Ökologie der Wirbeltiere
Ökologie der Wirbeltiere Begriffe
Ökologie der Wirbeltiere Begriffe
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Lernkarten
Kainismus
Töten der kleineren Geschwister durch die grösseren
Paarungssystem
Definiert durch Anzahl Partner während einer Fortpflanzungsperiode
Monogamie
1 Männchen und ein Weibchen- Säugern selten- bei Vögel häufig
Polygynie
1 Männchen mit mehreren Weibchen
- häufig bei Säugern
- selten bei Vögeln
durch Sexual selection favorisiert
Polyandrie
1 Weibchen mehrere mänchen
- Jugendfürsorge grösstenteils durch Männchen
- Territorium verteidigung durch weibchen
Promiskuität/ Polygynandrie
Mänchen wie weibchen mehrere Partner
Polygamie
Sammelbegriff für nicht monogame Paarungssysteme
Verbreitungsgebiet
gesamte von einer Art besiedelte Areal
Population
Gruppe von Individuen der gleichen Art, welche einen bestimmten Raum zu einer bestimmten Zeit besiedeln und miteinander in reproduktivem Austausch stehen.
Metapopulationen
Gruppe von Populationen die untereinander durch einen reduzierten Individuen Austausch verbunden sind.
Dispersal
Ausbreitung von Individuen, die zum Besiedlungsmuster führt.
Meist unabhängig gerwordene Jungtiere.
Bestimmung einer Population, 4 Parameter + Formel
- Natalität
- Mortalität
- Immigration
- Emigration
N(t)=N0 + B - M + I - E (Anfangsgrösse, Birth, mortality, immigration, emigration)
Natalität
Geburtenrate
Mortalität
Sterberate
Immigration
Einwanderungsrate
Emigration
Auswanderungsrate
Fekundität
Anzahl Neugrborene pro Individuum (weibchen)
Reproduktionswert vx
Drückt den Wert eines Individuums des Alters x aus als Anzahl der Nachkommen
\(v_x = {m_x+ \displaystyle\sum_{t=x+1}^{w} (l_t/l_x) m_t}\)
x: Alter
w: Alter der lezten Reproduktion
Nettoreproduktionsrate R0
mittlere Nachkommenzahl die im Laufe seines ganzen Leben produziert wurden
Typen von Interaktionen
Mutualismus
Es profitieren beide Arten von der Interaktion miteinander
Typen von Interaktionen
Kommensalismus
Auf eine Arte wirkt es sich positiv aus auf die andere ruft es keine Veränderung hervor.
Typen von Interaktionen
Prädation/ Parasitismus
Art 1 profitiert auf Kosten von Art 2
Typen von Interaktionen
Konkurrenz
Nachteil für beide Arten oder sicher für eine. Jedoch nie ein Vorteil für eine Art.
kompensatorische Prädation
erbeutete Tiere wären sowieso durch andere Ursachen gestorben (Krankheiten, Nahrungsmangel, Parasiten etc.).
Prädation setzt damit die (dichteabhängige) Gesamtmortalität nicht hinauf.
additive Prädation
Gesamtmortalität steigt, die prädationsbedingte Mortalität ersetzt die übrige Mortalität nicht.
depensatorische Wirkung von Prädation
Selektive Prädation von Individuen mit geringer Fitness führt zu einem Populationsanstieg
Parasitosen
von Parasiten ausgelöste Krankheiten
Zoonosen
Infektionskrankheiten die von Tieren auf den Menschen überspringen
Prävalenz
Befallsgrad einer Wirtspopulation in % durch Parasiten