Anatomie

Anatomie M.H.

Anatomie M.H.


T. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über neurologische Erkrankungen und deren Auswirkungen auf das Gehirn und das Nervensystem. Sie behandeln Themen wie Demenz, Parkinson, Lähmungen und die Struktur von Nervenzellen, einschließlich Proteinen wie Amyloid und Tau. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Fachkräfte im Gesundheitswesen, die ihr Verständnis von neurologischen Störungen vertiefen möchten.
Cartes-fiches
14
Utilisateurs
6
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
25.08.2020 / 11.07.2021

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Begriff Demenz erklären

organisch bedingte, eworbene über Monate bis Jahre sich verschlimmernde, degenerative Veränderung des Gehirns, mit Verlust von kognitiven und emotionalen Fähigkeiten, Verhaltensdefiziten und einer Einschränkung der Alltagskompetenz.

Unterschied Demenz und leichte kognitive Störung

Bei einer Demenz sollten die vorhandenen Einschärnkungen ein gewisses Ausmass erreicht haben. Sind die alltagspraktischen Fähigkeiten noch nicht oder kaum beeinträchtigt, ist es eine leiche kognitive Störung.

Typische Symptome einer Demenz  und diese zu beschreiben

Gedächtnis: Zuerst Merkschwäche, anschliessend beeinträchtigung des Alltagsgedächtnisses, zunehmende Mühe der zeitlichen Einordnung bis zu Orientierungsstörungen

Denken: Störung der Informationsverarbeitung und der Konzentration, Schwinden der Kritik- und Urteilsfähigkeit

Affektivität: depressiv, mürrisch-dysphorisc, Euphorie wirkt oberflächlich, Affektlabilität, Affektinkontinenz

Antrieb: Eigeninitiative und Spontanität lässt nach, Antriebsverarmung

Psychomotorik: Einschränkung der Gestik und Mimik, Lebhaftigkeit lässt nach, Sprache wird eintönig, Bewegungen langsam

Neurophysiologie: Handlungsabläufe gestört, Rechnen, Lesen und Schreiben nicht mehr möglich, bis zur Sprache und Personenerkennung

Einteilung Demenz & Häufigste Formen

Primär degenerativer Demenz (das Gehirn ist direkt betroffen)

zB. Alzheimer Demenz oder Lewy Body Demenz

Sekundärer Demenzen (das Gehirn wird durch eine anderen Grunderkrankung geschädigt)

z.B. Vaskuläre Demenzen, Korsakow Syndrom

Mischformen

Krankheitsentstehung von Primärer Demenz erklären

Tau Fibrillen: 

Wenn eine Nervenzellen mit einer anderen kommuniziert, läuft ein elektrisches Signal vom Zellkörper zur Synapse.  Das Signal durchläuft das Axon, dessen Struktur durch ein Zytoskelett aus Mikrotubuli aufrecht erhalten wird. Diese Mikrotubuli wiederum bleiben durch das Tau-Protein stabil.

Bei der Alzheimer Krankheit ist das Tau-Protein chemisch verändert und wird fehlerhaft. Die Mikrotubuli fallen auseinander, das Zytoskelett der Nervenzelle zerfällt. Loses Protein sammelt sich dann in der Nervenzelle und lagert sich fadenförmig zusammen. Ohne Zytoskelett degenerieren die Neuronen. Die Anzahl der Synapsen verringert sich und die Verbindungen zwischen ihnen gehen verloren. Andere Abzweigungen am Zellkörper – die Dendriten -  bilden sich ebenfalls zurück. Durch die abnorme Ansammlung von Tau-Proteinen in der Nervenzelle entstehen Fibrillen. Dies führt schliesslich zum Absterben des Neurons.  

Amyloide Plaques:

Beta-Amyloid ist ein natürlich im Körper vorkommendes Eiweiß, das durch eine biochemische Reaktion aus dem Amyloid-Precurser-Protein entsteht. Im gesunden Gehirn wird das Eiweiß problemlos gespalten und abgebaut. Bei der Alzheimer-Krankheit verändert sich der Abbau des Amyloid-Precurser-Proteins. Dadurch entstehen sogenannte Beta-Amyloid-Proteine, die verklumpen und die unauflöslichen Ablagerungen zwischen den Nervenzellen bilden , die sogenannten ß-Amyloid-Plaques. Diese können nicht mehr vom Körper abgebaut werden.

Aufteilung Nervensystem und erklären, wo motorische und sensible Lähmungen der Skelettmuskulatur hervorgehen

Nervensystem wird in Somatomotorisches und Autonomes (Vegetatives) aufgeteilt.

Das Somatomotorische wird wiederum in das zentrale NS (Gehirn und Rückenmark) und in ein peripheres (Spinalnerven aus Rückenmarksgewebe) aufgeteilt. Hier entstehen Lähmungen.

Das Autonome in Sympathikus und Parasympathikus. 

Einteilung von Lähmungen aufgrund Fortschreitugn

Unvollständige Lähmung = Parese 

Hemiparese

Vollständige Lähmung = Paralyse oder Plegie

Hemieplegie, Paraplegie, Tetraplegie

Unterschied schlaffe und spastische Lähmung in Bezug auf Entstehungsort der Schädigung

Spastische Lähmung (Zentrale Lähmungen) entsteht im 1. Motoneuron;  also als Folge einer Schädigung im ZNS zwischen Gehirn und Rückenmark. Die Muskelrelexe bleiben dadurch erhalten, jedoch erreichen hemmende Impulse aus dem Gehirn das Rückenmark nicht mehr.

Schlaffe Lähmunge (Periphere Lähmungen) entstehen im 2. Motoneuron; also als Folge einer Schädigung der peripheren Nerven zwischen Rückenmark und Muskeln. Nur noch wenige bis gar keine Bewegungsimpulse erreichen die Muskeln

erklären, was unter einer sensiblen und einer motorischen Lähmung verstanden wird

Bei den sensiblen Lähmungen sind die afferenzen geschädigt, was dazu führt, dass die Impulse gar nicht erst zur sensiblen Rindenplatte geleitet werden.

Bei der motorischen Lähmung hingegen, sind die efferenzen geschädigt, deshalb gelangen die Impulse zwar zur sensiblen Rindenplatte und zu den motorischen Rindenfelder, er gelangt jedoch nicht bis zum Muskel zurück.

Begriff Apoplexie erklären

Apoplex ist eine plötzlihe Durchblutungsstörung eines Organs oder einer Körperregion. oft als Synonym für Applexia cerebri also für den Schlaganfall gebraucht

erklären, warum sich ein Schlaganfall in einer Hirnhemisphäre immer auf die entgegengesetzte Körperhälfte auswirkt

Aufgrund der Pyramidalbahnen, die sich im verlängerten Mark kreuzen.

Begriff Morbus Parkinson erklären

Degenerative Erkrankung der Basalganglien mit den Leitsymtpomen Akinese (Bewegungsarmut), Rigor (Muskelstarre) und Tremor (Zittern).

Morbus Parkinson einteilen

Primärer Parkinsonismus: Ursache unklar

Sekundärer Parkinsonismus: auch symptomatische Parkinson-Syndrome genanntn, Ursache vorhanden, zb. Neuroleptika oder Vergiftungen)

Subkortikale Strukturen ennen und Entstehung von Morbus Parkinson in Zusammenhang stellen

Beim primären Morbus Parkinson sterben die Zellen der schwarzen Substanz ab (Substantia nigra), welches für die Herstellung des Dopamins zuständig ist und infolgedessen fehlt im Striatum der Botenstoff Dopamin, was zu einer verminderten Aktivierung der Hirnrinde führt.

Subkortikal bedeutet "unterhalb der Hirnrinde (Kortex)". Zu den subkortikalen Strukturen gehört eine Gruppe sehr unterschiedlicher Formationen im Inneren des Gehirns. Dazu zählen das die Hypophyse, das limbische System und die Basalganglien.

Étudier