Pathologie
Pathologie Allgemein
Pathologie Allgemein
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Pathalogie Definition
Lehre von der abnormen und krankhaften Veränderung im Organismus - Lehre der Krankheit
Definition Gesundheit
Definition Krankheit
Gesundheit: Zustand körperlich, geistigen und sozialen Wohlergehen
Krankheit: Störung des körperlichen, seelischen und sozialem Wohlbefindens
Wenn man eine Krankheit (Morbus) beschreibt muss zwischen zwei Sachen unterschieden werden.
Krankheitsursachen und Sympthome (sichtbare Anzeichen)
Definition Diagnose
Anamnes
Prognose
Prävention
Diagnose - Festellung der Krankheit
Anamnese - Krankheitsgeschichte
Prognose - Verlauf der Krankehit
Prävention - Massnahmen und Krankheitsverhütung
Ätiologie
Lehre von der Ursachen, Ursache einer Krankheit
man versucht die Ursache zu behandlen und nicht die Sympthome
Pathogenese
Entstehung und Entwicklung von Krankheiten
Prädisposition
ererbte, genetische bedingte Anlage oder Empfindlichkeit für bestimmte Krankheiten oder Sympthome
Hund z.b. HD
Endogen
griech. Inneren erzeugt
Wenn Krankheitserregern im Innern des Lebewesen entsteht (zB. genetischer Defekt - Rot-Grün Blindheit)
Exogen
griech. nach aussen
etwas liegt ausserhalb oder ist duch äussere Ursachen etnstanden
zB: exoganer KRankheitsfaktor - Blitzschlag
Kausalität
Beziehung zwischen Ursache und Wirkung oder Aktion-Reaktion
zB. Die Katze klaut den Knochen des Hundes, Hund beisst Katze
Monokausal
auf eine Ursache zurück gehend (ein Ereignis verursacht ein anderes Ereignis)
zB. Felsbrocken löst sich, fällt auf Kuh, Kuh ist tot
Multikausal
auf mehrere Ursache zurück gehend
zB. Felsbrocken löst sich, fällt auf Kuh, Kuh stürzt auf Strasse gegen Auto, desen Fahrer eigentlich schon vor 5min gefahren wäre, wenn er nicht verschlafen hätte
Resistenz
Widerstand, unspezifischer Schutz von Organismen gegenüber schädlichen Einflüssen, es kann erbilch bedingt sein oder durch Umweltverhältnisse (Ernährung)
Morbidität
Krankheitshäufigkeit innerhalb einer Gruppe/Population, zum Abschätzen der Erkrankungswahrscheindlichkeit
Letalität
lat. Tod
tötlichkeit einer bestimmten Erkrankung, das Verhältnis des Todesfälle zur Anzahl der Erkrankten
Mortalität
Sterblichkeit oder Sterberate, Anzahl der Todesfälle, bezogen auf die Gesamtanzahl der Individuen
Akut
lat. scharf, spitz
schnell zum Ausbruch kommende Erkranungen vergleichsweise kurzer Dauer (3.-14. Tage)
zB. Blitz schlägt in Baum
Perakut
plötzlicher Beginn
heftliger Verlauf
endet innerhalb von 48h
Subakut
klinisch weniger heftige Symptomatik als akut, zeitlich zwischen akut und chronisch mit einer Dauer von 2 bis 4 Wochen verwendet
vor sich hin "dümpelnd"
Immer so halb gut/halb schlecht
Chronisch
griech - die Zeit
sich langsam entwickelnde oder lang andauernde Erkrankungen
Kranksheitsverlauf ersteckt sich über mehr als 4 Wochen
kann aber auch akute Komponenten haben
Chronisch persistierend
lang anhaltende oder bleibende Erkankung in deren Verlauf die Sympthome zunehmen oder zusätzliche Sympthome entstehen
(von mir zB. mir geht es bereits schlecht und es folgende weitere Erreger)
Chronisch progrediend (proagressiv)
lang anhaltende, forschreitende Krankheit
Zb. von mir - Verschlechterungszustand
Chronisch rezidivierend
lang anhaltende Krankheiten, die zwischendruch Besserung zeigen, aber immer wieder kommen
Entzündung Definition und Ziel
Abwehrreaktion des Organismus und seiner Gewebe gegen verschiedenartige (schädigende) Reize, in der Regel lokal
Ziel der Entzündung: das schädigende Agens und seine Folgen zu beseitigen, lokale Eingrenzung des Schadens
Enzüdnung - Auslöser, Ursachen (5 Überbegriffe)
Mechanische Einflüsse: Reibung, Drick, Fremdkörper
Chemische Substanzen: Säuren, Basen
Physikalische Faktoren: Temperatur, Strahlen
Mikroorganismen: Viren, Bakterien, Parasitten, Pilze
vom Körper ausgehende (autogene) Reize: Urämie (Harn im Blut) Zerfall von Zelle (malignen Tumoren)
malignen Tumoren - bössartig benigne Tumore - gutartig
5x Kardinalsympthome einer Entzündung
Rötung (lat. rubor)
Überwärmung (lat. calor)
Schwellung (lat. tumor)
Schmerz (lat. dolor)
eingeschränkte Funktion (lat. functio laesa)
Lateinischer Organname und Entzündung:
Haut
Urethra (Harnröhre)
Myokards (Herzmuskel)
Hinrhaut
Magenentzündung
Blasenentzündung
Bauchspeicheldrüseentzüdnung
Haut: Dermatitis - itis Entzündung
Urethra (Harnröhre) Urethritis
Myokards - Herz - Myokarditis
Hirnhaut - Meningitis
Magenentzündung - Gastritis
Blasenentzündung - Cystitis
Bauchspeicheldrüseentzündung - lat. Pankreatitis
5 Akute Beschaffenheit der Entzündungsflüssigkeit
serös - grosse Menge von eiweisshaltiger Flüssigkeit (Exsudat), meist als Überempfindlichkeitsreaktion oder nach Gewebeschaden
fibrinös - grosse Menge von fibrinhaltiger Flüssigkeit, massiver Austritt von Blutplasma, findet man v.a. an Häuten und Schleimhäute
eitrig - meist Bakteriel bedingt, im Exsudat sehr hohen Anteil an Detritus (Zelltrümmer) und eine hohe Konzentration von neutrophilen Granulozyten findet, typischer Eitererreger, Sonderformen (Abszess - Abgekapselte Ansammlung von eiter oder Empyem - Eiter sammelt sich in einer Körperhöhle zB. Pyoarthrose EiterGelenk oder Phelgmone eitrige diffuse Bindegewebsentzüdung
hämorrhagisch - Blutgefässe sind durch die Entzüdnung so stark geschädigt, dass Blutzellen austretten z.B. Blasenentzündung
Nekrostisierend (Zellen absterben) - Der Strukurschaden steht im Vordergrund
2x Chronische Beschaffenheit der Entzünungsflüssigkeit
Granulomatös - eine Form der Entzündung die durch das Auftreten kleiner knöchenartiger Zellansammlungen (Granulome) gekennzeichnet ist Granulom ist ein Sammelbegriff für die meist gutartigen, knötchenförmige Gewebeneubildungen, meist als Reaktion auf einen chronischen Entzündungsreiz oder infolge allergischer Prozesse
Granulierend - es bildet sich ein Granulationsgewebe, schwammig rot, bei Berührung blutig, besteht aus Kapillaren und Fibroblasten
Allgemeine, unspezifischere Krankheitszeichen
Fieber (beschleunigter Stoffwechsel mit schnellerer Synthese (Herstellung) unter anderem von Antikörpern
allgemeines Krankheitsgefühl
Leukozytenanstieg (Leukozytose) oder abfall (Leupopenie)
CRP-Anstieg
beschleuntigte Blutkörperchensenkung
2Arten von Zell- und Gewebeschäden
Nekrose - griech. das Töten, eine Form der irreversiblen(nicht umkehrbar, nicht rückgängig zu machen) Zellzerstörung, pathologischer Untergang einer oder mehrere Zellen, Energieunabhängig, unkontrollierter Prozess, durch Autophagie (im Gegensatz zur Apoptose) Ursachen - Anhaltende Schädigung, Überforderung der Adaptionsmechanismen
Apoptose - griech. abfallen, eine Form der irreversiblen Zellzerstörung, physiologischer Untergang einer oder mehrer Zellen, energieabhängig, kontrollierter Prozess (Nachbarzellen werden nicht geschädigt), programmierter Zelltod oder "Selbstmordprogramm"
Wunde Definition
Lat. vulnus, griech. trauma
Trennung des Gewebszusammenhangs an äusseren oder inneren Körperoberflächen mit oder ohne Gewebeverlust
meist durch äussere Gewalt verursacht
kann aber auch alleinige Folge einer Krankheit sein, wie beim Geschwür (Ulkus)
4 Wundarten
Mechanisch - Stumpf zB. Quetschwunden, Schusswunden oder Scharf zB. Schnittwunden
Thermisch - Verbrennungen, Verbrühungen, Erfrierungen
Chemisch - Verätzungen durch Säuren und Laugen
Strahlung - zB. Röntgenstrahlen, radioaktiven Strahlen
Wundheilung Regeneration
Wundheilungsprozesse, bei denen das zerstörte oder beschädigte Gewebe durch Zellen des gleichen Typs ersetzt wird
nach Ablauf der Wundheilung: Kein struktureller oder funktioneller Unterschied zum ursprünglichen Gewebe
in der Epidermis (äussere Zellschicht der Haut, Oberhaut)
Wundheilung Reparatur
Ersatz von gestörtem Gewebe druch Granulationsgewebe (Bindegewebe) - Fibroplasie
Weiterreifung zur Narbe
meist bei klaffendem Wundspalt oder grossem Gewebeverlust
in der Dermis (Haut)
Funktion wird nicht ersetzt