Ökologie der Wirbeltiere

Ökologie der Wirbeltiere Begriffe

Ökologie der Wirbeltiere Begriffe


S. W.
Diese Lernkarten behandeln ökologische Prinzipien der Wirbeltiere auf Universitätsniveau, wobei der Fokus auf Interaktionen wie Prädation, Parasitismus und verschiedenen Paarungssystemen liegt. Sie beleuchten die Dynamik von Populationen, einschließlich Faktoren wie Mortalität, Natalität und Dispersal, sowie spezifische Konzepte wie Metapopulationen und die Auswirkungen von Prädation auf Populationen. Biologen und Ökologen profitieren von diesen Karten, um ein tieferes Verständnis der komplexen Wechselwirkungen und Lebensstrategien von Wirbeltieren zu erlangen.
Karten
29
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
07.01.2020 / 08.01.2020

Lernkarten

Kainismus

Töten der kleineren Geschwister durch die grösseren

Paarungssystem

Definiert durch Anzahl Partner während einer Fortpflanzungsperiode

Monogamie

1 Männchen und ein Weibchen- Säugern selten- bei Vögel häufig

Polygynie

1 Männchen mit mehreren Weibchen

- häufig bei Säugern

- selten bei Vögeln

durch Sexual selection favorisiert

Polyandrie

1 Weibchen mehrere mänchen

- Jugendfürsorge grösstenteils durch Männchen

- Territorium verteidigung durch weibchen

Promiskuität/ Polygynandrie

Mänchen wie weibchen mehrere Partner

Polygamie

Sammelbegriff für nicht monogame Paarungssysteme

Verbreitungsgebiet

gesamte von einer Art besiedelte Areal

Population

Gruppe von Individuen der gleichen Art, welche einen bestimmten Raum zu einer bestimmten Zeit besiedeln und miteinander in reproduktivem Austausch stehen.

Metapopulationen

Gruppe von Populationen die untereinander durch einen reduzierten Individuen Austausch verbunden sind.

Dispersal

Ausbreitung von Individuen, die zum Besiedlungsmuster führt.

Meist unabhängig gerwordene Jungtiere.

Bestimmung einer Population, 4 Parameter + Formel

- Natalität

- Mortalität

- Immigration

- Emigration

N(t)=N0 + B - M + I - E (Anfangsgrösse, Birth, mortality, immigration, emigration)

Natalität

Geburtenrate

Mortalität

Sterberate

Immigration

Einwanderungsrate

Emigration

Auswanderungsrate

Fekundität

Anzahl Neugrborene pro Individuum (weibchen)

Reproduktionswert vx 

Drückt den Wert eines Individuums des Alters x aus als Anzahl der Nachkommen

\(v_x = {m_x+ \displaystyle\sum_{t=x+1}^{w} (l_t/l_x) m_t}\)  

x: Alter

w: Alter der lezten Reproduktion

Nettoreproduktionsrate R0

mittlere Nachkommenzahl die im Laufe seines ganzen Leben produziert wurden

Typen von Interaktionen

Mutualismus 

Es profitieren beide Arten von der Interaktion miteinander

Typen von Interaktionen

Kommensalismus

Auf eine Arte wirkt es sich positiv aus auf die andere ruft es keine Veränderung hervor.

Typen von Interaktionen

Prädation/ Parasitismus

Art 1 profitiert auf Kosten von Art 2

Typen von Interaktionen 

Konkurrenz

Nachteil für beide Arten oder sicher für eine. Jedoch nie ein Vorteil für eine Art.

kompensatorische  Prädation

erbeutete Tiere wären sowieso durch andere Ursachen gestorben (Krankheiten, Nahrungsmangel, Parasiten etc.).

Prädation setzt damit die (dichteabhängige) Gesamtmortalität nicht hinauf.

additive Prädation

Gesamtmortalität steigt, die prädationsbedingte Mortalität ersetzt die übrige Mortalität nicht.

depensatorische Wirkung von Prädation

Selektive Prädation von Individuen mit geringer Fitness führt zu einem Populationsanstieg

Parasitosen

von Parasiten ausgelöste Krankheiten

Zoonosen

Infektionskrankheiten die von Tieren auf den Menschen überspringen

Prävalenz

Befallsgrad einer Wirtspopulation in % durch Parasiten

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