ventrikel Segelklappen geschlossen

Segelklappenschluss und Anspannung des Herzmuskel erzeugt 1. Herzton. 

Der steigende Kammerdruck stösst dann die Taschenklappen auf. Das Blut wird aus den Kammern in die Aorta, Pulmonararterie ausgestossen. 

Systolenende: zusammengezogener Kammer, bewirkt der höhere Druck der Arterien der Verschluss der Taschenklappen= 2. Herzton und Beginn Diastole

Diastole

Erschlaffungsphase des Herzens

Verschluss der Taschenklappen sinkt Kammerdruck

alle Kammern geschlossen

Ventrikelentspannung - Kammerdruck unter Vorhofdruck

öffnen sich die Segelklappen und das Blut strömt in den Vorhof. 

erster/zweiter Herzton

1. Herzton - Systole (Segeklappenschluss und Anspannung des Herzmuskels) 

2. Herzton - Diastole(Verschluss Taschenklappen)

Saug-Druck-Pumpe

mechanisch gesehen eine Druck-Saug-Pumpe - Kammersystole Ventileben gegen unten zur Herzspitze gedruckt, Kammerdiastole Ventilebene in die andere Richtung geschoben. Durch diese Bewegung im Herz eine Druck-/Sog-Wirkung erzeugt. 

 

Herzfrequenz

Anzahl gemessener Schläge pro Minute 

60-80 Erwachsene

130 Säugling

Schlagvolumen

70 ml pro Systole, je 70 in Aorta und 70 in Lungenarterie

Herzzeitvolumen

Schlagvolumen x Schlag(Herz)-Frequenz

70 ml x 70 Schläge/Minute = 4.9 Liter/Minute

übergeordnete Zentren, welche die Herzfunktion beeinflussen

Nerven des vegetativen Nervensystems und den Hormonhaushalt

2 funktionelle Anteile:

Sympathikus

Parasympathikus

Sympathikus

aktiviert durch die Rezeptoren die Herztätigkeit, er erhöht die Schlagfrequenz und die Schlagkraft

Parasympathikus

hemmt die Herztätigkeit, Verminderung Schlagfrequenz und Schlagkraft

Wirkung Parasymphatikus/Symphatikus auf die Herzqualität

Inotropie(Kraft des Herzes/wie kräftig?) - Sympathikus wird erhöht, Parasympathikus wird niederiger

Chronotropie(Häufigkeit / wie schnell?) - Sympathikus erhöht, Parasympathikus wird langsamer

 

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