Lernkarten

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Sprache Italiano
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 25.01.2019 / 09.02.2020
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Selbstwert und Motivation (3 Ausrichtungen)

  • Könnensmotivation (ähnlich wie Lernorientierung)
    • Fähigkeit ist veränderbar => Misserfolge, Kritik, Rückmeldungen sind okay
    • Erfolge wegen eigenen Bemühungen
    • Steuern eigenes Lernen
    • Hohe Selbstwirksamkeit => mehr Ausdauer
  • Misserfolg meidende SuS
    • einfache Ziele (Leisungsziele anstatt Lernziele)
    • Misserfolge wegen fehlenden Fähigkeiten
    • Eigene Fähigkeit= unveränderbar (Ausreden suchen: ich habe erst gestern Abend angefangen zu lernen: Selbschädigende Strategien)
    • Keine Selbstwirksamkeit (nur gut, wenn letzte Note gut)
  • Misserfolg akzeptierende Motivation
    • Ich bin nunmal einfach schlecht => Selbstwirksamkeit = 0
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Wie können Lehrer Misserfolg akzeptierenden SuS helfen und ihren SELBSTWERT fördern? (

  1. Betonen, das Fähigkeiten veränderbar! z.B mit Beispielen (Herr Turi oder Beatboxer)
  2. Portfolio => Fortschritte aufzeigen 
  3. Fehler als Lernmöglichkeiten sehen
  4. Neue, realisitische Ziele setzen
  5. Strategien beiberingen
  6. Eigenverantwortung übertragen
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Interesse (2 versch. Arten)

Wenn mehr Interesse dann... (6)

Interessensarten

  • persönlich/dispositionell
  • situationsspezifhsch also ds (z.B Sprachen vs. z.B spezifische Aktivität)

Wenn mehr Interesse dann... ( 3)

  • stärkere emotionale Reaktion auf Lernstoff
  • mehr Ausdauer
  • genaueres Arbeiten
  • besseres Behalten
  • bessere Leistung
  • Mehr Selbstwirksamkeit

 

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Vierphasenmodell v. Interesse (4)

  1. situationales Interesse angeregt (mit EMOTIONEN: Begeisterung, Neugier, Spass)
  2. situaionales Interese beibehalten
  3. entstehendes persönliches Interesse
  4. gut entwickeltes Interesse

 

Wichtig:

  • Interesse wecken und aufrechterhalten
  • Beispiele: lebensnahe Aufgaben, aktive Teilnahme, Projekte
  • Erkundungsverhalten von SuS ankurbeln
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Wie kann Neugier und Interesse genutzt und gefödert werden? (5)

  • Raten
    • in Mathe: wie gross ist die Enfernung von Zürich nach Bern (Pythagoras)
  • Vorwissen abfragen
    • wann könnte das Wort "face reading" bedeuten
  • Lebensnahe Aufgaben
    • z.B an Flughafen oder Brieffreundschaften oder Beatboxer etc.
    • Tag des Rollenwechsels
  • Konkrete Beispiele machen
    • Bank (Nadia und ich)
  • Originaldokumente, Interviews etc. in Geschichte
    •  
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Welche Einfluss haben Emotionen aufs Lernen? (2)

  • Man lernt besser, wenn man Lernstoff mit Emotionen verbindet
  • Angst z.B kann Aktivität im Hirn verhindern
    • z.B Aufmerksamkeitsrichtung beeinflusst
    • Ressourcen falsch eingestzt - für Angst anstatt für Lernen

 

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Wie kann man positive Leistungsmotivation verstärken? (3)

Positive Leistungsmotivation verstärken

  • mittelschwere Aufgaben
  • Auswahl geben
  • Interessensorientiert
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Was macht den SuS im Unterricht Angst? (5)

Wann kann dagegen getan werden?

  • Wettbewerbung
    • Jeder Lernen soll Möglichkeit auf Gewinnchancen haben
    • Arbeit in Gruppen
  • Angst vor z.B Voträgen
    • zuerst nur vor kleiner Gruppe üben
  • Angst vor selbstständigem Arbeiten
    • Klare Anweisungen, damit nicht unsicher
  • Druck
    • wegnehmen (z.B Zeitpläne etc.)
  • Angst vor schriftlichen Tests
    • Altenrative: Mündlich, Nachschlagewerke, Gruppentests
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TARGET

6 Bereiche, in denen die Lermotivation der SuS beeinflust oder geföerdert werden kann

  • Task (Art der Aufbabe)
    • Wert der Aufgabe erhöhen: Wichtigkeit, Interesse, Nützlickhkeit, Kosten (minimieren)
    • Geeignete Aufgaben z.B Lebensnahe Aufgaben
  • Autonomy (Selbstständigketi)
    • Darf nicht zu offen sein (schreiben sie über IRGENDEIN linguistisches Thema!)
    • z.B mit wem zusammenarbeiten/wie präsentieren
    • Fertigkeiten 1x ankreuzen (z.B 4 mündliche Aufgaben (Dialog, Interview etc): sie entscheiden, welche bewertet wird)
  • Recognition (Anerkennung für Leistung)
    • konkretes Feedback
  • Grouping (Zusammensetzung v. Gruppen)
    • Zielstrukturen
      • Kooperativ
      • Kompetitiv
      • individualistisch
  • Evaluation (Bewertungsverfahren)
    • Nicht nur auf Noten aussein! Sonst nur leistungs- und nicht lernorientiert
  • Time (Zeitplan der Unterrichtsablaufs)
    • z.B eine Doppellektion planan, in der SuS einfach arbeiten können, ohne gestört zu werden
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Lernaufgaben (welche 4 Komponenten ergeben den Wert einer Aufgabe)

  • Wichtigkeit (z.B will man in der Prüfung gut sein wegen Anerkennung => Prüfung = wichtig)
  • Interesse (hat man Vergnügen an dem, was man tut?)
  • Nützlichkeit (z.B Proficiency muss gemacht werden, weil nur so Seklehrerin)
  • Kosten (negative Folgen: z.B ich lerne jetzt und kann deshalb nicht zu meinem Freund)
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Versch. Zielstrukturen (Zieltypen) bei Gruppenarbeiten

Eine Aufgabe kann unterschiedliche Zielstrukturen aufweisen

  • Kooperativ (man gewinnt nur, wenn alle gewinnen z.B Staffellauf)
  • Kompetitiv (man gewinnt nur, wenn andere nicht gewinnen: z.B 100-Meter-Lauf
  • Individualistisch (SuS sind überzeugt, dass sie gewinnen egal, ob andere das auch tun => z.B Joggen, Gewichtsabnahme)

Man muss sich immer überlegen, was man fördern will?

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Strategien zur Förderung von Lernmotivation (4)

  1. Ströungs- Unterbrechungsfreie Lernumgebung
  2. Formative Settings (Rückmeldung, Fehler ok)
  3. MIttelschwere Aufgaben
  4. Lebensnahe Aufgaben
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Vertrauen und positive Erwartung aufbauen 5)

  1. Unterricht niveaugerecht
  2. Lernziele klar, in naher Zukunft erreichbar
  3. Selbstvergleiche und nicht Vergleiche mit anderen! (z.B Portfolio oder frühere Aufgaben erneut geben: oh eifach!)
  4. Überzeugung vermitteln: Fähigkeit ist veränderbar
  5. Problemlösen vorführen (kann auch Fehler geben)
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Intrinsische Motivation fördern (4)

=> was, wenn nicht möglich? (1)

  1. Auf bestehende Interessen fokussieren
  2. Neugier wecken
  3. Spass
  4. NEuheit und Vertrautheit (z.B mit Vorwissen verknüpfen)

Wenn nicht möglich

=> z.B Belohnungen (instrumenteller Wert)

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Was ist nicht zu vergessen bei Förderung der Lernmotivation

MITEINBEZUG der Eltern

=> z.B gemeinsam Ziele setzen

=> Erfolge feiern

=> Interessen der SuS herausfinden

=> Eltern Fortschritte der SuS zeigen

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Motivation (Definition: 3 Punkte)

Fragestellungen zur Motivation (5)

  • Interner Zustand der
    • Verhalten aktiviert
    • dem Verhalten eine Richtung gibt
    • das Verhalten aufrechterhält
  • Fragestellungen
    • 1. Wie/weshalb entscheiden sich Personen?
    • 2. Wie lange benötigen Personen, bis sie mit etw. anfangen?
    • 3. Wie intensiv beschäftigt man sich mit der Aufgabe?
    • 4. Weshalb gibt man auf oder macht man weiter?
    • 5. Was fühlt man bei der Tätigkeit?
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Versch. Motivationslagen/typen (5)

  • Hoffungslose
    • gibt sofort auf
  • Der Sicherheitsorientierte
    • geht kein Risiko ein
  • Zufriedene
    • ist interssiert (auch an mehr als gefragt ist)
  • Defensive
    • muss immer nachfragen
    • ist zufrieden mit "schlechten" Noten
  • Ängliste
    • Meist gute SuS
    • Blockaden
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5 Ansätze der Motivationstheorien

versch. Ansichten spielen oft miteinander

  1. Behavioristisch (Skinner)
    • extrinisch: durch Verstärker, Belohnung, Anreize, Bestrafung)
    • Im Unterricht vor allem kurzweilig => nicht langfristig
  2. Humanistisch (Maslow, Deci)
    • intrinscih: Bedürfnis nach Selbstwert, Selbsterfüllung, Selbstbestimmung
    • Selbstbestimmung => Wahlmethoden geben
  3. Kognitiv (Graham)
    • intrinsisch: Überzeugungen, Attributionen für Erfolg und Misserfolg, Erwartungen
  4. Sozia-Kognitiv (Banudra)
    • Intrinisch und extrinsisch (Ziele, Erwartungen, SELBSTWIRKSAMKEIT)
    • Wenn sich SuS fähiger fühlen, sind sie motivierter
  5. Soziokulturell (Wenger)
    • Intrinisch: engagierte Teilnahme an Lerngemeinschaften
    • z.B Lehrlinge nehmen genauso teil, wie Lehrmeister => sind motiviert, etwas zu lernen
    • Wenn Klassenklima stimmt => movierter zu lernen
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Maslow

  • 7 versch. Ebenen
  • erste 4/ oberste 3
  • Kritik

 

  • Selbstverwirklichung
  • ästhetisches Bedürfnis
  • inellektuelle Leistung
  • Anerkennung (individuelle Bedürfnisse)
  • Zugehörigkeit, Familie,  (soz. Bedürnisse)
  • Sicherheit
  • Überleben (z.B Nahrung, Sauerstoff)

 

  • erste vier: Mangelbedürfnisse (wenn Mängel beseitigt: Bedüfrnis zeitweise befriedigt => nie ganz)
  • drei höchste: Daseinsbedürfnisse (Motivation hört nicht auf, sondern steigt) => niemals ganze befriedigt
  • Kritik: Menschen verhalten sich nicht der Hierarchie entsprechend! Es hängt alles zusammen!

 

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Deci und Ryan (3)

Welche Theorie ähnelt dieser?

  • Selbstbestimmungstheorie
    • Bedürnis nach
      • Kompetenz (fähig: z.B im Umgang mit anderen Menschen)
      • Autonomie (Kontrolle über LEben) =>
      • soz. Zugehörigkeit (z.B Bez. aufrechterhalten)

Ähnlich wie Maslow

 

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Wie wird die intrinsiche Motivation von Ereignissen beeinflusst?

(Erfinder?) Theorie

Weshalb ist das so?

  • Erfinder: Deci & Ryan

Kognitive Bewertungstheorie

  • Die intrinische Motivation wird bei Ereignissen auf 2 Arten beeinflusst:
    • Infomrationsaspekt => erhöht intrinische Motivation ("Hilfe zur Selbsthilfe")
    • Kontrollaspekt => verringert intrinische Motivation ("Ich sage, was getan wird")

=> SuS schreiben einer Aufgabe mehr Bedeutung zu, wenn sie selbst entschieden haben!

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Wie kann Selbstbestimmung und Autononomie unterstützt werden von LP? (5)

  • Auswahl zw. versch. Möglichkeiten
    • mit wem arbeiten
    • welches Thema Vortrag
    • versch. Wege, wie Lernziel erreicht wird (z.B mit Interviews, mit Test, mit Aufsatz)
  • SuS bei Erreichung der Ziele helfen
    • z.B mit Logbuch, Meilensteinkarten
  • SuS für Folgen ihres Verhaltens verantwortlich machen
    • z.B Zeitplan nicht eingehalten, weil zu oft getrödelt => kann nicht benotet werden
    • Eine Lösung dafür suchen
  • Gründe für Regeln erklären
  • Emotionen von SuS verstehen => dies transparent machen
    • Ich verstehe, dass das schwierig ist => z.B beim Lesen eines Buches
      • Zuerst muss man sich hineinfinden
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Weshalb führen Ziele zu besseren Leistungen? (3)

Wie müssen Ziele sein, damit sie gewinnbringend sind? (4)

Locke und Latham

  • Lenken Aufmerksamkeit/Konzentration auf Wichtiges
  • Liefern Energie für Anstrengungen
  • Fördern Erweb v. neuem Wissen und neuen Strategien

Gewinnbringend:

  • klare Ziele (z.B mit Unterzielen)
  • mittlerer Schwierigkeitsgrad
  • in der näheren Zukunft
  • mit einiger Wahrscheindlichkeit erreichbar
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Welche Arten von Zielorientierungen gibt es? (2)

Wie wird mit Zielen unterschiedlich umgegangen? (2)

  • Könnensziele
    • etw. meistern, egal wie man vor anderen dasteht
    • SuS mit Könnenszielen
      • zeigen Ausdauer bei Schwierigkeiten
      • wenden Strategien an
  • Selbstdarstellungsziele/Erledigungsziele
    • Sind nicht nur schlecht = können auch zur Anwendung v. Lernstrategien und Erhöhung v. Selbstwirksamkeit führen
      • anderen die Fähigkeiten zeigen
      • Arbeiten nur hart, wenn Arbeit benotet
      • wählen nur leichte Aufgaben
  • Annäherung & Meidung
    • Annäherung: Leistungssitution aufsuchen
    • Meiden: Leistungssitutionen aus dem Weg gehen, um Misserfolge zu vermeiden
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Aufsuchen und Meiden bei versch. Zielorientierungen (3)

Könnensziele

  • Annäherung: Aufgabe meistern durch Fortschritt
  • Meiden: Vermeiden v. Aufgaben, die sie nicht können, weil perfekt sein

Selbstdarstellung

  • Annäherung: besser als andere sein
  • Meiden: schlechter sein vermeiden

Schnelle Erledigung

  • Annäherung: schnell erledigen (ich machs jetzt, damits dänn erlediget isch)
  • Meiden: mit wenigst wenig Aufwand
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Soziale Ziele?

=> Beispiele und sind diese förderlich oder nicht?

Beides

  • Wenn Herumalbern mit Freuden oder nicht als Streber dazustehen wichtiger als Lernen => negativ
  • Wenn man z.B Familie stolz machen will oder mit Mannschaft gewinnen will => positiv
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Die Motivation wird gefördert z.B durch

- Spezifisch Zielesetzung

- Aufbau unterstützender soz. Ziele

3 weitere Faktoren sind?

 

  • Rückmeldung, die Fortschritt (das hast du geschafft!) kommentieren
    • Selbstvertrauen steigt!
  • Ziele abstecken
    • Was will ich mit den Zielen erreichen => Begründung der Ziele
    • Wichtig, dass die Begründung nicht extrinsisch ist! (Ich mache das nur, um eine gute Note zu erhalten)
  • Zielakzeptanz
    • Ziele sollen für SuS sinnvoll sein, nicht zu schwierig und begründet
    • So können sie sie akzeptieren
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E... Überzeugung (kurze Definiton)

UND:
 

Versch. Attributionen v. Fähigkeiten

Epistemologische Überzeugung (Überzeugung über Struktur, Stabilität, Sicherheit v. Wissen)

  • Ist Wissen z.B Verstehen oder Auswendiglernen
    • Wenn ich sage: Wissen ist verstehen, beschäftige ich mich tiefer mit einem Stoff
  • HAT EINEN EINFLUSS AUF DIE MOTIVATION

 

Fähigkeiten

  • Annahme der dispositionelle Fähigkeit/Inteligenz (unveränderbar) => risikieren keinen Misserfolg
  • Annahme der veränderbaren Fähigkeit => Misserfolge sind okay => Anstrenung => mehr Motivation
    • LP sollte auf veränderbare Fähigkeit setzen! SuS nicht aufgeben! Mittelschwere Aufgaben stellen
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Attributonstheorie

Von wem? Was? (3)

für was ist sie wichtig?

Weiner

  1. Ort
    • wo liegt die Ursache?
    • z.B gutes Konzert, weil musikalisch (innerhalb)
    • oder weil Eltern so viel Geld hatten, um ihn immer zum Klavierunterricht zu schicken (ausserhalb)
  2. Stabilität
    • kann die Ursache verändert werden oder nicht
  3. Kontrolierbarkeit
    • wie weit kann man es konrollieren? z.B Anstrenung: ja /Talent: nein

Wichtig für Motivation

 

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Inwiefern beeinflusst die Attributitonstheorie die Motivation (2)

  • Stabilitätskategoerie
    • Misserfolg wegen externen/instabile Faktoren (z.B Glück, Zufall) => Hoffnung auf bessere Ergebnisse
    • Erfolg auf stabile/interne Faktoren (z.B Talent) => mehr Motivation
  • Kontrollierbarkeit
    • Misserfolg unkonrtollierbar => Scham => Demotivation
    • Erfolg kontrollierbar: Stolz => Motivation