Pathologie

Pathologie Allgemein

Pathologie Allgemein


F. P.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Pathologie und deckt sowohl grundlegende als auch spezifische Aspekte von Krankheiten und deren Ursachen ab. Sie behandelt Themen wie Zell- und Gewebeschäden, Entzündungsprozesse, Symptome und verschiedene Krankheitsverläufe, einschließlich akuter und chronischer Erkrankungen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Gesundheitsfachleute, die ihr Verständnis der Pathologie vertiefen und ihre diagnostischen Fähigkeiten verbessern möchten.
Flashcards
35
Students
2
Language
German
Category
Nature Studies
Level
Other
Created / Updated
22.08.2020 / 05.11.2020

Flashcards

Pathalogie Definition

Lehre von der abnormen und krankhaften Veränderung im Organismus - Lehre der Krankheit

Definition Gesundheit

Definition Krankheit

Gesundheit: Zustand körperlich, geistigen und sozialen Wohlergehen

Krankheit: Störung des körperlichen, seelischen und sozialem Wohlbefindens

Wenn man eine Krankheit (Morbus) beschreibt muss zwischen zwei Sachen unterschieden werden.

Krankheitsursachen und Sympthome (sichtbare Anzeichen)

Definition Diagnose

Anamnes

Prognose

Prävention

Diagnose - Festellung der Krankheit

Anamnese - Krankheitsgeschichte

Prognose - Verlauf der Krankehit

Prävention - Massnahmen und Krankheitsverhütung

Ätiologie

Lehre von der Ursachen, Ursache einer Krankheit

man versucht die Ursache zu behandlen und nicht die Sympthome

Pathogenese

Entstehung und Entwicklung von Krankheiten

Prädisposition

ererbte, genetische bedingte Anlage oder Empfindlichkeit für bestimmte Krankheiten oder Sympthome

Hund z.b. HD

Endogen

griech. Inneren erzeugt

Wenn Krankheitserregern im Innern des Lebewesen entsteht (zB. genetischer Defekt - Rot-Grün Blindheit)

Exogen

griech. nach aussen

etwas liegt ausserhalb oder ist duch äussere Ursachen etnstanden

zB: exoganer KRankheitsfaktor - Blitzschlag

Kausalität

Beziehung zwischen Ursache und Wirkung oder Aktion-Reaktion

zB. Die Katze klaut den Knochen des Hundes, Hund beisst Katze

Monokausal

auf eine Ursache zurück gehend (ein Ereignis verursacht ein anderes Ereignis)

zB. Felsbrocken löst sich, fällt auf Kuh, Kuh ist tot

Multikausal

auf mehrere Ursache zurück gehend

zB. Felsbrocken löst sich, fällt auf Kuh, Kuh stürzt auf Strasse gegen Auto, desen Fahrer eigentlich schon vor 5min gefahren wäre, wenn er nicht verschlafen hätte

Resistenz

Widerstand, unspezifischer Schutz von Organismen gegenüber schädlichen Einflüssen, es kann erbilch bedingt sein oder durch Umweltverhältnisse (Ernährung)

Morbidität

Krankheitshäufigkeit innerhalb einer Gruppe/Population, zum Abschätzen der Erkrankungswahrscheindlichkeit

Letalität

lat. Tod

tötlichkeit einer bestimmten Erkrankung, das Verhältnis des Todesfälle zur Anzahl der Erkrankten

Mortalität

Sterblichkeit oder Sterberate, Anzahl der Todesfälle, bezogen auf die Gesamtanzahl der Individuen

Akut

lat. scharf, spitz 

schnell zum Ausbruch kommende Erkranungen vergleichsweise kurzer Dauer (3.-14. Tage)

zB. Blitz schlägt in Baum

Perakut

plötzlicher Beginn

heftliger Verlauf

endet innerhalb von 48h

Subakut

klinisch weniger heftige Symptomatik als akut, zeitlich zwischen akut und chronisch mit einer Dauer von 2 bis 4 Wochen verwendet

vor sich hin "dümpelnd"

Immer so halb gut/halb schlecht

Chronisch

griech - die Zeit

sich langsam entwickelnde oder lang andauernde Erkrankungen

Kranksheitsverlauf ersteckt sich über mehr als 4 Wochen

kann aber auch akute Komponenten haben

Chronisch persistierend

lang anhaltende oder bleibende Erkankung in deren Verlauf die Sympthome zunehmen oder zusätzliche Sympthome entstehen

(von mir zB. mir geht es bereits schlecht und es folgende weitere Erreger)

Chronisch progrediend (proagressiv)

lang anhaltende, forschreitende Krankheit 

Zb. von mir - Verschlechterungszustand

Chronisch rezidivierend

lang anhaltende Krankheiten, die zwischendruch Besserung zeigen, aber immer wieder kommen

Entzündung Definition und Ziel

Abwehrreaktion des Organismus und seiner Gewebe gegen verschiedenartige (schädigende) Reize, in der Regel lokal

Ziel der Entzündung: das schädigende Agens und seine Folgen zu beseitigen, lokale Eingrenzung des Schadens

Enzüdnung - Auslöser, Ursachen  (5 Überbegriffe)

Mechanische Einflüsse: Reibung, Drick, Fremdkörper

Chemische Substanzen: Säuren, Basen

Physikalische Faktoren: Temperatur, Strahlen

Mikroorganismen: Viren, Bakterien, Parasitten, Pilze

vom Körper ausgehende (autogene) Reize: Urämie (Harn im Blut) Zerfall von Zelle (malignen Tumoren)

malignen Tumoren - bössartig        benigne Tumore - gutartig

 

5x Kardinalsympthome einer Entzündung

Rötung (lat. rubor)

Überwärmung (lat. calor)

Schwellung (lat. tumor)

Schmerz (lat. dolor)

eingeschränkte Funktion (lat. functio laesa)

Lateinischer Organname und Entzündung:

Haut

Urethra (Harnröhre)

Myokards (Herzmuskel)

Hinrhaut

Magenentzündung

Blasenentzündung

Bauchspeicheldrüseentzüdnung

Haut: Dermatitis - itis Entzündung

Urethra (Harnröhre) Urethritis

Myokards - Herz - Myokarditis

Hirnhaut - Meningitis

Magenentzündung - Gastritis

Blasenentzündung - Cystitis

Bauchspeicheldrüseentzündung - lat. Pankreatitis

5 Akute Beschaffenheit der Entzündungsflüssigkeit

serös - grosse Menge von eiweisshaltiger Flüssigkeit (Exsudat), meist als Überempfindlichkeitsreaktion oder nach Gewebeschaden

fibrinös - grosse Menge von fibrinhaltiger Flüssigkeit, massiver Austritt von Blutplasma, findet man v.a. an Häuten und Schleimhäute

eitrig - meist Bakteriel bedingt, im Exsudat sehr hohen Anteil an Detritus (Zelltrümmer) und eine hohe Konzentration von neutrophilen Granulozyten findet, typischer Eitererreger, Sonderformen (Abszess - Abgekapselte Ansammlung von eiter oder Empyem - Eiter sammelt sich in einer Körperhöhle zB. Pyoarthrose EiterGelenk oder Phelgmone eitrige diffuse Bindegewebsentzüdung 

hämorrhagisch - Blutgefässe sind durch die Entzüdnung so stark geschädigt, dass Blutzellen austretten z.B. Blasenentzündung

Nekrostisierend (Zellen absterben) - Der Strukurschaden steht im Vordergrund

2x Chronische Beschaffenheit der Entzünungsflüssigkeit

Granulomatös - eine Form der Entzündung die durch das Auftreten kleiner knöchenartiger Zellansammlungen (Granulome) gekennzeichnet ist    Granulom ist ein Sammelbegriff für die meist gutartigen, knötchenförmige Gewebeneubildungen, meist als Reaktion auf einen chronischen Entzündungsreiz oder infolge allergischer Prozesse

Granulierend - es bildet sich ein Granulationsgewebe, schwammig rot, bei Berührung blutig, besteht aus Kapillaren und Fibroblasten

Allgemeine, unspezifischere Krankheitszeichen

Fieber (beschleunigter Stoffwechsel mit schnellerer Synthese (Herstellung) unter anderem von Antikörpern

allgemeines Krankheitsgefühl

Leukozytenanstieg (Leukozytose) oder abfall (Leupopenie) 

CRP-Anstieg

beschleuntigte Blutkörperchensenkung

2Arten von Zell- und Gewebeschäden

Nekrose - griech. das Töten, eine Form der irreversiblen(nicht umkehrbar, nicht rückgängig zu machen) Zellzerstörung, pathologischer Untergang einer oder mehrere Zellen, Energieunabhängig, unkontrollierter Prozess, durch Autophagie (im Gegensatz zur Apoptose) Ursachen - Anhaltende Schädigung, Überforderung der Adaptionsmechanismen

Apoptose - griech. abfallen, eine Form der irreversiblen Zellzerstörung, physiologischer Untergang einer oder mehrer Zellen, energieabhängig, kontrollierter Prozess (Nachbarzellen werden nicht geschädigt), programmierter Zelltod oder "Selbstmordprogramm"

 

Wunde Definition

Lat. vulnus, griech. trauma

Trennung des Gewebszusammenhangs an äusseren oder inneren Körperoberflächen mit oder ohne Gewebeverlust

meist durch äussere Gewalt verursacht

kann aber auch alleinige Folge einer Krankheit sein, wie beim Geschwür (Ulkus)

4 Wundarten

Mechanisch - Stumpf zB. Quetschwunden, Schusswunden oder Scharf zB. Schnittwunden

Thermisch - Verbrennungen, Verbrühungen, Erfrierungen

Chemisch - Verätzungen durch Säuren und Laugen

Strahlung - zB. Röntgenstrahlen, radioaktiven Strahlen

Wundheilung Regeneration

Wundheilungsprozesse, bei denen das zerstörte oder beschädigte Gewebe durch Zellen des gleichen Typs ersetzt wird

nach Ablauf der Wundheilung: Kein struktureller oder funktioneller Unterschied zum ursprünglichen Gewebe

in der Epidermis (äussere Zellschicht der Haut, Oberhaut)

Wundheilung Reparatur

Ersatz von gestörtem Gewebe druch Granulationsgewebe (Bindegewebe) - Fibroplasie

Weiterreifung zur Narbe

meist bei klaffendem Wundspalt oder grossem Gewebeverlust

in der Dermis (Haut)

Funktion wird nicht ersetzt

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