Lernkarten

Karten 56 Karten
Lernende 4 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 24.06.2020 / 29.06.2020
Lizenzierung Keine Angabe
Weblink
Einbinden
0 Exakte Antworten 56 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten
Fenster schliessen

Block 1

Inwiefern haben die zunehmend vernetzenden Informations- und Kommunikationstechnologien die Wirtschaft in den vergangenen 15 Jahren verändert?

Rückkoppelungen der Informations- und Kommunikationstechnologie auf die Wirtschaft:

Beschleunigung

  • E-Mail versus Briefpost, Mobilfunk übertrifft Festnetz
  • Keine Liege-/Übertragungszeit für Informationen
  • Informationsflut

Ortsunabhängigkeit => keine geschlossenen Systeme mehr

  • Systemzugang beinahe von überall und jederzeit (wird durch mobile Endgeräte weiter verstärkt)
  • Erweiterte globale Arbeitsteilung
  • Disintermediation (Umgehung von Handelsstufen in der Wertschöpfungskette)

Selbstbedienungsprinzip

  • Online Banking
  • Vollautomatisierung von dialogischen Prozessen
  • Personalisierung von Anwendungen

Transparenz

  • Suchmaschinen, Foren, Newsgroups („alte“ neue Medien)
  • Weblogs/Bloggs, Soziale Netzwerke, teils mit Mechanismen der Selbstvernetzung
  • Dienste wie z.B. Comparis, Toppreise

Transformationen in vielen Branchen sind die Folge

Fenster schliessen

Block 1

Welche Bedeutung hat IT in der globalisierten Wirtschaft?

Bedeutung der vernetzten IT in der arbeitsteiligen, globalisierten Wirtschaft

Integrierte Informations- und Kommunikationstechnologie

  • bildet die Infrastruktur (Vernetzung) zur Koordination einer (global) arbeitsteiligen Wertschöpfung
  • ermöglicht zusammenhängende Leistungen, deren Teilleistungen dezentral erzeugt werden
    • bei geringen Koordinationskosten
    • ohne Zeitverlust durch Informationsübermittlung
  • werden zur Produktivitätssteigerung in den Hochlohnländern gebraucht.
Fenster schliessen

Block 1

Bitte begründen Sie, warum eine Betriebsökonomin/in das Zusammenspiel intelligenter Geschäftskonzepte mit vernetzter IT verstehen und E-Business gestalten können sollte!

Fazit zu «Stellenwert von IT & E-Business für die Wertschöpfung in Unternehmen»

  • Wertschöpfung in arbeitsteiligen Organisationen ist in nahezu allen Fachbereichen von IT durchdrungen
  • IT als Wertschöpfungsinstrument ist keine Blackbox (Blackbox: ein Gerät, um dessen Funktionsweise man sich nicht kümmern muss, z.B. Navigationssystem)
  • Die Verantwortung für einen Fachbereich schliesst die Verantwortung für dessen IT mit ein. Wer einen Fachbereich gestalten will, muss auch IT gestalten
  • IT kann als Intelligenzverstärker wirken
  • Ein Betriebsökonom muss die Grundlagen von IT verstehen und E-Business gestalten können! 
Fenster schliessen

Block 1

Wir haben uns einem gemeinsamen Verständnis des Begriffs E-Business und vieler Ableitungen davon angenähert.

  • Welches sind die zentralen Elemente in diesem Verständnis?
  • Wie definieren wir in diesem Kurs E-Business?

Die zentralen Elemente unseres Verständnisses von E-Business sind:

  • die Unterstützung von Beziehungen
  • und der in ihnen installierten Prozesse
  • durch vernetzte Informationstechnologie

Definition

E-Business ist die Unterstützung der Beziehungen und Prozesse eines Unternehmens mit seinen Geschäftspartnern, Kunden und Mitarbeitern durch vernetzte Informationstechnologie.

Fenster schliessen

Block 1

Wir haben den Begriff «E-Business» entlang der Wertschöpfungskette eines Unternehmens in drei Teilbereiche unterteilt.

  • Wie heissen diese?
  • Bitte definieren Sie die Begriffe für die drei Teilbereiche!

E-Commerce ist die Unterstützung der Beziehungen und Prozesse eines Unternehmens zu seinen Kunden durch vernetzte Informationstechnologie. E-Commerce kann eine oder mehrere Transaktionsphasen umfassen.

E-Procurement ist die Unterstützung der Beziehungen und Prozesse eines Unternehmens zu seinen Lieferanten durch vernetzte Informationstechnologie.

E-Organization ist die Unterstützung der Beziehungen und Prozesse innerhalb einer Organisation durch vernetzte Informationstechnologie.

Fenster schliessen

Block 1

Wie ist der Begriff «E-Business» heute zu beurteilen?

Beurteilung des Begriffs E-Business

  • Mit der explosionsartigen Verbreitung der Internettechnologie ab den frühen 1990er Jahren entstand der Begriff E-Business
    • Bewusstsein für die weitreichenden Rückkoppelungen der vernetzten IT auf Wirtschaft und Gesellschaft entsteht
    • IBM verbreitet 1997 den Kunstbegriff „E-Business“ weltweit in massiven Werbekampagnen
  • Der Begriff „E-Business“ ist bis heute unscharf, es gibt viele im Detail unterschiedliche Definitionen
  • E-Business ist mit konventionellen Wertschöpfungsmethoden verzahnt und kann nicht isoliert betrachtet werden
  • E-Business als Konzept ist unabhängig von der eingesetzten Technologie und geht über die Internettechnologie hinaus

Die Weiterentwicklung vernetzter IT und ihrer Anwendungen bringt immer wieder neue Schlagwörter hervor, aktuell z.B. «Digital Transformation» oder «Industrie 4.0»

Fenster schliessen

Block 1

Welche Erfolgsmerkmale führen zum Erfolg der Internettechnologie?

Der einzigartige Erfolg des Internets führte zu E-Business

  • Erst die Benutzerfreundlichkeit des World Wide Web (WWW) ab 1992 führte zum Durchbruch der viel älteren Internettechnologie
    • Grafische Benutzeroberfläche (MS Windows wurde ab 1990 populär)
    • Hyperlink (intuitive Link-Navigation statt hierarchischen Verzeichnissen)
    • sprechende Adressierung mit dem Domain Name System DNS
  • Grundlagen der explosionsartigen, weltweiten Verbreitung der Internettechnologie sind:
    • „Offene“ Standards: Allgemeine Verfügbarkeit der zugrunde liegenden technischen Verfahren (anstelle proprietärer oder durch Patente geschützter Technologien)
    • Kostenlose Nutzung des Internets an sich und, infolge des grossen Wettbewerbs, auch viele kostenlose Angebote im Internet
  • Der Erfolg des Internets führt zu zahlreichen neuen IT-Anwendungen in der Wirtschaft und zum Begriff E-Business
Fenster schliessen

Block 2

Welche Fragen muss ein E-Business Geschäftsmodell beantworten?

Fragen, die ein Geschäftsmodell beantworten muss

  • Value Proposition (Nutzenversprechen): Wer genau ist/sind die Zielgruppe(n) und welcher Nutzen wird für die Beteiligten erzeugt, damit sie die ihnen zugedachte Rolle erfüllen? (Z.B. Leistungen kaufen, auf die vorgesehene Weise mit dem Unternehmen zusammen arbeiten etc.)
  • Architektur der Wertschöpfung: In welcher Arbeitsteilung und auf welche Weise wird der angestrebte Nutzen erzeugt?
  • Ertragsmodell: Wie erzielt das Unternehmen Einnahmen aus diesem Geschäftsmodell?