Anatomie Kapitel 13
Abwehrsystem
Abwehrsystem
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Flashcards
4 Teilsysteme der Abwehr nennen
- Unschpezifische Abwehr
- Spezifische Abwehr
- Zulluläre Abwehr
- Humorale Abwehr
Unspezifische Abwehr erklären
angeboren
- Von Geburt an vorhanden
- Antigenunabhängig
- Schnell, reicht nicht immer aus den Erreger vollständig zu vernichten
- Haut, Blutplasma, Granulozyten / Monozyten > Makrophagen
Spezifische Abwehr erklären.
erworben
- Entwickelt sich während Kindheit
- Antigenabhängig
- Langsam (Tage), auf Erreger ausgerichtet
- Lernfähig (Gedächtnisfunktion)
Zelluläre Abwehr erklären.
„Soldaten“
- Abwehrzellen, welche direkt an Bekämpfung beteiligt sind
- Leukozyten
Humorale Abwehr erklären.
„Waffen und Informationssystem“
- Eiweisse, Enzyme und Antikörper für Bekämpfung
• Zerstörung von Erregern
• Kommunikation zwischen Zellen des Abwehrsystems
Antigene Definition
• Strukturen, die Immunsystem aktivieren
• Meist Proteine auf Membran
Antikörper Definition
• Von Plasmazellen produziert (B-Zellen)
• Wichtigster Teil der humoralen Abwehr
• Ausgeklügelt zusammengesetzte Proteine
Die unspezifische Abwehr (angeboren)
Äussere Schutzbarrieren (Haut und Schleimhäute)
• Mechanische Barriere
• Besiedelt mit ungefährlichen Mikroorganismen, verhindert Ansiedlung von gefährlichen Organismen
• Produzieren antimikrobielle Stoffe (Lysozym in Tränenflüssigkeit, Magensäure)
Phagozyten (Makrophagen, Granulozyten)
• Binden Eindringlinge und vernichten sie
• Opsonierung („schmackhaft machen“)
• Spezielle Markierung von Eindringlingen durch Antikörper / Komplementfaktore
• Attraktiver für Phagozytose
Natürliche Killerzellen (NK)= spezielle Lymphozyten
• Zerstören virusinfizierte und tumorartig-veränderte Zellen
Komplementsystem (9 Eiweisse) = Teil der humoralen Abwehr
• Vernichten Bakterien und Eindringlinge
• Fördern Entzündungsreaktion
• Opsonierung
Die spezifische Abwehr (erworben)
T-Zellen
• Reifung im Thymus (fremd-körpereigen)
• Antigene werden durch Makophagen präsentiert (Aktivierung der spezifischen T-Zellen)
• T-Helferzellen aktivieren Makrophagen und B-Zellen
• Zytotoxische T-Zellen vernichten virusinfizierte und tumoröse Zellen
• Regulatorische T-Zellen bremsen überschiessende Immunantwort
B-Zellen
• Reifung im Knochenmark (fremd- körpereigen)
• Passendes Antigen startet Antikörper-Produktion, Vorgang wird durch T-Helferzellen unterstützt
• Plasmazellen: Tochterzellen einer aktivierten B-Zelle > „Antikörperfabrik“
Antikörper (Immunoglobine)= teil der humoralen Abwehr
• 4 verschiedene Klassen
• Bindung an Antigen bewirkt: Verklumpen, aktiviert Komplementsystem und Opsonierung
Infektionsprophylaxe (werlche gibt es?)
- Aktivimmunisierung (Schutzimpfung)
- Passivimmunisierung (Antikörper von Infizierten)
Aktivimmunisierung (Schutzimpfung) erklären.
Antigen löst Bildung von spezifischen (körpereigenen) Antikörpern aus
• Künstliche Infektion durch Antigen (abgeschwächter Virus –Impfstoff)
• Immunsystem entwickelt aktiv Antikörper und Gedächtniszellen
• Aktive Immunisierung in der Regel langandauernde Immunität
• Lebend-Impfstoffe: abgeschwächte Erreger, nicht krankheitsauslösen
• Tot-Impfstoffe: abgetötete Erreger, antigenhaltige Bestandteile des Erregers
• Toxoid- Impfstoffe: entgifteter Giftstoff des Erregers
Passivimmunisierung (Antikörper von Infizierten) erklären.
Spezifische (körperfremde) Antikörper gegen Krankheit zugeführt
• Immunsystem muss nicht selbst aktiv werden
• Antikörper Injektion (Impfung)
• Wirkt nur befristet (1-3 Monate)
• Impfserum mit Antikörpern, bekämpfen Erreger, wieder schnell abgebaut
• Indikationen: Infektionskrankheiten mit grossem Gesundheitsrisiko, ohne Arzneimittel, Zeit für aktive Immunisierung reicht nicht aus
Die Lymphe (Lymphflüssigkeit) (Entstehung, Zusammensetzung)
Die Lymphbahnen (Was ist es?....)
• Lymphe wird von Lymphkapillaren im Gewebe blind beginnend aufgenommen
• Einbahnsystem, parallel zu venösem Gefässsystem
• Über Lymphbahnen münden in Lymphknoten
- Cisterna chyli (untere Körperabschnitte)
- im ductus thoracicus durch Zwerchfell in hinteres Mediastinum
- Linker Arm und Kopfhälfte zu linkem Venenwinkel in Blut
- Rechter Arm und Kopfhälfte in V. jugularis interna und V. subclavia
- Ductus lympathicus dexter (obere Körperabschnitte)
Die Lymphknoten
Filterstationen der Lymphe
• Wasser, Elektrolyte und Stoffwechselprodukte
• Zelltrümmer
• Krankheitserreger
• Bilden Lymphozyten (beim Erwachsenen)
• Abwehr; Phagozyten, B- und T-Zellen
• Mehrere Lymphgefässe münden in ableitende Lymphgefässe
• Trabekel strahlen ins Innere
• Markzone
• Rindenzone mit Rindenfollikel (B-Lymphozyten)
• Vas afferentia (zuführende Lymphe)
• Vas efferens (abführende Lymphbahn)
Die Milz (Lage, Funktionen)
Die Milz (in Schlau)
Lien, Splen