FOM
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Lernkarten
- Welche Personen bzw. Personengruppen und Institutionen müssen als potentielle Stakeholder des Projektes betrachtet werden?
- Stehen die Stakeholder/-gruppen dem Projekt positiv oder negativ gegenüber?
- Welche Betroffenheit löst das Projekt bei den Stakeholder/-n/-gruppen aus?
- Welche Erwartungen haben die Stakeholder/-gruppen oder was glauben die Stakeholder/-gruppen, was passieren könnte?
- Welchen Einfluss haben die potentiellen Stakeholder, d.h. welche Macht in Bezug auf die Projektzeile steht den Stakeholdern zur Verfügung?
- Wie werden sich die relevanten Stakeholder in Bezug auf das Projekt verhalten?
- Stakeholder identifizieren
Zunächst direktes Umfeld im Unternehmen bzw. der Trägerorganisation untersuchen
- Auftraggeber des Projekts, sowohl interne als auch externe
- Management: Geschäftsleitung, Vorstand, obere Führungsebenen oder Abteilungsleitung
- Kunden, Nutzer
- Übrige Mitarbeiter
- Betriebs- und Personalrat, sonstige Arbeitnehmervertreter
- Beteiligte Banken und Versicherungen
- Lieferanten
- Berater, Gutachter, externe Fachleute
- Wettbewerber am Markt => Marktanalyse
- Anwohner und Anlieger am Unternehmens- bzw. Projektstandort
- Politik bzw. Entscheidungsgremien und Entscheidungsträger
- Gewerkschaften
- Behörden und Verwaltungen, insb. zuständige Beamte in den entsprechenden Verwaltungen
- Organisierte Interessenvertreter wie z.B. Umweltverbände und Verbraucherverbände
- Aktionäre
- Gesetzgeber
- Informationssammlung
Für den Fortlauf der Analyse ist es i.d.R. notwendig, weitere Informationen über die Stakeholder zu sammeln.Beispiele für mögliche Quellen:
- Erfahrungen mit ähnlichen Projekten im Unternehmen, beim Kunden oder bei Lieferanten
- Internet
- Kunden und weitere Nutzer
- Zulieferer
- Kommerzielle Informationsdienste
- Informationsmedien von Verbänden oder anderen Interessenvertretungen
- Lokale Presseorgane
- Berufsverbände, Kammern, organisierte Interessenverbände der entsprechenden Branche
- Öffentliche und Regierungsquellen
Möglicher Ablauf der Stakeholderanalyse
- Projektziele und Stakeholderziele abgleichen
- Welches Verhältnis besteht zwischen den Projektzielen und den Zielen der Stakeholder?
- Untersuchen:
- gegenseitig förderlich?
- neutral/ohne gegenseitige Beeinflussung?
- konfliktträchtig?
Möglicher Ablauf der Stakeholderanalyse
- Stakeholder strategisch einordnen
- Potentielle Einflussmöglichkeiten („Macht“) der Stakeholder im Hinblick auf die Projektziele untersuchen
- Einstellung der Stakeholder im Hinblick auf die Projektziele untersuchen
- Außerdem
- Stärken- und Schwächenprofil der Stakeholder erstellen
- Einfluss und Einstellung der Stakeholder auf die Projektziele dokumentieren
Möglicher Ablauf der Stakeholderanalyse
- Maßnahmen planen
Möglichkeit der Beeinflussung und Steuerung des Stakeholders untersuchen
- Unmittelbarer Einfluss auf Stakeholder möglich
- Nur mittelbarer Einfluss möglich
- kaum Einflussmöglichkeit auf Stakeholder
Im nächsten Schritt sind konkrete Maßnahmen zu planen
- Die grundsätzlichen Optionen, dargestellt als Portfolio:
- Steuerung des Projektumfelds
- Partizipative Strategien
- Stakeholder zu Partnern in der Projektarbeit zu machen
- Informationsveranstaltungen, Tag der offenen Tür, etc.
- Diskursive Strategien
- Sachliche Auseinandersetzung
- Konflikt offen legen, Ausgleich gewähren
- Repressive Strategien
- Beeinflussung und Steuerung des Umfeldes über vorgesetzte Dienststellen, Geschäftsleitung und sonstige Akteure mit direktem Einfluss auf relevante Stakeholder verstanden
- Selektive Information vom Projekt an die Stakeholder, scheinbare Beteiligung, etc.
- Ein Ziel ist ein angestrebter zukünftiger Zustand
- Definition (DIN 69901-5:2009):
- Projektziel ist die "Gesamtheit von Einzelzielen, die durch das Projekt erreicht werden sollen, bezogen auf Projektgegenstand und Projektablauf.“
- Zieldefinition: „quantitative und qualitative Festlegung des Projektinhaltes und der einzuhaltenden Realisierungsbedingungen, z.B. Kosten und Dauer, in Zielmerkmalen mit meist unterschiedlichen Zielgewichten (z.B. Muss- und Kann-Ziele).“
- Entscheidung/Selektion
- Prüfung von Alternativen,
- Abwägen von Entscheidungen im Projektverlauf
- Kontrolle
- Vergleich Soll/Ist. Ist das Projekt (ganz/teilweise) erfolgreich? Abweichungen lassen sich erkennen.
- Motivation/Verbindung
- Mitarbeitermotivation durch Einbindung in Zielformulierung und laufende Information zum Gesamtstatus: „Wir“-Gefühl
- Koordination
- Ausrichtung der Aktivitäten der einzelnen Projektmitglieder. Zielprioritäten erleichtern die Koordination der einzelnen Projekttätigkeiten
- Information
- Kenntnis über zukünftige Aktivitäten
- Legitimation
- Daseinsberechtigung des Projekts
Ziele: Wichtige Punkte im Zusammenhang
- Eisernes Dreieck
- SMART-Kriterien
- Messbare Ziele
- Ziele und Nicht-Ziele
- Ergebnis- und Vorgehensziele
- Priorisierung von Zielen
- Beziehungen zwischen Zielen
Ziele müssen quantitativ messbar sein, damit am Ende des Projektes eine objektive Prüfung stattfinden kann, ob das Ziel „erfolgreich“ erreicht wurde.Vorgehen:
- Relevante Zielgrößen ermitteln und festlegen
- Zahlen oder zumindest Größenordnungen, Zahlenintervalle, Minimal- oder Maximalziele hierfür vereinbaren
- Sog. Abnahme- bzw. Akzeptanzkriterien formulieren
- Projektlenkungsausschuss
- (auch: Lenkungssauschuss) Lenkungsgremium, welches die wesentlichen Entscheidungen für ein Projekt trifft
- Umsetzen von Entscheidungen der Unternehmensführung
- Projektziele definieren oder genehmigen
- Projektleiter/in bzw. Projektmanager/in
- Führt das Team und ist für die reibungslose Durchführung des Projekts zuständig
- Ergebnisverantwortung für Projekt
- Vergabe der Aufgaben und Weisungsbefugnis innerhalb des Projekts
- Teilprojektleiter/in, Arbeitspaketverantwortliche/r
- Zuständig für ein Teilprojekt oder Arbeitspaket
- Führung der Mitarbeiter im Teilprojekt/Arbeitspaket
- Projektteam / Projektkernteam bzw. Projektteammitglied
- Übernimmt dauerhaft oder temporär die unterschiedlichen Rollen und Aufgaben im Projekt
- Eigenverantwortliche, fristgerechte Durchführung vereinbarter Arbeiten mit den vereinbarten Mitteln
- Steuerungsgremium (auch: Steering Commitee)
- Trifft im Bezug auf Projekte die strategischen Entscheidungen
- Project Management Office (PMO)
- Zentrale Anlaufstelle für das Projektmanagement im Unternehmen
- Projektauftraggeber/in
- Erteilt den Projektauftrag
- Nimmt Projektergebnisse ab
- Fachausschüsse
- Vertreten Interessen von Kunden, Anwendern, Fachabteilung o.ä.
- Projektcontroller/in
- Projektübergreifende und projektbezogene Überprüfung der Aufgabenstellung und Zielsetzung
- Projektsekretär/in
- Zuständig für Dokumentenablage
- Organisation des Tagesgeschäfts
RACI-Matrix
R esponsible (verantwortlich):Verantwortlich dafür, dass die Aufgabe umgesetzt wird
A ccountable (zuständig):Verantwortlich im kaufmännischen und juristischen Sinn (Auftraggeber)
C onsulted (PMI: Consult) (beraten):Derjenige, der zur Umsetzung der Aufgabe herangezogen werden kann (bidirektionale Kommunikation)
I nformed (PMI: Inform) (informieren):Wird über das Ergebnis/den Fortschritt informiert (unidirektionale Kommunikation)
- Projektrisiko nach DIN 62198:2014-8 (Risikomanagement für Projekte - Anwendungsleitfaden (auch: IEC 62198:2013)): Kombination aus der Eintrittswahrscheinlichkeit eines bestimmten Ereignisses und seinen Folgen für die Projektziele.
- Als Risiken werden hier mögliche Ereignisse und Situationen bezeichnet, die für ein Projekt gegenüber der Planung nachteilige Folgen haben.
- Risiko ist ein Problem, das erst noch auftreten muss
- Problem ist ein Risiko, welches aufgetreten ist
- Definieren und Ausrichten
- Was sind die generellen Ziele des Risikomanagements?
- Welche Vorgaben existieren für das Risikomanagement?
- Risiken identifizieren
- Welche Risiken könnte es geben?
- Risiken bewerten, priorisieren, analysieren
- Wie signifikant sind die Risiken? Wie häufig sind sie?
- Welche Auswirkungen haben sie?
- Welches sind die wichtigsten Risiken?
- Maßnahmen planen
- Was können wir tun?
- Was wollen wir tun?
- Wie bewältige ich ein Risiko?
- Risiken behandeln
- Maßnahmen durchführen
- Risiken verfolgen und kontrollieren
- Wie erfolgreich sind wir?
- Wie verändern sich unsere Risiken?
- „Identifizierte Risiken dokumentieren“
- Datum des Eintrags
- Identifizierer / Name des Risikos
- Beschreibung des Risikos
- Auslösendes Ereignis des Risikos
- Risikokategorie (kaufm, Umwelt …)
- Ursache(n) des Risikos
- Frühwarnindikatoren
- Wirkungszusammenhänge verschiedener Ereignisse („negative Synergien“)
- mögliche Tragweite in Bezug auf Kosten, Termine, Ergebnisqualitäten etc.
Den Maßstab der Priorisierung ergibt sich aus dem Produkt von Ausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit die RisikokennzahlRisikokennzahl = Ausmaß x Eintrittswahrscheinlichkeit
- Festlegen der weiteren Bearbeitung im RM auf der Grundlage der Risikokennzahl und Abgrenzung von Klassen:
- Klasse 1: <= 3 zu vernachlässigen
- Klasse 2: 4 - 6 niedrig
- Klasse 3: 8 -12 mittel
- Klasse 4: 15 -16 groß
- Klasse 5: 20 -25 bestandsgefährdend
Einordnung möglicher Maßnahmen (Risikominderung)
- 1. Schadensverhindernde (präventive, vorbeugende) Maßnahmen mit dem Sinn, Risiken nicht passiv abzuwarten, sondern ihnen rechtzeitig und gezielt entgegenzutreten
- Vermeidung / Prävention („Risk Mitigation Plans“)
- Evaluierung, Prototypen, Zukauf von Leistungen etc.
- 2. Schadensmindernde (korrektive) Maßnahmen mit dem Sinn, eingetretene Risiken in ihrer Auswirkung schnellstmöglich zu begrenzen, z.B. durch
- Notfallpläne/Eventualfallpläne („Contingency Plans“)
- Katastrophenpläne
- Die möglichen Maßnahmen sind festzuschreiben, zu kalkulieren, auszuwählen und Verantwortlichen zuzuordnen. Die Risiko- und Maßnahmenplanung ist auch Gegenstand des Projektcontrollings.
Spiralmodell
- Ziel:
- Beginne im Kleinen
- Halte die Spirale so eng wie möglich
- Erreiche so die Entwicklungsziele mit minimalen Kosten
- Bei der Zielbestimmung werden auch Qualitätsziele bestimmt
- Sog. risikogetriebenes Modell
- Risikoanalyse ist Bestandteil jedes Phasendurchlaufs
- Für jede Aktivität und jeden Ressourcenverbrauch wird gefragt
- "Wie viel ist genug?"
- Dadurch wird ein „Overengineering“ vermieden.
- Entwicklung in kleinen Schritten
- Neuerung: Phasen werden mehrfach durchlaufen
- Das Spiral-Modell ist ein sog. iterativ-inkrementelles Modell:
- Jede Spirale stellt einen iterativen Zyklus durch dieselben Schritte dar
- Phasen werden mehrfach durchlaufen (= Iterativ)
- Lösung wird stückweise entwickelt und ggf. ausgeliefert (= Inkrementell)
- nicht-lineares Vorgehensmodell
- Weiterentwicklung des Phasenmodells speziell für die Softwareentwicklung.
- Streng sequenzielles Vorgehen
- Jede Phase muss beendet sein, bevor die nächste anfängt
- Phasen werden 1x durchlaufen
- Phasenbezeichnungen variieren
- Jede Phase wird beendet mit einem Meilenstein, auf dem die folgende Phase aufbaut
- Bündelung von Aktivitäten der Entwicklung in der „richtigen“ Reihenfolge
- Jeweils fertige Ergebnisse, z.B. Entwurfe, System
- Rückkopplungen möglich, jedoch nur zwischen benachbarten Phasen
- Grundlegende Philosophie: Aufteilung gemäß Entwicklungstätigkeiten
- Analyse, Architekturentwurf, Implementierung, Betrieb
- Dokumentgetriebenes Modell
- Zuerst werden Dokumente erzeugt
- Konkretes Ergebnis (z. Beispiel lauffähige Software oder funktionierendes Produkt) wird erst sehr spät erstellt
- Problem: Tests finden erst am Ende des Prozesses statt
- Risiken und Vorteile
Risiken:
- Benutzerbeteiligung nur in den ersten Phasen
- In den frühen Phasen Dokumentation wichtiger als lauffähiges System („dokumentengetriebenes Modell“)
- Lauffähige Ergebnisse (Produkte) erst am Ende / sehr spät
- Mangelnde Flexibilität
- Kontrolle des Projektfortschritts schwierig
- Umplanung aufwändig
- Test finden (zeitlich) sehr spät statt („Testberg“)
- Gut verständlich
- Einfache Projektorganisation
- Vorlage für viele Organisationen
- Gut geeignet für risikoarme Vorgehen, z.B. Ausschreibungs- und Vergabeverfahren
- Formal einfache Fortschrittskontrolle
- Geringer Managementaufwand
- Risiken und Vorteile
Risiken:
- Höherer Managementaufwand
- Schwierig, richtige Größe von Iterationen zu finden
- Juristisch schwierig, da kein festgelegter Lieferumfang
- Keine festgelegte Projektdauer
- Keine Aussage über Gesamtaufwand
- Flexibles Modell
- Risikominimierung durch kontinuierliche Evaluierung
- Umplanung relativ einfach
- Entwicklung kann wesentlich leichter umdirigiert werden, wenn die Erkenntnisse dies erfordern
- Frühzeitig lauffähige Systeme / Ergebnisse oder frühe Erstellung von Prototypen
- Fehler und ungeeignete Alternativen werden frühzeitig eliminiert
- Projekt kann nach jeder Iteration beendet werden
- Sprint
- „Spielzug“
- Projekte schreiten in Serien von „Sprints“ voran
- Zu erstellende Feature werden definiert durch ein Sprintziel; festgelegt vom Product Owner
- Feature sind als Listeneinträge im Produkt Backlog festgehalten
- Führt zu einem Ergebnis:
- „potentially shippable product increment“: Potentiell auslieferbare Produkterweiterung
- Nur so viele Features, wie das Team an Kapazität hat
- Fester Zeitrahmen:
- Maximal 30 Kalendertage, heute häufig zwei Wochen, auch schon mal eine Woche
- Konstante Dauer
- Kein spezifisches Entwicklungsvorgehen, Methoden, Techniken vorgeschrieben
- Das Produkt wird während des Sprints entworfen, kodiert und getestet
- Keine Phasen im Sprint
- Plane Sprintdauer abhängig davon, wie lange Veränderungen vom Sprint ferngehalten werden können
- Product Owner
- In etwa Produkt-Manager, Produkt-Verantwortlicher
- Ist verantwortlich für das finanzielle Ergebnis des Projekts (ROI)
- Hat die Produkt-Vision
- Entscheidet, was geliefert werden soll
- Definiert Produkt-Features (=Anforderungen)
- Konsolidiert die Anforderungen der Stakeholder
- Priorisiert Einträge im Product Backlog
- abhängig von ihrem Wert für Kunden etc.
- Ernannt vom Management
- Entscheidet über Release-Daten und den Umfang des Produkts
- Passt Features und Prioritäten vor jeden Sprint an
- Akzeptiert Ergebnisse oder weist sie zurück
- verteilt keine Aufgaben im Team
- Entwicklungsteam
- Liefert die am höchsten priorisierten Features, wie vom Product Owner festgelegt. Deshalb auch als Feature Team bezeichnet.
- Das Team entscheidet, wie viel geliefert werden kann
- Organisiert sich selbst
- Manager weist keine Arbeiten zu
- Manager entscheidet nicht für das Team
- Für das Lösen von Konflikten selbst verantwortlich
- Größe nicht festgelegt: typische Größe 5-9 Personen
- Keine festgelegten Rollen im Team
- Kein Multitasking in mehreren Projekten
- Alle notwendigen Kenntnisse sollten im Team verfügbar sein: Entwickler, Business Analytiker, Tester etc.
- Eingespielt: Bleibt idealerweise über längere Zeit zusammen
- Zugehörigkeit nicht im Sprint wechseln
- Scrum Master
- Verantwortlich für die Einhaltung der Scrum-Werte und -Praktiken
- führt Scrum ein
- Beseitigt Hindernisse: „Aus-dem-Weg-Räumer”
- schützt das Team vor äußeren Störungen
- stellt sicher, dass das Team produktiv ist
- Unterstützt die Zusammenarbeit zwischen allen Rollen und Scrum Team-Mitgliedern
- Kein Projektmanager!
- keine Weisungsbefugnis
- Übernimmt Verwaltungsaufgaben
- Wird vom Team ernannt;
- ggf. wird ein Scrum Master vorgeschlagen, der vom Team akzeptiert werden muss
- Product Backlog
- Eigentum und gepflegt vom Product Owner
- Enthält u.a. Anforderungen in Form von sog. Features
- Eigentlich „product backlog items“ PBI oder dt. PBE
- Werden oft in Form von sog. „User Stories“ formuliert
- Anforderungen können von allen Product Backlog Stakeholdern kommen
- Jederzeit änder- und erweiterbar:
- Kann immer geändert werden, wenn sich Anforderungen ändern
- Erfordert Input vom Team
- Das Entwicklungsteam schätzt die relative Größe der Features
- Team unterstützt beim Priorisieren und Formulieren von PBE
- kein Vertrag zwischen Product Owner und Team
- keine Liste mit Aufgaben, die notwendig sind, um die Anforderungen zu erfüllen
- kein Projektstrukturplan
- kein Lösungskonzept
- Sprint Backlog
- Eigentum des Entwicklungsteams
- Gepflegt vom Entwicklungsteam
- Enthält alle Aufgaben, um das Sprint-Ziel zu erreichen
- Zu den Einträgen aus dem Product Backlog, die das Team im Sprint realisiert, werden die Tasks formuliert
- Lebendes Dokument; verändert sich während des Sprints, weil u.U. neue Tasks hinzukommen
- Die Aufgaben sollten klein sein (Idealerweise an einem Tag abzuschließen)
- Täglich wird der geschätzte Restaufwand für die Tasks in Stunden eingetragen
- Sprint Backlog ist keine Zeiterfassung!
- Analyse der Trends bei den noch zu erreichenden Meilensteinen
- Effektive Methode zur Überwachung des Projektfortschritts
- Zu jedem Berichtszeitpunkt wird bei den AP-Verantwortlichen der
- voraussichtliche Termin für das Erreichen der zukünftigen Meilensteine abgefragt
- Erfordert geringen Aufwand
- Basis:
- aussagekräftige Meilensteine
- regelmäßige Berichtszeitpunkte
- Keine zusätzlichen Anforderungen z.B. an die Kostenrechnung
- Darstellung:
- X-Achse: Zeitachse mit den Terminen der Berichtszeitpunkte
- Y-Achse: Zeitachse mit den geplanten Meilenstein-Terminen
- Wird als eines der wichtigsten Instrumente des PM bezeichnet
- Typische Verlaufsformen
- Ungefähr Waagerechter Verlauf:
- Keine Terminverschiebungen: Termin kann gehalten werden
- Typische Verlaufsformen
- „Zick-Zack“-Verlauf:
- Erhebliche Unsicherheit bei den Terminaussagen:
- Der Gesamttermin ist damit ebenfalls äußerst unsicher, da Prognose sich ständig ändert
- Typische Verlaufsformen
- Extrem ansteigender Verlauf:
- Zu optimistische Planaussagen gemacht:
- Erheblicher Terminverzug.
- Typische Verlaufsformen
- Trendwende-Verlauf:
- Gegen Ende werden schlagartig Terminverschiebungen angekündigt:
- Es mangelt an frühzeitigen realistischen Terminaussagen. Terminverzögerungen wurden möglicherweise verschwiegen.
- Typische Verlaufsformen
- Divergierender Verlauf von fachlich zusammenhängen Arbeitspaketen:
- Eine der Tendenzen ist unrealistisch.
- Abhängigkeiten prüfen und Prognosen hinterfragen.