Gehirn
ZHAW BsC Pflege 1.HS
ZHAW BsC Pflege 1.HS
38
0.0 (0)
M. V.
M. V.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Funktionen des Gehirns, einschließlich der Ventrikel, des Rückenmarks und der Großhirnrinde. Sie decken Themen wie die Versorgung der Großhirnabschnitte, die Struktur der Hirnhäute, die Gliederung der Kernsäulen im Rückenmark und die Funktionen des Kleinhirns ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, die sich auf Prüfungen vorbereiten, da sie detaillierte Informationen zu den verschiedenen Teilen des Gehirns und deren Funktionen bereitstellen.
-
- 1 / 38
-
Flashcards
Aufbau des Grosshirns
- grösster Teil des Hirn
- funktionell übergeordnet
- Oberfläche vergrössert durch Windungen (Gyri) und Furchen (Sulci)
Funktion des Groshirns
- Sitz des:
- Bewusstsein
- Willens
- Persönlichkeit
- Kreativität
- Gedächtnisses
Gliederung de Gehirns in:
- Telenceohalon (Grosshirn)
- Diencephalon (Zwischenhirn)
- Mesencephalon (Mittelhirn)
- Pons (Brücke)
- Medulla oblongata (verlängertes Mark)
- Cerebellum (Kleinhirn)
Formatio reticularis
- netzartiges Gebilde
- im ganzen Hirnstamm bis zum Thalamusbereich
- Nervenverbände, mit nicht scharf abgegrenzten Kerngebieten
- Funktionen:
- Regulationszentrum für die Aktivität des gesamten Nervensystems
- Steuerung der Bewusstseinslage
- Beeinflusung des Wach- Schlaf Rhythmusses
Wichtige Zonen im Mittelhirn
- Kerngebiete
- in Gebiet der Mittelhirnhaube
- substantia nigra (schwarze Substanz) und Nucleus ruber (Roter Kern)
- Schaltzentren für die unwikklüflichen Bewegungen der Augen, des Kopfes und des Rumpfes. Abgestimmt auf die Eindrücke von Augen und Ohren
Medulla oblongata
- verlängertes Mark
- enthält auf und absteigende Bahnen vom und zum RM
- überwiegede Teil der Pyramidenbahnfasern kreuzen hier, bilden so die Pyramiden
Steuerungszentren des verlängerten Markes
- in der grauen Substanz
- erhalten afferenge Infos aus dem vegetativen NS und eigenen Sensoren
- Herz Kreislaufzentrum
- Atemzentrum
- SChluckzentrum
- Husten
- Nieszentrum
- Brechzentrum
Graue Substanz des Grosshirns
- Grosshirnrinde besteht aus grauer Substanz
- enthält 70% aller Neuronen
- im Gehirn liegt sie innen, im Rückenmark aussen
Primäre Hirnrindenfelder
- ein Grosshirnbezirk
- direkt mit peripheren Körperteilen in Verbindung
Primär motorische Hirnrindenfelder
- in den vorderen Zentralwindung (gyrus praecentralis)
- steuern willkürlich die Bewegung der Skelettmuskulatur
- Jede Körperregion hat einen eingenen Abschnitt (Homunculus)
Sekundäre Rindenfelder
- Assoziationsfelder
- verknüpfen die Impulse verschiedener Rindenfelder miteinander
- ermöglicht die Zusammenführung und Interpretation von Sinneseindrücken und die Integration von Sinneseindrücken und motorische Handlungsentwürfe
primär sensorische Hirnrindenregion
- Neuronen der hinteren Zentralwindung (gyrus postcentralis)
- verarbeitet die Sinneseindrücke der Haut, Muskeln, Glenke oder innerer Organe
- Tast- Temperatur und Schmerzempfindung
- empfängt Sinneswahrnehmung des Geschmackssinns
- Sehzentrum
- im Hinterhauptslappen des Grosshirns
- Sehbahn endet in der primären Sehrinde
- Hörzentrum
- in der oberen Windung des Schläfenlappens
- Hörbahn endet im primären Hörzentrum
- Geruchssines
- endet im alteren Teil der Grosshirnrinde,
- mit dem lymbischen System vernküpft
sekundäres motoricshes Rindenfeld
- ist dem primären Feld übergeordnetes Koordinations und Gedächtniszentrum
Weisse Subatnz des Grosshirns
- besteht aus Nervenfaserbündeln, die verschieden Hirnabschnitte miteinander verbinden
- Unterschiedung in
- Kommissurenbahnen
- Assoziationsbahnen
- Projektionsbahnen
Kommissurenbahnen
- verlaufen quer
- verbinden die linke und rechte Grosshirnhemisphäre miteinander
- Balken ist die grösste Kommissurenbahn
Assoziationsbahn
- leiten Impulse innerhalb einer Hemisphäre
Projektionsbahnen
- verbinden das Grosshirn mit tiefer gelegenen Gehirnabschnitten und dem Rückenmarks
Die Basalganglien
- stammganglien
- sind tief (basal) gelgenen Kerngebiete des Grosshirns und Zwischenhirn
- Basalganglien im engeren Sinn
- Corpus striatum mit dem Nucleus caudatus und Putamen (Schalenkern)
- Globus pallidus (bleicher Kern) mit afferenten (pars lateralis o externa) und efferenten Anteil (medialis oder interna)
- Basalganglien im weiteren Sinn
- Nucleus subthalamicus
- Substantia nigra
extrapyramidalen motorisches System
- Basalganglien mit den untergeordneten Kerngebieten von Zwischenhirn und Hirnstamm
- sind das wichtigste motorische Koordinationszentrum
Das Dienzephalon
- zwischenhirn
- Schaltstelle zwischen Grosshirn und Hirnstamm
- Hautpbestandteile sind
- Thalamus
- Hypothalamus
Thalamus
- besteht hauptsächlich aus grauer Substanz
- Funktionen
- Alle Infos aus der Umwellt oder Innenwelt gelangen zum Thalamus
- Infos werden gesammelt, verschaltet und verarbeitet
- Zuleitung an die Grosshirnrinde über die Projektionsbahnen, werden dort als bewusste Empfindung wahrgenommen
- Thalamus wirkt als Filter
Zerebellum
- Kleinhirn
- Einteilung nach Entwicklungsgeschichte
- Pallaeocerebellum: Urkleinhirn
- Archicerebellum: Altkleinhirn
- Neocerebellum: Neukleinhirn
Kleinhirnfunktionen
- koordinierendes motorisches Zentrum
- Regulation der Grundspannung der Muskeln über Fasern des extrapyramidalen Systems
- Feinabstimmung der Bewegungen
- Aufrechterhaltung des Gleichgewichts durch Abstimmung von Muskelspannung und Muskelbewegung
- reibungslose Durchführung der vom Endhirn entworfenen schnellen Zielmotorik
somatotopische Gliederung der Kernsäulen im Vorderhorn des Rückenmarks
- Motoneuronen der stammnahen Muskeln
- in den medialen Kernsäulen
- Motoneurone der stammfernen Muskeln
- die lateralen Kernsäulen
Hirnhäute
- 3 bindegewebige Meningen
- bedecken und schützen Rückenmark und Gehirn
- von aussen nach innen:
- Dura mater
- Arachnoidea
- Pia mater
Arterielle Versorgung der Grosshirnabschnitte
- die A. cerebri anterior und A. cerebri media
- gespiesen durch die A. carotis interna
- A. cererbri posterior
- gespiesen überwiegen aus den Aa vertebrales
Liquor
- umgibt das Gehirn und das Rückenmark (äussere Liquorräume)
- besitzt im inneren Flüssigketisräume (Ventrikel)
- 2 Seitenventrikel
- verbunden mit den III und IV Ventrikel und dem Zentralkanal des RM
- Pro Tag wird im Plexus chorioidei ca 650 ml Liquor produziert und in den Arachnoidalzotten resorbiert
Ventrikelsystem
- Seitenventrikel über das Zwischenkammerloch (Foramen Moro) mit dem 3. Ventrikel verbunden
- Aquädukt verbindet den 3. mit dem 4. Ventrikel
- 2 seitleiche und eine mittlere Öffnung zum Subarachnoidalraum (Foramen Luschkae und Foramen Magendii
- Zentralkanal schliesst sich am 4. Ventrikel an