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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 24.05.2020 / 11.06.2020
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Was ist im Rahmen des behavoristischen Ansatzes unter "Umweltbedingtheit" zu verstehen?

Umweltbedingtheit oder auch Situationismus beschreibt den Einfluss der Umwelt auf das Erlernen von neuen Verhaltensweisen sowie auf das Verlernen von bereits vorhandenen Verhaltensweisen.
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Wie können nach dem Situationismus (Umweltbedingtheit) Verhaltensweisen wieder verlernt werden?

Das Verlernen kann dabei in einem aktiven Entkodierungsprozess oder auch durch Nichtgebrauch von Verhaltensweisen bestehen. Da aus behavoristischer Sicht sowohl das Verlernen bereits vorhandener als auch das Erlernen von neuen Verhaltensweisen über wirksame Umwelteinflüsse vermittelt wird, setzt eine Persönlichkeitsänderung eine veränderte Umwelt voraus.

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Was versteht Watson unter "Neuaufbau des Individuum"?

Voraussetzung: veränderte Umwelt

Verlernen bestehender Verhaltensweisen -> aktive Entkonditionierung (Encodierung)/Nichtgebrauch + erlernen Neuer

= Neuaufbau des Individuums

-> Persönlichkeit ist frei formbar, aus jedem Mensch kann alles gemacht werden 

Um eine Persönlichkeitsänderung vorzunehmen benötigt das Individuum eine veränderte Umwelt, da Watson aus behavoristischer Sicht sowohl das Verlernen bereits vorhandener Verhaltsweisen sowie das Erlernen neuer Verhaltensweisen über wirksame Umwelteinflüsse vermittelt sieht.

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Wie kann man die Gewohnheitsstärke einer Reiz-Reaktionsverknüpfung objektiv messen?

Hull (1943) schlägt verschiedene Vorgehensweisen zur Messung der Gewohnheitsstärke vor. Im Tierexperiment lässt sich unter Konstanthaltung der Reizbedingungen und der aktuellen Triebstärke eine Zunahme der Gewohneitsstärke ableiten aus der 

  • Erhöhung der Reaktionswahrscheinlichkeit (Tier reagiert auf den Reiz immer häufiger mit der fraglichen Verhaltensweise)
  • Abnahme der Reaktionslatenz (seine Reaktion auf den Reiz erfolgt immer schneller)
  • Erhöhung der Reaktionsstärke (seine Reaktion wird immer intensiver)
  • Erhöhung der Löschungsresistenz (die Reaktion bleibt trotz Wegfall der Verstärkung noch über zunehmend mehr Durchgänge beobachtbar)

Entscheidend für die Höhe der sich ausbildenden Gewohnheitsstärke sind in erster Linie folgende Faktoren innerhalb der Übungsphase:

  • die zeitliche Nähe (kontiguität) von Reiz und Reaktion
  • das Ausmaß der Verstärkungen
  • die Anzahl der verstärkten Durchgänge während der Übungsphase
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Erläutern sie das effektive Reaktionspotential.

Das effektive Reaktionspotential (sËR) besteht  aus der Differenz des Reaktionspotentials (sER) und der Gesamthemmung (Í) 

  • sËR = sE- Í

somit erfolgt nur deine Reaktion, wenn die Gesammthemmung kleiner ist als das Reaktionspotential.

Unterbleibt eine Reaktionsausführung über einen längeren Zeitraum, baut sich Müdigkeit bzw. Hemmung ab und das effektive Reaktionspotential nimmt wieder einen positiven Wert an, was zum Wiederauftreten der vermeintlich bereits gelöschten Reaktion führt.

 

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Erläutern sie verschiedene Verstärkungspläne

Man unterscheidet daher folgende Verstärkerpläne:

  • Kontinuierliche Verstärkung: Die Verstärkung erfolgt nach jeder Reaktion. Dadurch wird Verhalten besonders schnell aufgebaut.
  • Intermittierende Verstärkung: Die Verstärkung erfolgt NICHT nach jedem gezeigten Verhalten, sondern

-> Quotenverstärkung: Konsequenz erfolgt entweder nach fester oder variabler Quote (jedes fünfte Mal wird verstärkt oder durchschnittlich jedes fünfte Mal).

-> Intervallverstärkung: Konsequenz erfolgt nach festem oder variablen Zeitintervall (alle drei Stunden wird Verhalten verstärkt oder durchschnittlich alle drei Stunden).

Die Geschwindigkeit des Lernens, aber auch die Löschungsresistenz von Verhalten hängen von der Art des Verstärkerplans ab: Bei kontinuierlicher Verstärkung wird Verhalten besonders schnell gelernt, kann jedoch auch schnell wieder gelöscht werden. Bei variabel intermittierender Verstärkung (z. B. einer Mischung aus Quoten- und Intervallplänen) wird Verhalten zwar langsam gelernt, ist aber – wenn es einmal erworben wurde – besonders stabil/löschungsresistent (z. B. beim Glücksspiel)

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Was sind primäre Bedürfnisse?

Zu den primären Bedürfnissen, aus deren nicht Befriedigung eine Zunahme an Triebenergie resultiert, zählen das Bedürfnis nach:

  • Sauerstoff zum Atmen
  • Aufrechterhaltung der optimalen Körpertempertur
  • Vermeidung von Gewebeverletzungen (Schmerz)
  • Nahrung
  • Flüssigkeit
  • Defäkation
  • Miktion
  • Erholung (als Folge von vrohergehender Anstrengung)
  • Schlaf (nach einer langen Wachphase)
  • Aktivität (nach vorangegangener Inaktivität)
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Was versteht man unter Reaktionsgeneralisierung?

Zum Erwerb von typischen Verhaltensweisen, die zur Charakterisierung eines Individuums dienen können, tragen neben Prinzipien der Verstärkung auch weitere Prozesse bei. Wenn ein operantes Reaktionsmuster verstärkt wird, führt dies häufig auch zu einer bedeutsamen Stärkung oder Festigung anderer operanter Reaktionsmuster und wird als Reaktionsgeneralisierung bezeichnet. (Übung->manuelle Geschicklichkeit in einem Bereich-> verbesserte Leistung in einem anderen Bereich bewirken. Erfolg in einem Betätigungsfeld-> erhöht Tendenz sich in einem anderen Gebiet zu engagieren.

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Was versteht man unter Persönlichkeit?

"Bei der Persönlichkeit geht es um Charakteristika oder Merkmale des Menschen, die konsistente Muster des Fühlens , Denkens und Verhaltens ausmachen"  Pervin, Cervone, John 2005

Persönlichkeit ist "die mehr oder weniger stabile und dauerhafte Organisation des Charakters, Temperaments, Intellekts und Körperbaus eines Menschen.

Charakter = mehr oder weniger stabile und dauerhafte System seines konativen Verhaltens (des Willens)

Temperament = mehr oder weniger stabile und dauerhafte System seines affektiven Verhaltens(Emotion/Gefühl)

Intellekt = mehr oder weniger stabile und dauerhafte System seines kognitiven Verhaltens (Intelligenz)

Körperbau = mehr oder weniger stabilie und dauerhafte System seiner physischen Gestalt und neuroendokrinen (hormonalen) Ausstattung.

 

 

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Welchen sieben allgemeinen Bereichen können nach Guilford (1970) Persönlichkeitsmerkmale zugeordnet werden?

  1. Morphologie: die Gestalt des Menschen betreffende Merkmale (Körpergröße, Körpergewicht, Hautfarbe
  2. Physiologie: Merkmale der "inneren" Lebensvorgänge (Blutdruck, Körpertemperatur, Stoffwechselvorgänge)
  3. Bedürfnisse: konstante Präferenzen für bestimmte Zustände (Annerkennung durch andere, Harmoniebedürfnis)
  4. Interessen: konstante Präferenzen für Tätigkeiten (Basteln, Lesen)
  5. Einstellungen: konstante Haltungen und Meinungen im Zusammenhang mit sozialem Sachverhalten (Asylrecht, Geburtenkontrolle, Gleichberechtigung Mann/Frau)
  6. Eignungen: Fähigkeiten, die für bestimmte Tätigkeiten notwendig sind (intellektuelle/motorische Fähigkeiten)
  7. Temperament: dispositionelle, d.h. veranlagungsbezogene Persönlichkeitsmerkmale (Freundlichkeit, Durchsetzungsfähigkeit, Impulsivität)
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Beschreiben Sie die Temperamentslehre von Immanuel Kant.

Kant (1724-1804) unterteilte das psychologische Temperament in Temperamente des Gefühls und Temperamente der Tätigkeit. Diese beiden Temperamentsarten wurden weiterhin danach unterteilt, ob sie mit Erregbarkeit der Lebenskraft oder Abspannung der Lebenskraft verbunden werden können. So gelangte er zu einem Schema mit vier Temperamentstypen: Sanguiniker (starke, aber nur kurzanhaltende Gefühle), der Melancholiker (schwache, aber langanhaltende Gefühle), der Choleriker (intensive, aber nur kurzfristige Aktivität), Phlegmatiker (wird nicht leicht oder rasch, aber langanhaltend aktiv)

Kant schloss zusammengesetzte Temperamente bzw. Mischtypen aus.

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Was versteht man unter Psychoanalyse?

Der Begriff Psychoanalyse bezeichnet nach Freud nicht nur die Wissenschaft von Unbewussten,sondern die Psychoanalyse stellt für ihn gleichzeitig auch eine diagnostische Methode zur Erforschung der tieferen Schichten der Seele sowie eine psychologische Behandlungsmethode zur Heilung nervöser Erkrankungen dar.

Zwei grundlegende Hypothesen der Psychoanalyse

Prinzip der psychischen Determiniertheit

Dieses besagt, dass menschliches Verhalten nie zufällig entsteht, sondern immer eine psychische Ursache hat. Dementsprechend ist es kein Zufall, wenn man beispielsweise den Namen einer Person vergisst, etwas nicht wiederfinden kann oder sich verspricht.Mit

Bewusstheit von Motiven ist eher die Ausnahme als die Regel

Die Annahme, dass psychische Prozesse, die das menschliche Verhalten bestimmen, meist unbewusst sind, hat zur Folge, dass uns die eigentlichen Ursachen unseres Verhaltens in der Regel verborgen bleiben.

 

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Erläutern sie die Entstehung von Angst aus psychoanalytischer Sicht.

Nach Freud entsteht Angst immer dann, wenn das Ich durch einen starken Ansturm von Reizen überwältigt zu werden droht. Diese Reize können sowohl ähnliche als auch inneren Ursprungs sein.Auf diese Weise unterscheidet Freud zwischen drei Arten von Angst: Realangst, neurotische Angst und moralische Angst.

Realangst: wenn sich das Individuum bzw. das Ich einer Gefahrensituation gegenübersieht, die eine tatsächliche oder vermeintliche Bedrohung darstellt. Die bedrohlichen Reize entstammen hier der realen Umwelt.

Neurotische Angst: wenn ein Triebimpuls aus dem Es außer Kontrolle zu geraten droht und vom Ich nicht mehr beherrscht werden kann. Es handelt sich hier um einen innerstädtischen Konflikt zwischen Es und Ich.

Moralische Angst: äußert sich in Schuld- oder Schamgefühlen, die entstehen, wenn man etwas tut, was gegen die moralischen Normen des Über-Ich  verstößt.Innerstädtischen Konflikt zwischen Über-Ich und Ich.

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Wie entstehen Abwehrmechanismen und wie schützt es das ICH.

Angst ist für das ICH eine sehr traumatische Erfahrung, die es dazu zwingen kann, sogenannte Abwehrmechanismen anzuwenden, um sich auf diese Weise Erleichterung zu verschaffen. Wenn das ICH befürchten muss, von einem mächtigen Triebimpuls überflutet und in seiner Organisation zerstört zu werden, kann es diesen Triebimpuls abwehren, indem ihm der Zugang ins Bewusstsein verwehrt wird. Abwehrmechanismen können aber auch die Realität leugnen oder verfälschen, um auf diese Weise das ICH zu entlasten. Alle Abwehrmechanismen weisen zwei typische Merkmale auf. Einerseits leugnen, verfälschen oder verzerren sie die Realität, andererseits laufen sie unbewusst ab, und somit ist sich die betroffene Person nicht darüber bewusst, dass sie sich eines Abwehrmechanismus bedient.

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Nennen Sie die wichtigsten Abwehrmechnaismen.

Verdrängung, Projektion, Reaktionsbildung, Verschiebung, Verleugnung, Regression, Identifizierung, Rationalisierung

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Erläutern Sie den Abwehrmechnaismus Verdrängung und geben sie ein Beispiel.

Verdrängung: Unerwünschten Triebimpulsen wird der Zugang zum Bewusstsein versperrt.

Ein Beispiel für Verdrängung sind versteckte Aggressionen gegen Menschen, die man eigentlich lieben sollte. So ist es eigentlich vom Gewissen unvereinbar, einen Elternteil zu hassen, ihm Böses zu wünschen. Bewusst wird dann dieser eigentliche Hass nicht wahrgenommen, sondern verdrängt. So vermeidet es der Mensch, in einen inneren Konflikt zu geraten.

In Träumen jedoch kommt es dann vor, dass man seine Aggressionen, die sich gegen diese Person richten, ausleben kann. Der geliebten Mutter wird dann plötzlich eine schmerzhafte Ohrfeige zugefügt.

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Erläutern Sie den Abwehrmechnaismus Projektion und geben sie ein Beispiel.

Projektion: Verleugnung eines Triebimpulses, der das ICH bedroht und an der eigenen Person nicht wahrgenommen wird und auf eine andere Person übertragen wird. 

Beispiel:

Eine Person mit strakem unbewussten aggressiven Triebimpuls ist überzeugt, dass ihr Nachbar ihr Schaden zufügen möchte.

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Erläutern Sie den Abwehrmechnaismus Reaktionsbildung und geben sie ein Beispiel.

Reaktionsbildung: Das Individuum handelt genau entgegengesetzt zu seinen unbewussten Impulsen.

Beispiel: Ein Kind mit einem starken unbewussten aggressiven Triebimpuls gegenüber der kleinen Schwester zeigt ihr gegenüber ein übermäßig beschützenden Verhalten.

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Erläutern Sie den Abwehrmechnaismus Verschiebung und geben sie ein Beispiel.

Verschiebung: Entladung von aufgestauten Triebimpulsen an Perosnen und Objekten, die weniger gefährlich sind als diejenigen, die diese Impulse ursprünglich ausgelöst haben. 

Beispiel: Eine Angestellte, die von ihrem Chef gerügt wurde, beschimpft zu Hause wütend ihre Kinder.

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Erläutern Sie den Abwehrmechnaismus Verleugnung und geben sie ein Beispiel.

Verleugnung: Unangenehme Tatsachen werden nicht wahrgenommen und durch wunscherfüllende Fantasien ersetzt. 

Ein kleiner Junge, der Angst vor seinem großen Bruder hat, erklärt er, er sei der stärkste Mann der Welt, der sich nicht fürchten müsse.

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Erläutern Sie den Abwehrmechnaismus Fixierung und geben sie ein Beispiel.

Fixierung: Das Individuum bleibt auf einer frühen Stufe der psychosexuellen Entwicklung stehen. 

Beispiel: Ein Jugendlicher ist immer noch Bettnässer, weil er unbewusst fürchtet, imLaufe des Alterwerdens die Liebe seiner Mutter zu verlieren. 

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Erläutern Sie den Abwehrmechnaismus Regression und geben sie ein Beispiel.

Regression: Um traumatische Erfahrungen zu entgehen, zieht sich das Individuum auf eine frühere Stufe psychosexuellen Entwicklung zurück.

Beispiel:

Nach der Geburt des Geschwisterchens wird das ältere Kind wieder zum Bettnässer aus Angst, die Zuwendung seiner Mutter zu verlieren.

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Erläutern Sie den Abwehrmechnaismus Identifizierung und geben sie ein Beispiel.

Identifizierung: Es findet eine Identifikation mit einer anderen Person statt, um auf diese Weise die Bedrohung, die von dieser Person ausgeht zu reduzieren (vgl. Identifikation mit dem Aggressor im Rahmen des Ödipuskomplexes).

Beispiel:

Eine entführte Geisel sympathisiert mit ihrem Entführer, um ihre unbewusste Todesangst zu beherrschen.

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Erläutern Sie den Abwehrmechnaismus Rationalisierung und geben sie ein Beispiel.

Rationalisierung: Um ein bestimmtes Verhalten zu rechtfertigen, redet das Individuum sich ein, dass sein Verhalten rational begründet sei. 

Beispiel:

Eine Mutter mit einem starken unbewussten aggressiven Triebimpuls gegenüber ihren Kindern bestraft diese sehr oft und streng mit der Begründung, dass sie aus ihnen rechtsschaffende Menschen machen möchte. 

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Was versteht man unter Sublimierung und wie unterscheidet sie sich von den Abwehrmechanismen?

Sublimierung ermöglicht, dass primitive, sozial nicht akzeptierte Arten der Befriedigung von Bedürfnissen in sozial akzeptable umgewandelt und somit neutralisiert werden. Es-Impulse werden von einem – vom Über-Ich nicht akzeptierten – Ziel auf ein sozial akzeptiertes Ziel umgelenkt.

Beispiel: Der infantile Wunsch mit Kot zu spielen, der offentsichtlich ein Triebabkömmling ist, wird in unserer Gesellschaft als nicht sittlich empfunden sodass das Kind das Spielen mit Kot durch das Spielen im Matsch ersetzt. Jede dieser Ersatzhandlungen verschafft dem infantilen Impuls eine gewisse Befriedigung. 

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Was sind Leitgedanken des Behavorismus?

Der Leitgedanke des Behaviorismus besteht darin, die Psychologie auf die Untersuchung beobachtbaren Verhaltens (d.h. Hebel drücken, Körperreaktionen etc.) zu beschränken. Die inneren Prozesse des Menschen (Emotion, Motivation, Absicht etc.) werden zwar nicht geleugnet, bleiben aber bewusst unberücksichtigt, da sie weder beobachtbar noch präzise messbar sind. Das Innere des Menschen wird in behavioristischen Theorien demzufolge als „Black Box“ angesehen.

Das grundlegende Paradigma des Behaviorismus ist das Reiz-Reaktions-Schema: auf bestimmte Reize (sog. Stimuli, z.B. Hunger, Licht) folgen bestimmte Reaktionen (sog. Responses, z.B. Speichelfluss, Hinwenden zur Lichtquelle).

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Was ist mit Persönlichkeit aus behavoritischer Sicht gemeint?

Die Lerntheoretiker (Behavioristen) gehen davon aus, dass das Verhalten eines Menschen das Ergebnis von Lernprozessen ist und dass das grundlegende Verhalten bzw. überdauernde Verhaltenstendenzen verantwortlich für die Persönlichkeit eines Menschen sind.

Die Summe der Gewohnheiten, die ein Mensch, insbesondere in seiner frühen Kindheit, aber auch im späteren Leben, ausbildet.