STEOP AW


C. O.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Agrarökologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Boden, Pflanzen, Düngung und die Auswirkungen der Landwirtschaft auf die Umwelt. Besonders betont werden die Unterschiede zwischen konventionellen, integrierten und biologischen Anbaumethoden, sowie die Förderung von Bodenorganismen und die Reduzierung von Stickstoffauswaschung. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Landwirte, die nachhaltige Praktiken verstehen und anwenden möchten, um die langfristige Fruchtbarkeit des Bodens zu sichern.
Flashcards
125
Students
5
Language
German
Category
Nature Studies
Level
University
Created / Updated
09.12.2018 / 15.04.2021

Flashcards

Wie nennt man eingeschleppte (nicht heimische) Arten

Neobiota: gebietsfremde Arten

Wie bezeichnet man gebietsfremde Biologische Arten (Tiere), welche, infolge direkter oder indirekter menschlicher Mitwirkung in ein geographisches Reich eingedrungen sind?

Neozoen, Neozoa 1492 (bsp: Waschbär, Kartoffelkäfer, Maderhund)

R-Statege?

Dichteunabhängig, Vertreter von Arten, die sich nach der Reproduktion orientieren. Diese Organismen investieren alles in die große Zahl der Nachkommen, aber nichts in Brutpflege. Können sich nur dort verbreiten, wo keine Bedrohung vorhanden ist. Danach nicht Konkurrenzstark (bsp. Vogelmiere, Wanderheuschrecke)

K-Stratege:

Dichteabhängig, Orientieren sich nach Umweltkapazität (k), pendeln sich nach gewisser Zeit ein, Große Arten, die viel in die Nachkommen investieren; Brauchen lange um sich zu etablieren, danach konkurrenzstark; Gibt sehr viele Arten, die beides (r & k) haben (bsp. Eiche, Braunbär)

3 Merkmale die Menschen als K-Strategen ausweisen

1. Lange Lebensspanne mit geringer Vermehrungsrate 2. später Fortpflanzungsbeginn 3. lange Geburtenabstände 4. ausgeprägte elterliche Brutpflege 5. großes leistungsstarkes Gehirn 6. stabile Umwelt 7. Langlebigkeit 8. Konkurrenzstark

7. Was bedeutet Kapazitätsgrenze? (MC)

Kapazitätsgrenze schwankt im Laufe der Zeit und ist somit keine konstante Größe. Biologisches Fassungsvermögen eines Lebensraumes die optimal oder maximal tragbare Individuen- Zahl einer Populatio

8. Populationsentwicklung Mensch (MC):

Bevölkerungszahlen nehmen während des gesamten Verlaufs der Menschengeschichte zu aber seit der Revolution sind sie explosionsartig gestiegen. Keine andere Großtier- Population hat jemals ein solch anhaltendes Wachstum gezeigt. Seit 350 Jahren extremer exponentieller Zuwachs

9. Nennen sie drei Gründe für eine sinkende Sterberate bei Menschen.

1. Bessere Hygiene 2. Bessere medizinische Versorgung 3. Bessere Ernähun

10. Was ist Ökologie?

Lehre der Wechselbeziehungen von Lebewesen mit ihrer belebten und unbelebten Umwelt

11. Was ist ein Ökosystem?

Beziehungsgefüge der Lebewesen untereinander (Bioszönose) und mit ihrem Lebensraum (Biotop

12. Warum sind skandinavische Böden gegen SO2 (Stickstoffoxid) und sauren Regen so empfindlich?

Weil der Boden wenig Kalk enthält und dadurch die Pufferwirkung wegfällt

Richtige Anordnung von Troposphäre, Stratosphäre, Mesospäre, Ionosphäre von unten nach oben.

Troposphäre (bis 15km) Stratosphäre (15-50km) Mesospäre (50-80km) Ionosphäre (80-400km

14. Deffinition von Population

Gemeinschaft artgleicher Lebewesen in bestimmtem Areal. Alle Individuen können sich unbeschränkt untereinander fortpflanzen. Das genetische Material unterliegt einer ständigen Durchmischung. Man spricht von einem gemeinsamen Genbestand oder Genpool

16. Aus welchen beiden englischen Wärtern wurde das Kunstwort „smog“ kreiert?

Smoke (Rauch) Fog (Nebel)= Starke Luftverschmutzung aus Staub und Rauch über Großstädten und industriellen Ballungsgebiete

17. Treibhausgase

Wasserdampf, Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Ozon (O3), Distickstoffoxid (Lachgas N2O). Die natürlichen Gase wirken ähnlich wie das Glasdach eines Treibhauses- Treibhausgase.. (CO2 ist am stärksten???????

18. Natürlicher Treibhauseffekt: Notwendigkeit für, was wäre, wenn es ihn nicht gäbe?

Das Leben auf der Erde wäre nicht möglich, denn ohne ihn läge die Temperatur bei a. -18°C. Er sorgt für die mittlere bodennaheDurchsnittstemperatur von + 15°C.

19. Warum ist das Krebsrisiko bei dünnerer Ozonschicht erhöht?

Weil die UV- Strahlung weniger gefiltert wird; UVC Strahlen erreichen den Boden, diese sind stark karzinogen- Ozonschicht absorbiert UV- Strahlung (Bsp. Australien

20. Warum tragen Ozeane so viel zur globalen Nettoprimärproduktion (Photosynthese) bei?

Weil 70% der Sonnenstrahlen von der Erde und den Ozeanen absorbiert werden. Somit überhitzt die Erde nicht. Weil es die größte Fläche ausmacht. Durchschnittliche nettoprimärproduktivität pro m2/jahr gering aber große Fläche, Summe ist auschlaggeben

21. Wieviel % Stickstoff sind in der Atmosphäre?

Stickstoff (78%) Sauerstoff (21%

22. Unterschied CO2 und CH4 bezogen auf globalen Anteil, Auswirkung auf Ozon und Konzentration 

CO2 (Kohlendioxid), CH4 (Methan). Beide Ozonschädlch allerdings CO2 mehr vorhanden als CH4 (Methan ist schädlicher

23. Unterschied von kalkreichem und kalkfreiem Boden bezüglich der Empfindlichkeit von saurem Regen.

Kalkreiche Böden sind weniger empfindlich für den sauren Regen, da sie die Säure durch Humussäuren gut Puffern können

25 Warum schwimmern Fische in Schwärmen? (2 Vorteile)

1. Viele Individuen sind eng gedrängt auf kleinem Raum um Energie zu sparen. 2. Schwarmfische werden eher weniger von Jägern erwischt (Ausnahme Wal) 3. ehrhöhte Schwimmeffizienz 4. verbesserte Möglickeiten der Nahrungsaufnahm

27. Was bedeutet stenotherm?

Bezeichnung für Organismen, die nur innerhalb eines engen Temperaturbereichs leben und größere Temperaturdifferenzen daher nicht ertragen können. Niedrige Anpassung/Temperatu

28. Was bedeutet eurytherm?

Bezeichnung für Organismen, die innerhalb eines weiten Temperaturbereichs leben und große Temperaturdifferenzen ertragen können

29. Was bedeutet Homoiotherm (endotherm)?

Bezeichnung für Organismen, die ihre Körpertemperatur trotz wechselnder Außentemperatur konstant halten können (Vögel, Säugetiere

30. Was bedeutet poikilotherm (ektotherm)?

Bezeichnung für Organismen, die ihre Körpertemperatur nicht oder nur wenig bei wechselnder Außentemperatur konstant halten können. (Fische, Amphibien, Reptilien, wirbellose Tiere

31. Was bedeutet Heterotherm?

Ein zwischen Homoiothermen und Poikilothermen liegender Stoffwechseltyp, bei dem Tiere je nach der Umgebungstemperatur ihren Stoffwechsel auf einen bestimmten Sollwert verstellen können (Fledermaus, Kolibri

32.Eine in einer Höhle unter konstanten Temperaturen lebende Spinne, die große Temperaturschwankungen nicht ertragen kann, ist....?

Stenotherm

33. Wachstum von Insekten bei Temperaturerhöhung

Die Entwicklungsdauer sinkt mit zunehmender Temperatur (Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel

34. Zu welcher Tageszeit ist die Eidechse am Aktivsten? Und beschreibe warum? 

Mittags, sie sind Ektotherm und können ihre Körpertemperatur, bei wechselnder Außentemperatur, nicht oder nur wenig konstant halten. Eidechse lädt sich mit Sonnenenergie auf um „Betriebstemperatur“ zu erreichen

35. Warum sitzen Eidechsen gerne in der Sonne?

Weil sie die Körpertemperatur selbst nicht halten können und sich deshalb erwärmen müssen um Stoffwechsel zu betreiben. (Aufrecht zu erhalten

36. Konvergenz:

Ausbildung ähnlicher Merkmale hinsichtlich Gestalt und Organen bei nicht miteinander verwandten Arten, meist durch die Anpassung an gleiche Umweltbedingungen

37. Stenöke Organismen: 

Vertragen keine große Schwankungsbreite der Umweltfaktoren (Bsp. Stenotherm, eurytherm); Euryöke Organismen: Gegensat

38. Biogeographische Reiche:

Wüsten und Gebirgsketten führen zu den distinkten Floren und Faunen der globalen geographischen Regionen. Reiche sind nicht scharf voneinander abgegrenzt, sondern verschmelzen in Überlappunszonen, in denen Organismenarten benachbarter Reiche ko-existieren

39. Wie verhalten sich Organismen allgemein, wenn die Temperatur steigt hinsichtlich Wachstum, Atmung, Fortpflanzung?

Höhere Temperatur schnelleres Wachstum; schnellerer Stoffwechse

40. Biogeographisches Reich von Südamerika?

Neotropi

41 Biogeographisches Reich von USA?

Nearktis

Biogeographisches Reich von Afrika?

Äthiopi

43. Biogeographisches Reich von Europa und Asien?

Paläarktis,

44. Biogeographisches Reich von Süd-Asien?

Orientali

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