Gehirn

ZHAW BsC Pflege 1.HS

ZHAW BsC Pflege 1.HS


M. V.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Funktionen des Gehirns, einschließlich der Ventrikel, des Rückenmarks und der Großhirnrinde. Sie decken Themen wie die Versorgung der Großhirnabschnitte, die Struktur der Hirnhäute, die Gliederung der Kernsäulen im Rückenmark und die Funktionen des Kleinhirns ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, die sich auf Prüfungen vorbereiten, da sie detaillierte Informationen zu den verschiedenen Teilen des Gehirns und deren Funktionen bereitstellen.
Karten
38
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
20.11.2018 / 09.07.2023

Lernkarten

Aufbau des Grosshirns 

  • grösster Teil des Hirn
  • funktionell übergeordnet 
  • Oberfläche vergrössert durch Windungen (Gyri) und Furchen (Sulci) 

Gliederung der Grosshirnrinde 

Funktion des Groshirns 

  • Sitz des:
    • Bewusstsein 
    • Willens
    • Persönlichkeit 
    • Kreativität 
    • Gedächtnisses 

Gliederung de Gehirns in:

  • Telenceohalon (Grosshirn)
  • Diencephalon (Zwischenhirn)
  • Mesencephalon (Mittelhirn)
  • Pons (Brücke)
  • Medulla oblongata (verlängertes Mark)
  • Cerebellum (Kleinhirn) 

Formatio reticularis 

  • netzartiges Gebilde 
  • im ganzen Hirnstamm bis zum Thalamusbereich 
  • Nervenverbände, mit nicht scharf abgegrenzten Kerngebieten 
  • Funktionen:
    • Regulationszentrum für die Aktivität des gesamten Nervensystems 
    • Steuerung der Bewusstseinslage 
    • Beeinflusung des Wach- Schlaf Rhythmusses 

Wichtige Zonen im Mittelhirn 

  • Kerngebiete
    • in Gebiet der Mittelhirnhaube 
    • substantia nigra (schwarze Substanz) und Nucleus ruber (Roter Kern) 
    • Schaltzentren für die unwikklüflichen Bewegungen der Augen, des Kopfes und des Rumpfes. Abgestimmt auf die Eindrücke von Augen und Ohren 

Medulla oblongata 

  • verlängertes Mark 
  • enthält auf und absteigende Bahnen vom und zum RM
  • überwiegede Teil der Pyramidenbahnfasern kreuzen hier, bilden so die Pyramiden 
     

Steuerungszentren des verlängerten Markes 

  • in der grauen Substanz
  • erhalten afferenge Infos aus dem vegetativen NS und eigenen Sensoren 
  • Herz Kreislaufzentrum
  • Atemzentrum
  • SChluckzentrum 
  • Husten 
  • Nieszentrum
  • Brechzentrum 

Graue Substanz des Grosshirns 

  • Grosshirnrinde besteht aus grauer Substanz 
  • enthält 70% aller Neuronen 
  • im Gehirn liegt sie innen, im Rückenmark aussen 

Primäre Hirnrindenfelder 

  • ein Grosshirnbezirk
  • direkt mit peripheren Körperteilen in Verbindung 

Primär motorische Hirnrindenfelder 

  • in den vorderen Zentralwindung (gyrus praecentralis) 
  • steuern willkürlich die Bewegung der Skelettmuskulatur 
  • Jede Körperregion hat einen eingenen Abschnitt (Homunculus) 

Sekundäre Rindenfelder 

  • Assoziationsfelder 
  • verknüpfen die Impulse verschiedener Rindenfelder miteinander 
  • ermöglicht die Zusammenführung und Interpretation von Sinneseindrücken und die Integration von Sinneseindrücken und motorische Handlungsentwürfe 

primär sensorische Hirnrindenregion 

  • Neuronen der hinteren Zentralwindung (gyrus postcentralis)
    • verarbeitet die Sinneseindrücke der Haut, Muskeln, Glenke oder innerer Organe 
    • Tast- Temperatur und Schmerzempfindung 
    • empfängt Sinneswahrnehmung des Geschmackssinns 
  • Sehzentrum
    • im Hinterhauptslappen des Grosshirns 
    • Sehbahn endet in der primären Sehrinde 
  • Hörzentrum 
    • in der oberen Windung des Schläfenlappens 
    • Hörbahn endet im primären Hörzentrum 
  • Geruchssines 
    • endet im alteren Teil der Grosshirnrinde, 
    • mit dem lymbischen System vernküpft 

sekundäres motoricshes Rindenfeld 

  • ist dem primären Feld übergeordnetes Koordinations und Gedächtniszentrum 

Weisse Subatnz des Grosshirns 

  • besteht aus Nervenfaserbündeln, die verschieden Hirnabschnitte miteinander verbinden 
  • Unterschiedung in 
    • Kommissurenbahnen 
    • Assoziationsbahnen 
    • Projektionsbahnen 

Kommissurenbahnen 

 

  • verlaufen quer 
  • verbinden die linke und rechte Grosshirnhemisphäre miteinander 
  • Balken ist die grösste Kommissurenbahn 

Assoziationsbahn

  • leiten Impulse innerhalb einer Hemisphäre 

Projektionsbahnen 

  • verbinden das Grosshirn mit tiefer gelegenen Gehirnabschnitten und dem Rückenmarks 

Die Basalganglien 

  • stammganglien 
  • sind tief (basal) gelgenen Kerngebiete des Grosshirns und Zwischenhirn 
  • Basalganglien im engeren Sinn
    • Corpus striatum mit dem Nucleus caudatus und Putamen (Schalenkern)
    • Globus pallidus (bleicher Kern) mit afferenten (pars lateralis o externa) und efferenten Anteil (medialis oder interna) 
  • Basalganglien im weiteren Sinn 
    • Nucleus subthalamicus 
    • Substantia nigra 

extrapyramidalen motorisches System 

  • Basalganglien mit den untergeordneten Kerngebieten von Zwischenhirn und Hirnstamm 
  • sind das wichtigste motorische Koordinationszentrum 

Das Dienzephalon 

  • zwischenhirn 
  • Schaltstelle zwischen Grosshirn und Hirnstamm 
  • Hautpbestandteile sind 
    • Thalamus 
    • Hypothalamus 

Thalamus 

  • besteht hauptsächlich aus grauer Substanz 
  • Funktionen 
    • Alle Infos aus der Umwellt oder Innenwelt gelangen zum Thalamus 
    • Infos werden gesammelt, verschaltet und verarbeitet 
    • Zuleitung an die Grosshirnrinde über die Projektionsbahnen, werden dort als bewusste Empfindung wahrgenommen 
    • Thalamus wirkt als Filter 

Zerebellum 

  • Kleinhirn 
  • Einteilung nach Entwicklungsgeschichte 
    • Pallaeocerebellum: Urkleinhirn 
    • Archicerebellum: Altkleinhirn 
    • Neocerebellum: Neukleinhirn 

Kleinhirnfunktionen 

  • koordinierendes motorisches Zentrum 
  • Regulation der Grundspannung der Muskeln über Fasern des extrapyramidalen Systems 
  • Feinabstimmung der Bewegungen 
  • Aufrechterhaltung des Gleichgewichts durch Abstimmung von Muskelspannung und Muskelbewegung 
  • reibungslose Durchführung der vom Endhirn entworfenen schnellen Zielmotorik 

somatotopische Gliederung der Kernsäulen im Vorderhorn des Rückenmarks 

  • Motoneuronen der stammnahen Muskeln 
    • in den medialen Kernsäulen 
  • Motoneurone der stammfernen Muskeln 
    • die lateralen Kernsäulen 

Hirnhäute 

  • 3 bindegewebige Meningen 
  • bedecken und schützen Rückenmark und Gehirn 
  • von aussen nach innen:
    • Dura mater 
    • Arachnoidea 
    • Pia mater 

Arterielle Versorgung der Grosshirnabschnitte 

  • die A. cerebri anterior und A. cerebri media
    • gespiesen durch die A. carotis interna 
  • A. cererbri posterior 
    • gespiesen überwiegen aus den Aa vertebrales 

Liquor 

  • umgibt das Gehirn und das Rückenmark (äussere Liquorräume)
  • besitzt im inneren Flüssigketisräume (Ventrikel) 
  • 2 Seitenventrikel
    • verbunden mit den III und IV Ventrikel und dem Zentralkanal des RM 
  • Pro Tag wird im Plexus chorioidei ca 650 ml Liquor produziert und in den Arachnoidalzotten resorbiert 

Ventrikelsystem 

  • Seitenventrikel über das Zwischenkammerloch (Foramen Moro) mit dem 3. Ventrikel verbunden 
  • Aquädukt verbindet den 3. mit dem 4. Ventrikel 
  • 2 seitleiche und eine mittlere Öffnung zum Subarachnoidalraum (Foramen Luschkae und Foramen Magendii
  • Zentralkanal schliesst sich am 4. Ventrikel an 

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