Anatomie
Anatomie M.H.
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Lernkarten
Begriff Demenz erklären
organisch bedingte, eworbene über Monate bis Jahre sich verschlimmernde, degenerative Veränderung des Gehirns, mit Verlust von kognitiven und emotionalen Fähigkeiten, Verhaltensdefiziten und einer Einschränkung der Alltagskompetenz.
Unterschied Demenz und leichte kognitive Störung
Bei einer Demenz sollten die vorhandenen Einschärnkungen ein gewisses Ausmass erreicht haben. Sind die alltagspraktischen Fähigkeiten noch nicht oder kaum beeinträchtigt, ist es eine leiche kognitive Störung.
Typische Symptome einer Demenz und diese zu beschreiben
Gedächtnis: Zuerst Merkschwäche, anschliessend beeinträchtigung des Alltagsgedächtnisses, zunehmende Mühe der zeitlichen Einordnung bis zu Orientierungsstörungen
Denken: Störung der Informationsverarbeitung und der Konzentration, Schwinden der Kritik- und Urteilsfähigkeit
Affektivität: depressiv, mürrisch-dysphorisc, Euphorie wirkt oberflächlich, Affektlabilität, Affektinkontinenz
Antrieb: Eigeninitiative und Spontanität lässt nach, Antriebsverarmung
Psychomotorik: Einschränkung der Gestik und Mimik, Lebhaftigkeit lässt nach, Sprache wird eintönig, Bewegungen langsam
Neurophysiologie: Handlungsabläufe gestört, Rechnen, Lesen und Schreiben nicht mehr möglich, bis zur Sprache und Personenerkennung
Einteilung Demenz & Häufigste Formen
Primär degenerativer Demenz (das Gehirn ist direkt betroffen)
zB. Alzheimer Demenz oder Lewy Body Demenz
Sekundärer Demenzen (das Gehirn wird durch eine anderen Grunderkrankung geschädigt)
z.B. Vaskuläre Demenzen, Korsakow Syndrom
Mischformen
Krankheitsentstehung von Primärer Demenz erklären
Tau Fibrillen:
Wenn eine Nervenzellen mit einer anderen kommuniziert, läuft ein elektrisches Signal vom Zellkörper zur Synapse. Das Signal durchläuft das Axon, dessen Struktur durch ein Zytoskelett aus Mikrotubuli aufrecht erhalten wird. Diese Mikrotubuli wiederum bleiben durch das Tau-Protein stabil.
Bei der Alzheimer Krankheit ist das Tau-Protein chemisch verändert und wird fehlerhaft. Die Mikrotubuli fallen auseinander, das Zytoskelett der Nervenzelle zerfällt. Loses Protein sammelt sich dann in der Nervenzelle und lagert sich fadenförmig zusammen. Ohne Zytoskelett degenerieren die Neuronen. Die Anzahl der Synapsen verringert sich und die Verbindungen zwischen ihnen gehen verloren. Andere Abzweigungen am Zellkörper – die Dendriten - bilden sich ebenfalls zurück. Durch die abnorme Ansammlung von Tau-Proteinen in der Nervenzelle entstehen Fibrillen. Dies führt schliesslich zum Absterben des Neurons.
Amyloide Plaques:
Beta-Amyloid ist ein natürlich im Körper vorkommendes Eiweiß, das durch eine biochemische Reaktion aus dem Amyloid-Precurser-Protein entsteht. Im gesunden Gehirn wird das Eiweiß problemlos gespalten und abgebaut. Bei der Alzheimer-Krankheit verändert sich der Abbau des Amyloid-Precurser-Proteins. Dadurch entstehen sogenannte Beta-Amyloid-Proteine, die verklumpen und die unauflöslichen Ablagerungen zwischen den Nervenzellen bilden , die sogenannten ß-Amyloid-Plaques. Diese können nicht mehr vom Körper abgebaut werden.
Aufteilung Nervensystem und erklären, wo motorische und sensible Lähmungen der Skelettmuskulatur hervorgehen
Nervensystem wird in Somatomotorisches und Autonomes (Vegetatives) aufgeteilt.
Das Somatomotorische wird wiederum in das zentrale NS (Gehirn und Rückenmark) und in ein peripheres (Spinalnerven aus Rückenmarksgewebe) aufgeteilt. Hier entstehen Lähmungen.
Das Autonome in Sympathikus und Parasympathikus.
Einteilung von Lähmungen aufgrund Fortschreitugn
Unvollständige Lähmung = Parese
Hemiparese
Vollständige Lähmung = Paralyse oder Plegie
Hemieplegie, Paraplegie, Tetraplegie
Unterschied schlaffe und spastische Lähmung in Bezug auf Entstehungsort der Schädigung
Spastische Lähmung (Zentrale Lähmungen) entsteht im 1. Motoneuron; also als Folge einer Schädigung im ZNS zwischen Gehirn und Rückenmark. Die Muskelrelexe bleiben dadurch erhalten, jedoch erreichen hemmende Impulse aus dem Gehirn das Rückenmark nicht mehr.
Schlaffe Lähmunge (Periphere Lähmungen) entstehen im 2. Motoneuron; also als Folge einer Schädigung der peripheren Nerven zwischen Rückenmark und Muskeln. Nur noch wenige bis gar keine Bewegungsimpulse erreichen die Muskeln
erklären, was unter einer sensiblen und einer motorischen Lähmung verstanden wird
Bei den sensiblen Lähmungen sind die afferenzen geschädigt, was dazu führt, dass die Impulse gar nicht erst zur sensiblen Rindenplatte geleitet werden.
Bei der motorischen Lähmung hingegen, sind die efferenzen geschädigt, deshalb gelangen die Impulse zwar zur sensiblen Rindenplatte und zu den motorischen Rindenfelder, er gelangt jedoch nicht bis zum Muskel zurück.
Begriff Apoplexie erklären
Apoplex ist eine plötzlihe Durchblutungsstörung eines Organs oder einer Körperregion. oft als Synonym für Applexia cerebri also für den Schlaganfall gebraucht
erklären, warum sich ein Schlaganfall in einer Hirnhemisphäre immer auf die entgegengesetzte Körperhälfte auswirkt
Aufgrund der Pyramidalbahnen, die sich im verlängerten Mark kreuzen.
Begriff Morbus Parkinson erklären
Degenerative Erkrankung der Basalganglien mit den Leitsymtpomen Akinese (Bewegungsarmut), Rigor (Muskelstarre) und Tremor (Zittern).
Morbus Parkinson einteilen
Primärer Parkinsonismus: Ursache unklar
Sekundärer Parkinsonismus: auch symptomatische Parkinson-Syndrome genanntn, Ursache vorhanden, zb. Neuroleptika oder Vergiftungen)
Subkortikale Strukturen ennen und Entstehung von Morbus Parkinson in Zusammenhang stellen
Beim primären Morbus Parkinson sterben die Zellen der schwarzen Substanz ab (Substantia nigra), welches für die Herstellung des Dopamins zuständig ist und infolgedessen fehlt im Striatum der Botenstoff Dopamin, was zu einer verminderten Aktivierung der Hirnrinde führt.
Subkortikal bedeutet "unterhalb der Hirnrinde (Kortex)". Zu den subkortikalen Strukturen gehört eine Gruppe sehr unterschiedlicher Formationen im Inneren des Gehirns. Dazu zählen das die Hypophyse, das limbische System und die Basalganglien.