Modul 5
Leadership
Leadership
Kartei Details
| Zusammenfassung | Diese Lernkarten decken Themen der Unternehmensführung und Teamdynamik auf Universitätsebene ab. Sie behandeln Konfliktmanagement, Kommunikation und Zielsetzung, wobei auch die Rolle von Führungspersonen und Mitarbeitenden sowie deren Interaktionen im Fokus stehen. Besonders relevant sind die Themen Delegation, Motivationsinstrumente und die Anwendung von Modellen wie Management by Objectives. Das Lernset richtet sich an Studierende und Berufstätige, die ihre Fähigkeiten in der Teamführung und Zusammenarbeit verbessern möchten. |
|---|---|
| Karten | 196 |
| Lernende | 31 |
| Sprache | Deutsch |
| Kategorie | Allgemeinbildung |
| Stufe | Universität |
| Erstellt / Aktualisiert | 16.12.2019 / 06.10.2025 |
| Weblink |
https://card2brain.ch/box/20191216_modul_5
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Bei der Zielformulierung kommt die SMART-Formel zur Anwendung. Was ist die SMART-Formel?
• Spezifisch und konkret: ein eindeutiger Gegenstand bzw. Schwerpunkt
• Messbar: ein klarer Massstab oder Leistungsstandard
• Attraktiv und erreichbar: eine realistische und motivierende Herausforderung
• Resultatorientiert: ein definiertes Ergebnis oder Endprodukt
• Terminbezogen: ein eindeutiger Zeitraum oder ein definierter Termin
Was sind die Vorteile der Aufgabendelegation?
- Entlastung des eigenen Zeitbudgets
- Zeitgewinn für Führungsaufgaben
- Motivation und Förderung der Mitarbeitenden
- Profitieren vom Können und von den Erfahrungen der Mitarbeitenden
Was bedeutet Rückdelegation?
Rückdelegation im Führungsprozess bedeutet, dass delegierte Aufgaben nur teilweise
erledigt oder unerledigt an die Führungsperson zurückgegeben werden. Dies ist möglichst
konsequent zu verhindern.
Feedbacks und Beurteilungen erhöhen die Arbeitszufriedenheit und Leistungsmotivation.
Was wird dabei von der Führungsperson gefordert?
• auf der sachlichen Ebene die individuellen Leistungen angemessen zu beurteilen und
gleichzeitig Perspektiven für die weitere Entwicklung aufzuzeigen sowie
• auf der persönlichen Ebene die Dialogbereitschaft zu fördern und ein Vertrauensklima zu
schaffen.
Konstruktive Mitarbeiterbeurteilungsgespräche zeichnen sich durch welche Merkmale aus?
• Sorgfältige Gesprächsvorbereitung der Führungsperson und des Mitarbeiters
• Angenehmer, ungestörter und zeitlich gut bemessener Gesprächsrahmen
• Einhalten der Gesprächsziele: Anerkennung und Wertschätzung, Anhaltspunkte für Verbesserungen
und Veränderungen definieren und nachhaltig motivieren
• Vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre durch ausgeglichene Redeanteile, Vergleich beider
Sichtweisen, laufende Gespräche und Vertrauensverhältnis zwischen Führungsperson
und Mitarbeitenden
Was wird unter Coaching als Führungsaufgabe verstanden?
Ein unterstützender Beratungsprozess der das Fördern und Fordern, Anleiten und Helfen, Moderieren und Integrieren der
Mitarbeitenden beinhaltet.
Welche zwei Formen der Gruppenbildung und -leitung gibt es?
• Formell als von aussen bestimmte Zweckgemeinschaft mit einer offiziellen Leitung
• Informell als selbst bestimmte Interessengemeinschaft mit einer freiwilligen Leitung
Was sind Gründe für Teamarbeiten in einem Unternehemen?
• Neues Arbeits- oder Projektteam bzw. neue Teamzusammensetzung
• Standortbestimmung in einem bestehenden Team (Reflexion)
• Strukturelle Veränderungen im Umfeld
• Problemklärung und -lösung (Meinungsverschiedenheiten)
• Konfliktbewältigung auf der Beziehungsebene
Gemäss dem Modell von B. W. Tuckman durchlaufen gruppendynamische Prozesse welche vier
entscheidenden Phasen?
1. In der Forming-Phase lernen sich die Gruppenmitglieder gegenseitig kennen. Die Bewältigung
der gemeinsamen Aufgabe steht noch nicht im Vordergrund.
2. In der Storming-Phase decken die Gruppenmitglieder ihre unterschiedlichen Vorstellungen
auf. Meinungsverschiedenheiten, Konflikte und Machtkämpfe werden ausgetragen.
3. In der Norming-Phase entwickelt sich der Gruppenzusammenhalt, indem die Rollen verteilt
und gemeinsame Regeln aufgestellt werden.
4. In der Performing-Phase wird die Gruppe produktiv tätig und konzentriert sich auf die
Zielerreichung.
Für die effiziente Zusammenarbeit sind die Arbeitsorganisationsregeln bei virtuellen Teams
besonders wichtig, nenne zwei.
Sie bestehen aus fixen Besprechungszeiten und Reaktionszeiten auf
E-Mails, die Einhaltung von Anweisungen sowie einem einheitlichen Dokumenten- und
Berichtsmanagement.
Was sind typische Anlässe für die Einberufung einer Teamsitzung?
- Gegenseitige Information besonders wichtiger oder heikler Themen.
- Die Lösung eines Problems.
- Die gemeinsame Entscheidungsfindung oder Konfliktlösung.
Was sind Typische Moderationsaufgaben während Sitzungen?
• Zeitmanagement: Pünktlich anfangen und aufhören, Zeitplan zu Beginn der Sitzung vorstellen
und während der Sitzung konsequent kontrollieren, Einverständnis über Zeitplan
oder Reihenfolge der Themen einholen.
• Visualisierung: Komplexere Zusammenhänge und Zwischenergebnisse aufzeigen.
• Verbindliche Ergebnisse: Schriftliche Massnahmenpläne formulieren, die Zielerreichung
bei jedem Traktandum kontrollieren.
• Anteilnahme: Auf die Teilnehmenden eingehen, positive und konstruktive Grundhaltung
auch im Umgang mit Störungen vorleben, Wertschätzung zeigen.
• Verhaltensregeln: Gemeinsam vereinbarte Verhaltensregeln einhalten, deren Verletzung
konsequent sanktionieren.
Was umfasst die zweckmässige Sitzungsnachbearbeitung?
• Reflexion: Erkenntnisse gewinnen und Konsequenzen ziehen.
• Sitzungsbeschlüsse festhalten und Umsetzung kontrollieren.
• Sitzungsprotokoll den Teilnehmenden weiterleiten.
Die Globalisierung ist einer der Faktoren, die auf den Arbeitsmarkt einwirken. Nennen Sie drei
Anforderungen an Arbeitskräfte, die sich aus der Globalisierung ergeben.
Mit der Globalisierung wächst der Bedarf an Arbeitskräften, die folgende Anforderungen
erfüllen: internationale Erfahrung, Fremdsprachenkenntnisse, interkulturelle Kompetenz und
Mobilitätsbereitschaft.
Welchen Aufgabenbereichen des Personalmanagements ordnen Sie die folgenden vier Vorkommnisse
zu?
Al Im Laufbahnplanungsgespräch mit der Nachwuchskandidatin ziehen wir Bilanz über die
bisherigen Entwicklungsschritte.
B] Eine erste Vorselektion der über 100 Bewerbungen zeigt, dass mehr als die Hälfte für die
offene Stelle keinesfalls infrage kommt.
C] Für das kommende Jahr benötigen wir drei neue Projektleiter in unserer Entwicklungsabteilung.
D] Im letzten Monat gab es leider eine Panne bei der Abwicklung der Lohnzahlungen an die
Kaderangestellten.
Al Personalentwicklung
B] Personalauswahl
C] Personalplanung
D] Personaladministration
Nehmen Sie in einigen Sätzen Stellung zur Aussage: «Personalmanagement ist Aufgabe der
Personalabteilung. »
Diese Aussage stimmt in dieser absoluten Form nicht. Selbst wenn die Personalabteilung
viele Aufgaben übernimmt, darf sie keinesfalls die alleinige Verantwortung für das Personalmanagement
tragen.
Jede Führungskraft ist für bestimmte Personalaufgaben im Rahmen des Führungsprozesses
verantwortlich, insbesondere für Einzelmassnahmen. Eine Personalbeurteilung ist z.B. nicht
möglich ohne die Mitwirkung der Vorgesetzten, welche die Leistungen ihrer Mitarbeitenden
einschätzen.
Wichtig ist, dass die Rollenverteilung und das Zusammenspiel zwischen den Linienvorgesetzten
und der Personalabteilung im Unternehmen geregelt werden.
Welches sind die Hauptaufgaben der Personaladministration?
- Abwicklung aller administrativen Personalprozesse (Lohnadministration, Verwalten der
Personaldossiers usw.)
- Dafür sorgen, dass die arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften
eingehalten werden.
- Aufbereitung der Personaldaten
Welche zwei Ziele verfolg das Personalmanagement im Unternehmen?
Wirtschaftliche Ziele (minimierung der Personalkosten)
Soziale Ziele (höhere Arbeitszufriedenheit des Peronals)
Was beinhaltet die Unternehmenspolitik?
Massnahmen unt Entscheidungen die das Verhalten des Unternehmens nach innen und aussen regeln.
Das Leitbild ist eine schriftliche Kurzfassung des Unternehmens.
Wie funktioniert der Kommunikationsprozess?
Wie lauten die fünf Kommunikationsgrundsätze (Axiome) nach Watzlawick?
1. Man kann nicht nicht kommunizieren. Jedes Verhalten ist zugleich eine Mitteilung.
2. Jede Kommunikation hat eine Sach- und eine Beziehungsebene. Was ich kommuniziere, wie ich kommuniziere.
3. Kommunikationsabläufe werden unterschiedlich strukturiert. Eigene Wahrnehmung der Wirklichkeit, sie führt zu Missverständnissen.
4. Kommunikation erfolgt digital und analog. Digital: Wörter, Sätze, Symbole
Analog: Nonverbale Signale, nicht sprachliche Kommunikation.
5. Kommunikation verläuft symmetrisch und/ oder komplementär.
Symmetrische Beziehung: besteht zwischen gleichberechtigten Partnern.
Komplementäre Beziehung: Wenn sich die Partner Ergänzen
(Vorgesetzte, Mitarbeiter oder Mutter, Kind)
Welche Distanzen gibt es für die Kommunikation von zwei Personen?
- Intime Distanz: Intimzone, direkter Kontakt bis 60cm Entfernung.
- Persönliche Distanz: Persönliche Distanzzone, zwischen 60 und 150cm Entfernung.
- Gesellschaftliche oder soziale Distanz: 1.5 bis 4m, unpersönliche Angelegenheiten.
- Öffentliche Distanz: Ab 4m, dabei hört die persönliche Beziehung auf.
Wie sollen eigene Meinungen und Gefühle mitgeteilt werden?
Eigene Meinungen und Gefühle sollen in Ich-Botschaften mitgeteilt werden. Du-Botschaften sind wann immer
möglich zu vermeiden, aber auch verallgemeinernde Ausdrücke wie «wir» oder «man».
Ich-Botschaften werden im Gespräch auf derselben Ebene ausgetragen.
Was bedeutet Spiegeln in der Kommunikation?
Spiegeln bedeutet, dass ich das Gesagte im Sinne des Gegenübers aufnehme und es anschliessend mit meinen eigenen Worten zusammenfasse. Dadurch lassen sich mögliche Missverständnisse von vornherein klären.
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